Tierarzt in meiner Nähe finden
Startseite Ratgeber Katze Krankheiten Katzenschnupfen
Katzenschnupfen

Katzenschnupfen

Katzenschnupfen ist keine einzelne Erkrankung, sondern ein klinisches Komplexsyndrom, hinter dem mindestens drei verschiedene Erreger stehen können. Die wichtigsten sind das Feline Herpesvirus FHV-1, das Feline Calicivirus FCV und das Bakterium Chlamydophila felis. Häufig sind mehrere Erreger gleichzeitig beteiligt, oft kommen Sekundärinfektionen mit Bordetella, Mycoplasma oder Pasteurella dazu. Die Symptome reichen von milder Bindehautentzündung bis zu schwerem Krankheitsverlauf mit Atemnot, Pneumonie und ulzerativen Schleimhautläsionen, die für junge Kitten und immungeschwächte Tiere lebensbedrohlich werden können. Auch nach klinischer Genesung bleiben viele Katzen lebenslange Träger der Viren und können bei Stress oder Immunsuppression erneut erkranken oder andere Tiere anstecken. Eine vollständige Heilung im Sinne einer Erregerelimination ist beim FHV-1 fast nie möglich, beim FCV nur teilweise. Dieser Ratgeber erklärt dir, woran du Katzenschnupfen erkennst, welche Erregerkombination welches Bild macht, wie die Therapie heute aussieht und warum die Impfung in Deutschland und Österreich zu den absoluten Pflichtimpfungen gehört. Der Inhalt ist tierärztlich überprüft.

Hinweis-Icon

Katzenschnupfen ist hochansteckend, aber gut impfbar

Die Übertragung erfolgt über Tröpfchen, direkten Kontakt, gemeinsame Näpfe und Pflegeutensilien. Die Grundimmunisierung ab Welpenalter und regelmäßige Auffrischungen senken Erkrankungsrisiko und Schwere deutlich. WSAVA und die deutschen sowie österreichischen Fachgesellschaften stufen die Impfung als Core-Vakzine ein, also als unverzichtbar für jede Katze, unabhängig von Wohnung oder Freigang.

Welche Erreger stecken hinter dem Katzenschnupfen?

Das Feline Herpesvirus FHV-1 ist der häufigste virale Erreger und verursacht typisch eine akute, fieberhafte Erkrankung mit starkem Befall der oberen Atemwege und der Augen. Charakteristisch sind hochrote, geschwollene Bindehäute, eitriger Nasen- und Augenausfluss sowie häufiges Niesen. Junge Tiere entwickeln oft schwere Hornhautulzerationen, die bei verzögerter Behandlung zu dauerhafter Sehschwäche führen können. FHV-1 etabliert sich nach der akuten Phase als latente Infektion in den Trigeminusganglien und kann lebenslang bei Stress, Trächtigkeit oder Immunsuppression reaktiviert werden.

Das Feline Calicivirus FCV ist der zweite große virale Erreger und macht klinisch ein etwas anderes Bild. Im Vordergrund stehen ulzerative Veränderungen an Zunge, Gaumen, Lippen und Nasenspiegel, häufig begleitet von Fieber, Speichelfluss, Inappetenz und einer Pneumonie bei jungen Tieren. Manche FCV-Stämme verursachen das sogenannte Virulent Systemic Calicivirus VS-FCV, eine seltene, aber sehr aggressive Verlaufsform mit Ödemen, Hautläsionen, Lungenentzündung und Mortalität bis zu 60 Prozent. Auch FCV kann nach klinischer Genesung über Monate ausgeschieden werden, einige Tiere bleiben lebenslange Carrier.

Chlamydophila felis ist ein Bakterium und macht primär eine massive, oft einseitige Bindehautentzündung mit eitrigem Augenausfluss, gerötete und stark geschwollene Lider sind typisch. Atemwegssymptome sind milder als bei den Viren. Chlamydophila spricht sehr gut auf Doxycyclin an und ist damit eine der wenigen kausal behandelbaren Komponenten. Bordetella bronchiseptica und Mycoplasma kommen meist als Sekundärinfektion dazu, vor allem in Tierheimen, Pensionen und Mehrkatzenhaushalten. Pasteurella, Staphylokokken und andere bakterielle Mitspieler verursachen die typischen eitrigen Sekundärbefunde.

