Petersilie Hund: Ist Petersilie für Hunde sicher?
Petersilie gehört zu den Küchenkräutern, die viele Tierbesitzer zu Hause haben – doch ist sie auch für Hunde unbedenklich? Die Antwort ist: In kleinen Mengen meist tolerierbar, in größeren Mengen jedoch problematisch.
Warum kann Petersilie für Hunde schädlich sein?
Petersilie enthält ätherische Öle, darunter Apiol und Myristicin. Diese Verbindungen können in größeren Mengen die Nieren reizen und zu Problemen führen. Besonders das Petersilienöl ist deutlich konzentrierter als das frische Kraut – hier ist Vorsicht geboten.
Ein Hund, der gelegentlich ein kleines Blättchen Petersilie von deinem Teller nascht, ist in der Regel nicht in Gefahr. Problematisch wird es erst bei regelmäßiger oder größerer Aufnahme.
Mögliche Symptome einer Petersilien-Vergiftung beim Hund
- Appetitlosigkeit
- Übelkeit und Erbrechen
- Veränderter Urin (häufigeres oder selteneres Urinieren)
- Lethargie
Petersilie und Katzen – noch gefährlicher!
Für Katzen ist Petersilie als giftig einzustufen. Katzen vertragen die ätherischen Öle noch schlechter als Hunde. Sorge dafür, dass deine Katze keinen Zugang zu Petersilie hat.
Was tun, wenn dein Hund Petersilie gefressen hat?
Hat dein Hund nur ein paar Blättchen erwischt, kannst du ihn aufmerksam beobachten. Bei größeren Mengen oder wenn Symptome auftreten, rufe umgehend deinen Tierarzt an.
Giftnotruf Österreich: +43 1 406 43 43
Giftnotruf Deutschland: 030 19240
Fazit: Lieber auf Nummer sicher gehen
Petersilie ist kein ideales Futtermittel für Hunde. Auch wenn kleine Mengen in der Regel keine ernsten Folgen haben, solltest du es vermeiden, deinem Hund Petersilie gezielt zu füttern. Besonders Petersilienöl oder -extrakte sind tabu. Greife stattdessen auf hundgeeignete Kräuter zurück und frage im Zweifel deinen Tierarzt.