Herzwürmer bei Hunden
Herzwürmer beim Hund, fachlich Dirofilariose, sind eine durch Stechmücken übertragene parasitäre Erkrankung mit dem Erreger Dirofilaria immitis, deren erwachsene Würmer im Herzen und in den Lungenarterien leben. Während Deutschland und Österreich (AT) bislang nur sporadisch Fälle bei reisenden oder importierten Hunden zeigen, ist die Dirofilariose im Mittelmeerraum, in Süd- und Osteuropa, auf den Kanarischen Inseln, in Süd- und Mittelamerika sowie in den USA endemisch und weit verbreitet. Mit dem Klimawandel und der zunehmenden Verbreitung geeigneter Mückenarten wie Aedes albopictus auch in Mitteleuropa rechnen Parasitologen mit steigenden Fallzahlen. Wer mit dem Hund in Risikogebiete reist oder einen Hund aus dem Süden adoptiert, sollte das Krankheitsbild kennen, weil eine späte Diagnose zu Herzversagen, schwerer Lungenarterienthrombose und im Extremfall zum Tod führen kann. Die Therapie ist anspruchsvoll, langwierig und in seltenen Fällen risikoreich, eine konsequente Prophylaxe mit Wirkstoffen wie Ivermectin (Heartgard), Milbemycin oder Moxidectin ist daher die wichtigste Maßnahme. Dieser Ratgeber erklärt dir Übertragungsweg, Symptome, diagnostische Schritte mit Antigen-Test und Mikrofilarien-Nachweis, Therapieoptionen und die wichtigsten Reise- und Importregeln. Der Inhalt ist tierärztlich überprüft.
Auf einen Blick
Herzwürmer werden über Stechmücken übertragen, im Mittelmeerraum, in Süd- und Osteuropa endemisch. Frühe Symptome sind chronischer Husten, Belastungsintoleranz und Atemnot, im Endstadium drohen Herzversagen und Lungenarterienembolien. Diagnose mit Antigen-Test und Mikrofilarien-Nachweis. Vor jeder Mittelmeer-Reise und nach jedem Auslandsimport ist Prophylaxe mit Ivermectin (Heartgard), Milbemycin oder Moxidectin dringend empfohlen.
Wie infiziert sich ein Hund mit Herzwürmern?
Der Lebenszyklus von Dirofilaria immitis ist eng an Stechmücken gebunden. Eine Mücke saugt das Blut eines infizierten Hundes auf, nimmt dabei kleinste Wurmlarven (Mikrofilarien) auf, in der Mücke entwickeln sich diese binnen zwei bis vier Wochen zu infektiösen L3-Larven, die bei der nächsten Blutmahlzeit in einen anderen Hund eindringen. Im neuen Wirt wandern die Larven über sechs bis sieben Monate durch das Gewebe, häuten sich, reifen und gelangen schließlich in die Lungenarterien und das rechte Herz, wo sie zu zwanzig bis dreißig Zentimeter langen erwachsenen Würmern heranwachsen und Mikrofilarien produzieren, die wieder von Mücken aufgenommen werden können. Eine direkte Übertragung von Hund zu Hund oder vom Hund zum Menschen findet nicht statt, weil immer eine Mücke nötig ist.
Endemiegebiete sind der gesamte Mittelmeerraum (Spanien, Italien, Süd-Frankreich, Portugal, Griechenland, Malta, Türkei, Kroatien), die Kanarischen Inseln, weite Teile Süd- und Osteuropas (Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Slowakei), die Donau-Region, weiter südlich Süd- und Mittelamerika sowie die USA, vor allem die Südstaaten. In Deutschland und Österreich ist Dirofilaria immitis derzeit nicht endemisch, jedoch werden regelmäßig importierte Fälle bei aus Südeuropa adoptierten Hunden oder bei Hunden nach längerem Aufenthalt im Süden diagnostiziert. Mit der Ausbreitung der asiatischen Tigermücke (Aedes albopictus) und milderen Wintern wird eine zukünftige Etablierung in Mitteleuropa diskutiert, daher beobachten ESCCAP und Tierärztekammer die Entwicklung sehr aufmerksam. Hintergrund zu vektorübertragenen Krankheiten findest du im Beitrag zur Leishmaniose beim Hund.
