Mauke beim Pferd: Symptome, Behandlung und Stallhygiene
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Mauke ist eine schmerzhafte Entzündung der Haut in der Fesselbeuge, die fast jedes Pferd irgendwann einmal trifft. Besonders Robustrassen, Kaltblüter und Pferde mit langem Behang neigen zu chronischen Verläufen. Eine frühe Diagnose, konsequente Pflege und ein sauberes Stallumfeld verhindern, dass aus einer kleinen Krustenbildung ein hartnäckiges Fesselekzem mit Pilz- und Bakterienbeteiligung wird.
Du bemerkst die Mauke meist beim Putzen: Rötungen, Krusten, kleine Risse oder nässende Stellen in der Beuge zwischen Ballen und Fesselgelenk. Wer die ersten Anzeichen ernst nimmt und die Ursachen abstellt, erspart dem Pferd wochenlange Schmerzen und sich selbst eine teure tierärztliche Behandlung. Dieser Ratgeber zeigt dir, wie du Mauke sicher erkennst, behandelst und langfristig vorbeugst, mit Blick auf die Haltungsbedingungen in Österreich und Deutschland.
Das Wichtigste in Kürze
- ✓Mauke ist eine multifaktorielle Entzündung der Fesselbeuge mit Bakterien, Pilzen und Milben als typischen Mitspielern.
- ✓Frühsignale sind Rötung, Krusten, nässende Stellen und kleine Risse in der Beuge zwischen Ballen und Fessel.
- ✓Kaltblüter, Friesen, Tinker und Pferde mit dichtem Kötenbehang sind besonders häufig betroffen.
- ✓Kernbehandlung sind Reinigung, Krustenentfernung, gezielte Salben und konsequent trockene Haltung.
- ✓Matschpaddocks, dreckige Einstreu und schlechte Hufpflege sind die wichtigsten Risikofaktoren.
- ✓Chronische Mauke gehört in tierärztliche Behandlung, um Abszesse, Phlegmone und Hautkrebs auszuschließen.
Was ist Mauke beim Pferd genau?
Mauke, fachlich auch Dermatitis erosiva et exsudativa oder Fesselekzem genannt, ist keine einzelne Erkrankung, sondern ein Sammelbegriff für entzündliche Hautveränderungen im Bereich der Fesselbeuge. Die Haut dort ist dünn, faltig und kommt ständig mit Einstreu, Urin, Kot, Matsch oder feuchtem Gras in Kontakt. Bei Robustrassen liegt sie zudem unter einem dichten Kötenbehang, der Nässe speichert und sie schlecht abtrocknen lässt.
Aus der Mischung von Feuchtigkeit, Reibung und Keimbelastung entsteht ein perfekter Nährboden für Bakterien wie Staphylokokken, Streptokokken und Dermatophilus congolensis. Dazu kommen häufig Hautpilze, Milben (Chorioptes equi) und gelegentlich auch eine allergische Komponente. Genau diese Vielfalt der Erreger erklärt, warum die Mauke so unterschiedlich aussehen kann: mal trocken und schuppig, mal nässend mit gelblichen Krusten, mal stark juckend, mal eitrig.
Die Erkrankung tritt fast nie nur an einem Bein auf. Meist sind die Hinterbeine bevorzugt betroffen, weil die Fesselbeuge dort durch das Aufstehen und den weichen Untergrund stärker beansprucht wird. An den Vorderbeinen siehst du Mauke häufig nach langen Ritten durch nasse Weiden oder bei Schimmeln, deren rosafarbene Haut empfindlicher reagiert.

Wie erkennst du Mauke frühzeitig?
Die ersten Anzeichen sind subtil und werden gerade bei Pferden mit Kötenbehang oft übersehen. Typische Frühsymptome sind:
- kleine, gerötete Bereiche in der Fesselbeuge
- vermehrte Schuppenbildung oder feiner Haarausfall
- einzelne Krusten oder pickelartige Erhebungen
- leichter Juckreiz, das Pferd stampft oder reibt am Bein
- Warm- oder Feuchtigkeitsgefühl beim Abtasten
Später kommen tiefere Risse, nässende Areale, gelblich-bräunliche Krusten und ein unangenehmer Geruch hinzu. In schweren Fällen kannst du eine deutliche Schwellung bis hinauf zum Röhrbein, Schmerzhaftigkeit beim Ausstreichen, Lahmheit und sogar Fieber sehen. Zu diesem Zeitpunkt ist die Mauke bereits in eine sekundäre Entzündung der Unterhaut, eine sogenannte Phlegmone, übergegangen, und es gehört dringend in tierärztliche Behandlung.
