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Zahnwechsel beim Jungpferd: Probleme frühzeitig erkennen

Zahnwechsel beim Jungpferd: Probleme frühzeitig erkennen

Zahnwechsel beim Pferd ist eine Phase, die viele Halterinnen unterschätzen. Zwischen dem zweiten und fünften Lebensjahr verliert dein Jungpferd 24 Milchzähne und bekommt im selben Zeitraum sein vollständiges bleibendes Gebiss mit bis zu 44 Zähnen. Das ist mehr Veränderung im Maul als bei jedem anderen Tier, das wir betreuen. In dieser Zeit treten häufig Probleme auf, die man als Halterin leicht übersieht. Schwellungen unter dem Kiefer, Futterverwerfen, Speicheln, Widersetzlichkeit beim Reiten oder ein plötzlich verändertes Verhalten beim Putzen können auf Zahnschmerzen hinweisen. In diesem Ratgeber zeigen wir dir, wann der Zahnwechsel beim Pferd genau abläuft, welche Beschwerden typisch sind und wie du dein Jungpferd in Österreich (AT) und Deutschland tierärztlich richtig betreust. Du erfährst, was Zahnkappen, Wolfszähne und Hakenzähne sind, warum die jährliche Zahnkontrolle Pflicht ist und wie du dein Pferd auf das Zahnen vorbereitest. Wir geben dir konkrete Hinweise zur Fütterung in dieser Phase, zu Trense und Reitstart sowie zu Kosten und Untersuchungsablauf beim Pferdedentisten. Der Inhalt ist tierärztlich überprüft.

Hinweis Zahnwechsel Pferd

Jährliche Zahnkontrolle ist Pflicht

In der Zahnwechselphase zwischen zweieinhalb und fünf Jahren empfehlen Tierärztinnen in Österreich und Deutschland mindestens einmal jährlich eine vollständige Zahnkontrolle, idealerweise zweimal. Probleme bleiben sonst lange unbemerkt und führen zu chronischen Schäden. Plane vor dem ersten Anreiten unbedingt eine Maulhöhleninspektion ein.

Wie verläuft der Zahnwechsel beim Pferd zeitlich?

Pferde gehören zu den hypsodonten Tieren, ihre Backenzähne wachsen lebenslang nach und werden durch das Kauen kontinuierlich abgerieben. Die Milchzähne deines Fohlens, auch Decidualzähne genannt, brechen schon kurz nach der Geburt durch. Nach etwa neun Tagen sieht man die ersten Schneidezähne, mit etwa neun Monaten ist das Milchgebiss komplett. Insgesamt hat ein Fohlen 24 Milchzähne, davon zwölf Schneide- und zwölf Backenzähne. Hengstfohlen können später zusätzliche Hakenzähne entwickeln, Stutfohlen meist nicht.

Der eigentliche Zahnwechsel beginnt mit etwa zweieinhalb Jahren und endet zwischen vier und fünf Jahren. Die Reihenfolge ist erstaunlich präzise. Mit zwei Jahren fallen die mittleren Schneidezähne, mit drei Jahren die seitlichen, mit viereinhalb bis fünf Jahren die Eckzähne. Die Prämolaren werden zwischen zweieinhalb und vier Jahren erneuert, die hinteren Backenzähne, also die Molaren, brechen neu durch und ersetzen keine Milchzähne. Mit fünf Jahren ist das bleibende Gebiss komplett. Hengste und manche Wallache haben dann zusätzlich Hakenzähne, Stuten meist nicht. Daraus ergibt sich die typische Zahnzahl von 36 bis 44 Zähnen, abhängig von Geschlecht und individueller Anatomie. Mehr zur Entwicklung deines Jungpferdes findest du in unserem Beitrag Jungpferd.

Welche Probleme treten beim Zahnwechsel typischerweise auf?

Das häufigste Problem beim Zahnwechsel sind sogenannte Zahnkappen. Wenn ein Milchzahn nicht rechtzeitig ausfällt, sitzt er als Hülle auf dem darunter wachsenden bleibenden Zahn. Das verursacht Druck, Entzündung am Zahnfleisch und kann den durchbrechenden Zahn in eine falsche Richtung drücken. Pferde mit Zahnkappen zeigen oft Speicheln, einseitiges Kauen, Futterverwerfen und manchmal ein leichtes Anschwellen am Kieferast. Beim Reiten reagieren sie ablehnend auf die Trense, weichen mit dem Kopf aus oder verwerfen sich im Genick.

