Kastration

Medizinische Prüfung / Online Redaktion

Dr. Volker Moser
Dr. Volker Moser
Medizinischer Experte
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Nadja Sukalia
Online Redaktion

Die Entscheidung, eine Katze kastrieren zu lassen, ist ein wichtiger Schritt im Leben jedes Katzenbesitzers. Dieser Eingriff hat nicht nur Auswirkungen auf die Gesundheit und das Verhalten der Katze, sondern trägt auch zur Verantwortung bei, die wir als Tierhalter gegenüber der Gesellschaft und der Umwelt haben.

Was versteht man unter der Kastration bei Katzen und warum wird sie empfohlen?

Die Kastration bei Katzen ist ein chirurgischer Eingriff, der die Fortpflanzungsfähigkeit einer Katze dauerhaft unterbindet. Bei Katern werden die Hoden entfernt, während bei Katzen die Eierstöcke und in der Regel auch die Gebärmutter entfernt werden. Dieser Eingriff wird unter Vollnarkose durchgeführt und ist in der Regel unkompliziert.

Die Gründe für eine Kastration sind vielfältig. Einer der Hauptgründe ist die Verhinderung ungewollter Nachkommen, was insbesondere bei Freigängerkatzen ein wichtiges Thema ist. Die Kastration trägt dazu bei, die Population von Streunerkatzen zu kontrollieren, was sowohl aus Tierschutzgründen als auch im Hinblick auf die öffentliche Gesundheit von Bedeutung ist.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Verhalten. Kastrierte Katzen zeigen oft ein ruhigeres und ausgeglicheneres Verhalten. Die Kastration kann das Markierverhalten bei Katern reduzieren und die Neigung zu Streitereien und Streifzügen verringern. Bei weiblichen Katzen verhindert die Kastration die Rolligkeit, die mit lautstarkem Miauen und unruhigem Verhalten einhergeht und sowohl für die Katze als auch für ihre Besitzer stressig sein kann.

Zudem gibt es gesundheitliche Vorteile. Kastrierte Katzen haben ein geringeres Risiko, an bestimmten Krebsarten oder an Infektionskrankheiten zu erkranken, die durch Paarungsverhalten übertragen werden können.

Inwiefern unterscheiden sich Kastration und Sterilisation bei Katzen?

Obwohl die Begriffe oft synonym verwendet werden, gibt es wesentliche Unterschiede zwischen Kastration und Sterilisation bei Katzen. Wie bereits erwähnt, bezieht sich die Kastration auf die Entfernung der Fortpflanzungsorgane, was zur Folge hat, dass die Tiere nicht mehr geschlechtsreif sind und sich dementsprechend auch ihr Verhalten ändern kann.

Die Sterilisation hingegen unterbindet lediglich die Fortpflanzungsfähigkeit, ohne die Hormonproduktion zu stoppen. Bei einer Sterilisation werden bei der Katze die Eileiter und beim Kater die Samenleiter durchtrennt. Die Tiere bleiben geschlechtsreif und zeigen weiterhin typisches Fortpflanzungsverhalten wie Rolligkeit oder Markieren.

In der Praxis wird die Kastration bei Katzen meist der Sterilisation vorgezogen, da sie effektiver ist, um unerwünschte Verhaltensweisen zu reduzieren und gesundheitliche Vorteile bietet. Die Sterilisation findet eher selten Anwendung und wird meist aus spezifischen medizinischen oder züchterischen Gründen durchgeführt.

 

Ab welchem Alter ist die Kastration von Katzen ratsam?

Wann der optimale Zeitpunkt für die Kastration einer Katze ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab wie dem Geschlecht, der Lebensumstände und dem Gesundheitszustand des Tieres. In der Regel empfehlen Tierärzte die Kastration im Alter zwischen vier und sechs Monaten. Zu diesem Zeitpunkt haben die meisten Katzen die Geschlechtsreife noch nicht erreicht, was die Operation vereinfacht und das Risiko von ungewolltem Nachwuchs vermindert.