Die Saison aktiver Übertragung beginnt im Süden bereits im April und reicht bis Oktober oder November, in den heißesten Monaten Juni bis September ist das Risiko am höchsten. Auch ein einmaliger Kurzurlaub über zwei bis drei Wochen ohne Prophylaxe genügt für eine Infektion, wenn die Mückenexposition stimmt. Ein Hund, der aus einem Endemiegebiet adoptiert wird, sollte vor jedem Routinetreatment auf Mikrofilarien getestet werden, weil eine Behandlung mit makrozyklischen Laktonen bei Mikrofilarienträgern in seltenen Fällen schwere Schockreaktionen auslösen kann.
Welche Symptome zeigen infizierte Hunde?
Eine frische Infektion verläuft beim Hund über viele Monate weitgehend symptomlos, weil die Würmer langsam wachsen und das Herz lange kompensiert. Erste klinische Zeichen treten oft erst auf, wenn mehrere erwachsene Würmer in den Lungenarterien sitzen und das Lungengewebe reizen. Klassische Frühsymptome sind chronischer, trockener Husten, beschleunigte Atmung in Ruhe, schnelle Erschöpfung beim Spaziergang oder beim Spiel, gelegentliches Würgen und ein zunehmend reduziertes Belastungsvermögen. Halter berichten oft, dass der Hund nach längerem Lauf oder beim Treppensteigen plötzlich nach Luft ringt.
Im fortgeschrittenen Stadium kommen Symptome eines Rechtsherzversagens hinzu. Dazu zählen ein aufgeblähter Bauch durch Aszites, Atemnot in Ruhe, Blässe oder bläuliche Verfärbung der Schleimhäute, Synkopen (kurze Bewusstlosigkeitsattacken bei Belastung), Gewichtsverlust und sichtbare Schwäche. Manche Hunde zeigen auch Nasenbluten, Hämoptyse (blutiger Husten) oder eine schnelle Verschlechterung nach körperlicher Anstrengung. In besonders schweren Fällen verlagert sich eine große Wurmlast aus den Lungenarterien zurück ins rechte Herz und die Vena cava (Caval-Syndrom), das ist ein lebensbedrohlicher Notfall mit hochgradigem Schock, Hämolyse und Multiorganversagen.
Tückisch ist, dass selbst eine schwere Infektion bei sehr ruhig gehaltenen Hunden lange unentdeckt bleiben kann, weil das Herz sich anpasst und die Belastungsintoleranz erst auffällt, wenn der Halter den Hund forderter führt. Aus diesem Grund empfehlen ESCCAP und CAPC einen routinemäßigen Antigen-Test bei jedem Hund mit Mittelmeer-Anamnese, bei jedem Auslandsimport und bei jedem Hund mit chronischem Husten oder unerklärter Belastungsintoleranz. Wer einen chronisch hustenden Hund beobachtet, findet weiteren Hintergrund auch im Beitrag zum Zwingerhusten, weil eine sorgfältige Differenzialdiagnose wichtig ist.
Wie sichert die Tierärztin die Diagnose?
Die Diagnose stützt sich auf zwei zentrale Tests, die beide gemacht werden sollten. Der Antigen-Test (ELISA, Schnelltest oder Laborversion) weist Antigene aus dem Reproduktionssystem weiblicher erwachsener Würmer im Blut nach. Er wird positiv etwa sieben Monate nach Infektion und ist hochsensitiv ab einer Wurmlast von einer einzigen erwachsenen Hündin oder mehreren Männchen mit Antigenüberlauf. Falsch negative Ergebnisse sind möglich bei sehr früher Infektion, bei reiner Männchen-Infektion und bei sehr geringer Wurmlast, deshalb wird der Test bei klinischem Verdacht eventuell wiederholt oder mit einer Hitze-Vorbehandlung des Serums optimiert.
