EHV-1 beim Pferd: Pferdeherpes erkennen, Quarantäne und Unterstützung
Hol dir deinen persönlichen Bereich mit gespeicherten Beiträgen, Empfehlungen und Tierarzt-Terminen.
Mein go4vet kostenlos starten
EHV-1 ist das Equine Herpesvirus Typ 1. Der Erreger ist hochansteckend und verbreitet sich über Tröpfchen, Aerosole und kontaminierte Gegenstände. Wer früh isoliert, hygienisch arbeitet und das betroffene Pferd ruhig stellt, schützt nicht nur den eigenen Bestand, sondern auch den gesamten Stall.
Was bedeutet EHV-1 für mein Pferd?
Das Equine Herpesvirus Typ 1 ist weltweit verbreitet. Schätzungen gehen davon aus, dass mehr als die Hälfte aller Pferde irgendwann mit dem Erreger in Kontakt kommt. Das Virus kann lebenslang in Nervenzellen und Lymphknoten verbleiben und bei Stress wieder aktiv werden, ähnlich wie beim menschlichen Herpesvirus. Ein latent infiziertes Pferd wirkt meist gesund, kann unter Belastung aber wieder Virus ausscheiden und andere Pferde anstecken.
Die meisten EHV-1-Infektionen verlaufen mild als Atemwegsinfektion mit leichtem Nasenausfluss, Husten und Fieber. Problematisch sind vor allem zwei seltene, aber schwere Verlaufsformen: der EHV-1-bedingte Abort bei trächtigen Stuten, der typischerweise im letzten Drittel der Trächtigkeit auftritt, und die neurologische Form, die Equine Herpes-Myeloenzephalopathie (EHM). Sie kann Bewegungsstörungen, Ataxie und im schweren Fall Festliegen verursachen.
In Europa gab es in den letzten Jahren mehrere Ausbrüche, unter anderem den Valencia-Ausbruch im Frühjahr 2021. Seitdem haben FN, FEI und tierärztliche Standesvertretungen die Hygienevorgaben deutlich verschärft. Wer mit seinem Pferd auf Turnier fährt, muss deshalb mit strengeren Kontrollen rechnen.

Wie erkennt man EHV-1 beim Pferd frühzeitig?
Klassische Anzeichen einer EHV-1-Infektion sind:
- ✓Fieber zwischen 38,5 und 40,5 Grad ist oft das erste Symptom.
- ✓Klarer bis schleimig-eitriger Nasenausfluss kann auf eine Atemwegsbeteiligung hinweisen.
- ✓Husten tritt gelegentlich auf, bleibt aber meist eher mild.
- ✓Abgeschlagenheit, Fressunlust und Leistungsabfall sind häufige Begleitzeichen.
- ✓Bei tragenden Stuten kann es zu Aborten ohne erkennbare Vorzeichen kommen, meist im letzten Trächtigkeitsdrittel.
- ✓Bei der neurologischen Form können Ataxie, Schwanken in der Hinterhand, Harnabsatzstörungen und im schweren Fall Festliegen auftreten.
Jeder Verdacht ist aus Sicht der Bestandsmedizin ein Notfall. Ruf sofort den Tierarzt. Er kann Abstriche aus dem Nasen-Rachen-Raum und Blutproben für eine PCR-Untersuchung nehmen. Das Ergebnis liegt typischerweise innerhalb von 24 bis 48 Stunden vor.
Bis zum Laborergebnis sollten alle Pferdebewegungen aus dem Stall heraus und in den Stall hinein gestoppt werden. Das verdächtige Pferd gehört isoliert. Putzzeug, Futtereimer und Mistgabel sollten getrennt verwendet werden. Wer diese Maßnahmen nicht konsequent umsetzt, riskiert eine aktive Weiterverbreitung des Virus.
Was muss man bei Quarantäne und Stallhygiene beachten?
Quarantäne ist kein bürokratischer Akt, sondern aktiver Bestandsschutz. In der Praxis haben sich folgende Maßnahmen bewährt:
- ✓Das Verdachtspferd sollte in eine separate Box, möglichst mit eigener Luftzirkulation.
- ✓Aus dem Stall sollten vorerst keine Pferde herausgebracht werden. Auch Turniere, Lehrgänge und Stallwechsel müssen pausieren.
- ✓Das erkrankte Pferd sollte nach allen anderen Pferden versorgt werden. Danach sind Umziehen und Händedesinfektion wichtig.
- ✓Putzzeug, Eimer, Decken, Halfter und Sattel sollten ausschließlich für dieses Pferd genutzt und getrennt gelagert werden.
- ✓Futter und Einstreu sollten separat gelagert und kontaminiertes Material getrennt entsorgt werden.
- ✓Bei allen Pferden im Bestand sollte mindestens drei Wochen lang täglich Fieber gemessen und dokumentiert werden.