Es gibt auch Befürworter der sogenannten Frühkastration, die bereits ab einem Alter von acht Wochen durchgeführt werden kann. Diese Methode wird oft in Tierheimen angewendet, um sicherzustellen, dass Katzen vor der Vermittlung kastriert werden. Die Frühkastration ist in der Regel sicher und wirksam, aber es ist wichtig, dass sie von einem erfahrenen Tierarzt durchgeführt wird, der mit den Besonderheiten junger Kätzchen vertraut ist.

Einige Besitzer entscheiden sich dafür, mit der Kastration zu warten, bis die Katze ein Jahr alt ist, insbesondere wenn es sich um Rassekatzen handelt. Es ist jedoch zu beachten, dass Katzen in diesem Alter bereits geschlechtsreif sein können und somit die Wahrscheinlichkeit für ungewollten Nachwuchs steigt.

Gibt es Rasseunterschiede bei der Häufigkeit oder Notwendigkeit der Kastration?

Obwohl die Kastration bei allen Katzenrassen allgemein empfohlen wird, gibt es einige Rasse-spezifische Überlegungen, die beachtet werden sollten. Einige Rassen, wie Siam- oder Perserkatzen, erreichen die Geschlechtsreife früher als andere. Für diese Rassen könnte eine frühere Kastration ratsam sein, um unerwünschte Verhaltensweisen und gesundheitliche Risiken, die mit der Geschlechtsreife zusammenhängen, zu vermeiden.

Auf der anderen Seite gibt es große Rassen wie Maine Coons oder Norwegische Waldkatzen, die langsamer reifen. Bei diesen Rassen kann es sinnvoll sein, die Kastration etwas hinauszuzögern, bis sie ihre volle körperliche Entwicklung erreicht haben.

Unabhängig von der Rasse sollte jede Entscheidung zur Kastration individuell mit einem Tierarzt besprochen werden. Der Tierarzt kann aufgrund der spezifischen Gesundheit und des Verhaltens der Katze eine Empfehlung aussprechen.

Wie wird eine Kastration bei Katzen durchgeführt?

Die Kastration bei Katzen ist ein chirurgischer Eingriff, der unter Vollnarkose durchgeführt wird. Der genaue Ablauf variiert je nach Geschlecht der Katze.

Bei männlichen Katzen (Katern) ist der Eingriff vergleichsweise einfach und schnell. Der Tierarzt macht einen kleinen Schnitt im Hodensack, durch den die Hoden entfernt werden. Die Schnitte sind so klein, dass sie in der Regel nicht genäht werden müssen und von selbst heilen.

Hingegen ist bei weiblichen Katzen der Eingriff etwas komplizierter und dauert länger. Über einen kleinen Schnitt im Unterbauch werden die Eierstöcke und meist auch die Gebärmutter entfernt. Dieser Schnitt wird anschließend mit Nähten verschlossen.

In beiden Fällen wird die Katze vor der Operation gründlich untersucht, um sicherzustellen, dass sie gesund genug für die Narkose und den Eingriff ist. Die Katze muss für die Operation nüchtern sein, das heißt, sie darf einige Stunden vorher weder essen noch trinken.

 

Welche Risiken und Nebenwirkungen sind mit einer Kastration verbunden?

Wie bei jedem chirurgischen Eingriff gibt es auch bei der Kastration gewisse Risiken und potenzielle Nebenwirkungen, die jedoch im Vergleich zu den Vorteilen der Kastration gering sind. Jede Narkose birgt Risiken, insbesondere bei älteren oder kranken Tieren. Moderne Anästhesieverfahren und eine gründliche Voruntersuchung minimieren dieses Risiko jedoch erheblich.

Während oder nach der Operation kann es zu Blutungen kommen. Das ist jedoch selten und kann in der Regel schnell behoben werden. Zudem sind Infektionen an der Operationsstelle möglich. Manche Katzen reagieren empfindlich auf das Nahtmaterial. Dies kann zu Hautirritationen oder einer leichten Entzündung führen, die jedoch behandelt werden kann. Einige Katzen neigen nach der Kastration zur Gewichtszunahme, was durch eine angepasste Ernährung und ausreichend Bewegung kontrolliert werden kann. Zudem kann es zu einer leichten Veränderung des Fellzustandes kommen.