Wie steckt sich eine Katze mit Schnupfen an?

Die Übertragung erfolgt direkt über Tröpfcheninfektion bei Kontakt zwischen Tieren, indirekt über kontaminierte Näpfe, Decken, Bürsten, Klos und Halterhände. Die Erreger sind in feuchter Umgebung mehrere Tage bis Wochen überlebensfähig, FCV ist besonders robust und kann bis zu vier Wochen außerhalb des Wirts ansteckend bleiben. Damit sind Tierheime, Tierpensionen, Ausstellungen, Zuchten und Mehrkatzenhaushalte klassische Risikoorte.

Auch eine ausschließliche Wohnungskatze ist nicht vor Katzenschnupfen sicher. Halterinnen können Erreger über Schuhe, Kleidung und Hände einschleppen, vor allem nach Kontakt mit fremden Katzen oder Besuch in Tierheimen. Neue Katzen aus unklarer Vorgeschichte können das Virus latent tragen und es bei Stress wie Umzug, neuer Mitkatze oder Operation reaktivieren. Auch deshalb gehört die Impfung zur Grundausstattung jeder Katze, unabhängig vom Lebensstil.

Die Inkubationszeit liegt bei zwei bis zehn Tagen, abhängig vom Erreger und der individuellen Immunlage. Junge Kitten zwischen sechs Wochen und sechs Monaten haben das höchste Risiko, weil die maternalen Antikörper aus der Muttermilch in dieser Phase nachlassen, der eigene Impfschutz aber noch nicht vollständig aufgebaut ist. Stresssituationen wie Tierheimaufenthalt, Transport oder Trennung von der Mutter potenzieren das Risiko erheblich. Mehr zu typischen Belastungsfaktoren findest du im Beitrag zur Eingewöhnung neuer Katzen.

Welche Symptome sind typisch für Katzenschnupfen?

Der akute Verlauf beginnt klassisch mit Fieber, Mattigkeit und Inappetenz. Innerhalb weniger Tage kommen Niesen, Nasenausfluss und Augenausfluss dazu. Anfangs ist das Sekret klar und wässrig, im weiteren Verlauf wird es dick, gelblich und eitrig, weil Bakterien sekundär dazukommen. Die Augen sind gerötet, die Bindehäute geschwollen, manche Katzen können die Lider vor lauter Schwellung kaum öffnen. Die Atmung wird schnaufend, oft hörbar pfeifend, mit häufigem Niesen.

Bei FCV-Beteiligung kommen Geschwüre an Zunge, Gaumen und Lippen dazu. Die Katze frisst dann nicht mehr, weil das Schlucken schmerzt, sabbert vermehrt und verliert schnell an Gewicht. Wenn die Hornhaut von FHV-1 angegriffen wird, entstehen baum- oder dendritenförmige Ulzera, die ohne Behandlung tief ins Auge gehen und im schlimmsten Fall zur Erblindung führen können. Diese ophthalmologische Komponente ist ein Hauptgrund für den dringenden Tierarztbesuch.

Schwere Verläufe entwickeln Pneumonie mit Atemnot, hohem Fieber bis 41 Grad und ausgeprägter Apathie. Junge Kitten unter zwölf Wochen haben besonders hohe Mortalität, weil ihr Immunsystem noch unreif ist und die Atemwege klein und empfindlich. Für ältere Tiere mit Vorerkrankungen oder Immunsuppression durch FIV oder FeLV gilt das gleiche. In dieser Risikogruppe ist die schnelle Vorstellung beim Tierarzt entscheidend, jede verlorene Stunde verschlechtert die Prognose. Begleitsymptome wie Erbrechen oder Durchfall können dazukommen, mehr zur Differenzierung im Beitrag zu Erbrechen.

Wie wird Katzenschnupfen diagnostiziert?

