Tierarzt in meiner Nähe finden
Startseite Ratgeber Katze Krankheiten Kitten entwurmen: Wann, wie oft und mit welchem Mittel?
Kitten entwurmen: Wann, wie oft und mit welchem Mittel?

Kitten entwurmen: Wann, wie oft und mit welchem Mittel?

War dieser Beitrag hilfreich?
Danke für deine Bewertung! Speichere Beiträge und erhalte passende Empfehlungen: kostenlos registrieren
Du interessierst dich für Kitten?
Hol dir deinen persönlichen Bereich mit gespeicherten Beiträgen, Empfehlungen und Tierarzt-Terminen.
Mein go4vet kostenlos starten

Wer ein Kitten aufnimmt, steht schnell vor einer wichtigen Frage. Wann muss ich mein Kitten entwurmen, wie oft sollte das passieren und welches Mittel ist das richtige? Kleinkätzchen sind besonders anfällig für Wurmbefall, weil ihr Immunsystem noch nicht vollständig entwickelt ist und sie häufig schon von Geburt an mit Würmern in Kontakt kommen. Eine konsequente Entwurmung schützt dein Kitten, beugt ernsthaften Erkrankungen vor und ist auch für die menschliche Familie relevant, denn einige Wurmarten sind auf den Menschen übertragbar. Dieser Ratgeber zeigt dir den richtigen Zeitplan, die häufigsten Wurmarten, geeignete Wirkstoffe wie Pyrantel und Fenbendazol, die Vorteile von Spot-on- oder Tabletten-Anwendung und wann ein Tierarztbesuch in Österreich (AT) und Deutschland unbedingt nötig ist. Der Inhalt ist tierärztlich überprüft.

Entwurmungsplan

Wichtig vor dem ersten Mittel

Lasse den Entwurmungsplan immer mit deiner Tierärztin oder deinem Tierarzt abstimmen. Die Wahl des Wirkstoffs hängt von Alter, Gewicht, Lebenssituation (Wohnung oder Freigang), Begleiterkrankungen und der regionalen Parasitenlage ab. Eine pauschale Eigenmedikation kann Lücken hinterlassen oder zu Nebenwirkungen führen.

Warum müssen Kitten so früh und so oft entwurmt werden?

Kleinkätzchen kommen häufig schon mit einem Wurmbefall auf die Welt oder infizieren sich kurz nach der Geburt. Das liegt daran, dass Spulwurmlarven (Toxocara cati) im Körper der Mutterkatze jahrelang in Ruhestadien verharren können und erst während Schwangerschaft oder Stillzeit reaktiviert werden. Sie wandern dann über die Muttermilch in die Welpen ein. Das bedeutet: Selbst eine gewissenhaft entwurmte Mutterkatze kann ihren Nachwuchs infizieren. Eine Entwurmung der Mutter vor der Geburt eliminiert nur die im Darm befindlichen Würmer, nicht die ruhenden Larven im Gewebe.

Der Grund, warum die Entwurmung so häufig wiederholt werden muss, liegt im Lebenszyklus der Würmer. Entwurmungsmittel wirken in der Regel nur gegen erwachsene Würmer im Darm und je nach Wirkstoff auch gegen die im Darm befindlichen Larven. Sie wirken aber nicht gegen Larven, die sich noch in anderen Geweben befinden. Durch die wiederholte Behandlung in kurzen Abständen werden die Würmer erfasst, sobald sie in ihr adultes Stadium eingetreten sind. So wird eine möglichst vollständige Elimination sichergestellt.

Die European Scientific Counsel Companion Animal Parasites (ESCCAP) empfiehlt einen klaren Zeitplan, der sich auch in der österreichischen und deutschen tierärztlichen Praxis bewährt hat. Ab der zweiten Lebenswoche erfolgt die erste Entwurmung des Kittens, am besten gleichzeitig mit der Mutterkatze. Bis zur zwölften Lebenswoche wiederholt sich die Entwurmung im Abstand von zwei Wochen, danach monatlich bis zum sechsten Lebensmonat. Ab dem sechsten Lebensmonat werden Wohnungskatzen meist viermal pro Jahr entwurmt, Freigänger oft monatlich oder situativ je nach Risikoprofil. Mehr zu typischen Erkrankungen findest du in unserem Ratgeber zu Würmern bei Katzen.

Kitten entwurmen: Wann, wie oft und mit welchem Mittel? – go4vet

Welche Würmer befallen Kitten am häufigsten?

