Krampfanfälle

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Dr. Volker Moser
Dr. Volker Moser
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Nadja Sukalia
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Für jeden Hundebesitzer ist das Wohl seines vierbeinigen Freundes von größter Bedeutung. Deshalb kann es besonders beunruhigend sein, wenn unerwartete gesundheitliche Probleme auftreten, wie zum Beispiel Krampfanfälle. Solch ein Anblick – ein zuckendes, krampfendes Tier – kann eine Welle der Sorge und des Unbehagens auslösen. Was verursacht diese Anfälle? Sind sie schmerzhaft? Und wie sollte man als Besitzer darauf reagieren?

Krampfanfälle bei Hunden können aus einer Vielzahl von Gründen auftreten, von vorübergehenden Störungen bis hin zu chronischen Erkrankungen. Unabhängig von der Ursache ist es für Besitzer notwendig, gut informiert und vorbereitet zu sein. In diesem Artikel erfahren Sie alles, was Sie über Krampfanfälle bei Hunden wissen müssen – von der Erkennung der ersten Anzeichen eines Anfalls über die verschiedenen Ursachen bis hin zu Maßnahmen, die ergriffen werden können, um dem Hund zu helfen.

Was ist ein Krampfanfall beim Hund?

Ein Krampfanfall tritt auf, wenn es zu einer plötzlichen, unkontrollierten elektrischen Entladung in einem Teil des Gehirns kommt. Das kann zu ungewöhnlichen Verhaltensweisen, Bewegungen oder Gefühlen und oftmals zum Verlust des Bewusstseins führen.

Beim Hund kann sich das in Form von Zittern, unkontrollierten Bewegungen, Starrheit, Speicheln oder sogar kurzen Bewusstlosigkeitsphasen manifestieren. Die Intensität und Dauer der Anfälle kann variieren, wobei einige nur wenige Sekunden und andere mehrere Minuten andauern können.

Welche Arten von Krampfanfällen gibt es bei Hunden?

Es gibt verschiedene Typen von Krampfanfällen, die Hunde erleben können. Generalisierte Anfälle sind die am häufigsten vorkommenden Anfälle, bei denen das gesamte Gehirn betroffen ist. Der Hund fällt oft um und zuckt unkontrolliert. Wenn die Anfälle nur einen bestimmten Teil des Gehirns betreffen, dann spricht man von einem fokalen Anfall. Dieser betrifft nur einen bestimmten Teil des Körpers des Hundes. Psychomotorische Anfälle äußern sich in ungewöhnlichem Verhalten des Hundes, wie zum Beispiel das Anknabbern der Luft oder das Anstarren einer Wand. Die idiopathische Epilepsie ist eine Form von wiederkehrenden Anfällen, für die es keine erkennbare Ursache gibt. Die genaue Art des Anfalls kann oft nur von einem Tierarzt bestimmt werden, der spezialisierte Tests durchführt.

Woran erkennt man einen Krampfanfall beim Hund?

Das Erkennen eines Krampfanfalls bei einem Hund ist entscheidend, um ihm schnell und effektiv helfen zu können. Obwohl die Symptome je nach Art des Anfalls variieren können, gibt es einige häufige Anzeichen, die darauf hinweisen. Ein häufiges Anzeichen können ungewöhnliche Körperbewegungen, wie etwa Zuckungen in bestimmten Körperteilen oder im gesamten Körper sein. Der Hund kann auch steif werden oder umfallen. Einige Hunde wirken während eines Anfalls verwirrt oder desorientiert und können auch das Bewusstsein verlieren. Viele Hunde beginnen übermäßig zu sabbern oder es bildet sich Schaum vor ihrem Mund. Es können aber auch unkontrollierte oder schnelle Augenbewegungen sowie ungewöhnliche Verhaltensweisen auftreten. Manche Hunde können während eines Anfalls ihre Blase oder ihren Darm unkontrolliert entleeren. Auch wenn es nicht bei allen Hunden vorkommt, kann schnelles Hecheln ein weiteres Anzeichen sein.

Gibt es Anzeichen, die einen bevorstehenden Krampfanfall ankündigen?

Manchmal zeigen Hunde Anzeichen, die als „Aura“ bezeichnet werden und einen bevorstehenden Anfall ankündigen können. Diese Anzeichen sind jedoch oft subtil und können von Hund zu Hund variieren. Einige häufige Anzeichen einer Aura sind:

  • Unruhe oder Nervosität, beispielsweise kann der Hund unruhig werden, herumwandern oder versuchen, sich zu verstecken.
  • Verändertes Verhalten, zum Beispiel können einige Hunde anhänglicher werden, während andere sich zurückziehen könnten.
  • Hecheln ohne ersichtlichen Grund.
  • Starren oder in die Ferne schauen, als wären sie abgelenkt oder verwirrt.
  • Der Hund kann plötzlich nach Aufmerksamkeit suchen, indem er bellt, jault oder versucht, seine Besitzer zu erreichen.

