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Burma Katze

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Die Burma Katze, oft auch Burmakatze geschrieben, ist eine mittelgroße Kurzhaarrasse mit einem kompakten, überraschend schweren Körper und einem seidig glänzenden Fell, das klassisch in einem warmen Sablebraun schimmert. Ihr Markenzeichen sind die großen, ausdrucksstarken goldgelben Augen und der süße, runde Gesichtsausdruck. Trotz ihrer eleganten Erscheinung ist die Burma erstaunlich muskulös und massiv, weshalb Kenner sie liebevoll als in Seide gewickelten Ziegelstein beschreiben. Charakterlich ist sie eine der anhänglichsten und menschenbezogensten Rassen überhaupt: Sie folgt ihren Menschen auf Schritt und Tritt, sucht ständig Körperkontakt und verträgt Alleinsein ausgesprochen schlecht. In diesem Porträt bekommst du den vollständigen Überblick von der Herkunft aus Südostasien über den Charakter, die richtige Haltung und Pflege bis zu den rassetypischen Krankheiten, darunter die erbliche Hypokaliämie und ein erhöhtes Diabetesrisiko, sowie den echten Kosten in Österreich und Deutschland. Außerdem klären wir die häufige Verwechslung mit der langhaarigen Heiligen Birma, denn Burma und Birma sind zwei völlig verschiedene Rassen. So kannst du fundiert entscheiden, ob diese liebevolle, gesellige Katze zu deinem Leben passt und ob du ihr die viele Gesellschaft bieten kannst, die sie braucht.

Burma Katze

Seidiges Fell und goldene Augen

Das kurze, satinartig glänzende Fell und die großen goldgelben Augen machen die Burma unverwechselbar.

Anhänglichkeit

Extrem menschenbezogen

Die Burma will immer dabei sein, sucht Körperkontakt und verträgt Alleinsein sehr schlecht. Sie braucht viel Gesellschaft.

Erbgesundheit

Hypokaliämie mit Gentest

Für die erbliche Kaliummangel-Erkrankung gibt es einen DNA-Test. Seriöse Zucht testet die Elterntiere.

Gesundheit

Diabetesrisiko beachten

Die Burma neigt zu Zuckerkrankheit und Übergewicht. Eine kontrollierte Ernährung ist besonders wichtig.

Steckbrief Burma Katze

Merkmal Burma Katze im Überblick
Herkunft Südostasien und Vereinigte Staaten (ab 1930)
Größe mittelgroß, kompakter, muskulöser und schwerer Körperbau
Gewicht Kater 4 bis 6 kg
Gewicht Katze 3 bis 5 kg
Lebenserwartung 16 bis 18 Jahre, oft älter
Felltyp kurz, fein, seidig glänzend, ohne nennenswerte Unterwolle
Farben klassisch Sable (Braun), dazu Blau, Chocolate, Lilac, Rot, Creme und Schildpatt
Charakter sehr anhänglich, gesellig, verspielt, intelligent, menschenbezogen
Aktivitätslevel mittel bis hoch
Preis beim Züchter 800 bis 1.400 Euro mit Papieren und Gesundheitstests

Woher stammt die Burma Katze?

Die Geschichte der Burma Katze beginnt im Jahr 1930, als der amerikanische Schiffsarzt Joseph Thompson eine kleine braune Katze namens Wong Mau aus Südostasien in die Vereinigten Staaten brachte. Diese Katze gilt als Stammmutter der Rasse. Weil es zunächst keine passenden Partner gab, wurde Wong Mau mit Siamkatzen verpaart, und aus der gezielten Weiterzucht der braunen Nachkommen entstand die Burma, wie wir sie heute kennen. Der Name verweist auf Burma, das heutige Myanmar, aus dessen Region die Vorfahren der Rasse stammen sollen.

Aus den Vereinigten Staaten gelangte die Rasse auch nach Europa, wo sich ein etwas eigener Typ entwickelte, die Europäische Burma, die es in mehr Farben gibt und die etwas schlanker gebaut ist als die rundere amerikanische Variante. Wegen ihrer Verwandtschaft mit der Siamkatze teilt die Burma manche Wesenszüge mit ihr, ist aber im Fell einfarbig statt gepunktet. Wenn du dich für die eng verwandte Rasse interessierst, findest du alle Details im Porträt der Siamkatze. Einen Überblick über weitere Kurzhaarrassen bietet unsere Übersicht der Kurzhaarkatzen.

