Süßkartoffel für Hunde: Giftig oder gesund?
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Süßkartoffeln sind für Hunde ungiftig, solange sie gekocht sind. Sie liefern Ballaststoffe und Vitamine. Roh sollten sie dagegen nicht gegeben werden.
Sind Süßkartoffeln giftig für Hunde?
Nein, gekochte Süßkartoffeln sind ungiftig und gut verträglich. Wichtig ist, dass sie ohne Schale und ohne Gewürze gegart sind. Roh sind sie schwer verdaulich.

Warum sollten sie gekocht sein?
Rohe Süßkartoffeln enthalten schwer verdauliche Stärke und können den Magen belasten. Gekocht oder gedämpft werden sie weich und gut bekömmlich. Sie liefern dann Ballaststoffe, Beta-Carotin und Vitamine.
Was sind mögliche Beschwerden?
Bei rohem Verzehr oder großen Mengen möglich:
- Erbrechen
- Durchfall
- Blähungen
- Bauchschmerzen
Gekochte Süßkartoffeln vertragen die meisten Hunde problemlos.

Welche Menge ist unbedenklich?
Ein bis zwei Esslöffel gekochte Süßkartoffel für kleine Hunde, etwas mehr für größere Rassen, sind unbedenklich. Biete sie nur als Beilage an, nicht als Hauptmahlzeit.
Was tun bei Verdacht auf Vergiftung?
Bleib ruhig und kontaktiere sofort deinen Tierarzt. Notiere, was dein Tier wann und in welcher Menge aufgenommen hat, und bewahre, wenn möglich, einen Rest oder die Verpackung auf. Diese Angaben helfen dem Behandlungsteam, die richtige Behandlung der Vergiftung einzuleiten. Versuche nicht eigenmächtig, Erbrechen auszulösen, und gib keine Hausmittel wie Milch oder Salzwasser, denn das kann den Zustand verschlechtern. Beobachte Atmung, Verhalten und Kreislauf deines Tieres auf dem Weg in die Praxis. Rund um die Uhr erreichst du auch die Giftnotrufzentrale:
- Österreich: +43 1 406 43 43
- Deutschland: 030 19240
Einen Überblick über weitere giftige Lebensmittel und Pflanzen findest du in unserer Sammlung, damit du im Alltag sicher einschätzen kannst, was für Hund unbedenklich ist und was nicht.
Was bleibt für die Praxis
Süßkartoffeln sind eine gesunde Beilage, solange sie gekocht und ungewürzt sind. Roh gehören sie nicht in den Napf. Als gelegentliche Ergänzung liefern sie Ballaststoffe und Vitamine und werden von den meisten Hunden gern gefressen. Beginne mit kleinen Mengen, um die Verträglichkeit zu testen, und steigere erst dann, wenn dein Hund sie gut verträgt. Verzichte unbedingt auf Butter, Salz oder süße Toppings, denn solche Zusätze machen aus einer gesunden Beilage schnell eine unnötige Belastung für deinen Hund.
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