Achte beim täglichen Putzen darauf, den Behang aufzuteilen und die Haut darunter zu inspizieren. Mit den Fingerspitzen kannst du kleine erhabene Stellen, Krusten oder feuchte Zonen ertasten, lange bevor du sie siehst. Eine Taschenlampe und gegebenenfalls eine Handlupe helfen, milbenbedingte Papeln und kleine Pilzherde früh zu entdecken.
Welche Ursachen und Erreger stecken dahinter?
Mauke entsteht selten durch einen einzigen Erreger. Meist liegt eine Kombination aus prädisponierenden Faktoren und einer folgenden Infektion vor. Zu den wichtigsten Ursachen zählen:
Feuchtigkeit und Matsch
Wenn die Fesselbeuge täglich nass wird, weicht die Hornschicht auf und verliert ihre Schutzfunktion. Matschpaddocks, Dauerregen, schlecht belüftete Einstreu und kalter Winterdreck sind klassische Auslöser. Besonders kritisch sind Weichselzonen am Stallzu- und ausgang, in denen sich Kot, Urin und Matsch sammeln.
Bakterien und Pilze
Auf der vorgeschädigten Haut siedeln sich Staphylokokken, Streptokokken und Dermatophilus congolensis an. Dermatophilose, auch Regenfäule genannt, breitet sich entlang nasser Körperregionen aus und zeigt typische pinselartige verklebte Haare. Hautpilze wie Trichophyton equinum verschlimmern den Verlauf zusätzlich, vor allem bei Pferden mit Immunschwäche oder Cushing.
Milben
Chorioptes-Milben sind in deutschen und österreichischen Ställen weit verbreitet, vor allem bei Kaltblütern und Tinkern. Sie nisten sich tief im Behang ein und lösen heftigen Juckreiz aus. Die Pferde stampfen, scheuern und beißen an den Beinen, was die Haut weiter verletzt und neue Eintrittspforten für Bakterien schafft.
Allergische und immunologische Faktoren
Einige Pferde reagieren überempfindlich auf Einstreu (zum Beispiel scharfes Stroh oder belastete Späne), Kontaktallergene aus Pflanzen wie der Ackerwinde oder bestimmten Salben. Im Hintergrund kann eine Vaskulitis stehen, eine Entzündung der kleinen Blutgefäße, die vor allem bei Schimmeln zur sogenannten photoaktivierbaren Mauke führt. UV-Licht verstärkt dann die Entzündung an unpigmentierten Stellen.
Stoffwechselerkrankungen
Bei Pferden mit Cushing oder dem equinen metabolischen Syndrom ist das Immunsystem geschwächt und die Hautstruktur verändert. Wiederkehrende Mauke trotz guter Pflege ist deshalb immer ein Anlass, den Hormonstatus des Pferdes durch deine Tierärztin abklären zu lassen. Eine unbehandelte Grundkrankheit macht jede äußere Therapie zur Sisyphusarbeit.
Wann musst du zur Tierärztin?
Nicht jede leichte Rötung gehört sofort in eine Pferdeklinik. Eine kleine, frische Mauke an einer Stelle kannst du in der Regel mit konsequenter Pflege selbst behandeln. Spätestens jedoch in folgenden Situationen brauchst du fachliche Hilfe:
- ausgedehnte Krusten, nässende Areale oder gelblich-eitriger Ausfluss
- deutliche Schwellung am ganzen Unterbein, warm und schmerzhaft
- Lahmheit, abnormaler Gang, Scheuern, Beißen am Bein
- Fieber über 38,2 Grad Celsius oder allgemeine Mattigkeit
- keine Besserung nach sieben bis zehn Tagen häuslicher Behandlung
- häufige Rückfälle trotz scheinbar guter Haltung
- chronische Mauke bei Pferden über fünfzehn Jahren oder mit Cushing-Verdacht
Die tierärztliche Untersuchung umfasst klinische Beurteilung, gegebenenfalls Hautgeschabsel zur Milbendiagnostik, einen mikrobiologischen Abstrich und in hartnäckigen Fällen eine Hautbiopsie. Nur so lässt sich klären, ob Bakterien, Pilze, Milben oder eine Vaskulitis die Hauptrolle spielen, und nur dann kann gezielt therapiert werden.
