Zahnwechsel beim Welpen: Wann, wie lange und was tun?
Der Zahnwechsel beim Welpen ist ein ganz normaler und wichtiger Entwicklungsschritt, der bei den meisten Hunden zwischen dem dritten und siebten Lebensmonat stattfindet. In dieser Phase verliert dein Welpe seine 28 Milchzähne und bekommt nach und nach sein komplettes Erwachsenengebiss mit bis zu 42 bleibenden Zähnen. Für viele Hundebesitzer ist dieser Prozess aufregend und manchmal auch etwas besorgniserregend – vor allem wenn der Welpe plötzlich verstärkt kaut, an allem herumknabbert oder die kleinen Zähnchen im Körbchen auftauchen. Keine Sorge: Das ist vollkommen normal! Wichtig ist aber, dass du als verantwortungsvoller Hundehalter weißt, was während des Zahnwechsels passiert, welche Anzeichen normal sind und wann du doch lieber einen Tierarzt aufsuchen solltest. In diesem Artikel findest du alles, was du über den Zahnwechsel beim Welpen wissen musst – von den ersten Milchzähnen bis hin zum letzten Backenzahn.
Was genau passiert beim Zahnwechsel beim Welpen?
Milchzähne
Dein Welpe kommt zahnlos zur Welt. Die ersten Milchzähne brechen ab der dritten Lebenswoche durch. Mit etwa acht Wochen hat er alle 28 Milchzähne. Diese sind kleiner, spitzer und weißer als die bleibenden Zähne.
Zeitplan des Zahnwechsels
Ab etwa dem dritten bis vierten Monat beginnt der Zahnwechsel. Zuerst fallen die vorderen Schneidezähne aus, dann die Fangzähne und zuletzt die Backenzähne. Mit etwa sieben Monaten ist das Erwachsenengebiss in der Regel vollständig.
Typisches Verhalten
Während des Zahnwechsels kaut dein Welpe deutlich mehr als sonst. Das Kauen lindert den Druck und die Schmerzen im Zahnfleisch. Stell ihm geeignete Kauspielzeuge bereit, damit er nicht an Möbeln oder Schuhen knabbert.
Wann zum Tierarzt?
Manchmal braucht ein Welpe tierärztliche Hilfe beim Zahnwechsel – zum Beispiel wenn Milchzähne hartnäckig nicht ausfallen und das Wachstum der bleibenden Zähne behindern. Ein frühzeitiger Check lohnt sich in jedem Fall.
Biologisch gesehen ist der Zahnwechsel beim Welpen ein faszinierender Prozess. Die bleibenden Zähne wachsen im Kieferknochen heran und drücken von unten gegen die Wurzeln der Milchzähne. Dadurch werden die Wurzeln der Milchzähne nach und nach resorbiert – sie lösen sich quasi auf –, bis der Milchzahn keinen Halt mehr hat und ausfällt. Das klingt dramatischer als es ist: In den meisten Fällen läuft dieser Prozess völlig problemlos ab und du findest die kleinen Zähnchen einfach im Hundekörbchen oder auf dem Fußboden. Manchmal schluckt der Welpe seine ausgefallenen Milchzähne auch einfach beim Fressen – das ist vollkommen ungefährlich.
Wichtig zu wissen: Nicht alle Hunderassen wechseln ihre Zähne im gleichen Tempo. Kleine Rassen wie Chihuahuas oder Yorkshire Terrier neigen dazu, den Zahnwechsel etwas langsamer zu vollziehen und haben häufiger Probleme mit hartnäckigen Milchzähnen. Große Rassen wie Labrador oder Schäferhund durchlaufen den Prozess meist schneller und mit weniger Komplikationen.
Wann beginnt der Zahnwechsel und wie lange dauert er?