Die klinische Untersuchung mit typischer Anamnese und Symptomatik liefert in den meisten Fällen die Verdachtsdiagnose. Die Tierärztin beurteilt Fieber, Schleimhäute, Augen, Atmung und Maulhöhle. Bei mildem Verlauf einer ansonsten gesunden, geimpften Katze reicht oft die symptomatische Therapie ohne weitere Diagnostik. Bei schwerem Verlauf, jungen Tieren, Trächtigen oder unklarer Differenzialdiagnose werden Abstriche von Konjunktiva, Maulschleimhaut oder Nasensekret entnommen.

Diese Abstriche werden per PCR auf die wichtigsten Erreger getestet, also FHV-1, FCV, Chlamydophila felis, Bordetella und Mycoplasma. Die PCR ist heute Standard, weil sie sensitiv und spezifisch ist und innerhalb von zwei bis drei Tagen Ergebnisse liefert. Eine bakteriologische Kultur mit Antibiogramm ist ergänzend sinnvoll, wenn der eitrige Verlauf nicht auf empirische Antibiotika anspricht. Blutuntersuchungen prüfen Allgemeinzustand, Leukozyten, Hydratation und schließen Begleiterkrankungen wie FIV oder FeLV aus.

Bei Verdacht auf Pneumonie oder schweren Atemwegsverlauf gehören Röntgenaufnahmen des Thorax dazu. Sie zeigen Infiltrate, Lungenödem oder Pleuralerguss und entscheiden über stationäre Therapie und Sauerstoffgabe. Bei Hornhautulzerationen wird mit Fluoreszein gefärbt, weil die typischen dendritischen FHV-Läsionen so gut sichtbar werden. Eine ophthalmologische Spezialuntersuchung kann bei tiefen Ulzera oder beidseitigem Befall sinnvoll sein, weil die Therapie dann lokal und systemisch kombiniert werden muss.

Impf-Icon

Impfschema für Katzenschnupfen

Die Grundimmunisierung beginnt mit acht bis neun Wochen, gefolgt von einer zweiten Impfung mit zwölf Wochen, einer dritten mit 16 Wochen und einer Auffrischung nach einem Jahr. Danach wird in der Regel alle ein bis drei Jahre nachgeimpft, abhängig von Risikoexposition und Impfstoff. Auch reine Wohnungskatzen sollten geimpft sein, weil Erreger über Schuhe und Kleidung eingeschleppt werden.

Wie wird Katzenschnupfen therapiert?

Die Therapie ist überwiegend symptomatisch und unterstützend, weil gegen die Viren keine wirksamen kausalen Medikamente verfügbar sind. Im Vordergrund steht die Stabilisierung des Allgemeinzustandes mit Flüssigkeitsversorgung, Schmerzmittel und Fiebersenkung, wenn nötig per Infusion. Inappetente Katzen brauchen oft Appetitanreger wie Mirtazapin, weil das Hungerrisiko für eine schwere hepatische Lipidose erheblich ist. Bei massiver Verlegung der Atemwege helfen Inhalationen mit Kochsalzlösung, idealerweise zwei bis drei Mal täglich.

Antibiotika sind indiziert, sobald Sekret eitrig wird oder eine bakterielle Sekundärinfektion klinisch wahrscheinlich ist. Doxycyclin ist Mittel der Wahl, weil es sowohl gegen Chlamydophila als auch gegen Bordetella und Mycoplasma wirkt. Die Dauer beträgt mindestens 21 Tage, bei Chlamydophila eher 28 Tage, weil kürzere Schemen Rezidive begünstigen. Andere Antibiotika werden nach Antibiogramm gewählt, wenn Doxycyclin nicht vertragen wird oder das Erregerspektrum eine andere Wahl nahelegt.

Bei FHV-1 mit Hornhautulzerationen kommen antivirale Augentropfen wie Cidofovir oder Ganciclovir lokal zum Einsatz, ergänzt durch orales Famciclovir bei schweren systemischen Verläufen. Diese Therapie gehört in die Hand einer Tierärztin mit ophthalmologischer Erfahrung, weil falsch dosierte Augentropfen die Hornhaut zusätzlich schädigen können. L-Lysin als orales Supplement wurde lange empfohlen, hat in jüngeren Studien aber keine nachweisbare Wirksamkeit gezeigt, sodass es heute nicht mehr standardmäßig verschrieben wird.