Ein zweiter Problemkreis sind Wolfszähne. Diese rudimentären, kleinen Backenzähne stehen oft im hinteren Maulwinkel und liegen genau dort, wo später das Gebiss anliegt. Sie verursachen beim Anreiten Schmerzen, weil das Gebissstück darauf drückt. Tierärztinnen empfehlen in der Regel, Wolfszähne vor dem Anreiten zu entfernen, ein kurzer, gut planbarer Eingriff in Sedation. Hakenzähne wiederum, die bei Hengsten und älteren Wallachen zwischen Eck- und ersten Backenzahn wachsen, können scharfe Kanten ausbilden und müssen regelmäßig abgeschliffen werden. Weitere typische Befunde sind unregelmäßiger Zahnabrieb mit scharfen Backenzahnkanten, Zahnstein an den Schneidezähnen, Frakturen, Zahnsteinbildung und retinierte Zahnkronen, die sich nicht aus dem Kiefer schieben. All diese Probleme sind mit einer fachgerechten Maulhöhleninspektion zuverlässig erkennbar.

Welche Symptome zeigt ein Pferd mit Zahnschmerzen?

Pferde sind als Fluchttiere genetisch programmiert, Schmerz lange zu kompensieren. Symptome sind oft subtil und werden erst spät erkannt. Achte auf folgende Anzeichen. Dein Pferd verwirft Futter, lässt halb gekautes Heu aus dem Maul fallen oder formt Wickel, also kleine Knäule aus Heuresten, die es ausspuckt. Es speichelt vermehrt, riecht unangenehm aus dem Maul oder zeigt Blutspuren am Gebiss nach dem Reiten. Manche Pferde kauen langsamer, einseitig oder verlieren an Gewicht, obwohl die Futtermenge gleich bleibt.

Im Reiten zeigen sich Zahnschmerzen häufig als plötzliche Widersetzlichkeit. Dein Pferd reagiert empfindlich auf Trense, geht gegen die Hand, wirft den Kopf hoch, verwirft sich im Genick, stellt sich quer oder weigert sich, in eine bestimmte Richtung zu biegen. Auch Headshaking, also unkontrolliertes Kopfschlagen, hat in vielen Fällen eine zahnbedingte oder dentogene Ursache. Begleitend können Schwellungen am Kiefer auftreten, einseitiges Tränen am Auge, Nasenausfluss oder Schwellungen am Ganaschenrand. Bei jedem dieser Anzeichen lass dein Pferd zeitnah tierärztlich kontrollieren. Eine ausführliche Maulhöhleninspektion mit Maulgatter, Spiegel, Sonde und Lampe ist die Basisuntersuchung. Bei Bedarf folgt eine Röntgen- oder Endoskopiekontrolle.

Wie sieht eine Zahnkontrolle beim Pferd genau aus?

Eine professionelle Zahnkontrolle dauert meist zwischen 30 und 60 Minuten und läuft in mehreren Schritten ab. Die Tierärztin sediert dein Pferd leicht, damit es entspannt und das Maul ausreichend geöffnet werden kann. Mit einem Maulgatter wird das Maul fixiert, dann inspiziert die Tierärztin systematisch alle Schneide- und Backenzähne, prüft Zahnfleisch, Schleimhäute, Zunge und Gaumen. Zahnkappen, Wolfszähne, Hakenzähne und scharfe Kanten werden dokumentiert. Mit einer speziellen Raspel, dem sogenannten Floating, werden scharfe Kanten geglättet. Moderne Praxen nutzen elektrische Schleifgeräte, die schneller und präziser arbeiten als die alte manuelle Zahnraspel.

Bei Verdacht auf tieferliegende Probleme folgt Röntgendiagnostik des Kiefers, im Bedarfsfall ergänzt durch Computertomographie. Endoskopie der Backenzahnreihen ermöglicht hochauflösende Bilder und zeigt Frakturen, Karies und Wurzelentzündungen, die mit bloßem Auge nicht sichtbar sind. Nach dem Eingriff bekommt dein Pferd 30 bis 60 Minuten Ruhezeit, danach wieder normales Wasser, Heu nach zwei bis drei Stunden, Kraftfutter erst am nächsten Tag. Plane für die ersten Tage nach einer umfangreichen Behandlung weiches, eingeweichtes Futter ein. Eine Tierärztin oder ein Pferdedentist mit nachweisbarer Spezialisierung sollten die Kontrollen ausführen, in Österreich und Deutschland gibt es klare Standards der Veterinärkammern. Eine geeignete Praxis findest du im Tierärzteverzeichnis von Go4Vet.

Wie fütterst du dein Jungpferd während des Zahnwechsels?

Während des Zahnwechsels braucht dein Jungpferd weiches, gut kaubares Futter, das die Zähne nicht zu stark belastet. Hochwertiges Heu in mittlerer Struktur, ausreichend Wasser und ergänzendes Mineralfutter bilden die Basis. Vermeide harte Pellets, holzige Stängel und stark strukturiertes Stroh, weil diese die Schmerzen beim Kauen verstärken können. Wenn dein Pferd auffällig speichelt, langsamer frisst oder Heuwickel ausspuckt, weiche das Futter kurz in lauwarmem Wasser ein. Heucobs, Mash und eingeweichte Rübenschnitzel sind gute Alternativen, sollten aber nicht das gesamte Raufutter ersetzen, weil Pferde bis zu 16 Stunden pro Tag kauen müssen, um den Magen-Darm-Trakt gesund zu halten.