Eine der häufigsten Fragen, die Welpenbesitzer stellen, betrifft den genauen Zeitplan des Zahnwechsels. Als grobe Faustregel gilt: Der Zahnwechsel beim Welpen beginnt etwa mit dem dritten bis vierten Lebensmonat und ist in der Regel mit dem siebten Monat abgeschlossen. Hier ist der typische Zeitplan im Überblick:
- 3.–4. Monat: Die Schneidezähne (Incisivi) beginnen auszufallen. Das sind die kleinen Zähne ganz vorne im Maul. Zuerst verliert dein Welpe die mittleren Schneidezähne, dann die seitlichen.
- 4.–5. Monat: Die Prämolaren – also die vorderen Backenzähne – werden gewechselt. In dieser Phase können auch die ersten bleibenden Molaren (echte Backenzähne) durchbrechen, die keinen Milchzahn-Vorgänger haben.
- 5.–6. Monat: Die großen Fangzähne (Canini) fallen aus. Das sind die langen, spitzen Zähne, die bei Welpen besonders auffällig sind. Gerade hier kann es manchmal zu Problemen kommen, wenn der bleibende Zahn schon durchbricht, bevor der Milchzahn ausgefallen ist.
- 6.–7. Monat: Die letzten Backenzähne (Molaren) brechen durch. Mit diesem Schritt ist das vollständige Erwachsenengebiss mit 42 Zähnen abgeschlossen.
Diese Zeitangaben sind natürlich nur Richtwerte. Individuelle Unterschiede sind normal, und du solltest dir keine Sorgen machen, wenn dein Welpe etwas früher oder später mit dem Zahnwechsel beginnt. Entscheidend ist, dass bis zum Alter von acht bis neun Monaten alle Milchzähne ausgefallen sein sollten. Wenn danach noch Milchzähne vorhanden sind, solltest du unbedingt einen Tierarzt aufsuchen.

Wichtig: Persistierende Milchzähne erkennen und handeln
Wenn ein bleibender Zahn bereits durchgebrochen ist, der entsprechende Milchzahn aber noch sitzt, spricht man von einem persistierenden Milchzahn. Das ist keine Seltenheit, vor allem bei kleinen Rassen. Das Problem: Der doppelte Zahn führt zu Fehlstellungen und einem erhöhten Kariesrisiko, weil sich Futterreste in den engen Zahnzwischenräumen sammeln. Beobachte das Maul deines Welpen regelmäßig und sprich beim nächsten Tierarztbesuch aktiv darauf an. In vielen Fällen muss der persistierende Milchzahn unter Narkose gezogen werden.
Welche Symptome sind beim Zahnwechsel normal?
Als Welpenbesitzer wirst du während des Zahnwechsels einige Veränderungen im Verhalten deines Hundes bemerken. Die meisten davon sind völlig normal und kein Grund zur Beunruhigung. Hier erfährst du, was du erwarten kannst und wann du doch hellhörig werden solltest.
Normale Zeichen des Zahnwechsels:
- Verstärktes Kauen: Dein Welpe kaut an allem, was er erwischen kann – Spielzeug, Möbelbeine, Schuhe, deine Hände. Das ist ein natürlicher Reflex, um den Druck im Zahnfleisch zu lindern. Sorge für ausreichend geeignetes Kauspielzeug und schütze wertvolle Gegenstände. Wenn du noch dabei bist, deinen Welpen zu erziehen, ist jetzt ein guter Zeitpunkt, Grenzen zu setzen – mehr dazu auf unserer Seite Welpen erziehen.
- Leichtes Zahnfleischbluten: Ein kleiner Blutfleck auf dem Kauspielzeug oder im Wasser ist normal und zeigt, dass ein Zahn im Begriff ist auszufallen. Solange die Blutung gering ist und aufhört, besteht kein Grund zur Sorge.
- Empfindlichkeit beim Fressen: Manche Welpen fressen während des Zahnwechsels etwas langsamer oder zeigen weniger Interesse an hartem Trockenfutter. Weicheres Futter kann in dieser Phase helfen.
