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Anaplasmose bei Katzen

Anaplasmose bei Katzen

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Anaplasmose bei Katzen ist eine durch Zecken übertragene bakterielle Erkrankung, die durch das Bakterium Anaplasma phagocytophilum ausgelöst wird. Sie verläuft bei Katzen oft milder als bei Hunden, kann aber unbemerkt zu Fieber, Apathie und Veränderungen im Blutbild führen. In Mitteleuropa, also in Deutschland, der Schweiz und Österreich (AT), ist die Erkrankung in den vergangenen Jahren häufiger nachgewiesen worden, weil die Aktivität des Hauptvektors Ixodes ricinus, des gemeinen Holzbocks, durch milde Winter und längere Vegetationsphasen zunimmt. Dieser Ratgeber zeigt dir, wie eine Anaplasmen-Infektion bei deiner Katze entsteht, welche Symptome typisch sind, wie die Tierärztin oder der Tierarzt sie diagnostiziert und behandelt und wie du das Risiko durch konsequente Zeckenprophylaxe deutlich senkst. Der Inhalt ist tierärztlich überprüft.

Zecken-Warnung

Wann zum Tierarzt?

Wenn deine Katze nach einem Zeckenbiss innerhalb von ein bis zwei Wochen Fieber, Mattigkeit, Appetitlosigkeit oder kleine punktförmige Blutungen entwickelt, ist eine zeitnahe tierärztliche Vorstellung sinnvoll. Eine sofortige Blutuntersuchung kann eine akute Anaplasmose oft schon beim ersten Termin nachweisen.

Was ist Anaplasmose und welche Bedeutung hat sie für Katzen?

Anaplasmose wird durch das gramnegative Bakterium Anaplasma phagocytophilum verursacht, das in den weißen Blutzellen, vor allem in den neutrophilen Granulozyten, lebt. Das Bakterium wird beim Saugakt von infizierten Zecken auf das Wirtstier übertragen. Hauptvektor in Mitteleuropa ist Ixodes ricinus. Die Übertragungszeit liegt typischerweise zwischen zwölf und 36 Stunden, weshalb das frühzeitige Entfernen der Zecke das Infektionsrisiko deutlich senkt. Bei Hunden ist die Erkrankung als granulozytäre Anaplasmose seit Langem etabliert, bei Katzen wird sie zunehmend häufiger diagnostiziert, vermutlich weil die Wachsamkeit von Tierärztinnen und Haltern gestiegen ist.

Der Verlauf bei Katzen ist häufig subklinisch oder nur mild ausgeprägt. Viele Tiere zeigen kein eindeutiges Krankheitsbild, sondern unspezifische Symptome wie kurzzeitiges Fieber, leicht reduzierten Appetit oder eine vorübergehende Mattigkeit. In schwereren Fällen kommen Veränderungen im Blutbild dazu, etwa eine Thrombozytopenie (verminderte Blutplättchen) oder eine Leukopenie. Das macht die Diagnostik anspruchsvoll und erklärt, warum die wahre Häufigkeit in der Population vermutlich unterschätzt wird.

Die Bedeutung der Erkrankung wächst mit der zunehmenden Verbreitung von Ixodes ricinus auch in höheren Lagen und urbanen Bereichen. Studien aus der Schweiz und Österreich zeigen, dass je nach Region zwischen fünf und über 25 Prozent aller untersuchten Zecken positiv auf Anaplasma phagocytophilum getestet werden. Für Freigängerkatzen ist die Wahrscheinlichkeit eines Erstkontakts also keineswegs gering, und ein wirksamer Zeckenschutz wird zur Routineempfehlung in der tierärztlichen Vorsorge.

Anaplasmose bei Katzen – go4vet

Wie wird Anaplasmose auf die Katze übertragen?