Achte besonders auf Mineralstoffe, weil das Wachstum von Knochen und Zähnen viel Kalzium, Phosphor, Magnesium, Zink und Kupfer braucht. Eine Bedarfsanalyse über ein Blutbild ist sinnvoll, weil Über- und Unterversorgung beide schaden. Ergänzungsfutter sollten mit deiner Tierärztin oder einer Futterberatung abgestimmt werden, nicht im Online-Shop nach Bauchgefühl. Achte auch auf den Body Condition Score, dein Jungpferd sollte weder verfettet noch mager sein, weil beides die Skelettentwicklung negativ beeinflusst. Detaillierte Hinweise zu Mengen, Häufigkeit und Zusammensetzung findest du in unserem Ratgeber Jungpferd füttern und in der allgemeinen Fütterungsempfehlung Pferd.

Welche Rolle spielt der Zahnwechsel beim Anreiten?

Der Zahnwechsel und das Anreiten überschneiden sich zeitlich oft, das ist eine der größten Stolperfallen in der Jungpferdeausbildung. Wenn du mit drei oder vier Jahren mit dem ersten Sattel beginnst, ist das Maul deines Pferdes mitten in der Umbauphase. Trense und Gebiss treffen auf Zahnfleisch, das durch Zahndurchbrüche entzündet sein kann, auf Wolfszähne, scharfe Backenzahnkanten oder Zahnkappen. Pferde, die in dieser Zeit unangenehme Erfahrungen mit der Trense machen, entwickeln oft langfristige Abwehrreaktionen wie Maulaufsperren, Zungenfehler oder Verwerfen im Genick.

Vor jedem Anreiten gehört daher eine Zahnkontrolle Pflicht. Wolfszähne werden in der Regel vorher entfernt, scharfe Backenzahnkanten geglättet, Zahnkappen kontrolliert. Verwende beim Anreiten ein weiches, anatomisch passendes Gebiss in der richtigen Stärke und Breite, idealerweise doppelt gebrochen mit dünner Mittelplatte. Verzichte auf Hilfszügel, scharfe Gebisse oder Sperrriemen. Reduziere Trainingseinheiten, falls dein Pferd Anzeichen von Schmerz zeigt, gönne ihm Pausen und kontrolliere Maul und Zahnfleisch alle paar Wochen visuell. Ein guter Reitstart in der Zahnwechselphase setzt enge Zusammenarbeit zwischen Halterin, Tierärztin, Bereiterin und Hufschmiedin voraus. Ergänzende Tipps zum Trainingsaufbau findest du in unserem Beitrag Jungpferd anreiten.

Praktisch heißt das, lege das Anreiten nach Möglichkeit nicht in eine akute Zahndurchbruchsphase. Wenn die seitlichen Schneidezähne mit etwa drei Jahren wechseln oder die Eckzähne mit viereinhalb bis fünf Jahren, kann das Maul empfindlich reagieren. Plane dann längere Bodenarbeitsphasen ein und reduziere die Tragezeit von Trense und Gebiss. Manche Bereiterinnen arbeiten in dieser Übergangszeit gezielt mit gebisslosen Zäumungen wie Sidepull oder Knotenhalfter, um die Maulhöhle zu entlasten. Das ist eine sinnvolle Option, sofern Reiterin und Pferd damit ausgewogen umgehen können. Sobald der Zahnwechsel abgeschlossen ist, kannst du auf das gewohnte Gebiss umstellen.

Was kostet eine Zahnbehandlung beim Pferd in Österreich?

Die Kosten variieren je nach Aufwand und Region. Eine Standard-Zahnkontrolle mit Sedation, Maulgatter und Floating liegt in Österreich und Deutschland meist zwischen 120 und 220 Euro. Wolfszahnentfernung kostet zusätzlich etwa 60 bis 120 Euro pro Zahn. Größere Eingriffe wie Zahnextraktion, Wurzelbehandlung oder Korrektur retinierter Zähne können je nach Komplexität zwischen 300 und 1.500 Euro kosten. Röntgenaufnahmen liegen bei 80 bis 150 Euro pro Aufnahme, Computertomographie deutlich höher.