Der Mikrofilarien-Nachweis im Blut, klassisch über die Knott-Methode mit Anreicherung der Mikrofilarien und mikroskopischer Untersuchung, identifiziert Mikrofilarien direkt. Wichtig ist die Speziesabgrenzung zu Dirofilaria repens (subkutaner Wurm, der Hautknoten verursacht und ebenfalls über Mücken übertragen wird) und Acanthocheilonema reconditum, eine harmlose Filarienart. Die richtige Identifikation ist wichtig, weil die Behandlungskonsequenzen sehr unterschiedlich sind. Bei nachgewiesenen Mikrofilarien ist Vorsicht bei der Erstgabe makrozyklischer Laktone geboten, weil eine plötzliche Massenabtötung der Mikrofilarien zu schweren Reaktionen führen kann.
Erweiternd kommen Blutbild und biochemisches Profil mit Leber-, Nieren- und Eosinophilenwerten, eine Röntgenuntersuchung des Brustkorbs (verdickte, gewundene Lungenarterien, Rechtsherzvergrößerung, Lungeninfiltrate), eine Echokardiographie zur Beurteilung der Wurmlast, der Rechtsherzbelastung und einer möglichen Caval-Syndrom-Beteiligung sowie ein EKG zum Einsatz. Eine Urinanalyse mit Eiweiß-Kreatinin-Quotient ist sinnvoll, weil eine durch Wurmantigene ausgelöste Glomerulonephritis vorkommt. Die Kosten einer vollständigen Abklärung mit Antigen-Test, Mikrofilarien-Nachweis, Blutbild, Röntgen und Echokardiographie liegen in Österreich häufig zwischen dreihundert und sechshundert Euro.
Wie wird eine Herzwurmerkrankung behandelt?
Die Standardtherapie folgt dem etablierten Drei-Spritzen-Schema mit Melarsomin, einem Arsenpräparat, das die erwachsenen Würmer abtötet. Üblich ist eine erste Injektion gefolgt von zwei weiteren Injektionen im Abstand von vierundzwanzig Stunden vier Wochen später. Begleitend wird über vier Wochen Doxyzyklin gegeben, weil die Würmer endosymbiontische Wolbachia-Bakterien tragen, deren Reduktion die Wurmtötung verträglicher macht und die entzündliche Reaktion mildert. Eine konsequente Bewegungseinschränkung über mindestens vier bis sechs Wochen nach jeder Melarsomin-Gabe ist Pflicht, weil abgetötete Würmer in den Lungenarterien als Embolien fungieren und Komplikationen auslösen können.
Vor Therapiebeginn wird der Hund kardiologisch beurteilt und je nach Klassifikation in Stadien (Klasse I bis IV nach AHS) eingeordnet. Bei sehr fortgeschrittener Erkrankung mit Caval-Syndrom ist die mechanische Entfernung der Würmer aus dem rechten Herzen über einen jugulären Katheter Therapie der Wahl, das ist eine Notfallindikation. Begleitend werden bei klinischen Symptomen Diuretika, ACE-Hemmer, Pimobendan oder Glukokortikoide eingesetzt. Eine reine Slow-Kill-Methode mit makrozyklischen Laktonen über mehrere Jahre wird nur in Ausnahmefällen empfohlen, weil sie deutlich länger dauert, das Risiko für fortschreitende Lungenschäden erhöht und die Resistenzentwicklung fördert.
Die Prognose hängt vom Stadium ab. Frühe Stadien mit kompensiertem Herz haben eine sehr gute Prognose, fortgeschrittene Stadien mit Rechtsherzinsuffizienz oder Caval-Syndrom sind risikoreich, mit Letalität trotz Behandlung. Die Therapie kostet in Österreich häufig zwischen sechshundert und eintausendfünfhundert Euro, mit kardiologischer Begleitung und stationärer Bewegungseinschränkung entsprechend mehr. Eine sorgfältig ausgewählte Hundeversicherung mit Krankenkomponente reduziert die finanzielle Belastung deutlich. Während und nach der Therapie sind regelmäßige Bluttests, Echokardiographien und Antigen-Kontrollen über sechs bis neun Monate Pflicht, ein endgültiger Therapieerfolg gilt erst bei zweimal negativem Antigen-Test im Abstand von sechs Monaten.
