Tierarzt in meiner Nähe finden
Startseite Ratgeber Giftig-Check Cannabis Hund: Was passiert wenn Hunde Cannabis fressen?
Cannabis Hund: Was passiert wenn Hunde Cannabis fressen?

Cannabis Hund: Was passiert wenn Hunde Cannabis fressen?

War dieser Beitrag hilfreich?
Danke für deine Bewertung! Speichere Beiträge und erhalte passende Empfehlungen: kostenlos registrieren
Du interessierst dich für Tiergesundheit?
Hol dir deinen persönlichen Bereich mit gespeicherten Beiträgen, Empfehlungen und Tierarzt-Terminen.
Mein go4vet kostenlos starten

Cannabis ist für Hunde giftig. Der Wirkstoff THC wirkt auf das Nervensystem und kann schon in kleinen Mengen deutliche Vergiftungserscheinungen auslösen.

Ist Cannabis giftig für Hunde?

Cannabis zählt zu den gefährlichen Substanzen für Hunde. Die Giftigkeitsstufe lautet giftig. Ob Pflanzenteile, Haschisch oder THC-haltiges Gebäck, alle Formen können den Hund vergiften. Besonders riskant sind Esswaren, da sie oft zusätzlich Schokolade oder den Süßstoff Xylit enthalten.

Cannabis Hund: Was passiert wenn Hunde Cannabis fressen? – go4vet

Warum ist Cannabis für Hunde gefährlich?

THC bindet an Rezeptoren im Nervensystem des Hundes und stört dort die normale Signalübertragung. Hunde reagieren empfindlicher als Menschen, da sie besonders viele dieser Rezeptoren im Gehirn besitzen. Schon kleine Mengen können daher zu ausgeprägten neurologischen Symptomen führen.

Was sind die Symptome?

Eine Cannabis-Vergiftung beim Hund zeigt sich typischerweise durch:

  • Taumeln, Schwanken und Koordinationsstörungen
  • Teilnahmslosigkeit oder im Gegenteil Unruhe
  • Erweiterte Pupillen und glasiger Blick
  • Tropfenweiser Harnabgang
  • Erbrechen und Speichelfluss
  • Niedrige Körpertemperatur und in schweren Fällen Krampfanfälle

Schwere Verläufe sind möglich, vor allem wenn zusätzlich Schokolade oder Xylit aufgenommen wurden.

Cannabis Hund: Was passiert wenn Hunde Cannabis fressen? – go4vet

Welche Menge ist kritisch?

Hunde reagieren schon auf kleine Mengen, eine sichere Dosis gibt es nicht. Besonders gefährlich sind konzentrierte Produkte und Esswaren. Bewahre alle cannabishaltigen Produkte sicher verschlossen auf und lass deinen Hund nicht an weggeworfenen Resten im Freien schnüffeln.

Auf Spaziergängen kommen Hunde immer wieder mit weggeworfenen Resten in Kontakt. Behalte deinen Hund im Blick und lass ihn nicht an undefinierbaren Funden schnüffeln oder fressen.

Was tun bei Verdacht auf Vergiftung?

Bemerkst du Symptome oder hast du den Verdacht, dass dein hund Cannabis aufgenommen hat, kontaktierst du am besten umgehend deinen Tierarzt. Notiere dir möglichst, wann und wie viel dein Tier aufgenommen hat, und nimm Verpackung oder eine Probe mit zur Praxis, das erleichtert die richtige Behandlung. Hintergründe zu Ablauf und Behandlung findest du im Beitrag Vergiftung beim Hund, und konkrete Sofortmaßnahmen erklärt die Seite Erste Hilfe. Versuche nicht, ohne tierärztliche Anweisung Erbrechen auszulösen. Im Notfall hilft die Giftnotrufzentrale weiter:

  • Österreich: +43 1 406 43 43
  • Deutschland: 030 19240

Was bleibt für die Praxis

Cannabis ist für Hunde giftig und gehört konsequent ausser Reichweite. Zeigt dein Hund Taumeln, Apathie oder tropfenden Harn, handelst du rasch. Sei beim Tierarzt offen über die mögliche Ursache, das hilft bei der richtigen Behandlung.

War dieser Beitrag hilfreich?
Danke für deine Bewertung! Speichere Beiträge und erhalte passende Empfehlungen: kostenlos registrieren
Du interessierst dich für Tiergesundheit?
Hol dir deinen persönlichen Bereich mit gespeicherten Beiträgen, Empfehlungen und Tierarzt-Terminen.
Mein go4vet kostenlos starten

VETTY — Dein Tier-Assistent

Hallo! Ich bin VETTY, dein KI-Assistent rund ums Tier. Wie kann ich dir helfen?