Die Übertragung erfolgt fast ausschließlich über den Stich infizierter Zecken. In Mitteleuropa ist Ixodes ricinus der dominierende Vektor, weltweit spielen auch andere Ixodes-Arten eine Rolle. Die Zecke saugt zunächst Blut, gibt dabei Bakterien aus den Speicheldrüsen in das Wirtsgewebe ab und beginnt nach einer Aktivierungsphase, größere Mengen Bakterien zu transferieren. Genau hier liegt das Zeitfenster für die Prophylaxe: Eine schnell entdeckte und sauber entfernte Zecke senkt die Übertragungswahrscheinlichkeit deutlich.

Eine direkte Übertragung von Katze zu Katze, etwa über Urin, Speichel oder Bisse, gilt als sehr unwahrscheinlich. Auch eine Übertragung über Blutprodukte wäre theoretisch möglich, ist im Alltag aber kaum relevant. Bedeutsam ist dagegen die mögliche Koinfektion mit anderen zeckenübertragenen Erregern, etwa Borrelien, Babesia oder Hämoplasmen. Diese Mehrfachinfektionen verkomplizieren das klinische Bild und sollten in der Diagnostik bedacht werden.

Risikofaktoren für eine Infektion sind regelmäßiger Freigang im Frühjahr, Sommer und Herbst, Aufenthalte im Garten, Wald oder hohem Gras sowie ein fehlender Zeckenschutz. Auch Wohnungskatzen können sich im seltenen Fall infizieren, wenn Mitbewohner Zecken auf Kleidung mit nach Hause bringen. Eine routinemäßige Pfoten- und Fellkontrolle nach jedem Freigang gehört daher zur Pflicht und lässt sich gut mit der wöchentlichen Pflege verbinden, etwa beim Bürsten.

Welche Symptome zeigt eine Katze mit Anaplasmose?

Die Symptome sind unspezifisch und überlappen mit zahlreichen anderen Erkrankungen. Typisch sind Fieber zwischen 39,5 und 40,5 Grad Celsius, Apathie, Mattigkeit, reduzierter Appetit, gelegentlich Erbrechen oder Durchfall. Manche Katzen zeigen Schmerzen beim Bewegen, weil eine Polyarthritis (Entzündung mehrerer Gelenke) mit Lahmheit auftreten kann. Auch wechselnde Lahmheit ist beschrieben. In einigen Fällen entwickeln sich kleine punktförmige Blutungen an Schleimhäuten oder am Bauch, weil die Anzahl der Blutplättchen abfällt.

Im Blutbild sind die häufigsten Veränderungen eine Thrombozytopenie und eine leichte bis moderate Leukopenie oder Linksverschiebung. Bei längerer Infektion können auch eine Anämie und erhöhte Leberwerte auftreten. Diese Befunde sind zwar nicht beweisend, lenken die Diagnostik aber in die richtige Richtung. Wichtig: Da viele Katzen die Infektion subklinisch durchmachen, kommt es vor, dass eine zufällige Blutuntersuchung im Rahmen einer Vorsorge auffällige Werte zeigt, ohne dass die Tiere klinisch krank wirken.

Andere Symptome, die häufig falsch zugeordnet werden, sind Lymphknotenschwellungen, vorübergehende Augenentzündungen und neurologische Auffälligkeiten wie Wackelgang oder Krampfanfälle. Letztere sind bei der Katze sehr selten, sollten aber in der Differenzialdiagnose berücksichtigt werden. Eine wechselnde Symptomatik mit gutem Allgemeinzustand zwischen den Schüben ist typisch und kann den Tierarztbesuch hinauszögern. Beobachte daher Verhalten, Fressverhalten, Trinkmenge und Temperatur über mehrere Tage und mache dir Notizen, die du beim Termin vorlegst.

Wie wird Anaplasmose diagnostiziert?

Die Diagnostik basiert auf Anamnese, klinischer Untersuchung, Blutbild und gezielten Erregernachweisen. Im akuten Stadium kann ein Blutausstrich unter dem Mikroskop sogenannte Morulae zeigen, also Einschlüsse innerhalb der neutrophilen Granulozyten. Diese Befunde sind beweisend, aber nur bei einem kleinen Anteil der Tiere zu sehen. Standard ist daher die PCR auf Anaplasma phagocytophilum aus EDTA-Blut, weil sie sehr empfindlich und spezifisch ist und auch geringe Erregermengen zuverlässig detektiert.