- ✓Kontaminierte Flächen sollten mit geeigneten viruswirksamen Desinfektionsmitteln gereinigt werden, etwa mit Peressigsäure oder Glutaraldehyd in passender Konzentration.
Die Quarantäne dauert in der Regel drei Wochen ab dem letzten neuen Fall. Tierärzte und zuständige Stellen wie Landwirtschaftskammern, Veterinärämter oder Tierärztekammern können zusätzliche Vorgaben machen.
Was hilft meinem Pferd bei Therapie und Genesung?
Eine spezifische antivirale Therapie ist beim Pferd nicht etabliert. Die Behandlung erfolgt deshalb vor allem symptomatisch und richtet sich nach dem Schweregrad. Dazu gehören:
- ✓Absolute Ruhe ist in der Akutphase besonders wichtig, meist in Form von Boxenruhe oder einem kleinen Einzelpaddock.
- ✓Fiebersenkende und entzündungshemmende Medikamente sollten nur nach tierärztlicher Anordnung gegeben werden.
- ✓Frisches Wasser, leicht verdauliches Futter und Raufutter ad libitum unterstützen den Organismus.
- ✓Bei der neurologischen Form ist meist eine intensivmedizinische Versorgung in einer Pferdeklinik nötig, zum Beispiel mit Infusionen oder einem Blasenkatheter.
- ✓Temperatur und Allgemeinbefinden sollten engmaschig überwacht und dokumentiert werden.
In der Genesungsphase, wenn das Fieber drei bis fünf Tage stabil weg ist, kann die Unterstützung des Immunsystems eine Rolle spielen. L-Lysin wird in der Humanmedizin seit Jahrzehnten im Zusammenhang mit Herpesinfektionen eingesetzt, weil es mit Arginin konkurriert. Arginin ist eine Aminosäure, die Herpesviren für ihre Vermehrung benötigen. Vitamin E ist als Antioxidans wichtig für Nerven- und Muskelregeneration.
Top Lysin + E kombiniert beide Bausteine in einer auf Pferde abgestimmten Dosierung. Der Einsatz ist als Ergänzung in der Genesung gedacht, nicht als Ersatz für die tierärztliche Therapie.
Wie sinnvoll ist die Impfung gegen EHV-1?
In Deutschland und Österreich gibt es zugelassene Impfstoffe gegen EHV-1 und EHV-4. Die Impfung schützt nicht vollständig vor einer Infektion, kann aber die Schwere des Verlaufs und die Virusausscheidung reduzieren. Zuchtstuten werden nach einem festen Schema im fünften, siebten und neunten Trächtigkeitsmonat geimpft, um das Abortrisiko zu senken.
Sportpferde, die regelmäßig auf Turnieren sind, sollten alle sechs Monate aufgefrischt werden. Die FEI verlangt seit 2022 in vielen Disziplinen einen aktuellen Impfnachweis für Wettkampfpferde. Auch unabhängig vom Turniersport kann eine Impfung sinnvoll sein, weil ungeimpfte Pferde im Infektionsfall ein höheres Risiko für schwere Verläufe haben können.
Auch nach erfolgreicher Impfung bleibt Hygiene wichtig. Auf Turnieren sollten Pferde kein gemeinsames Wasser aus Tränken aufnehmen, kein fremdes Putzzeug nutzen und keinen direkten Nasenkontakt zu fremden Pferden haben. Wenn ein Pferd nach einem Turnier Fieber bekommt, sollte sofort der Tierarzt verständigt werden.
Wie unterstütze ich mein Pferd nach einer EHV-1-Infektion?
Nach einer EHV-1-Infektion braucht dein Pferd Zeit, um wieder Kondition aufzubauen. Die Akutphase dauert typischerweise sieben bis 14 Tage. Die vollständige Erholung mit Muskelaufbau und Stabilisierung des Immunsystems kann sechs bis zwölf Wochen dauern. In dieser Zeit ist eine nährstoffreiche, leicht verdauliche Fütterung wichtig.
Sinnvolle Bausteine für die Erholungsphase sind:
- ✓Ein vollwertiges Mineralfutter wie Horse Vital Plus kann helfen, Vitamine und Spurenelemente zuverlässig abzudecken.
- ✓Vitamin E kann in erhöhter Dosierung die Nerven- und Muskelregeneration unterstützen, vor allem nach einer neurologischen Verlaufsform.
- ✓L-Lysin kann über vier bis sechs Wochen als ergänzende Immununterstützung eingesetzt werden.
- ✓Omega-3-Fettsäuren aus Leinöl können eine entzündungsbewusste Fütterung ergänzen.
- ✓Der Trainingsaufbau sollte langsam erfolgen, ähnlich wie nach einer längeren Pause. Herz- und Atemfrequenz sollten dabei regelmäßig kontrolliert werden.
