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Impfungen für Katzen

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Impfungen für Katzen schützen vor sieben gut definierten Erregern, die ohne Schutz lebensbedrohlich verlaufen können. Anders als beim Hund ist das Impfschema bei der Katze gestrafft: ein Pflichtblock („Core“) für jede Katze, ein zweiter Block für Freigänger und Mehrkatzenhaushalte und in Österreich (AT) zusätzlich die Tollwutimpfung als Pflicht für Reisen. Wer eine neue Katze ins Haus holt, steht oft vor der Frage, wann der erste Termin ansteht, wie viele Wiederholungen nötig sind, was der Tierarzt eigentlich spritzt und wie risikoreich die berüchtigte „Spritzenstelle“ wirklich ist.

Dieser Ratgeber führt dich strukturiert durch das aktuelle Impfschema nach den Leitlinien der ständigen Impfkommission Vet (StIKo Vet) und der WSAVA, erklärt den Unterschied zwischen Core- und Non-Core-Impfungen, ordnet die Tollwut-Pflicht im EU-Heimtierausweis ein und beleuchtet das Thema FISS (Feline Injection Site Sarcoma) mit Adjuvantien-Diskussion. Du bekommst eine klare Empfehlung für Kitten, erwachsene Wohnungskatzen, Freigänger und Senioren. Der Inhalt ist tierärztlich überprüft.

Impfkalender Icon

Auf einen Blick

Core-Impfung für jede Katze ist die RCP-Kombination gegen Katzenschnupfen (Calici, Herpes) und Katzenseuche (Panleukopenie). Grundimmunisierung in der achten, zwölften und sechzehnten Lebenswoche, dann Auffrischung nach einem Jahr und danach alle drei Jahre. Freigänger bekommen zusätzlich FeLV (Leukose), bei Reise oder Auslauf ins Ausland Tollwut. In Österreich (AT) ist die Tollwutimpfung für jede Auslandsreise Pflicht, der EU-Heimtierausweis Voraussetzung. FIV-Impfung ist in der EU nicht zugelassen. Mehr beim Tierarzt-Finder.

Welche Impfungen gehören zur Core-Impfung jeder Katze?

Die Core-Impfungen sind die unverhandelbare Basis. Sie schützen vor Erregern, die weltweit verbreitet, hochansteckend und potenziell tödlich sind. Die WSAVA und die StIKo Vet definieren drei Krankheiten als Core: Felines Calicivirus, Felines Herpesvirus 1 (gemeinsam als Katzenschnupfenkomplex) und das Feline Panleukopenievirus (Katzenseuche). Verabreicht wird die Kombination in einer Spritze, abgekürzt als RCP oder RCPCh.

Die Katzenseuche (Panleukopenie) ist eine Parvovirose, die das Knochenmark zerstört, blutigen Durchfall verursacht und vor allem bei Kitten in über siebzig Prozent der Fälle tödlich endet. Das Virus ist extrem stabil in der Umwelt, übersteht Monate auf Türklinken oder im Tierheim. Eine ungeimpfte Katze kann sich anstecken, ohne mit anderen Katzen direkten Kontakt gehabt zu haben.

Der Katzenschnupfenkomplex aus Herpes- und Caliciviren verursacht eitrigen Augen- und Nasenausfluss, schmerzhafte Maul-Geschwüre und Lungenentzündungen. Bei Kitten kann er ebenfalls tödlich verlaufen, bei erwachsenen Katzen entwickeln sich häufig chronische Verläufe mit Dauerträgerschaft, lebenslangen Atemproblemen oder Augenschäden bis zur Erblindung.

Die Core-Impfung wird als Grundimmunisierung in drei Etappen gegeben: in der achten, zwölften und sechzehnten Lebenswoche. Die dritte Spritze in Woche sechzehn ist neuer Standard und ersetzt die alte Empfehlung mit nur zwei Kitten-Impfungen, weil mütterliche Antikörper länger zirkulieren als früher angenommen. Eine erste Auffrischung folgt nach einem Jahr, danach in dreijährigem Intervall. Mehr unter Tierarzt-Finder.