Ergänzend wird ein Antikörper-Test (IFAT oder ELISA) eingesetzt. Antikörper bilden sich erst nach etwa zwei Wochen, weshalb in der frühen Phase der Erkrankung negative Ergebnisse nicht ausschließen. Eine Kombination aus PCR im akuten Stadium und Serologie zur Verlaufsbeurteilung ist Goldstandard. Da viele Katzen Mehrfachinfektionen tragen, lohnt sich oft die parallele Abklärung weiterer zeckenübertragener Erreger, etwa Borrelien oder Mycoplasma haemofelis. Das macht die Diagnostik genauer und erspart wiederholte Blutentnahmen.

Für die Differenzialdiagnose sind Erkrankungen wie FIV, FeLV, Hämoplasmose, FIP, eine bakterielle Sepsis oder eine immunvermittelte Erkrankung wichtig. Eine ausführliche Untersuchung durch eine erfahrene Praxis ist daher sinnvoll. Über den Tierarzt-Finder findest du Praxen mit Schwerpunkt Innere Medizin, in der Bundeshauptstadt zusätzlich auf Tierarzt Wien. Weitere Hinweise zu typischen Begleiterkrankungen liest du im Ratgeber zu Würmern bei Katzen, weil zeckenexponierte Tiere häufig parallel mit Endoparasiten zu kämpfen haben.

Wie wird Anaplasmose behandelt?

Mittel der Wahl ist Doxycyclin, ein Antibiotikum aus der Gruppe der Tetracycline. Die übliche Dosierung beträgt zwischen fünf und zehn Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht zweimal täglich oder zehn Milligramm pro Kilogramm einmal täglich, jeweils oral verabreicht. Die Therapiedauer liegt bei zwei bis vier Wochen, abhängig vom klinischen Ansprechen und vom Erregernachweis. Wichtig ist, dass die Tablette nicht trocken eingegeben wird, weil sie die Speiseröhre der Katze reizen und Strikturen verursachen kann. Gib die Tablette mit etwas Wasser oder einem kleinen Bissen Nassfutter und kontrolliere, dass sie wirklich abgeschluckt wurde.

Begleitend können je nach Symptomatik Schmerzmittel oder antipyretische Medikamente eingesetzt werden, immer in Absprache mit der Tierärztin. Bei deutlich reduziertem Allgemeinzustand sind eine Infusion zur Stabilisierung des Flüssigkeitshaushalts und engmaschige Blutbildkontrollen sinnvoll. Die Prognose ist bei rechtzeitiger Therapie sehr gut. Die meisten Katzen erholen sich innerhalb weniger Tage, das Blutbild normalisiert sich nach ein bis zwei Wochen. Eine vollständige Erregerelimination ist aber nicht immer möglich, sodass spätere Reaktivierungen unter Stress oder Immunsuppression theoretisch vorkommen können.

Wichtig: Doxycyclin gehört nicht in die Hand von Laien. Auch wenn die Tabletten in der Hausapotheke verfügbar sind, soll die Dosierung und Therapiedauer streng tierärztlich erfolgen, weil falsche Dosierungen Resistenzen fördern oder Nebenwirkungen wie Erbrechen, Durchfall, Leberbelastung oder Photosensibilität verursachen. Bei tragenden oder säugenden Katzen ist Doxycyclin kontraindiziert, hier kommen alternative Antibiotika zum Einsatz. Eine ausführliche Beratung über alle Therapieoptionen gehört zum Erstgespräch beim Tierarzt.

Anaplasmose bei Katzen – go4vet

Wie kannst du das Infektionsrisiko senken?