Insgesamt ist die Kastration jedoch ein sicherer und routinemäßiger Eingriff, der wesentlich zur Gesundheit und zum Wohlbefinden der Katze beiträgt.

Welche Nachsorge ist nach der Kastration einer Katze erforderlich?

Sorgen Sie nach dem Eingriff für eine ruhige und komfortable Umgebung, damit sich Ihre Katze erholen kann. Vermeiden Sie in den ersten Tagen nach der Operation unnötige Bewegung und Spielaktivitäten. Überprüfen Sie regelmäßig die Operationsstelle auf Anzeichen von Rötung, Schwellung oder Entzündung. Achten Sie darauf, dass Ihre Katze nicht an den Nähten leckt oder beißt.

Ihr Tierarzt wird Ihrer Katze Schmerzmittel verschreiben, um eventuelle Beschwerden nach der Operation zu lindern. Es ist wichtig, diese Medikamente genau nach Anweisung zu verabreichen. Füttern Sie Ihre Katze nach der Operation mit leicht verdaulichem Futter und stellen Sie sicher, dass sie Zugang zu frischem Wasser hat. Wenn Ihre Katze Anzeichen von Unwohlsein, wie Appetitlosigkeit, Lethargie oder Erbrechen zeigt, sollten Sie umgehend Ihren Tierarzt kontaktieren.

 

Welche Schmerzsymptome können nach einer Kastration auftreten?

Nach einer Kastration können bei Katzen leichte Schmerzen oder Unwohlsein auftreten. Zu den häufigsten Symptomen gehören:

  • Leichtes Jammern oder Unruhe
  • Zögern beim Springen oder Bewegen
  • Lecken oder Beißen an der Operationsstelle
  • Leichte Schwellung oder Rötung um die Wunde

Diese Symptome sollten innerhalb weniger Tage nachlassen. Falls die Schmerzen schwerwiegend erscheinen oder länger anhalten, ist es wichtig, Ihren Tierarzt zu konsultieren.

Wie lange sollte die Heilungsphase nach einer Kastration dauern?

Die Heilungszeit nach einer Kastration variiert je nach Katze, ist aber im Allgemeinen recht kurz. Die meisten Katzen erholen sich innerhalb weniger Tage von der Operation, und die Wunde heilt normalerweise innerhalb von ein bis zwei Wochen vollständig. Während dieser Zeit ist es wichtig, die oben genannten Nachsorgemaßnahmen zu beachten und sicherzustellen, dass Ihre Katze sich nicht überanstrengt.

Welche besonderen Maßnahmen sind direkt nach der Kastration zu beachten?

Nach der Kastration Ihrer Katze sind einige wichtige Schritte zu beachten, um eine reibungslose Genesung zu gewährleisten. In den ersten Tagen nach der Operation ist es ratsam, Ihre Katze von anderen Haustieren zu isolieren, um möglichen Stress und Konfrontationen zu vermeiden. Ein ruhiger, abgeschiedener Ort fördert die Erholung. Um die Operationswunde zu schützen, kann die Verwendung eines Halskragens notwendig sein, allerdings sollte das nur unter Aufsicht und nach Rücksprache mit dem Tierarzt geschehen, um unnötigen Stress zu vermeiden.

Es ist wichtig, die körperliche Aktivität Ihrer Katze in den ersten Tagen zu beschränken, um Sprünge und ruppiges Spielen zu verhindern, was die Heilung beeinträchtigen könnte. Eine tägliche Überprüfung der Operationswunde auf Anzeichen von Infektionen oder ungewöhnlicher Schwellung ist entscheidend.

Die verschriebenen Medikamente sollten gemäß den Anweisungen des Tierarztes verabreicht werden. Dies kann Schmerzmittel oder Antibiotika umfassen, um die postoperative Phase angenehmer zu gestalten und Infektionen vorzubeugen. Die Fütterung sollte auf leicht verdauliches Futter umgestellt werden, und es ist sicherzustellen, dass die Katze ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt.

Können kastrierte Katzen weiterhin Markierverhalten zeigen?