- Leichte Reizbarkeit: Dein Welpe kann während des Zahnwechsels gereizter oder unruhiger sein als sonst. Das ist vergleichbar mit dem Zahnen bei menschlichen Babys.
- Mundgeruch: Ein leicht veränderter Mundgeruch kann auftreten, weil sich im Zahnfleisch kleine Entzündungen bilden. Das ist vorübergehend und sollte nach dem Zahnwechsel wieder besser werden.
- Ausfall von Zähnchen: Du findest kleine weiße Zähnchen im Schlafkorb, auf dem Teppich oder Ähnlichem. Das sind die ausgefallenen Milchzähne – du kannst sie als Erinnerungsstück aufheben!
Wann solltest du zum Tierarzt?
- Starkes Bluten aus dem Maul, das nicht aufhört
- Sichtbar persistierende Milchzähne neben den bleibenden Zähnen
- Dein Welpe verweigert völlig das Fressen
- Stark geschwollenes oder hochrot entzündetes Zahnfleisch
- Nach dem siebten Monat sind noch Milchzähne vorhanden
Tipp: Wenn dein Welpe durch die Schmerzen beim Zahnwechsel verstärkt in deine Hände beißt, schau dir unsere Tipps auf der Seite Welpe beißt an. Mit der richtigen Reaktion lernst du deinen Welpen, sanfter umzugehen.
Wie kannst du deinen Welpen beim Zahnwechsel unterstützen?

Es gibt einige einfache Maßnahmen, mit denen du deinen Welpen während des Zahnwechsels unterstützen und die unangenehme Phase so angenehm wie möglich gestalten kannst.
Geeignetes Kauspielzeug bereitstellen: Das ist die wichtigste Maßnahme. Dein Welpe braucht unbedingt Gegenstände, an denen er kauen kann – sowohl für die Schmerzlinderung als auch als Outlet für den natürlichen Kautrieb. Geeignet sind:
- Gummispielzeug, speziell für Welpen entwickelt (z.B. KONG-Spielzeug)
- Gefrorene Karotten oder eingefrorene nasse Handtücher – die Kälte wirkt entzündungshemmend und lindernd
- Natürliche Kauartikel wie getrocknete Rinderknochen (niemals Hühnerknochen!)
- Kauspielzeug aus Nylon oder Naturkautschuk
Kühlende Hausmittel: Genau wie bei menschlichen Babys kann Kälte die Beschwerden beim Zahnen lindern. Friere ein feuchtes Waschlappen-Stück ein und lass deinen Welpen daran kauen. Oder biete ihm tiefgekühlte Karottes oder spezielle Kühlspielzeuge für Welpen an.
Ernährung anpassen: Wenn dein Welpe Schmerzen beim Kauen hat, kann es helfen, das Trockenfutter vorübergehend in warmem Wasser einzuweichen oder auf Nassfutter umzusteigen. Achte dabei auf eine ausgewogene Ernährung – mehr Infos dazu findest du auf unserer Seite Hund Ernährung.
Regelmäßige Maul-Kontrollen: Gewöhne deinen Welpen schon früh daran, dass du in sein Maul schaust. Das ist nicht nur für den Zahnwechsel wichtig, sondern auch für spätere Zahnarztbesuche beim Tierarzt. Öffne das Maul deines Welpen täglich kurz und lobe ihn ausgiebig dafür.
Mit dem Zähneputzen beginnen: Der Zahnwechsel ist der ideale Zeitpunkt, um mit der regelmäßigen Zahnpflege zu beginnen. Gewöhne deinen Welpen an die Zahnbürste und an Hundezahnpasta. Auf unserer Seite Hund Zahnpflege findest du alle wichtigen Tipps für die tägliche Pflege.