Welche Prophylaxe ist empfohlen?
Die wichtigste Prävention ist eine konsequente Chemoprophylaxe mit makrozyklischen Laktonen, die die wandernden Larvenstadien abtöten, bevor sie ins Herz gelangen. Die gebräuchlichsten Wirkstoffe sind Ivermectin (Heartgard, Heartgard Plus), Milbemycinoxim (Milbemax, Interceptor), Moxidectin (Advocate, Simparica Trio) und Selamectin (Stronghold). Die Präparate werden je nach Wirkstoff einmal monatlich oral oder als Spot-On gegeben, manche Depot-Injektionen wie Moxidectin-SR halten bis zwölf Monate. Die Auswahl sollte mit der Tierärztin nach Lebensumständen, Komorbiditäten und Reiseroutine erfolgen.
Vor Beginn jeder Prophylaxe und nach jeder Reise oder Adoption aus Endemiegebieten ist ein Antigen-Test plus Mikrofilarien-Nachweis Pflicht. Ein bereits infizierter Hund könnte bei Erstgabe makrozyklischer Laktone eine schwere anaphylaxieähnliche Reaktion durch plötzliche Mikrofilarienabtötung erleiden, in seltenen Fällen mit lebensbedrohlichem Verlauf. Die Prophylaxe wird im Endemiegebiet ganzjährig oder mindestens während der Mückenflugsaison (April bis November) durchgeführt, bei Reisen aus Mitteleuropa nach Süden idealerweise einen Monat vor Anreise gestartet und einen Monat nach Rückkehr fortgesetzt. Bei Hütehunderassen wie Collie, Sheltie, Bobtail und Mischlingen davon sollte der MDR1-Status geprüft werden, weil Tiere mit MDR1-Defekt auf Ivermectin in höherer Dosierung empfindlich reagieren, in den zugelassenen Prophylaxe-Dosen ist Ivermectin jedoch sicher.
Ergänzend helfen mechanische und chemische Mückenabwehr. Repellents als Spot-On oder Halsband (Permethrin, Deltamethrin) reduzieren die Mückenexposition deutlich, in den Abendstunden sollte der Hund möglichst nicht draußen schlafen, in Risikogebieten sind Mückennetze über Liegeplätzen sinnvoll. Eine Kombination aus konsequenter Repellentprophylaxe und Chemoprophylaxe schützt zusätzlich auch vor Leishmaniose und anderen vektorübertragenen Erkrankungen. Hintergrund zur allgemeinen Wurmprophylaxe findest du im Beitrag zu Würmern beim Hund.
Was musst du bei Reise und Import beachten?
Eine Reise mit dem Hund in den Mittelmeerraum sollte etwa acht bis zwölf Wochen vorher mit der Tierärztin geplant werden. Sinnvoll sind eine umfassende Reiseberatung mit Risikoanalyse für Herzwürmer, Leishmaniose, Babesiose, Ehrlichiose und Anaplasmose, eine Aktualisierung des Impfschutzes (Tollwut Pflicht in der EU), eine Mikrofilarien- und Antigen-Bestimmung als Ausgangswert, der Beginn der Heartgard- oder Milbemycin-Prophylaxe einen Monat vor Anreise und die Auswahl eines wirksamen Repellents gegen Mücken und Sandmücken. Nach Rückkehr werden Prophylaxe und Repellent für mindestens einen Monat fortgesetzt, ein erneuter Antigen-Test und Mikrofilarien-Nachweis sieben Monate nach Aufenthalt sichert den Status.