Die wichtigste Maßnahme ist konsequenter Zeckenschutz. Für Katzen sind verschiedene Wirkstoffgruppen zugelassen, etwa Spot-on-Präparate, Halsbänder oder orale Tabletten. Achte unbedingt auf die Eignung für Katzen, weil viele Permethrin-haltige Hundeprodukte für Katzen tödlich sind. Lass dich von deiner Tierärztin oder deinem Tierarzt beraten, welcher Wirkstoff für die Lebenssituation deines Tieres am besten passt. Halsbänder und Spot-ons müssen je nach Präparat alle vier bis acht Wochen erneuert werden. Orale Tabletten wirken bei Katzen meist über vier Wochen.

Ergänzend ist die tägliche Fellkontrolle Pflicht. Konzentriere dich auf Kopf, Hals, Achseln, Bauch und Innenschenkel, weil sich Zecken bevorzugt in dünner, gut durchbluteter Haut festsetzen. Eine Zecke entfernst du mit einer feinen Pinzette oder einem Zeckenhaken, indem du sie hautnah greifst und gleichmäßig herausziehst, ohne zu drehen oder zu quetschen. Hausmittel wie Öl, Klebstoff oder Hitze sind veraltet und gefährlich, weil sie die Zecke zum Erbrechen ihres Mageninhalts in die Wunde zwingen, was die Übertragung von Erregern beschleunigt. Die Stelle danach mit Desinfektionsmittel reinigen und einige Tage beobachten.

Pflege und Routine sind wichtig. Eine wöchentliche, gründliche Bürsteinheit kombiniert Fellpflege und Zeckenkontrolle und schafft eine ruhige Atmosphäre. Mehr zur Praxis findest du in unseren Ratgebern zur Bürstenarbeit und zur Krallenpflege. Wer eine Katzenversicherung abgeschlossen hat, profitiert oft auch bei zeckenbedingten Erkrankungen, weil Diagnostik und Antibiose schnell mehrere hundert Euro kosten können.

Ist Anaplasmose auf den Menschen übertragbar?

Anaplasma phagocytophilum ist ein Zoonose-Erreger, kann also auch Menschen infizieren. Die Übertragung erfolgt aber nicht von Katze zu Mensch, sondern ausschließlich über infizierte Zecken. Eine Ansteckung beim Streicheln, Putzen des Klos oder beim Spielen ist nach aktuellem Stand nicht zu befürchten. Allerdings teilst du mit deiner Katze meist denselben Lebensraum. Wenn deine Katze regelmäßig Zecken mit nach Hause bringt, ist auch dein eigenes Risiko erhöht. Eine konsequente Prophylaxe für das Tier ist daher indirekt auch ein Schutz für dich.

Beim Menschen verläuft eine Anaplasmose oft mit grippeähnlichen Symptomen wie Fieber, Kopfschmerzen, Muskel- und Gelenkschmerzen sowie Müdigkeit. Schwere Verläufe sind möglich, aber selten. Die Therapie erfolgt ebenfalls mit Doxycyclin und wirkt zuverlässig, wenn sie früh beginnt. Wer nach einem Zeckenstich diese Symptome bei sich beobachtet, sollte den Hausarzt aufsuchen und den Verdacht klar äußern. Eine PCR oder Serologie kann die Diagnose innerhalb weniger Tage sichern.

Im Alltag heißt das: konsequente Zeckenkontrolle nicht nur am Tier, sondern auch an dir selbst nach Aufenthalten in Risikogebieten. Lange Hosen mit dichtem Bund, geschlossene Schuhe und das Tragen von hellem Stoff helfen, Zecken früh zu erkennen. Spezielle Repellents auf Basis von DEET oder Icaridin senken das Risiko zusätzlich. Diese einfachen Maßnahmen schützen Mensch und Tier gleichermaßen, vor allem in Garten, Wald und Wiese während der Hauptaktivitätszeit von Frühjahr bis Spätherbst.

Tierärztlicher Blick: Wie ernst ist Anaplasmose wirklich?