Wie wird Mauke beim Pferd behandelt?
Die Behandlung folgt einem klaren Prinzip: Ursache beseitigen, Haut sanft reinigen, Krusten entfernen, gezielt antimikrobiell therapieren und konsequent trocken halten. Das klingt einfach, ist aber in der täglichen Stallroutine die wichtigste Hürde.
Behang scheren und reinigen
Der erste Schritt ist meist das vorsichtige Kürzen des Kötenbehangs. Damit erreichst du die Haut, kannst Krusten lösen und das Pferd lässt sich gezielt waschen. Verwende warmes Wasser mit einer milden, antiseptischen Lösung, beispielsweise auf Basis von Chlorhexidin oder Povidon-Jod. Seifen aus der Drogerie sind nicht geeignet, sie reizen die Haut zusätzlich.
Krusten lösen und entfernen
Weiche die Krusten zunächst mit einer feuchten Kompresse oder einem ölhaltigen Verband etwa zwanzig Minuten ein, bevor du sie vorsichtig abnimmst. Reißt du Krusten brachial ab, entstehen blutende Wunden und neue Eintrittspforten für Keime. Nach der Reinigung tupfst du die Haut mit einem sauberen, weichen Handtuch trocken. Fön oder Warmluft sind tabu, das schmerzt das Pferd und reizt die Haut.
Gezielte Salben und Cremes
Bei bakterieller Mauke verschreibt deine Tierärztin oft antibiotikahaltige Salben mit Fusidinsäure oder eine Zinkoxidpaste mit Silbersulfadiazin. Bei Pilzbefall kommen Antimykotika wie Clotrimazol oder Enilconazol zum Einsatz. Milben werden meist mit Ivermectin oder Selamectin behandelt, in hartnäckigen Fällen oral und zusätzlich lokal. Hausmittel wie Kupferöl, Melkfett oder Lebertran Zinksalbe sind in der Frühphase oft hilfreich, ersetzen aber keine differenzierte Therapie bei fortgeschrittenen Verläufen.
Verbände und Schutz
Verbände sind nur dann sinnvoll, wenn sie sauber, atmungsaktiv und täglich gewechselt werden. Ein zu fest angelegter, dauerfeuchter Verband fördert Pilze und macht die Mauke schlimmer. Bei Schimmeln mit photoaktivierbarer Mauke schützen helle, atmungsaktive Stoffgamaschen vor UV-Licht. Die Tierärztin kann individuell beraten, ob ein Verband im Einzelfall hilft oder eher schadet.
Systemische Therapie
Bei Phlegmone, hohem Fieber oder ausgedehnten Infektionen sind systemische Antibiotika und Entzündungshemmer notwendig. Bei hartnäckigen Autoimmun- und Vaskulitis-Formen kann ein Kortisonpräparat in Absprache mit deiner Tierärztin nötig sein. Eine Selbstmedikation mit Kortison ist gefährlich und kann eine schlummernde Hufrehe auslösen.
Wie pflegst du die Fesselbeuge im Alltag?