Schutz für deine Möbel: Sichere wertvolle Gegenstände, Kabel und Möbelbeine. Bitterspray aus dem Zoohandel kann Möbel schützen – es hat einen unangenehmen Geschmack, der Hunde davon abhält, daran zu kauen. Sorge gleichzeitig für ausreichend Beschäftigung, damit dein Welpe seinen Kautrieb an geeigneten Stellen auslebt.
Welche Rolle spielt die Zahnpflege schon beim Welpen?
Viele Hundebesitzer denken, Zahnpflege sei erst beim erwachsenen Hund wichtig. Das Gegenteil ist der Fall: Je früher du mit der regelmäßigen Zahnpflege beginnst, desto besser. Der Zahnwechsel beim Welpen ist die perfekte Gelegenheit, diese wichtige Gewohnheit zu etablieren.
Warum ist Zahnpflege beim Hund so wichtig? Parodontitis – also Zahnfleischentzündung und Zahnbettentzündung – ist eine der häufigsten Erkrankungen bei Hunden. Studien zeigen, dass bis zu 80 Prozent aller Hunde ab dem dritten Lebensjahr an einer Form von Zahnerkrankung leiden. Diese Erkrankungen sind schmerzhaft und können im schlimmsten Fall zu Zahnverlust und sogar zu Herzerkrankungen führen, weil Bakterien über den Blutkreislauf andere Organe befallen können.

So gewöhnst du deinen Welpen ans Zähneputzen:
- Schritt 1 – Finger gewöhnen: Beginne damit, einfach mit dem Finger über die Zähne und das Zahnfleisch deines Welpen zu fahren. Lobe ihn ausgiebig und verbinde es immer mit etwas Positivem.
- Schritt 2 – Zahnpasta vorstellen: Lasse deinen Welpen an der Hundezahnpasta schnuppern und lecken. Verwende niemals menschliche Zahnpasta – diese enthält Fluorid und andere Inhaltsstoffe, die für Hunde giftig sind!
- Schritt 3 – Zahnbürste einführen: Beginne mit einer weichen Fingerlingsbürste oder einer speziellen Welpen-Zahnbürste. Bürste zunächst nur die Außenflächen der Zähne.
- Schritt 4 – Routine aufbauen: Ziel ist das tägliche Zähneputzen. Selbst drei- bis viermal pro Woche ist deutlich besser als gar nicht.
Wenn die Zahnpflege konsequent von Welpenalter an betrieben wird, sparst du dir später teure tierärztliche Zahnreinigungen unter Narkose und sorgst für das langfristige Wohlbefinden deines Hundes.
💰 Kosten: Zahnpflege beim Welpen
Eine professionelle Zahnreinigung beim Tierarzt kostet in Österreich und Deutschland je nach Aufwand und Praxis zwischen 150 und 500 Euro – und das bei jedem Besuch. Hinzu kommen Narkosekosten von oft weiteren 80–200 Euro. Muss ein persistierender Milchzahn gezogen werden, rechne mit 80–200 Euro für den Eingriff unter Kurznarkose. Eine gute Welpen-Zahnbürste und Hundezahnpasta kostet hingegen nur 10–20 Euro und hält Monate. Tipp: Frage bei deinem nächsten Impf- oder Vorsorgebesuch nach einer kurzen Zahnkontrolle – oft ist diese in der Konsultation inbegriffen. Mehr zum Welpen Impfplan findest du auf unserer Website.
Welche Probleme können beim Zahnwechsel auftreten?
In den meisten Fällen verläuft der Zahnwechsel beim Welpen völlig problemlos. Es gibt jedoch einige Komplikationen, über die du Bescheid wissen solltest.
1. Persistierende Milchzähne (Zahnretention)
Wie bereits erwähnt, ist dies das häufigste Problem beim Zahnwechsel. Wenn ein Milchzahn nicht ausfällt, obwohl der bleibende Zahn schon durchbricht, kann dies zu Fehlstellungen führen. Die bleibenden Zähne werden durch den Milchzahn aus ihrer normalen Position gedrängt. Am häufigsten betroffen sind die Fangzähne. Die Lösung: Der Tierarzt zieht den persistierenden Milchzahn unter Kurznarkose. Je früher dies geschieht, desto besser – idealerweise sobald du das Problem bemerkst.