Aus tierärztlicher Sicht ist Anaplasmose bei Katzen eine ernst zu nehmende, aber meist gut behandelbare Erkrankung. Die größten Risiken bestehen in einer übersehenen oder verkannten Infektion und in Mehrfachinfektionen mit anderen zeckenübertragenen Erregern. Eine konsequente Vorsorge mit Zeckenschutz, regelmäßiger Fellkontrolle und mindestens jährlicher tierärztlicher Untersuchung ist daher die wirkungsvollste Maßnahme. Bei Freigängern und Katzen aus Zeckengebieten lohnt sich auch ein Standardprofil mit Blutbild und Differenzialblutbild im Frühjahr und Herbst.

Wichtig zu wissen: Eine isolierte Anaplasmose ohne klinische Symptome rechtfertigt nicht in jedem Fall eine sofortige Antibiose. Die Entscheidung trifft die Tierärztin oder der Tierarzt anhand des Gesamtbildes, also Klinik, Blutbild, Begleiterkrankungen und Tierart. Eine ungezielte Antibiose würde die Resistenzentwicklung fördern und nutzt nur dann, wenn ein klarer Therapie-Indikator vorliegt. Das gleiche gilt für die Verlaufskontrolle: Eine PCR-Negativität schließt nicht aus, dass das Tier in der Vergangenheit infiziert war, und Antikörper können noch Monate nach Heilung positiv bleiben.

Die Botschaft an Halter ist klar. Erstens: Zeckenschutz konsequent anwenden. Zweitens: Auffälligkeiten wie Fieber, Mattigkeit oder reduzierter Appetit nicht aussitzen, sondern abklären lassen. Drittens: Eine zweite Meinung über den Tierarzt-Finder einholen, wenn die erste Therapie nicht greift. Mit dieser Routine lässt sich das Risiko schwerer Verläufe deutlich senken und die Lebensqualität deiner Katze auch in zeckenreichen Jahren stabil halten.

Häufige Fragen zur Anaplasmose bei Katzen

Wie schnell zeigen sich Symptome nach einem Zeckenstich?
Typischerweise innerhalb von ein bis zwei Wochen nach Übertragung. Manche Katzen entwickeln gar keine sichtbaren Symptome, andere zeigen nach kurzer Zeit Fieber, Mattigkeit und reduzierten Appetit.
Ist Anaplasmose tödlich?
Bei Katzen verläuft die Erkrankung in der Regel mild bis moderat. Schwere oder tödliche Verläufe sind sehr selten und betreffen meist immungeschwächte Tiere oder Tiere mit Mehrfachinfektionen. Mit rechtzeitiger Therapie ist die Prognose sehr gut.
Kann ich meine Katze impfen lassen?
Eine Impfung gegen Anaplasmose ist für Katzen nicht verfügbar. Die einzige wirksame Vorbeugung ist konsequenter Zeckenschutz mit für Katzen zugelassenen Präparaten und tägliche Fellkontrolle.
Wie lange dauert die Therapie mit Doxycyclin?
Üblich sind zwei bis vier Wochen, abhängig von klinischem Ansprechen und Schwere der Erkrankung. Die Tablette muss immer mit Wasser oder Futter eingegeben werden, um Speiseröhrenreizungen zu vermeiden.
Ist Anaplasmose auf andere Katzen übertragbar?
Eine direkte Übertragung von Katze zu Katze ist nicht relevant. Die Erkrankung wird ausschließlich über infizierte Zecken übertragen. Wichtig ist, dass alle Katzen im Haushalt einen wirksamen Zeckenschutz tragen.
Welcher Zeckenschutz ist für Katzen geeignet?
Ausschließlich Präparate, die explizit für Katzen zugelassen sind. Permethrin-haltige Hundeprodukte sind für Katzen lebensgefährlich. Spot-ons mit Fipronil oder oral wirksame Tabletten mit Lotilaner sind etabliert. Beratung durch die Tierärztin ist entscheidend.
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