Burma Katze ruht entspannt mit geschlossenen Augen

Ist die Burma dasselbe wie die Heilige Birma?

Diese Frage sorgt immer wieder für Verwirrung, deshalb lohnt eine klare Antwort. Nein, die Burma und die Heilige Birma sind zwei völlig verschiedene Rassen, die nur wegen ihres ähnlich klingenden Namens verwechselt werden. Die Burma, um die es in diesem Porträt geht, ist eine Kurzhaarkatze mit seidigem, meist einfarbig braunem Fell und goldgelben Augen. Sie ist muskulös, kompakt und stammt aus der Zuchtlinie rund um Wong Mau und die Siamkatze.

Die Heilige Birma dagegen ist eine halblanghaarige Katze mit hellem Körper, dunkler Point-Zeichnung an Gesicht, Ohren, Beinen und Schwanz, leuchtend blauen Augen und den typischen weißen Pfoten, den sogenannten Handschuhen. Sie sieht der Ragdoll oder dem Perser ähnlicher als der Burma. Wer sich für die langhaarige Rasse mit den blauen Augen interessiert, findet alle Informationen in unserem Porträt der Heiligen Birma. Für dich als Interessent ist wichtig: Kurzhaar und braun mit goldenen Augen ist die Burma, halblang mit Point-Zeichnung und blauen Augen ist die Heilige Birma.

Wie ist der Charakter der Burma Katze?

Die Burma Katze gilt als eine der anhänglichsten und menschenbezogensten Katzenrassen überhaupt und wird wegen ihres treuen, personenfixierten Wesens oft mit einem Hund verglichen. Sie liebt Gesellschaft über alles, folgt ihren Menschen von Raum zu Raum, begrüßt sie an der Tür und sucht ständig Körperkontakt und Nähe. Auf dem Schoß, im Bett oder dicht an ihre Bezugsperson gekuschelt fühlt sie sich am wohlsten. Dabei ist die Burma auch verspielt und intelligent, sie bleibt bis ins Alter verschmust und aufgeschlossen.

Diese starke Bindung hat eine wichtige Kehrseite: Die Burma verträgt Alleinsein ausgesprochen schlecht und kann bei zu viel Einsamkeit regelrecht leiden oder Verhaltensprobleme entwickeln. Sie ist deshalb keine Katze für Menschen, die den ganzen Tag außer Haus sind, es sei denn, sie hat einen tierischen Partner. Mit ihrer sanften, geselligen Art kommt sie hervorragend mit Kindern, anderen Katzen und sogar Hunden zurecht und eignet sich gut für lebhafte Familienhaushalte. Wer eine unabhängige Einzelgängerin sucht, ist bei der auf Nähe angewiesenen Burma allerdings falsch.

Katze mit warmbraunem seidigem Fell und goldgelben Augen

Wie halte ich eine Burma artgerecht?

Das Wichtigste bei der Haltung der Burma ist, ihrem großen Bedürfnis nach Gesellschaft gerecht zu werden. Weil sie so eng auf den Menschen bezogen ist und Alleinsein schlecht verträgt, solltest du sie niemals über viele Stunden allein lassen. Bist du berufstätig oder viel unterwegs, ist die Haltung von zwei verträglichen Katzen fast Pflicht, damit sich die geselligen Tiere gegenseitig Gesellschaft leisten. Eine Burma, die einen Partner und genügend Zuwendung hat, ist eine ausgeglichene, glückliche Katze.

Als mittelgroße, aktive Rasse braucht die Burma außerdem Beschäftigung, Kratzmöglichkeiten und Kletterangebote. Biete ihr stabile Kratzbäume, Aussichtsplätze und regelmäßige Spieleinheiten an, denn sie ist neugierig und lernfreudig. Viele Ideen dazu findest du in unserem Ratgeber, wie du deine Wohnungskatze sinnvoll beschäftigen kannst. Als reine Wohnungskatze fühlt sie sich wohl, ein gesicherter Balkon ist eine schöne Ergänzung. Welche Rassen sich besonders gut für die Wohnungshaltung eignen, zeigt unsere Übersicht zu Katzenrassen für die Wohnung.