Bei Auslandsadoption aus Spanien, Italien, Portugal, Griechenland, Rumänien oder anderen Endemiegebieten ist eine vollständige Eingangsuntersuchung Pflicht. Dazu gehören Antigen-Test und Mikrofilarien-Nachweis auf Dirofilaria, ein Test auf Leishmanien, ein PCR- oder Antikörpertest auf Babesien, Ehrlichien, Anaplasmen und Hepatozoon, ein Großes Blutbild mit Differenzialblutbild und biochemisches Profil. Erst nach negativen Ergebnissen wird die monatliche Prophylaxe begonnen. Eine seriöse Tierschutzorganisation hat diese Tests in der Regel vor der Reise nach Mitteleuropa veranlasst und stellt die Befunde mit dem Tier zur Verfügung. Bei fehlenden Befunden ist die Eingangsuntersuchung in der ersten Woche nach Übergabe Pflicht.
Reise- und Importrecht ist europäisch geregelt. Innerhalb der EU braucht jeder Hund einen EU-Heimtierausweis, einen gültigen Tollwutimpfschutz mindestens einundzwanzig Tage alt, einen ISO-Mikrochip und für bestimmte Länder zusätzlich eine Bandwurmbehandlung. Bei Einreise aus Drittstaaten gelten teils strengere Vorschriften mit Tollwutantikörper-Titer und längerer Wartezeit. Bei Verdacht auf Importzoonosen ist eine Meldung an die zuständige Veterinärbehörde Pflicht. Eine seriöse Hundeversicherung deckt im Idealfall auch Untersuchungen und Therapien importierter Reisekrankheiten ab, ein Vorabcheck der Versicherungsbedingungen lohnt sich.
Tierärztlicher Blick: Wann zur Tierärztin?
Vor jeder Reise in ein Endemiegebiet, vor jeder Auslandsadoption, bei chronischem Husten, bei reduzierter Belastbarkeit, bei plötzlichem Zusammenbrechen unter Belastung oder bei jeder unklaren Atemnot beim Hund ist eine fachliche Abklärung sinnvoll. Eine wohnortnahe Praxis findest du über unseren Tierarzt-Finder, in der Bundeshauptstadt unterstützt der Tierarzt in Wien. Spezialpraxen mit kardiologischer Erfahrung sind bei kompliziertem Verlauf oder bei Caval-Syndrom die richtige Adresse.
Du kannst der Tierärztin viel zuarbeiten. Notiere die genaue Reiseroute, Aufenthaltsdauer, Mückenexposition, Repellent- und Prophylaxeprogramm vor und während der Reise sowie auffällige Symptome wie Husten, Belastungsintoleranz, Würgen oder Schwäche. Bei Adoptionshunden bringe alle vorhandenen Befunde aus dem Herkunftsland und ein Video möglicher Symptome im Alltag mit. Eine offene, vollständige Anamnese spart Zeit, Geld und unnötige Doppeluntersuchungen.
Bei behandelten Hunden lohnt eine konsequente Nachsorge mit halbjährlicher Echokardiographie und Antigen-Kontrolle über mehrere Jahre, weil Spätfolgen wie chronische pulmonale Hypertonie und Lungenarterienveränderungen das Leben langfristig beeinflussen können. Eine sorgfältig ausgewählte Hundeversicherung mit Krankenkomponente entlastet finanziell, gerade bei langwierigen Behandlungs- und Nachsorgephasen. Wer parallel auf andere Reisekrankheiten achten möchte, findet zusätzlichen Hintergrund im Beitrag zur Borreliose beim Hund.
Notfall erkennen
Akute Atemnot in Ruhe, hochgradige Apathie, sehr blasse oder bräunlich-rote Schleimhäute, dunkler Urin durch Hämoglobinurie, Kollaps unter Belastung oder ein massiv aufgeblähter Bauch nach Mittelmeer-Aufenthalt sprechen für ein Caval-Syndrom oder akutes Rechtsherzversagen. Sofort die nächste Tierklinik mit kardiologischer und chirurgischer Bereitschaft aufsuchen, telefonisch ankündigen, kein Wasser, kein Futter unterwegs.