Kastrierte Katzen zeigen in der Regel ein reduziertes Markierverhalten. Die Kastration entfernt die Hauptquelle der Hormone, die für dieses Verhalten verantwortlich sind. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass einige kastrierte Katzen aus Gewohnheit oder aufgrund von Stress weiterhin markieren können. In solchen Fällen ist es hilfreich, die zugrunde liegenden Ursachen für den Stress zu identifizieren und anzugehen.

Was bedeutet Dauerrolligkeit bei Katzen und wie hängt sie mit der Kastration zusammen?

Dauerrolligkeit ist ein Zustand, in dem eine weibliche Katze kontinuierlich Anzeichen von Rolligkeit (Paarungsbereitschaft) zeigt. Das kann auf hormonelle Ungleichgewichte oder medizinische Probleme zurückzuführen sein. Die Kastration kann Dauerrolligkeit verhindern, indem sie die Produktion der Hormone, die für die Rolligkeit verantwortlich sind, unterbindet. Durch die Entfernung der Eierstöcke bei der Kastration wird der Zyklus der Rolligkeit dauerhaft unterbrochen, was zur Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens der Katze beiträgt.

Mit welchen Kosten ist für die Kastration einer Katze zu rechnen?

Die Kosten für die Kastration einer Katze können je nach Region, Tierarztpraxis und dem Gesundheitszustand der Katze variieren. Im Allgemeinen liegen die Kosten für die Kastration eines Katers etwas niedriger als die für eine weibliche Katze, da der Eingriff bei Katern einfacher ist.

Für eine Kastration bei einem Kater können die Kosten zwischen 50 und 100 Euro liegen, während bei weiblichen Katzen mit Kosten von etwa 100 bis 150 Euro zu rechnen ist. Diese Preise können jedoch variieren und beinhalten in der Regel die Voruntersuchung, die Narkose, den chirurgischen Eingriff selbst, die Nachsorge und eventuell erforderliche Schmerzmittel.

Es lohnt sich, bei verschiedenen Tierärzten nachzufragen und gegebenenfalls Angebote von Tierheimen oder Tierschutzorganisationen zu berücksichtigen, die manchmal vergünstigte Kastrationen anbieten.

Besteht eine gesetzliche Kastrationspflicht für Katzen?

In Deutschland gibt es keine bundesweit einheitliche gesetzliche Kastrationspflicht für Katzen. Allerdings können einzelne Kommunen oder Städte eigene Verordnungen erlassen, die eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für Freigängerkatzen vorsehen. Solche Regelungen zielen darauf ab, die unkontrollierte Vermehrung von Streuner- und Freigängerkatzen zu verhindern und das Leid dieser Tiere zu reduzieren.

Es ist daher ratsam, sich bei der zuständigen Gemeinde oder Stadtverwaltung über die lokalen Vorschriften zu informieren.

 

Warum sollten auch Wohnungskatzen kastriert werden?

Die Kastration ist auch für Wohnungskatzen empfehlenswert, selbst wenn sie keinen Zugang nach draußen haben und somit keine ungewollte Vermehrung stattfinden kann. Kastrierte Katzen haben ein geringeres Risiko für bestimmte Krebserkrankungen und Infektionskrankheiten und neigen weniger zu aggressivem oder unruhigem Verhalten, das oft mit der Geschlechtsreife einhergeht. Bei weiblichen Wohnungskatzen verhindert die Kastration die Rolligkeit, die mit erheblichem Stress für die Katze und ihre Besitzer verbunden sein kann. Zudem zeigen kastrierte Katzen oft ein ausgeglicheneres und zufriedeneres Verhalten.

Was versteht man unter der Frühkastration bei Katzen?

Frühkastration bezeichnet die Kastration von Katzen im sehr jungen Alter, typischerweise im Alter von acht bis zwölf Wochen. Diese Praxis wird häufig in Tierheimen angewendet, um sicherzustellen, dass Katzen bereits kastriert sind, bevor sie an neue Besitzer vermittelt werden. Der Hauptvorteil der Frühkastration liegt darin, dass sie die unkontrollierte Vermehrung von Katzen effektiv verhindert, insbesondere bei Freigängerkatzen.