Welche rassetypischen Krankheiten hat die Burma Katze?

Die Burma gehört zu den langlebigsten Katzenrassen und wird bei guter Haltung häufig 16 bis 18 Jahre und oft noch älter. Trotzdem gibt es einige rassetypische Erkrankungen, die du kennen solltest, denn Katzen verbergen Beschwerden lange. Regelmäßige Vorsorge und ein wacher Blick für Veränderungen bei Bewegung, Kraft, Trinkverhalten oder Appetit sind entscheidend. Wenn dir etwas auffällt, kannst du die Anzeichen mit unserem Symptom-Checker einordnen und im Zweifel rasch tierärztlich abklären lassen.

Die bekannteste Erbkrankheit der Rasse ist die Hypokaliämie, genauer die erbliche hypokalämische Polymyopathie. Dabei ist der Kaliumspiegel im Blut zeitweise zu niedrig, was zu Muskelschwäche führt. Typisch sind Schwächeanfälle, ein wackeliger Gang und vor allem ein charakteristisch nach unten hängender Kopf, weil die Nackenmuskulatur nachgibt. Die Anfälle treten oft schon im jungen Alter auf und lassen sich meist gut mit einer Kaliumgabe behandeln. Die Erkrankung wird rezessiv vererbt, und es gibt einen zuverlässigen Gentest für die verantwortliche Genvariante. Seriöse Züchter testen ihre Elterntiere und vermeiden Verpaarungen, aus denen betroffene Kätzchen entstehen könnten. Frag beim Kauf ausdrücklich nach diesem Test.

Ein zweites wichtiges Thema ist das erhöhte Risiko für Diabetes mellitus, also Zuckerkrankheit, das bei der Burma deutlich häufiger vorkommt als bei anderen Rassen. Übergewicht verstärkt dieses Risiko erheblich, weshalb eine kontrollierte Ernährung und ein normales Körpergewicht so wichtig sind. Anzeichen für Diabetes sind vermehrtes Trinken und Urinieren sowie Gewichtsverlust trotz gutem Appetit. Bei der amerikanischen Variante ist außerdem ein schwerer erblicher Schädeldefekt bekannt, der sogenannte Burma-Kopfdefekt, der für betroffene Kätzchen tödlich ist. Verantwortungsvolle Züchter meiden die Trägerlinien konsequent. Daneben können Zahnfleischentzündungen, Tränensteine und selten weitere Erbleiden auftreten. Für Diagnose und Behandlung all dieser Erkrankungen gilt: Sie gehören in fachkundige Hände. Du kannst jederzeit unkompliziert einen Tierarzt in deiner Nähe finden und einen Vorsorgetermin vereinbaren.

Passt die Burma zu dir?

Die Burma passt zu dir, wenn du eine sehr anhängliche, verschmuste und gesellige Katze suchst, die viel Zeit mit dir verbringen darf und nicht lange allein bleibt. Du solltest bereit sein, ihr viel Zuwendung zu geben, sie im Idealfall zu zweit zu halten und auf ihr Gewicht und ihre Ernährung zu achten, um dem Diabetesrisiko vorzubeugen. Beim Kauf solltest du auf einen Züchter bestehen, der die Elterntiere auf Hypokaliämie getestet hat. Wenn du dagegen eine unabhängige Katze erwartest, die viele Stunden allein gut zurechtkommt und wenig Nähe braucht, entspricht die auf Gesellschaft angewiesene Burma nicht diesem Bild.

Wie pflege ich die Burma?

Das kurze, feine und satinartig glänzende Fell der Burma gehört zu den pflegeleichtesten überhaupt. Weil ihm die dichte Unterwolle fehlt, verfilzt es nicht und haart wenig. Im Normalfall genügt es, deine Burma etwa einmal pro Woche sanft zu bürsten oder mit einem weichen Tuch über das Fell zu streichen, um lose Haare zu entfernen und den Glanz zu erhalten. Viele Burma genießen dieses Ritual sogar, weil es ihnen die begehrte Nähe zu ihrem Menschen verschafft. Baden ist bei einer gesunden Katze nicht nötig.

