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Hundesteuer 2026: Höhe, Anmeldung & Befreiung in Deutschland

Hundesteuer 2026: Höhe, Anmeldung & Befreiung in Deutschland

Wer einen Hund hält, muss in Deutschland Hundesteuer zahlen. Die Höhe variiert stark: je nach Gemeinde zahlt du zwischen 60 und über 200 Euro pro Jahr. In diesem Artikel erfährst du, wie hoch die Hundesteuer 2026 in deutschen Städten ist, wann du dich anmelden musst und ob eine Befreiung möglich ist.

Anmeldepflicht

Spätestens 2 Wochen nach Anschaffung beim Ordnungsamt

Kosten 2026

Durchschnitt: 90-130 Euro pro Hund und Jahr

Befreiung

Blindenführhunde, Assistenzhunde und Diensthunde oft befreit

Kampfhunde

Erhöhter Steuersatz: 400-2.000 Euro je nach Gemeinde

Was ist die Hundesteuer und wer muss sie zahlen?

Die Hundesteuer ist eine kommunale Aufwandsteuer, die jede Gemeinde eigenständig festlegt. Es gibt keine bundeseinheitliche Regelung. Sie gilt für jeden Hundehalter, der seinen Wohnsitz in der betreffenden Gemeinde hat. Anmeldepflichtig bist du innerhalb von 2 Wochen nach Anschaffung. Du meldest deinen Hund beim Ordnungsamt oder Stadtkas­se an und erhältst eine Steuermarke, die der Hund am Halsband tragen muss.

Hundesteuer 2026: Was zahlt man in grossen Städten?

Hund mit Hundesteuermarke am Halsband

  • Berlin: 120 Euro, ab 2. Hund 180 Euro
  • München: 100 Euro, ab 2. Hund 150 Euro
  • Hamburg: 90 Euro, ab 2. Hund 180 Euro
  • Köln: 156 Euro
  • Frankfurt: 90 Euro
  • Stuttgart: 108 Euro
  • Duesseldorf: 120 Euro
  • Kleingemeinden: oft 40-80 Euro

Gesamtkosten Hund im Überblick

Neben der Hundesteuer: Futter ca. 50-150 Euro/Monat, Tierarzt 200-600 Euro/Jahr, Haftpflichtversicherung 40-100 Euro/Jahr. Mehr dazu: Tierarztkosten beim Hund.

Wann und wie meldest du deinen Hund an?

Die Anmeldefrist beträgt in den meisten Gemeinden 2 Wochen nach Anschaffung. Versäumst du die Anmeldung, riskierst du ein Bussgeldt. Viele Städte bieten Online-Anmeldung an. Du benötigt deinen Personalausweis, gfs. Kaufvertrag. Nach der Anmeldung erhältst du eine Steuermarke.

Wer ist von der Hundesteuer befreit?

Hund beim Spaziergang - Hundesteuermarke Pflicht

  • Blindenführhunde: Vollständige Befreiung fast überall
  • Assistenzhunde: Befreiung oder Ermäßigung
  • Diensthunde: Polizei, Zoll, Bundeswehr
  • Rettungshunde: Bei aktiver Mitgliedschaft in anerkannter Organisation

Was passiert bei Ummeldung oder Tod des Hundes?

Bei Umzug musst du deinen Hund in der alten Gemeinde abmelden und in der neuen anmelden. Beim Tod des Hundes ebenfalls unverzüglich abmelden – sonst wird die Steuer weiter erhoben. Den Abmeldegrund kannst du meist formlos mitteilen.

Häufige Fragen

Muss ich meinen Hund anmelden, wenn ich in einer Wohnung lebe?
Ja. Die Hundesteuer gilt unabhängig von Wohnart oder Gartengroesse. Sobald du einen Hund hältst und in der Gemeinde gemeldet bist, bist du steuerpflichtig.
Was passiert, wenn ich meinen Hund nicht anmelde?
Du riskierst ein Bussgeld und die Nachzahlung aller Steuern inklusive Zinsen. In einigen Bundesländern ist es zudem eine Ordnungswidrigkeit.
Gilt die Steuer auch für Welpen?
Ja, sobald der Welpe in deinen Besitz übergeht. Eine Schonfrist gibt es in den meisten Gemeinden nicht.
Kann ich die Hundesteuer von der Steuer absetzen?
Nein. Die Hundesteuer ist eine Privatausgabe und nicht absetzbar – ausser bei gewerblicher Nutzung des Hundes.
Wie unterscheidet sich die Steuer für Kampfhunde?
Für Rassen auf der Landesliste gilt ein stark erhöhter Steuersatz – oft das 5 bis 20-fache des normalen Satzes.

Quellen & weiterführende Informationen

VETTY — Dein Tier-Assistent

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