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Wann ist eine FeLV-Impfung sinnvoll und wann nicht?

Die Felv-Impfung gegen das Feline Leukosevirus zählt zu den Non-Core-Impfungen. Empfohlen ist sie für Freigänger, Katzen aus Mehrkatzenhaushalten mit unbekanntem FeLV-Status und für jede Katze, die regelmäßig Kontakt zu fremden Artgenossen hat. Reine Wohnungskatzen ohne Außenkontakt brauchen sie in der Regel nicht.

FeLV überträgt sich vor allem über Speichel beim gegenseitigen Putzen, beim Beißen oder über gemeinsame Futter- und Wassernäpfe. Eine Infektion verursacht Immunsuppression, Anämie, Lymphome und führt bei den meisten persistierend infizierten Katzen innerhalb von drei bis fünf Jahren zum Tod. Ein einfacher Schnelltest aus der Praxis (FeLV/FIV-Combo-Test) klärt vor der Impfung den Status, weil eine bereits infizierte Katze von der Impfung nicht profitiert.

Die Grundimmunisierung erfolgt mit zwei Spritzen im Abstand von drei bis vier Wochen, frühestens ab der achten bis neunten Lebenswoche. Auffrischung nach einem Jahr, danach alle zwei bis drei Jahre je nach Risikoprofil. Achte darauf, dass die Tierärztin ein adjuvansfreies oder modernes rekombinantes FeLV-Präparat einsetzt, weil ältere adjuvansreiche Vakzine als Risikofaktor für FISS gelten. Mehr zur Verlaufsbeobachtung von Senior-Katzen unter Niereninsuffizienz Katze, weil chronische Erkrankungen das Impfregime beeinflussen können.

Brauchen Wohnungskatzen wirklich keine FeLV-Impfung?

Eine reine Wohnungskatze ohne Kontakt zu fremden Katzen, ohne Reise, ohne Pension hat ein sehr geringes FeLV-Expositionsrisiko. WSAVA und StIKo Vet empfehlen die Impfung in solchen Fällen nicht standardmäßig. Anders sieht es aus, wenn deine Wohnungskatze gelegentlich auf den Balkon darf, in eine Pension kommt oder eine zweite Katze einzieht, deren FeLV-Status unklar ist.

Die Risikoabwägung erfolgt individuell beim Vorgespräch. Eine ehrliche Anamnese zur Lebenssituation der Katze ist hier wichtiger als das Standardschema. Es gibt keine Schande darin, eine Impfung wegzulassen, wenn das Risiko fehlt, weil jede Spritze auch eine seltene, aber reale Komplikation tragen kann (siehe Abschnitt FISS).

Bei jungen Kitten, deren spätere Lebensumstände noch unklar sind, empfiehlt die WSAVA inzwischen, im ersten Lebensjahr eine FeLV-Grundimmunisierung mitzugeben, weil Kitten besonders empfindlich für FeLV-Infektionen sind. Über die Notwendigkeit weiterer Auffrischungen entscheidest du dann mit deiner Tierärztin im zweiten Jahr neu, wenn der Lebensstil deiner Katze klar ist.

Wie funktioniert die Tollwutimpfung in Österreich?

Österreich gilt seit 2008 nach Definition der Weltgesundheitsorganisation als terrestrisch tollwutfrei. Das bedeutet: in Österreich besteht keine Tollwutgefahr aus dem heimischen Wildtierbestand. Trotzdem ist die Tollwutimpfung für jede Katze, die das Land verlässt oder bei der Einreise nach Österreich begleitet wird, gesetzlich verpflichtend. Grundlage ist die EU-Heimtierverordnung (Verordnung EU 576/2013).

Die Tollwutimpfung ist gültig ab dem einundzwanzigsten Tag nach der Erstimpfung, frühestens nach Vollendung der zwölften Lebenswoche. Die Gültigkeit beträgt je nach Hersteller ein bis drei Jahre, der EU-Heimtierausweis und der lesbare Mikrochip sind bei jeder Reise Pflicht. Reisen nach Großbritannien, Irland, Malta oder in nicht-gelistete Drittländer erfordern zusätzliche Schritte (Titer-Test, Wartezeiten von drei Monaten).