Kontrolliere daneben regelmäßig die Ohren und die Krallen und gewöhne deine Katze früh an die Zahnpflege, denn Zahnfleischentzündungen sind bei der Rasse ein Thema. Wirf beim Streicheln und Bürsten immer auch einen prüfenden Blick auf Haut, Gewicht und Allgemeinbefinden, so fallen dir Veränderungen frühzeitig auf. Gerade das Gewicht solltest du bei der zu Diabetes neigenden Burma besonders im Auge behalten. Insgesamt ist der Pflegeaufwand gering, was die Burma auch für Einsteiger attraktiv macht, sofern sie genügend Gesellschaft bieten können.

Was muss ich bei der Ernährung der Burma beachten?

Bei der Ernährung der Burma steht ein Thema klar im Vordergrund: die Vermeidung von Übergewicht und damit die Vorbeugung gegen Diabetes. Weil die Rasse ein erhöhtes Risiko für Zuckerkrankheit hat und viele Burma ausgesprochen verfressen sind, ist eine kontrollierte, hochwertige Fütterung besonders wichtig. Biete hochwertiges Futter mit hohem Fleischanteil in abgemessenen Portionen an, statt den Napf dauerhaft zu füllen. Kontrolliere regelmäßig das Gewicht und taste die Rippen ab, um die Menge einzuschätzen. Wenn deine Burma bereits zu viel wiegt, reduziere das Gewicht langsam und am besten in Absprache mit deinem Tierarzt. Unterstützung dabei bietet unser Ratgeber zur übergewichtigen Katze.

Frisches Wasser sollte immer bereitstehen, und Feuchtfutter mit hohem Wasseranteil unterstützt die Flüssigkeitsversorgung sowie ein gesundes Gewicht, weil es meist weniger Kalorien enthält als Trockenfutter. Ein Trinkbrunnen kann trinkfaule Katzen zum Trinken animieren. Leckerlis solltest du bei dieser Rasse besonders sparsam einsetzen und in die Tagesration einrechnen, damit die Kalorienbilanz stimmt und das Diabetesrisiko niedrig bleibt.

Katze mit ausdrucksstarken goldgelben Augen

Was kostet eine Burma in Österreich und Deutschland?

Ein Kitten aus seriöser Zucht mit Stammbaum, Impfungen, Mikrochip und nachgewiesenen Gesundheitstests der Elterntiere kostet in Österreich und Deutschland üblicherweise zwischen 800 und 1.400 Euro. Sehr günstige Angebote deutlich unter 600 Euro sind ein Warnsignal für unseriöse Vermehrung ohne Gentest auf Hypokaliämie und ohne gesundheitliche Vorsorge. Wer hier spart, riskiert teure Krankheitsverläufe und unterstützt tierschutzwidrige Zucht.

💰 Kosten: Was kostet eine Burma in Österreich und Deutschland?

Der Kaufpreis beim seriösen Züchter liegt in beiden Ländern meist zwischen 800 und 1.400 Euro. Für die Erstausstattung mit Kratzbaum, Transportbox, Näpfen und Zubehör solltest du einmalig etwa 200 bis 400 Euro einplanen. Die laufenden Kosten für hochwertiges Futter und Katzenstreu liegen bei rund 40 bis 60 Euro im Monat, in Österreich und Deutschland auf ähnlichem Niveau. Dazu kommt eine Rücklage für den Tierarzt: Eine jährliche Vorsorge mit Impfung kostet grob 60 bis 120 Euro. Weil die Burma zu Diabetes neigt, solltest du einkalkulieren, dass die Behandlung einer Zuckerkrankheit mit Insulin, Kontrollen und Spezialfutter über Jahre laufende Kosten verursachen kann, ebenso wie andere Erkrankungen im langen Leben dieser Rasse. Viele Halter schließen deshalb eine Katzenkrankenversicherung oder Operationsversicherung ab und legen zusätzlich monatlich Geld zurück. Über die gesamte Lebenszeit von 16 bis 18 Jahren summieren sich die Kosten zu einem deutlich vierstelligen bis fünfstelligen Betrag, den du vor der Anschaffung realistisch einplanen solltest.