An erster Stelle steht der Spulwurm Toxocara cati. Er ist der mit Abstand häufigste Parasit bei jungen Katzen und kann bereits über die Muttermilch übertragen werden. Spulwürmer leben im Dünndarm und können dort Erbrechen, Durchfall, Aufgeblähtheit, glanzloses Fell, struppige Erscheinung und Wachstumsverzögerung verursachen. Bei massivem Befall sieht man manchmal sogar Würmer im Erbrochenen oder im Kot. Die Eier sind außerordentlich widerstandsfähig und können in der Umwelt jahrelang infektiös bleiben.

An zweiter Stelle folgen die Hakenwürmer (Ancylostoma tubaeforme, Uncinaria stenocephala). Sie sind seltener als Spulwürmer, können aber durch ihren blutsaugenden Lebensstil schnell zu Anämie führen. Symptome sind blasse Schleimhäute, Mattigkeit und manchmal blutiger Durchfall. Bandwürmer wie Dipylidium caninum oder verschiedene Taenia-Arten kommen vor allem bei älteren Kitten vor, die schon Flöhe getragen oder Beutetiere wie Mäuse gefangen haben. Die typischen reiskornartigen Bandwurmglieder im Fell oder am Liegeplatz sind ein klares Warnsignal.

Seltener sind Lungenwürmer (Aelurostrongylus abstrusus) und Herzwürmer (Dirofilaria immitis), letztere vor allem bei aus dem Süden importierten Katzen. Auch einzellige Darmparasiten wie Giardien oder Kokzidien können bei Kitten chronische Magen-Darm-Beschwerden auslösen. Diese gehören streng genommen nicht zu den Würmern, werden aber häufig im selben Untersuchungsgang abgeklärt. Mehr zur Diagnostik bei chronischem Durchfall liest du im Beitrag zu Giardien bei der Katze.

Welche Wirkstoffe sind bei Kitten geeignet?

Pyrantel ist der wohl am häufigsten eingesetzte Wirkstoff für die Frühentwurmung. Er wirkt zuverlässig gegen Spul- und Hakenwürmer, ist gut verträglich und für junge Kitten ab der zweiten Lebenswoche zugelassen. Die Verabreichung erfolgt meist als Suspension oder Paste, die direkt ins Maul eingegeben wird. Eine genaue Dosierung nach Körpergewicht ist wichtig, weil Unterdosierung die Wirkung schwächt und Resistenzentwicklung begünstigt. Die Tierärztin wiegt das Kitten daher vor jeder Entwurmung.

Fenbendazol ist eine bewährte Alternative, die zusätzlich gegen Giardien und einige andere Wurmarten wirkt. Anders als Pyrantel wird Fenbendazol meist über drei aufeinanderfolgende Tage verabreicht. Die Verabreichung erfolgt als Paste oder Granulat. Die Verträglichkeit ist sehr gut, die Anwendung etwas aufwendiger als bei einer Einmalgabe. Bei Verdacht auf Giardien oder bei chronischem Durchfall ist Fenbendazol oft das Mittel der Wahl. Die genaue Therapiedauer und Dosierung legt die Tierärztin individuell fest.

Ab einem Körpergewicht von etwa 0,5 bis 1 Kilogramm und bestimmtem Mindestalter kommen auch Spot-on-Präparate mit Wirkstoffen wie Emodepsid und Praziquantel infrage, die zusätzlich gegen Bandwürmer wirken. Diese Präparate sind besonders praktisch, weil sie ohne Maulgabe funktionieren und gleichzeitig viele Wurmarten abdecken. Zu beachten ist, dass nicht jedes Spot-on für junge Kitten zugelassen ist und die Anwendung nur nach tierärztlicher Beratung erfolgen sollte. Eine Liste passender Präparate findest du beim Tierarzt deines Vertrauens, eine Praxis in der Nähe gibt es über den Tierarzt-Finder, in der Bundeshauptstadt zusätzlich auf Tierarzt Wien.

Wie wird ein Kitten praktisch entwurmt?