2. Fehlstellungen (Malokklusionen)
Manchmal wachsen die bleibenden Zähne nicht ganz gerade. Leichte Fehlstellungen sind oft kein medizinisches Problem. Schwere Fehlstellungen hingegen können dazu führen, dass Zähne beim Schließen des Mauls in das Zahnfleisch oder den Gaumen stechen und Schmerzen verursachen. In solchen Fällen kann ein tierärztlicher Eingriff notwendig sein.
3. Zahndurchbruch-Schmerzen und starke Entzündungen
Ein leicht entzündetes Zahnfleisch ist normal. Wenn das Zahnfleisch jedoch stark geschwollen, sehr rot oder eitrig ist, liegt möglicherweise eine Infektion vor, die antibiotisch behandelt werden muss. Suche in diesem Fall einen Tierarzt auf.
4. Gebrochene Milchzähne
Gelegentlich brechen Milchzähne beim Kauen, anstatt sauber auszufallen. Das kann schmerzhaft sein. Wenn du einen gebrochenen Zahn siehst und dein Welpe offensichtlich Schmerzen hat, ist ein Tierarztbesuch sinnvoll.
5. Fehlende Zähne
Manche Hunde entwickeln nicht alle vorgesehenen Zähne – sogenannte Oligodontie. Das ist vor allem bei bestimmten Rassen wie dem Dobermann oder dem Deutschen Schäferhund in der Zucht relevant. Beim Haushund ist es medizinisch oft weniger problematisch, sollte aber dokumentiert werden.
Was solltest du sonst noch rund um den Zahnwechsel wissen?
Der Zahnwechsel ist zwar ein eigenständiges Thema, aber er ist eingebettet in die gesamte Welpenentwicklung. Während dein Welpe seine Zähne wechselt, passiert gleichzeitig noch vieles mehr: Er lernt, die Welt zu erkunden, baut soziale Bindungen auf und muss viele neue Erfahrungen verarbeiten.
In dieser Phase ist es besonders wichtig, dass dein Welpe ausreichend Schlaf bekommt. Viele Welpenbesitzer sind überrascht, wie viel ihre jungen Hunde schlafen – das ist völlig normal und wichtig für die Entwicklung. Mehr dazu erfährst du auf unserer Seite Welpe schläft viel.
Außerdem solltest du sicherstellen, dass die Grundausbildung deines Welpen in dieser Phase nicht vernachlässigt wird. Gerade das Stubenrein-werden ist ein wichtiger Meilenstein, der parallel zum Zahnwechsel stattfindet. Auf unserer Seite Welpe stubenrein findest du alle wichtigen Tipps.
Für den Fall, dass beim Zahnwechsel doch einmal etwas schiefläuft und es zu einer Verletzung kommt, ist es gut, wenn du weißt, was zu tun ist. Unser Artikel Erste Hilfe Welpe gibt dir einen Überblick über die wichtigsten Maßnahmen in Notfallsituationen.
Denk auch daran, dass die Impftermine deines Welpen in diese Entwicklungsphase fallen. Beim nächsten Welpen Impfplan-Termin kannst du deinen Tierarzt gleichzeitig um eine Zahnkontrolle bitten.
Häufige Fragen zum Zahnwechsel beim Welpen
Quellen
WSAVA Global Dental Guidelines: Veterinary Oral Health and Dental Care (2018)
Niemiec BA: Periodontal Disease. Topics in Companion Animal Medicine (2008) – PubMed
Österreichische Tierärztekammer: Zahngesundheit beim Hund
Farcas N et al.: Prevalence of Persistent Deciduous Teeth in Dogs – PubMed (2020)