Aktuelle Hygiene- und Impfempfehlungen bekommst du in Deutschland und Österreich beim Tierarzt, bei FN/OEPS sowie bei Landwirtschaftskammern und zuständigen Fachstellen. Wer verantwortungsvoll handelt, schützt nicht nur sein eigenes Pferd, sondern den gesamten Bestand und benachbarte Ställe.
Wann wird die neurologische Form EHM gefährlich?
Die neurologische Form von EHV-1, die Equine Herpes-Myeloenzephalopathie (EHM), ist selten, aber schwerwiegend. Sie tritt meist nach einem fieberhaften Anfangsinfekt auf. Die Symptome reichen von einer leichten Schwäche der Hinterhand über Ataxie bis hin zum Festliegen.
Die Behandlung erfolgt in der Regel in einer Pferdeklinik. Dort können je nach Fall folgende Maßnahmen nötig sein:
- ✓Eine intensive Flüssigkeitstherapie und der Ausgleich von Elektrolyten stabilisieren den Kreislauf.
- ✓Entzündungshemmende Medikamente können helfen, die Reaktion des Körpers zu kontrollieren.
- ✓Antivirale Mittel können im Einzelfall off-label eingesetzt werden, wenn der Tierarzt dies für sinnvoll hält.
- ✓Bei Harnabsatzstörungen kann ein gezieltes Blasenmanagement notwendig sein.
- ✓Festliegende Pferde brauchen eine intensive pflegerische Betreuung rund um die Uhr.
- ✓In der Erholungsphase kann Physiotherapie helfen, Beweglichkeit und Muskulatur wieder aufzubauen.
Die Prognose hängt stark davon ab, ob das Pferd noch stehen kann oder bereits festliegt. Festliegende Pferde haben eine deutlich schlechtere Prognose, weil sekundäre Probleme wie Druckläsionen, Verdauungsstörungen und Atemwegskomplikationen entstehen können.

Wie schützt man den Stall durch Impfung und Hygiene?
Die EHV-1-Impfung ist in der Regel als Grundimmunisierung mit anschließender Auffrischung alle sechs Monate aufgebaut. Sie reduziert die Schwere des Verlaufs und die Virusausscheidung, schützt aber nicht vollständig vor einer Infektion.
Praktische Ergänzungen zur Impfung sind:
- ✓Neu eingestellte Pferde sollten vor dem Kontakt mit dem Bestand untersucht werden, bei Bedarf mit Blutbild oder weiteren Tests.
- ✓Jedes Pferd sollte eigenes Putzzeug und eigene Ausrüstung haben. Halfter, Bürsten und Eimer sollten nicht gemeinsam genutzt werden.
- ✓Tränken, Futtertröge und Stallgassen sollten regelmäßig gereinigt und bei Bedarf desinfiziert werden.
- ✓Gute Belüftung im Stall senkt die Belastung durch Erreger in der Luft.
- ✓Stress im Bestand sollte reduziert werden, weil Stress latente Herpesinfektionen reaktivieren kann.
- ✓Bei Verdacht sollte klar sein, wer informiert wird: Tierarzt, Stallbetreiber und alle betroffenen Halter.
Wer mit dem Pferd auf Turnier fährt, sollte die Impfdokumentation immer aktuell und prüfbar halten. Zusätzlich lohnt sich ein Blick auf die aktuellen Vorgaben von FN, OEPS, Landwirtschaftskammern und Tierärztekammern.
Was bedeutet eine EHV-1-Quarantäne für den Stallalltag?
Eine EHV-1-Quarantäne ist nicht nur medizinisch, sondern auch organisatorisch und psychisch belastend. Der Stallbetrieb wird eingeschränkt, Pferde dürfen nicht ein- oder ausziehen, und Termine wie Hufschmied, Routineuntersuchungen oder Turniere müssen abgesagt oder verschoben werden. Das belastet den Betrieb, die Halter und auch die Pferde.
In einer Akutquarantäne sind folgende Punkte wichtig:
- ✓Alle Halter im Stall sollten klar und zeitnah informiert werden. Eine Telefonkette oder Messenger-Gruppe kann helfen.
- ✓Pferdebewegungen, Kontaktpersonen und relevante Ereignisse sollten nachvollziehbar dokumentiert werden.
- ✓Sozialkontakt der Pferde sollte so gut wie möglich erhalten bleiben, ohne die Quarantäne zu gefährden.
- ✓Reiten ist in vielen Fällen nicht möglich. Alternativen wie Bodenarbeit oder ruhige Beschäftigung können helfen, wenn der Tierarzt zustimmt.
- ✓Versicherungen sollten geprüft werden, vor allem wenn Ausfälle durch Tierseuchen oder Quarantäne relevant sind.
- ✓Bei längeren Quarantänen sollte auch die psychische Belastung der Halter ernst genommen werden.