Die Verabreichung von Wurmpaste oder Tabletten ist für viele Kitten ungewohnt und erfordert ein wenig Übung. Halte dein Kitten ruhig auf dem Schoß, lege eine Hand sanft über den Kopf und ziehe mit Daumen und Zeigefinger die Lefzen nach oben, sodass der Mund leicht geöffnet wird. Mit der anderen Hand drückst du das Kinn nach unten, gibst die Paste mit der mitgelieferten Spritze auf den Zungengrund und schließt das Maul kurz. Streichle den Hals von oben nach unten, dann schluckt das Kitten reflexartig. Belohne sofort mit einem Leckerli, dann verbindet das Tier die Prozedur mit etwas Positivem.

Bei Tabletten kann die Eingabe ähnlich erfolgen, allerdings sind viele Tabletten zu groß für ein Kitten und werden gemörsert in eine kleine Menge Lieblingsfutter eingerührt. Achte darauf, dass das Kitten die gesamte Portion frisst, sonst ist die Dosis nicht vollständig im Tier. Spot-on-Präparate werden im Nacken zwischen den Schulterblättern direkt auf die Haut aufgetragen, an einer Stelle, die das Kitten nicht erreichen kann. Das Fell wird dazu auseinandergeschoben und die Pipette langsam entleert. Nach der Anwendung sollte das Kitten nicht gewaschen werden und sechs bis acht Stunden trocken bleiben.

Wichtig ist, dass alle Katzen im Haushalt zur gleichen Zeit entwurmt werden, weil sich Würmer sonst über das gemeinsame Klo oder über das Fellpflegen gegenseitig immer wieder neu übertragen. Reinige nach der Entwurmung das Klo gründlich, wechsle die Streu komplett und sauge die Wohnung gut durch. Spulwurmeier sind extrem widerstandsfähig und können in der Umgebung lange überleben. Eine Übersicht zur passenden Klo-Routine bei Mehrkatzenhaushalten liest du im Ratgeber zur Stubenrein-Erziehung.

Sollte ich vor jeder Entwurmung eine Kotprobe abgeben?

Aus tierärztlicher Sicht ist die Frage nicht trivial. Bei Kitten gilt das fixe Entwurmungsschema, weil das Risiko einer Spulwurminfektion sehr hoch ist und die Folgen für das Tier deutlich sein können. Eine vorherige Kotprobe ist hier nicht zwingend, weil die Behandlung oft empirisch erfolgt. Bei erwachsenen Katzen, vor allem bei Wohnungskatzen ohne Beutekontakt, ist eine kotbasierte Diagnostik vor der Entwurmung sinnvoll. Sie zeigt, ob überhaupt ein Befall vorliegt, und vermeidet eine ungezielte Antiparasitika-Gabe.

Eine sinnvolle Kotprobe besteht aus dem Sammeln über drei aufeinanderfolgende Tage. Die Probe wird kühl gelagert und zur Praxis gebracht. Dort wird sie mittels Flotation, Sedimentation und gegebenenfalls Spezialverfahren wie Baermann-Methode oder PCR untersucht. Wer die Untersuchung regelmäßig wiederholt, etwa zweimal pro Jahr, kann das Entwurmungsschema gezielter steuern und Resistenzentwicklung vermeiden. Bei Kitten unter sechs Monaten bleibt aber das fixe Schema die Empfehlung, weil die Risiken überwiegen.

Ein wichtiger Punkt: Eine negative Kotprobe schließt einen Befall nicht hundertprozentig aus, weil Würmer ihre Eier nicht kontinuierlich abgeben. Aus diesem Grund werden in der Praxis oft Wiederholungsproben oder eine Mischprobe aus mehreren Tagen verwendet. Bei Verdacht auf Lungenwurminfektion sind Spezialverfahren nötig, weil die Eier oder Larven nicht in der Standardflotation erscheinen. Eine ausführliche Beratung beim Tierarzt klärt, welches Vorgehen für deine Katze passt. Eine Katzenversicherung kann sinnvoll sein, weil regelmäßige Diagnostik und Therapie über Jahre messbare Kosten verursachen.

Kitten entwurmen: Wann, wie oft und mit welchem Mittel? – go4vet

Welche Bedeutung hat die Entwurmung für deine Familie?

Spulwürmer der Katze (Toxocara cati) sind ein Zoonose-Erreger, können also auch Menschen befallen. Vor allem Kinder, die im Sandkasten oder Garten spielen und unbewusst Erde mit infektiösen Eiern verschlucken, sind ein Risikoprofil. Die Larven wandern im Menschen durch das Gewebe und können in seltenen Fällen Augen- oder Organbefall verursachen, das sogenannte Larva migrans visceralis oder ocularis. Diese Krankheitsbilder sind selten, aber ernst zu nehmen. Eine konsequente Entwurmung der Katze und sorgfältige Hygiene im Haushalt sind die beste Vorbeugung.