Was ist chronischer Katzenschnupfen?

Manche Katzen entwickeln nach durchgemachter Infektion einen chronischen Verlauf mit dauerhafter oder häufig wiederkehrender Symptomatik. Typisch sind chronische Bindehautentzündung, anhaltender Nasenausfluss, gelegentliche Schleimhautulzera, Schnaufen und reduzierter Geruchssinn mit konsekutiver Inappetenz. Hintergrund ist meist eine schwere Erstinfektion in Welpenalter mit anatomischer Schädigung von Nasenmuscheln und Schleimhäuten, kombiniert mit anhaltender Virus-Trägerschaft.

Diese Tiere brauchen ein langfristiges Management mit regelmäßiger Reinigung von Augen und Nase, Inhalationen mit Kochsalzlösung in akuten Phasen, Doxycyclin-Schüben bei bakteriellen Schüben und konsequenter Stressreduktion. Stress ist der wichtigste Reaktivierungstrigger für FHV-1, weshalb Veränderungen im Haushalt, Mehrkatzenkonflikte oder häufige Ortswechsel möglichst vermieden werden sollten. Bei FeLV- oder FIV-positiven Katzen ist die Prognose schlechter, weil das Immunsystem dauerhaft geschwächt ist.

In schweren Fällen mit ausgeprägter chronischer Rhinitis kommen spezialisierte Eingriffe wie Endoskopie der Nasenhöhle, Spülungen oder im Extremfall chirurgische Korrekturen in spezialisierten Kliniken in Frage. Diese Maßnahmen sind aufwendig, ihr Erfolg ist nicht garantiert, sie können aber bei stark belasteten Tieren die Lebensqualität deutlich verbessern. Eine konsequente Zahnpflege ist parallel wichtig, weil die geschwächte Maulschleimhaut bei FCV-Tieren häufig zusätzliche Stomatitis-Probleme entwickelt. Auch die artgerechte Ernährung spielt eine Rolle, weil hochwertiges Futter das Immunsystem stützt.

Tierärztlicher Blick: Wann zum Tierarzt?

Niesen über zwei oder drei Tage ohne weitere Symptome bei einer ansonsten geimpften, fitten Katze rechtfertigt eine Beobachtungsphase. Sobald Augenausfluss, Nasensekret eitrig wird, Fieber, Mattigkeit oder Inappetenz dazukommen, gehört die Katze in die Sprechstunde. Bei jungen Kitten unter zwölf Wochen, bei trächtigen oder immungeschwächten Tieren ist die Schwelle deutlich niedriger, hier reicht schon Niesen plus Inappetenz für den sofortigen Termin. Eine Adresse findest du über den Tierarzt-Finder, im Wiener Raum über den Tierarzt Wien-Service.

Atemnot, offene Mundatmung, Hechelnde Katze, blaue Schleimhäute oder Hornhauttrübung sind absolute Notfallzeichen. Hier ist die unmittelbare Vorstellung in einer Klinik mit Notdienst-Bereitschaft nötig, vor dem Anruf sollte abgesprochen werden, dass die Notaufnahme bereit ist. Die Sterblichkeit beim schweren Katzenschnupfen mit Pneumonie hängt entscheidend vom Zeitpunkt der Therapieeinleitung ab.

Versicherungstechnisch ist Katzenschnupfen in der Akutphase ein typischer Posten mit Kosten zwischen 150 und 800 Euro für die ambulante Behandlung. Bei stationärem Aufenthalt mit Infusion und Sauerstoff können 1.500 bis 3.500 Euro entstehen, chronische Verläufe verursachen über die Jahre erhebliche Folgekosten für Inhalationen, Augenmedikamente und Doxycyclin-Schübe. Eine vor Krankheitsbeginn abgeschlossene Katzenversicherung mit Einschluss chronischer Erkrankungen federt diese Summen ab. Ergänzend sind regelmäßige Entwurmungen wichtig, um das Immunsystem nicht zusätzlich zu belasten.

