Herbstzeitlose giftig: Lebensgefahr für Haustiere!
Warum ist die Herbstzeitlose so gefährlich?
Die Herbstzeitlose (Colchicum autumnale) ist trotz ihrer unscheinbaren Erscheinung eine der tödlichsten Pflanzen Mitteleuropas. Der Giftstoff Colchicin greift die Zellteilung an und schädigt alle Organe — es gibt kein Gegenmittel.
Symptome einer Herbstzeitlosen-Vergiftung
- Starkes Erbrechen und Durchfall (oft blutig)
- Extreme Bauchschmerzen
- Nieren- und Leberversagen
- Knochenmarkschäden
- Herzstillstand
Die Symptome können verzögert auftreten — das macht die Vergiftung besonders heimtückisch.
Wann blüht die Herbstzeitlose und wo kommt sie vor?
Die Herbstzeitlose blüht im Herbst (August–Oktober) auf Wiesen und Weiden. Besonders gefährlich: Im Frühjahr treibt sie aus — dann kann sie leicht mit dem essbaren Bärlauch verwechselt werden. Für Tiere auf der Weide oder beim Spaziergang auf Wiesen ist sie eine ernste Gefahr.
Was tust du sofort bei Verdacht?
Giftnotruf Österreich sofort anrufen: +43 1 406 43 43. Fahre deinen Hund oder deine Katze ohne Verzögerung in die Tierklinik. Erwarte keine Symptome — bei Herbstzeitlose zählt jede Minute.
Schutz für dein Tier
Leine auf Wiesen in der Blütezeit. Wenn du einen Garten hast und Herbstzeitlose wächst dort — entferne sie vollständig. Auch getrocknete Pflanzenteile im Heu können giftig sein.
Fazit
Die Herbstzeitlose verdient ihren Ruf als eine der gefährlichsten Wildpflanzen vollkommen. Kein Abwarten, sofortiger Tierarzt — das ist die einzig richtige Reaktion.