Hygienemaßnahmen gehören zur Routine. Tägliche Klo-Reinigung, regelmäßiges Händewaschen nach dem Klo-Putzen, sorgfältige Reinigung von Spielzeug und Liegeflächen, Abdeckung von Sandkästen außerhalb der Spielzeit. Schwangere und immungeschwächte Personen sollten zusätzlich vorsichtig sein. Eine ärztliche Beratung kann sinnvoll sein, vor allem wenn parallel ein neues Kitten einzieht oder mehrere Katzen im Haushalt leben. Die Risiken sind beherrschbar, erfordern aber konsequentes Vorgehen.

Bandwürmer wie Dipylidium caninum werden über Flöhe übertragen und sind nur indirekt zoonotisch. Eine kombinierte Wurm- und Flohprophylaxe ist daher gerade bei Freigängern und in Mehrtierhaushalten Pflicht. Spot-on-Präparate, die beide Parasitengruppen abdecken, sind hier praktisch, weil eine einzige Anwendung mehrere Effekte erzielt. Die Wahl des passenden Produkts gehört in tierärztliche Hand, weil Wirkstoff, Dosis und Anwendungsfrequenz auf die individuelle Situation abgestimmt werden müssen.

Welche Nebenwirkungen sind bei Wurmkuren möglich?

Moderne Wurmkuren sind in der Regel sehr gut verträglich. Trotzdem können in seltenen Fällen Nebenwirkungen auftreten. Die häufigsten sind kurzzeitiges Erbrechen, weicher Stuhl oder leichter Durchfall am Tag der Verabreichung. Bei sehr massivem Wurmbefall kann es kurz nach der Behandlung auch zu sichtbarem Wurmabgang im Kot kommen, was harmlos ist und zeigt, dass die Behandlung wirkt. Selten sind allergische Reaktionen, Apathie oder Appetitlosigkeit über mehrere Tage. Bei diesen Symptomen sollte sofort die Tierärztin kontaktiert werden.

Bei Spot-on-Präparaten kann es vereinzelt zu Hautreizungen an der Auftragsstelle kommen. Eine kleine Rötung oder ein vorübergehend dünn werdendes Fell ist nicht ungewöhnlich, sollte aber innerhalb weniger Tage abklingen. Wer mehrere Katzen im Haushalt hält, sollte die Tiere nach der Spot-on-Anwendung kurzzeitig trennen, weil ein gegenseitiges Ablecken ungünstig ist und die Wirkung schwächt. Auch Kontakt zu Kindern an der Auftragsstelle sollte für einige Stunden vermieden werden.

Wichtig: Hundepräparate sind für Katzen oft toxisch. Permethrin- oder bestimmte Avermectin-Produkte aus dem Hundebereich können bei Katzen schwere bis tödliche Vergiftungen auslösen. Verwende ausschließlich Präparate, die explizit für Katzen zugelassen sind und beachte die Altersgrenzen. Bei Mehrtierhaushalten mit Hund und Katze ist getrennte Lagerung der Medikamente Pflicht. Bei Verdacht auf eine Vergiftung gehört die Katze sofort in tierärztliche Hände, am besten in eine Klinik mit Notdienst. Mehr zur sinnvollen Vorsorge liest du im Beitrag zur artgerechten Ernährung, weil ein robustes Tier Wurmkuren grundsätzlich besser verträgt.

Tierärztlicher Blick: Worauf Profis bei der Kitten-Entwurmung achten

Im tierärztlichen Alltag entstehen die meisten Probleme rund um die Entwurmung durch drei Fehler. Erstens, falsche Dosierung. Wer das Kitten nur grob schätzt, riskiert Unter- oder Überdosierung. Eine genaue Wiegeprobe vor jeder Anwendung ist daher Pflicht. Zweitens, unvollständige Eingabe. Wenn das Kitten die Paste ausspuckt oder die Tablette unter die Couch fallen lässt, ist die Dosis nicht angekommen. Eine Kontrolle, ob die Substanz wirklich geschluckt wurde, ist daher wichtig. Drittens, vergessene Wiederholung. Eine einzelne Entwurmung erwischt nur die zu diesem Zeitpunkt im Darm befindlichen adulten Würmer. Die Wiederholung in zwei Wochen ist genauso wichtig wie die erste Gabe.