Auch ohne Reiseabsicht kann eine Tollwutimpfung sinnvoll sein, wenn deine Katze regelmäßig Freilauf hat oder du in einer Region nahe Drittstaaten lebst, in denen Tollwut endemisch ist. Die Impfung ist gut verträglich, sollte aber wegen der Adjuvantien-Diskussion mit modernen, rekombinanten oder adjuvansfreien Präparaten erfolgen. Sprich das Thema in der Praxis aktiv an. Mehr Service in der Hauptstadt unter Tierarzt Wien.

Was bedeutet FISS und wie groß ist das Risiko wirklich?

FISS steht für „Feline Injection Site Sarcoma“, auf Deutsch: durch Spritzen ausgelöstes Sarkom an der Injektionsstelle. Es handelt sich um einen seltenen, aber sehr aggressiven bösartigen Bindegewebstumor, der Wochen bis Jahre nach einer subkutanen Injektion an genau dieser Stelle entstehen kann. Die geschätzte Inzidenz liegt zwischen einem und zehn Fällen pro zehntausend Impfungen, abhängig von Studie und Region.

Hauptverdächtige sind aluminiumadjuvante Vakzine, klassische Tollwut- und FeLV-Impfungen mit hohem Adjuvansgehalt. Adjuvantien sind Hilfsstoffe, die die Immunantwort verstärken, gleichzeitig aber lokale Entzündungsreaktionen auslösen. Eine chronische Entzündung an der Spritzenstelle gilt als möglicher Auslöser einer Sarkomentwicklung. Aus diesem Grund empfehlen WSAVA und ABCD inzwischen den Einsatz adjuvansfreier oder rekombinanter Vakzine, wo immer möglich.

Praktischer Tierschutz: die meisten modernen Praxen impfen nicht mehr klassisch zwischen die Schulterblätter, sondern in den distalen Bereich der Hinterextremitäten oder in die Schwanzbasis. Sollte tatsächlich ein FISS entstehen, lässt sich das betroffene Areal samt Tumor durch Amputation kurativ entfernen. Mehr zur tumorbiologischen Hintergrundinfo siehe Artikel zu Lymphdrüsenkrebs bei der Katze.

Die so genannte „Drei-Drei-Drei-Regel“ hilft Tierhalter:innen bei der Beobachtung: jede Schwellung an der Impfstelle, die nach mehr als drei Monaten besteht, größer als drei Zentimeter ist oder über drei Wochen wächst, gehört unverzüglich abgeklärt. Nicht jede Schwellung ist ein FISS, aber die Frühdiagnose bestimmt die Heilungschance.

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Wie sieht das Impfschema für Senior-Katzen aus?

Senior-Katzen ab elf Jahren brauchen ein durchdachtes Impfregime. Einerseits sinkt die Immunantwort altersbedingt, andererseits steigt das Risiko chronischer Erkrankungen, die bei einem Schub durch Infektion lebensbedrohlich verlaufen können. Andererseits ist das Risiko für Impfreaktionen oder das Aufflammen latenter Erkrankungen wie chronische Niereninsuffizienz höher.

Praktisch heißt das: vor der Impfung ein Senior-Check mit Blutbild, Organwerten (Niere, Leber, Schilddrüse) und Urin-Diagnostik. Bei stabilen Senioren wird das dreijährige Core-Intervall beibehalten. Bei chronisch kranken Katzen entscheidet die Tierärztin individuell, ob die Impfung pausiert oder reduziert wird. Eine Titer-Bestimmung im Blut kann Aufschluss geben, ob ein ausreichender Antikörperspiegel noch besteht. Mehr unter Diabetes bei Katzen für ein Beispiel chronischer Senior-Erkrankungen, die das Impfschema beeinflussen.