Der wichtigste Hebel gegen Mauke liegt in der täglichen Pflege und im Stallmanagement. Plane fünf bis zehn Minuten pro Tag fest ein, gerade bei Pferden mit dichtem Behang oder Maukehistorie:
- Fessel täglich kontrollieren, Behang aufteilen und Haut abtasten
- nach dem Reiten oder Weidegang grobe Verschmutzung trocken abbürsten
- nur bei sichtbarem Dreck waschen, danach gründlich trocknen
- bei Robustrassen den Behang in der nassen Jahreszeit kürzen
- vorbeugend dünn eingefettete Fesselbeugen mit einer geeigneten Pflegesalbe
- maßvolle Mineralstoffversorgung, vor allem Zink und Biotin
Eine Zink-Gabe von etwa fünfhundert bis tausend Milligramm pro Tag über mehrere Wochen kann die Hautbarriere stärken, vor allem bei Pferden mit wiederkehrender Mauke. Lass den Zinkstatus aber zuerst durch eine Blutuntersuchung prüfen, eine Überdosierung ist langfristig schädlich. Eine ausreichende Selen- und Vitamin-E-Versorgung unterstützt das Immunsystem zusätzlich.
Welche Rolle spielt die Stallhygiene?
Matschpaddocks und dreckige Boxen sind die wichtigsten Risikofaktoren für Mauke in Österreich und Deutschland. Ein gut gepflegter Stall reduziert die Keimbelastung und damit die Rückfallquote deutlich:
- Boxen mindestens einmal täglich misten, Urin- und Kotzonen sauber halten
- Einstreu trocken und ausreichend dick aufschütten, mindestens fünfzehn Zentimeter
- Matschzonen am Paddock-Ein- und -Ausgang mit Splitt, Paddockplatten oder Geotextil befestigen
- Weidegänge bei Dauerregen verkürzen oder Rotation der Weide einplanen
- Tränken sauber halten und nicht im Matschbereich aufstellen
- im Winter den Behang stärker pflegen, im Sommer auf Weidetau und Insektenbelastung achten
Besonders im Offenstall solltest du Fütterungs- und Liegezonen klar trennen und die Liegehalle alle ein bis zwei Tage nachstreuen. Studien aus Deutschland und der Schweiz zeigen, dass befestigte Paddocks die Zahl der Mauke- und Strahlfäulefälle in einem Betrieb deutlich senken. Die Investition zahlt sich innerhalb weniger Saisonen durch geringere Tierarztkosten aus.

Wie verläuft eine Mauke und wie lange dauert die Heilung?
Eine frische, leichte Mauke heilt bei konsequenter Pflege oft innerhalb von zehn bis vierzehn Tagen ab. Eine mittlere bis schwere Mauke benötigt drei bis sechs Wochen, in denen du die Fesselbeuge täglich versorgen musst. Chronische Verläufe, häufig bei Kaltblütern und Friesen, können monatelang bestehen und brauchen ein striktes Management aus Haltungsanpassung, Hautpflege und gezielter Therapie.
Der Verlauf ist nicht immer linear. Nach anfänglicher Besserung können sich erneut Krusten bilden, sobald die Feuchtigkeit wieder steigt. Lasse dich davon nicht entmutigen, sondern halte die Behandlung konsequent durch, bis die Haut komplett glatt, geschmeidig und unauffällig ist. Erst dann ist das Pferd wirklich symptomfrei.
Im schlimmsten Fall führt eine unbehandelte Mauke zu sogenannter Warzenmauke, einer chronisch wuchernden Form mit knotigen Hautveränderungen, die nur noch schwer zu therapieren ist. Spätestens bei diesen Befunden ist eine Pferdeklinik mit Dermatologie-Schwerpunkt gefragt. Universitätskliniken in Wien und Hannover sowie spezialisierte Praxen in Bayern, Niederösterreich und der Steiermark bieten erweiterte Diagnostik wie Hautbiopsie, mykologische Kultur und gegebenenfalls operative Entfernung der wuchernden Hautanteile.
Wie viel kostet die Behandlung in Österreich und Deutschland?
Die Kosten für eine leichte Mauke bleiben überschaubar. In einer Praxis kannst du mit etwa achtzig bis zweihundert Euro für die erste Vorstellung, Salben und gegebenenfalls einen Abstrich rechnen. Bei mittleren bis schweren Verläufen mit Antibiotika, Milbenbehandlung und Kontrollterminen liegen die Kosten schnell bei drei- bis siebenhundert Euro über mehrere Wochen. Eine chronische Mauke mit Klinikvorstellung, Biopsie und mehrwöchiger Therapie kann eintausend bis dreitausend Euro überschreiten.