Aus Praxissicht lohnt sich auch eine bewusste Kombination aus Entwurmung, Flohprophylaxe und Vorsorgeuntersuchung. Viele Tierärztinnen kombinieren die monatliche Wurmkur mit einer Wuchskontrolle, einer Begutachtung der Zähne und der Beratung zu Impfungen. So entsteht eine echte Vorsorge-Routine in den ersten sechs Monaten, die später deutlich seltener und einfacher wird. Plane für diese Termine etwas Zeit ein und nutze die Gelegenheit für deine eigenen Fragen rund um Ernährung, Verhalten und Pflege.

Ein letzter Tipp aus tierärztlicher Sicht: Verwende für die Wurmkur immer denselben festen Tag im Monat, etwa den ersten oder den fünfzehnten. Das macht die Routine planbar und vermeidet, dass sich der Termin verschiebt. Eine Kalendererinnerung am Handy oder ein Vermerk im Familienkalender hilft, die Folgegaben nicht zu vergessen. Eine Praxis in deiner Nähe findest du im Tierarzt-Finder. Bei Fragen zur Pflege rund um die Entwurmung lohnt sich auch der Blick in den Beitrag zur Bürstenarbeit, weil eine gute Fellpflege die Erkennung von Bandwurmsegmenten oder Flöhen deutlich erleichtert.

Häufige Fragen zur Kitten-Entwurmung

Ab welchem Alter kann ich mein Kitten entwurmen?
Die erste Entwurmung erfolgt bereits ab der zweiten Lebenswoche, am besten gleichzeitig mit der Mutterkatze. Geeignete Wirkstoffe wie Pyrantel sind für so junge Kitten zugelassen. Die genaue Dosierung übernimmt die Tierärztin nach Wiegeprobe.
Wie oft muss ich mein Kitten entwurmen?
Bis zur zwölften Lebenswoche alle zwei Wochen, danach monatlich bis zum sechsten Lebensmonat. Anschließend hängt die Frequenz vom Lebensstil ab: Wohnungskatzen meist viermal jährlich, Freigänger oft monatlich oder situativ.
Welcher Wirkstoff ist am besten?
Pyrantel ist Standard für die Frühentwurmung gegen Spul- und Hakenwürmer. Fenbendazol wirkt zusätzlich gegen Giardien. Spot-ons mit Emodepsid und Praziquantel decken später auch Bandwürmer ab. Die Wahl trifft die Tierärztin individuell.
Sind Wurmkuren für Menschen gefährlich?
Nein. Tier-Entwurmungsmittel sind streng auf Sicherheit getestet. Wichtig ist, dass du nach Spot-on-Anwendung mehrere Stunden nicht direkt mit der Auftragsstelle in Kontakt kommst und Kinder nicht am Fell des Tieres lecken. Tabletten und Pasten sind für die Familie unbedenklich.
Was kostet eine Wurmkur?
In Österreich liegen die Kosten je nach Wirkstoff und Gewicht meist zwischen acht und 20 Euro pro Anwendung. Spot-on-Kombipräparate sind oft etwas teurer. Bei mehreren Katzen lohnt sich die Vorratshaltung und die Beratung in einer Praxis.
Was tun, wenn das Kitten die Wurmpaste ausspuckt?
Beobachte für etwa zehn Minuten, ob die Paste tatsächlich ausgespuckt wurde oder nur teilweise. Bei vollständiger Ausspucke gibst du eine zweite Dosis. Wenn unsicher, kontaktiere die Praxis zur Klärung, weil eine Doppeldosis unnötig wäre.
War dieser Beitrag hilfreich?
Danke für deine Bewertung! Speichere Beiträge und erhalte passende Empfehlungen: kostenlos registrieren
Du interessierst dich für Kitten?
Hol dir deinen persönlichen Bereich mit gespeicherten Beiträgen, Empfehlungen und Tierarzt-Terminen.
Mein go4vet kostenlos starten
Passende Produktempfehlung Pflege & Schutz Katze Pflege & Schutz Katze Sanfte Pflege für Freigänger und Stubentiger ✓ Tierärztlich kuratiert · versandkostenfrei 93,58 € 5 % günstiger · Partner: Envira VET Ansehen →

VETTY — Dein Tier-Assistent

Hallo! Ich bin VETTY, dein KI-Assistent rund ums Tier. Wie kann ich dir helfen?