Häufige Fragen zu Katzenschnupfen

Ist Katzenschnupfen für Menschen ansteckend?
Nein. Die wichtigsten Erreger des Katzenschnupfens, also FHV-1, FCV und Chlamydophila felis, sind in der Regel nicht auf den Menschen übertragbar. Sehr selten gab es Berichte über milde Bindehautentzündungen bei stark immungeschwächten Personen nach engem Kontakt mit erkrankten Katzen. Hände waschen nach Kontakt ist sinnvoll, eine ernsthafte Gefahr für gesunde Halterinnen besteht aber nicht.
Bleibt meine Katze nach durchgemachtem Schnupfen lebenslang Träger?
Beim Felinen Herpesvirus FHV-1 ja, das Virus persistiert lebenslang in den Trigeminusganglien und kann bei Stress oder Immunsuppression reaktiviert werden. Beim Felinen Calicivirus FCV ist die Trägerschaft variabel, viele Katzen scheiden das Virus über Wochen bis Monate aus, einige bleiben dauerhaft Carrier. Chlamydophila felis kann mit Doxycyclin in der Regel vollständig eliminiert werden.
Sollte ich auch meine Wohnungskatze gegen Schnupfen impfen?
Ja, die Impfung gegen Katzenschnupfen gehört zu den Core-Vakzinen, die für jede Katze unabhängig von Wohnung oder Freigang empfohlen werden. Halterinnen können Erreger über Schuhe und Kleidung einschleppen, neue Mitkatzen oder Tierheimaufenthalte erhöhen das Risiko. Auch bei reinen Wohnungskatzen ist die Auffrischung alle ein bis drei Jahre Standard.
Wie lange dauert eine Katzenschnupfen-Erkrankung?
Die akute Phase dauert in der Regel sieben bis 14 Tage, bei schweren Verläufen oder Komplikationen auch drei bis vier Wochen. Junge Kitten und immungeschwächte Tiere können länger brauchen oder Komplikationen wie Pneumonie und Hornhautschäden entwickeln. Manche Tiere zeigen lebenslang gelegentliche Schübe bei Stress oder anderen Belastungen.
Kann meine Katze trotz Impfung an Schnupfen erkranken?
Ja, das ist möglich. Die Impfung schützt vor schweren Verläufen und reduziert die Erkrankungswahrscheinlichkeit deutlich, sie verhindert die Infektion aber nicht in jedem Fall. Geimpfte Katzen erkranken in der Regel milder und kürzer als ungeimpfte. Vor allem bei FCV gibt es viele Stämme, gegen die der Impfstoff nur teilweise schützt.
Wie reinige ich Augen und Nase meiner kranken Katze?
Verwende ein weiches Tuch oder Wattepad mit lauwarmem Wasser oder steriler Kochsalzlösung, niemals mit Reinigungsmitteln oder alkoholhaltigen Lösungen. Wische sanft von innen nach außen, jedes Auge mit einem frischen Pad. Nase vorsichtig mit weichem Tuch reinigen. Inhalationen mit Kochsalzlösung lockern festsitzendes Sekret und sollten zwei bis drei Mal täglich erfolgen, zum Beispiel im Badezimmer mit heißer Dusche.
Was kostet die Behandlung?
Die ambulante Behandlung eines unkomplizierten Verlaufs liegt in Deutschland und Österreich zwischen 150 und 400 Euro inklusive Erstuntersuchung, Antibiotika und Augentropfen. Bei stationärem Aufenthalt mit Infusion und Sauerstoff können 1.500 bis 3.500 Euro entstehen. Chronische Verläufe verursachen über die Jahre weitere Kosten für regelmäßige Kontrollen und Medikamente. Eine Katzenversicherung mit Einschluss chronischer Erkrankungen federt diese Summen ab.

VETTY — Dein Tier-Assistent

Hallo! Ich bin VETTY, dein KI-Assistent rund ums Tier. Wie kann ich dir helfen?