Eine Pferdekrankenversicherung übernimmt je nach Tarif einen Teil dieser Kosten, manche Anbieter haben spezifische Zahn-Tarife. Da Zahnerkrankungen zu den häufigsten Tierarztgängen beim Pferd gehören, lohnt sich der Vergleich. Zur Übersicht findest du auf unserer Seite zur Pferdekrankenversicherung Informationen zu Tarifen und Leistungen. Ein wichtiger Tipp, achte beim Vertrag auf Wartezeiten und Höchstgrenzen für Zahnbehandlungen. Vorsorge zahlt sich meist mehrfach aus, weil eine vernachlässigte Zahnpflege im Pferdealter teure Folgeerkrankungen wie chronische Kieferentzündungen, Sinusitis oder Maulgeschwüre verursacht.

Tierärztlicher Blick auf den Zahnwechsel

Aus tierärztlicher Sicht ist der Zahnwechsel die wichtigste, am meisten unterschätzte Lebensphase deines Pferdes. Wir sehen in der Praxis regelmäßig Pferde, die ohne jemals einer Zahnkontrolle unterzogen worden zu sein, mit fünf oder sechs Jahren chronische Maulgeschwüre, einseitigen Zahnabrieb oder retinierte Zahnreste haben. Die Folgen reichen von Verhaltensauffälligkeiten beim Reiten bis zu Gewichtsverlust und Sinusitis. Eine konsequente jährliche Zahnkontrolle ab dem zweiten Lebensjahr verhindert die meisten dieser Probleme zuverlässig.

Wir empfehlen folgendes Vorgehen. Plane mit deinem Fohlen ab dem ersten Lebensjahr eine kurze Maulkontrolle bei jeder Routineuntersuchung, ab dem zweiten Lebensjahr eine vollständige Zahnuntersuchung jährlich, in der Hauptzahnwechselphase zwischen drei und fünf Jahren idealerweise zweimal pro Jahr, danach mindestens einmal jährlich lebenslang. Stelle sicher, dass die Behandlung von einer qualifizierten Pferdetierärztin oder einem zertifizierten Pferdedentisten durchgeführt wird, achte auf moderne Diagnostik wie Spiegel, Endoskop und Röntgen. Bewahre Befunde und Röntgenbilder auf, sie sind wichtig für spätere Vergleiche. Wenn du noch keine spezialisierte Praxis hast, findest du im Tierärzteverzeichnis von Go4Vet Pferdetierärztinnen in Österreich und Deutschland. Eine gute Pferdekrankenversicherung kann zudem Kosten für Zahnbehandlungen abfedern.

Häufige Fragen zum Zahnwechsel beim Pferd

Wann beginnt der Zahnwechsel beim Pferd?
Der Zahnwechsel beginnt mit etwa zweieinhalb Jahren und ist bei den meisten Pferden mit fünf Jahren abgeschlossen. In dieser Zeit fallen 24 Milchzähne aus und werden durch bleibende Zähne ersetzt, neue Backenzähne kommen zusätzlich.
Wie oft sollte ich die Zähne meines Jungpferdes kontrollieren lassen?
In der Hauptzahnwechselphase zwischen drei und fünf Jahren empfehlen wir zwei Kontrollen pro Jahr, ab dem fünften Lebensjahr mindestens einmal jährlich. Bei Auffälligkeiten wie Speicheln, Futterverwerfen oder Reitwiderstand sofort tierärztlich vorstellen.
Müssen Wolfszähne immer entfernt werden?
Wenn dein Pferd geritten werden soll, ja. Wolfszähne sitzen im Bereich der Trensenauflage und verursachen Schmerz. Die Entfernung erfolgt in leichter Sedation, dauert nur wenige Minuten und ist Voraussetzung für ein entspanntes Anreiten. Bei nicht gerittenen Tieren kann individuell entschieden werden.
Was ist eine Zahnkappe und warum ist sie problematisch?
Eine Zahnkappe ist ein Milchzahn, der nicht rechtzeitig ausgefallen ist und auf dem darunter wachsenden bleibenden Zahn sitzt. Sie verursacht Druck, Entzündung und kann Fehlstellungen auslösen. Tierärztinnen entfernen Zahnkappen, sobald sie locker sind, mit einem Spezialinstrument schnell und schonend.
Welche Symptome zeigen Zahnschmerzen beim Pferd?
Typisch sind Speicheln, Futterverwerfen, Heuwickel ausspucken, Gewichtsverlust trotz normaler Ration, einseitiges Kauen, übler Mundgeruch, Schwellungen am Kiefer und Widerstand beim Reiten oder Halftern. Bei diesen Anzeichen rasch tierärztlich abklären lassen.
Was kostet eine Zahnbehandlung beim Pferd in Österreich?
Eine Routine-Zahnkontrolle mit Sedation und Floating liegt zwischen 120 und 220 Euro. Wolfszahnentfernung 60 bis 120 Euro pro Zahn. Größere Eingriffe wie Extraktionen können 300 bis 1.500 Euro kosten. Eine Pferdekrankenversicherung kann Teile davon übernehmen.

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