FeLV wird bei reinen Wohnungs-Senior-Katzen oft pausiert, weil das Expositionsrisiko gering und das Adjuvans-Risiko relevant ist. Tollwut bleibt nur bei Reise oder besonderem Risiko Pflicht. Eine offene Diskussion mit deiner Tierärztin ist hier wichtiger als ein starres Schema. Notiere dir Fragen vor dem Termin, denn die zehn Minuten Sprechzeit sind sonst schnell vorbei.

Welche Nebenwirkungen sind normal und wann ist es ein Problem?

Die meisten Katzen vertragen Impfungen ohne erkennbare Reaktion. Eine Minderheit zeigt eine milde Reaktion in den ersten ein bis drei Tagen: leichte Müdigkeit, reduzierter Appetit, eine warme oder etwas druckempfindliche Schwellung an der Impfstelle, gelegentlich erhöhte Körpertemperatur bis 39,5 Grad. Diese Symptome verschwinden in der Regel innerhalb von achtundvierzig Stunden ohne Behandlung.

Auffälligkeiten, die in die Praxis gehören: starke Apathie über den ersten Tag hinaus, Erbrechen oder Durchfall mit Verschlechterung des Allgemeinzustands, Atemnot, Schwellung an Lippen oder Augen (allergische Reaktion), oder eine Schwellung an der Impfstelle, die nach drei Wochen noch nicht verschwunden ist (siehe FISS-Drei-Drei-Drei-Regel oben). Anaphylaktische Reaktionen sind sehr selten, treten aber binnen Minuten bis Stunden auf und sind ein Notfall.

Beobachte deine Katze in den ersten zwei Tagen genauer als sonst. Notiere Auffälligkeiten und melde sie der Praxis, auch wenn sie harmlos wirken. Diese Daten helfen, ein Risikoprofil deiner Katze zu erstellen und beim nächsten Termin gegebenenfalls vorzubeugen (zum Beispiel Antihistaminika vor der Spritze, alternatives Präparat, andere Impfstelle). Mehr zur Nachsorge bei Verdauungsproblemen unter Durchfall bei Katzen.

Tierärztlicher Blick: Wie plant die Praxis ein individuelles Impfschema?

Ein gutes Impfgespräch dauert in der Praxis nicht zwei Minuten. Die Tierärztin fragt nach Alter, Lebensumständen (Wohnung, Freilauf, Mehrkatzenhaushalt, Reise), Vorerkrankungen, Vorimpfungen, Reaktionen auf vorherige Impfungen und der Reisetätigkeit. Erst danach entsteht ein individualisierter Impfplan, der dem realen Risiko deiner Katze entspricht und unnötige Spritzen vermeidet.

Standard für Wohnungskatze ohne Reise: RCP-Core in der achten, zwölften und sechzehnten Lebenswoche, dann nach einem Jahr, danach alle drei Jahre. Standard für Freigänger oder Mehrkatzenhaushalt: zusätzlich FeLV in zwei Spritzen im Abstand von drei bis vier Wochen, dann jährlich oder alle zwei bis drei Jahre je nach Präparat und Risiko. Tollwut nur bei Reise oder Risiko, modernste adjuvansfreie Vakzine bevorzugen.

Vor jeder Impfung erfolgt eine kurze klinische Untersuchung. Eine kranke, fiebrige oder operierte Katze wird nicht geimpft, weil das Immunsystem dann nicht ausreichend reagieren kann und Komplikationsrisiken steigen. Die Impfung wird verschoben, bis deine Katze stabil ist. Diese Geduld ist tiermedizinisch sinnvoll und keine Schikane.

Eine seriöse Praxis dokumentiert jede Impfung mit Datum, Präparat, Chargennummer und Impfstelle im EU-Heimtierausweis oder im Praxis-System. Diese Dokumentation ist Pflicht und hilft bei späterer Diagnose oder Reaktion. Frag aktiv nach dem Präparatnamen, dem Adjuvansstatus und der nächsten Auffrischung, wenn das nicht von selbst kommuniziert wird. Eine Praxis mit Schwerpunkt Katzenmedizin findest du über den Tierarzt-Finder, in der Hauptstadt unter Tierarzt Wien.