Weitere Rassen, die dich interessieren könnten, sind Snowshoe und Orientalisch Kurzhaar.

Häufige Fragen zur Burma Katze

Was ist der Unterschied zwischen Burma und Heiliger Birma?
Es sind zwei völlig verschiedene Rassen, die nur ähnlich klingen. Die Burma ist eine Kurzhaarkatze mit seidigem, meist einfarbig braunem Fell und goldgelben Augen, muskulös und kompakt gebaut. Die Heilige Birma ist eine halblanghaarige Katze mit hellem Körper, dunkler Point-Zeichnung, leuchtend blauen Augen und weißen Pfoten. Kurz gesagt: Kurzhaar und braun mit goldenen Augen ist die Burma, halblang mit Point-Zeichnung und blauen Augen ist die Heilige Birma.
Was ist Hypokaliämie bei der Burma Katze?
Die Hypokaliämie ist eine erbliche Erkrankung, bei der der Kaliumspiegel im Blut zeitweise zu niedrig ist. Das führt zu Muskelschwäche mit Schwächeanfällen, wackeligem Gang und einem typisch nach unten hängenden Kopf. Die Anfälle zeigen sich oft schon bei jungen Katzen und lassen sich meist gut mit Kalium behandeln. Die Erkrankung wird rezessiv vererbt, und es gibt einen Gentest. Seriöse Züchter testen ihre Elterntiere, um betroffene Würfe zu vermeiden.
Kann man eine Burma alleine halten?
Besser nicht. Die Burma ist extrem menschenbezogen und gesellig und verträgt Alleinsein ausgesprochen schlecht. Bleibt sie viele Stunden allein, kann sie regelrecht leiden und Verhaltensprobleme entwickeln. Wenn du berufstätig oder viel unterwegs bist, solltest du unbedingt zwei verträgliche Katzen halten, damit sie sich gegenseitig Gesellschaft leisten. Eine Burma mit Partner und genügend Zuwendung ist eine ausgeglichene, glückliche Katze.
Wie alt wird eine Burma Katze?
Die Burma gehört zu den langlebigsten Katzenrassen und erreicht bei guter Haltung häufig 16 bis 18 Jahre, viele Tiere werden sogar noch älter. Wichtig für ein langes, gesundes Leben sind ein normales Körpergewicht, hochwertiges Futter, viel Gesellschaft und eine gute tierärztliche Vorsorge, die besonders Gewicht, Blutzucker und Muskelkraft im Blick behält. Schon beim Kauf legst du mit einem seriösen Züchter und einem Hypokaliämie-Gentest der Elterntiere den Grundstein.
Neigt die Burma zu Diabetes?
Ja. Die Burma hat ein deutlich erhöhtes Risiko für Diabetes mellitus, also Zuckerkrankheit, im Vergleich zu anderen Rassen. Übergewicht verstärkt dieses Risiko stark, weshalb eine kontrollierte, hochwertige Ernährung und ein normales Gewicht besonders wichtig sind. Achte auf Anzeichen wie vermehrtes Trinken und Urinieren sowie Gewichtsverlust trotz gutem Appetit und lass deine Katze regelmäßig tierärztlich kontrollieren, damit ein Diabetes früh erkannt und behandelt werden kann.
Wie viel Pflege braucht eine Burmakatze?
Sehr wenig. Das kurze, seidig glänzende Fell der Burmakatze verfilzt nicht und haart kaum, weil ihm die dichte Unterwolle fehlt. Einmal wöchentliches sanftes Bürsten oder ein Überstreichen mit einem weichen Tuch reicht in der Regel aus. Baden ist nicht nötig. Wichtiger als die Fellpflege sind die regelmäßige Kontrolle von Zähnen, Ohren und Krallen sowie die Gewichtskontrolle, weil die Rasse zu Übergewicht und Diabetes neigt.
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