Junge Katzen erholen sich in der Regel schnell von der Operation, da sie in diesem Alter eine hohe Regenerationsfähigkeit und eine schnelle Heilungsrate haben. Die Frühkastration wird von vielen Tierärzten als sicher und effektiv angesehen, solange sie von erfahrenen Fachleuten durchgeführt wird.

Welche Auswirkungen hat eine zu frühe Kastration?

Die Frage nach den Auswirkungen einer zu frühen Kastration ist Gegenstand wissenschaftlicher Debatten. Generell wird angenommen, dass eine Kastration vor Erreichen der Geschlechtsreife, insbesondere die Frühkastration, keinen negativen Einfluss auf die körperliche oder psychische Entwicklung der Katze hat.

 

Einige Studien deuten darauf hin, dass frühkastrierte Katzen ein etwas höheres Risiko für bestimmte Gesundheitsprobleme haben könnten, wie zum Beispiel Übergewicht oder Harnwegserkrankungen. Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass das Risiko für solche Probleme durch eine angemessene Ernährung und Pflege minimiert werden kann.

Ist es notwendig, dass eine Katze vor der Kastration Junge bekommt?

Es besteht kein medizinischer oder biologischer Grund dafür, dass eine Katze vor der Kastration Junge bekommen muss. Dieser weit verbreitete Mythos basiert auf veralteten Vorstellungen und hat keine wissenschaftliche Grundlage. Tatsächlich kann das Zulassen von einem oder mehreren Würfen das Gesundheitsrisiko für die Katze erhöhen und trägt zur Überpopulation von Katzen bei.

Die Kastration vor dem ersten Wurf hat mehrere Vorteile: Sie reduziert das Risiko für bestimmte Erkrankungen wie Brustkrebs und Gebärmutterentzündungen und verhindert die Belastung und Risiken, die mit Schwangerschaft, Geburt und Aufzucht von Kätzchen verbunden sind.

Welche Vorteile und Nachteile bringt eine Kastration mit sich?

Eine Kastration bringt einige Vorteile mit sich:

  • geringeres Risiko für bestimmte Krebsarten und Fortpflanzungskrankheiten
  • ruhigeres, weniger aggressives und territoriales Verhalten
  • Verhinderung ungewollter Nachkommen
  • Reduzierung von Rolligkeit bei weiblichen Katzen

Nachteile:

  • Risiken der Operation und Narkose
  • Mögliche Gewichtszunahme
  • Irreversible Entscheidung

Insgesamt überwiegen die Vorteile der Kastration bei weitem die möglichen Nachteile, insbesondere wenn sie von einem erfahrenen Tierarzt durchgeführt wird und die Nachsorge entsprechend angepasst ist.

Fazit

Insgesamt ist die Kastration eine verantwortungsvolle Entscheidung, die das Wohlergehen der Katze und das Gleichgewicht in der Tierwelt positiv beeinflusst. Durch eine gut informierte Entscheidung und die enge Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Tierarzt kann jeder Katzenbesitzer dazu beitragen, das Leben seines geliebten Haustieres zu verbessern und zu einem größeren Tierschutz beizutragen.

Medizinische Qualitätsprüfung

Medizinischer Experte

Dr. med. vet. Volker Moser, studierte an der Veterinär-Universität Wien und schrieb seine Dissertation auf dem Gebiet Molekularmedizin (Tumorgenetik). Seit 1997 arbeitet Dr. Moser als selbstständiger Tierarzt im Bereich der Kleintiermedizin, Wiederkäuer- und Pferdemedizin. Zahlreiche Fort- und Zusatzausbildungen und seine ständige Mitarbeit in diversen Kleintierkliniken und -praxen runden seine jahrelange Berufspraxis ab. Dr. Moser engagiert sich seit 1998 in der ÖTK und VÖK und ist seit 2021 Generalsekretär bei UEVP (Union of European Veterinary Practitioners). Er ist Autor zahlreicher wissenschaftlicher und klinischer Publikationen in Fachzeitschriften.
Zuletzt geändert: Februar 6, 2024

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