Eine Pferdekrankenversicherung mit Hauterkrankungs- und Dermatologie-Schutz hilft, diese Kosten abzufedern. Achte beim Vergleich auf die Deckung von chronischen Hauterkrankungen, denn nicht alle Tarife schließen rezidivierende Mauke ein. Eine reine OP-Versicherung greift bei Mauke meist nicht, weil keine Operation nötig ist. Eine umfassende Krankenversicherung lohnt sich besonders für Robustrassen mit erhöhtem Risiko.
Welche Fehler kannst du in der Mauke-Pflege vermeiden?
Viele Pferde leiden länger als nötig, weil die Haltung oder Behandlung nicht optimal ist. Typische Fehler sind:
- zu häufiges Waschen der Fesselbeuge mit kaltem Wasser ohne anschließendes Trocknen
- Fön- oder Warmluftbehandlung nach dem Waschen, das reizt die Haut
- scharfe Seifen, alkoholhaltige Tinkturen oder Essig auf entzündete Haut
- brachiales Abreißen von Krusten
- zu fest angelegte, nicht atmungsaktive Verbände
- Verzicht auf den vorhandenen Kötenbehang, obwohl er Feuchtigkeit speichert
- einseitige Fütterung ohne Mineralstoffe, vor allem ohne Zink, Biotin und Selen
Der goldene Mittelweg ist sanfte Konsequenz: lieber täglich fünf Minuten gründlich pflegen als einmal pro Woche zwei Stunden therapieren. Plane die Routinen so ein, dass jeder im Stall sie durchhalten kann. Eine schriftliche Pflegeanleitung an der Boxentür hilft, vor allem wenn mehrere Personen das Pferd versorgen.
Wie beugst du Mauke langfristig vor?
Die beste Vorbeugung ist eine Kombination aus Haltung, Pflege und Früherkennung. Die wichtigsten Bausteine sind:
- befestigte Paddockzonen, trockene Boxen, regelmäßige Weidewechsel
- tägliche Hautkontrolle bei Pferden mit dichtem Behang
- angepasste Fütterung mit ausreichend Zink, Biotin, Selen und Vitamin E
- regelmäßige Hufpflege durch eine erfahrene Hufschmiedin alle sechs bis acht Wochen
- bei wiederholten Fällen: Hormonprofile auf Cushing und EMS prüfen lassen
- Impf- und Entwurmungsmanagement nach Kotprobe, um das Immunsystem zu entlasten
- unbekannte Salben oder Hausmittel nicht auf eigene Faust anwenden
Im Winterhalbjahr lohnt sich eine wöchentliche Basispflege mit einem leichten Pflegeöl oder einer Schutzsalbe, vor allem an den Hinterbeinen. Im Sommer steht der Schutz vor UV-Licht bei Schimmeln und nicht pigmentierten Beinen im Vordergrund. Helle Gamaschen, ein gut struktriertes Stallumfeld und ein gepflegter Behang reichen für die meisten Pferde aus.
Wann ist eine Zweitmeinung sinnvoll?
Wenn deine Maukebehandlung nach drei bis vier Wochen nicht anschlägt, lohnt sich der Weg in eine spezialisierte Praxis oder Universitätsklinik. Ein dermatologisch geschulter Pferdetierarzt kann mittels Hautbiopsie, Mykologie und gegebenenfalls Allergietests die Ursache exakt klären. Besonders bei Verdacht auf Vaskulitis, Autoimmunprozesse oder hartnäckigen Pilzbefall sparst du Wochen ergebnisloser Pflege.
In Österreich findest du erfahrene Dermatologinnen an der Vetmeduni Wien sowie in privaten Pferdekliniken in Oberösterreich und Niederösterreich. In Deutschland sind die Tierärztliche Hochschule Hannover, die Ludwig-Maximilians-Universität München und die Freie Universität Berlin etablierte Adressen. Eine Überweisung durch deine Haustierärztin beschleunigt die Terminvergabe und sorgt dafür, dass alle bisherigen Befunde mitwandern.
Häufige Fragen zu Mauke beim Pferd
Quellen
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