Nach der Quarantäne folgt eine schrittweise Wiedereröffnung. Neue Pferde sollten kontrolliert eingegliedert werden, der Turnierbetrieb wird langsam wieder aufgenommen, und die Hygieneroutinen sollten dauerhaft beibehalten werden. Wer aus einer Ausbruchssituation lernt, hat langfristig einen besser organisierten Stall.
Was muss man bei internationalen Empfehlungen und nationalen Regeln beachten?
EHV-1 ist weltweit relevant. Internationale Organisationen wie die WOAH, früher OIE, und die FEI haben Empfehlungen und Protokolle veröffentlicht. Die nationale Umsetzung unterscheidet sich jedoch je nach Land.
Als grobe Orientierung gilt:
- ✓In Deutschland gelten im Turniersport klare Hygienevorgaben der FN. Je nach Veranstaltung können Impfvorgaben relevant sein.
- ✓In Österreich gibt es ähnliche Regelungen über den OEPS sowie ergänzende Empfehlungen über Landwirtschaftskammern und Fachstellen.
- ✓In der Schweiz gelten ebenfalls strenge Vorgaben, insbesondere im Pferdesport.
- ✓In Großbritannien und Irland liegt ein starker Fokus auf Rennsport und eigenen Hygieneprotokollen.
- ✓In Frankreich, Italien und Spanien wurden nach den europäischen Ausbrüchen 2021 viele Protokolle verschärft.
- ✓In den USA gibt es spezielle Regelungen, vor allem im Rennsport und in der Zucht.
Wenn du mit deinem Pferd international unterwegs bist, musst du dich frühzeitig über die jeweiligen Einreise- und Turnierregeln informieren. Dazu gehören Impfdokumentation, gegebenenfalls negative PCR-Tests vor dem Transport und die Einhaltung der Hygieneregeln am Wettkampfort.
Die FEI-Website und die nationalen Verbände bieten aktuelle Informationen. Da sich Vorgaben je nach Ausbruchslage kurzfristig ändern können, ist eine Abklärung mindestens zwei Wochen vor einer internationalen Reise sinnvoll.
Langfristig bleibt EHV-1 eine Herausforderung, gegen die es keine einzelne Lösung gibt. Die beste Antwort ist eine Kombination aus Impfung, Hygiene, Früherkennung und konsequentem Stallmanagement. Wer diese Säulen ernst nimmt, schützt nicht nur das eigene Pferd, sondern den gesamten Bestand.
Was sollte man in der Praxis zusätzlich beachten?
Die hier vorgestellten Empfehlungen und Produkte sind als Orientierungshilfe gedacht. Jedes Pferd, jede Haltung und jede Fütterungssituation hat eigene Besonderheiten. Deshalb sollte eine Ergänzung immer zum Einzeltier passen und gemeinsam mit dem behandelnden Tierarzt bewertet werden. Eine pauschale Anwendung ohne Blick auf das einzelne Pferd ist nicht zielführend.
Wichtig ist auch der Austausch mit erfahrenen Haltern, fachlich qualifizierten Ausbildern und Pferdetierärzten, die das Pferd als Ganzes beurteilen können. Die Vielfalt an Meinungen und Ansätzen kann verwirrend sein. Eine fundierte tierärztliche Begleitung hilft dabei, Empfehlungen richtig einzuordnen.
Die Produkte von SanoVet, von Horse Vital Plus über spezialisierte Tonika bis hin zu speziellen Ergänzungsfuttern, sind in Deutschland und Österreich gut verfügbar. Die Zusammenarbeit mit Go4Vet und einer professionellen Ernährungsberatung ergänzt das Produktangebot um fachliches Know-how. Das kann den Unterschied zwischen einer sinnvollen und einer ungünstigen Anwendung machen.
Langfristig zahlt sich die Investition in fachliches Wissen, hochwertige Produkte und eine konsequente Anwendung aus. Gesunde, leistungsfähige und langlebige Pferde brauchen eine ganzheitliche Betreuung, bei der Fütterung, Training, Gesundheit und Sozialhaltung gemeinsam betrachtet werden.
Häufige Fragen zu EHV-1 beim Pferd
Quellen
Vetmeduni Wien, Klinik für Innere Medizin Pferde: Equine Herpesviren, Fachpapier
FN Deutsche Reiterliche Vereinigung: Hygiene-Leitfaden EHV-1, Warendorf
FEI International: Equine Herpesvirus Rules and Protocols
AGES Österreich: Tierseuchengesetz und Meldepflicht equiner Herpesviren
MSD Veterinary Manual: Equine Herpesvirus Infections, Online-Ausgabe
Hol dir deinen persönlichen Bereich mit gespeicherten Beiträgen, Empfehlungen und Tierarzt-Terminen.
Mein go4vet kostenlos starten