Eine Katzenversicherung deckt Routineimpfungen oft nicht ab, hilft aber bei Folgekosten von FISS-Therapien, schweren Impfreaktionen oder bei Erkrankungen, die trotz Impfung auftreten. Die monatliche Prämie ist überschaubar, der finanzielle Schutz im Ernstfall enorm.

Hinweis

Drei-Drei-Drei-Regel beachten

Eine Schwellung an der Impfstelle, die länger als drei Wochen besteht, größer als drei Zentimeter wird oder nach drei Monaten noch wächst, gehört in die Praxis. Frühe Abklärung mit Feinnadelaspiration oder Biopsie ist die einzige Chance, ein potenzielles FISS rechtzeitig zu erkennen und kurativ zu behandeln.

Häufige Fragen zu Impfungen für Katzen

Wann sollte mein Kitten die erste Impfung bekommen?
In der achten Lebenswoche startet die Grundimmunisierung mit der RCP-Core. Es folgen zwei weitere Spritzen in der zwölften und sechzehnten Lebenswoche, danach Auffrischung nach einem Jahr und danach alle drei Jahre. Bei Freigang oder Mehrkatzenhaushalt zusätzlich FeLV ab Woche neun.
Brauchen reine Wohnungskatzen wirklich Impfungen?
Ja, die Core-Impfung gegen Katzenseuche und Katzenschnupfen ist auch für Wohnungskatzen Pflicht. Die Erreger sind so stabil, dass sie an Schuhsohlen, Kleidung oder Besucher:innen ins Haus gelangen können. FeLV und Tollwut sind in der Regel nur bei Freigang oder Reise nötig.
Was ist FISS und sollte ich Angst davor haben?
FISS ist ein seltenes, aber aggressives Sarkom an der Injektionsstelle, das nach einer Spritze entstehen kann. Inzidenz etwa ein bis zehn Fälle pro zehntausend Impfungen. Adjuvansfreie moderne Vakzine reduzieren das Risiko. Beobachte die Impfstelle nach der Drei-Drei-Drei-Regel.
Ist die Tollwutimpfung in Österreich Pflicht?
Nicht für reine Inlandstiere, aber für jede Reise ins Ausland und für jede Einreise nach Österreich aus dem Ausland. Grundlage ist die EU-Heimtierverordnung. EU-Heimtierausweis und gechipter Status sind Pflicht. Die Impfung ist ab dem einundzwanzigsten Tag nach Erstimpfung gültig.
Gibt es eine Impfung gegen FIV (Katzen-Aids)?
In der EU derzeit nicht zugelassen. In den USA und Australien wurde eine FIV-Vakzine vermarktet, die Schutzwirkung war jedoch nur für bestimmte Subtypen ausreichend, und der Test-Impfstatus war nicht klar trennbar. In Europa wird stattdessen auf Risikomanagement gesetzt: kastrierte, kontrollierte Freigänger, FIV-Test bei Neueinzug.
Was kostet eine Katzenimpfung in Österreich?
Eine RCP-Core-Impfung kostet je nach Praxis und Region zwischen vierzig und siebzig Euro. Die Tollwutimpfung kostet etwa zehn bis zwanzig Euro zusätzlich. Im ersten Lebensjahr fallen drei bis vier Termine an. Eine Katzenversicherung übernimmt Routineimpfungen meist nicht, dafür aber Folgekosten bei Komplikationen.
Mein Kater hatte nach der letzten Impfung Fieber. Soll ich nicht mehr impfen?
Sprich vor der nächsten Impfung mit der Tierärztin. Eine alternative Vakzine, eine andere Impfstelle oder eine Vorbehandlung mit Antihistaminika ist möglich. Komplette Aussetzung ist selten sinnvoll, weil die Erregerrisiken bestehen bleiben. Eine Titer-Bestimmung kann Aufschluss geben.
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