Nicht alle Hunde zeigen Anzeichen einer Aura und diese Symptome können auch bei anderen Gesundheitsproblemen auftreten. Wenn Sie jedoch wiederholt solche Anzeichen bei Ihrem Hund bemerken, bevor er einen Anfall hat, könnte das ein Hinweis auf eine Aura sein.

 

Was sind die Hauptursachen für Krampfanfälle bei Hunden?

Krampfanfälle bei Hunden können durch eine Vielzahl von Faktoren ausgelöst werden. Zu den Hauptursachen gehören:

  • Epilepsie ist eine der häufigsten Ursachen für Krampfanfälle bei Hunden. Es handelt sich um eine neurologische Störung, die durch wiederholte, unprovozierte Anfälle gekennzeichnet ist.
  • Einige Hunde können Anfälle erleiden, nachdem sie Giftstoffe aufgenommen haben, zum Beispiel Schokolade, Rattengift oder bestimmte Medikamente.
  • Traumatische Verletzungen, wie etwa Kopfverletzungen können zu Krampfanfällen führen.
  • Tumore, Entzündungen oder Infektionen des Gehirns können ebenfalls Anfälle verursachen.
  • Metabolische Störungen wie Leberversagen oder Nierenerkrankungen können zu Anfällen führen.

Inwiefern können Stress und andere Umweltfaktoren Krampfanfälle auslösen?

Stress kann bei einigen Hunden, die bereits zu Anfällen neigen, als Auslöser wirken. Zum Beispiel können plötzliche Veränderungen in der Umgebung, Trennungsangst oder laute Geräusche wie Gewitter und Feuerwerkskörper einen Anfall auslösen. Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass Stress allein selten die Hauptursache für einen Anfall ist, sondern eher als zusätzlicher Auslöser bei bereits anfälligen Hunden wirkt.

Können ältere Hunde spezifische Ursachen für Krampfanfälle haben?

Während Krampfanfälle in jedem Alter auftreten können, gibt es bestimmte Ursachen, die bei älteren Hunden häufiger vorkommen. Das Risiko für Gehirntumore steigt mit dem Alter des Hundes. Diese Tumore können Druck auf das Gehirn ausüben und Anfälle auslösen. Ähnlich wie bei Menschen können auch Hunde degenerative Erkrankungen wie Demenz entwickeln, die zu Anfällen führen können. Ältere Hunde können an Krankheiten wie Diabetes, Nierenerkrankungen oder Leberversagen leiden, die alle zu Anfällen führen können.

Welche Rolle spielt Unterzuckerung bei Krampfanfällen bei Hunden?

Unterzuckerung (Hypoglykämie) kann zu Krampfanfällen führen. Das geschieht, weil das Gehirn für seine Funktion auf Glukose angewiesen ist. Ein abrupter Abfall des Blutzuckerspiegels kann das normale Funktionieren des Gehirns beeinträchtigen und zu Anfällen führen. Besonders bei Hunden mit Diabetes oder bei jungen Welpen, die noch nicht regelmäßig fressen, kann Unterzuckerung ein Problem darstellen.

Sind bestimmte Hunderassen anfälliger für Krampfanfälle?

Einige Hunderassen haben eine höhere genetische Veranlagung für epileptische Anfälle. Dazu gehören:

  • Belgischer Schäferhund
  • Golden Retriever
  • Labrador Retriever
  • Dackel
  • Cocker Spaniel

Wie sollte man reagieren, wenn ein Hund einen Krampfanfall hat?

Ein Krampfanfall kann für Hundebesitzer beängstigend sein. Es ist jedoch wichtig, ruhig zu bleiben, damit Sie Ihrem Hund effektiv helfen können. Atmen Sie tief durch und versuchen Sie, Ihre Emotionen unter Kontrolle zu halten. Sorgen Sie dafür, dass sich Ihr Hund in einer sicheren Umgebung befindet. Entfernen Sie alle Gegenstände, die ihm während des Anfalls Schaden zufügen könnten. Während des Anfalls sollten Sie den Hund nicht anfassen, insbesondere nicht im Kopfbereich, denn er könnte versehentlich zubeißen. Notieren Sie die Dauer des Anfalls und seine Charakteristika, das kann später für den Tierarzt nützlich sein. Nach dem Anfall ist es normal, dass der Hund desorientiert ist. Lassen Sie ihn daher in seinem eigenen Tempo aufstehen.

Gibt es spezielle Erste-Hilfe-Tipps, um einem krampfenden Hund zu helfen?

Wenn Sie feststellen, dass Ihr Hund einen Krampfanfall hat, können folgende Erste-Hilfe-Tipps hilfreich sein:

  • Dimmen Sie die Lichter und reduzieren Sie den Lärmpegel. Das kann helfen, die Dauer des Anfalls zu verkürzen.
  • Wenn der Anfall länger andauert, kann der Körper des Hundes überhitzen. Legen Sie in diesem Fall vorsichtig ein kühles, feuchtes Tuch auf den Rücken des Hundes.
  • Halten Sie Gesicht und Hände fern vom Maul des Hundes, denn ein krampfender Hund hat keine Kontrolle über seine Bewegungen und kann unabsichtlich zubeißen.
  • Geben Sie Ihrem Hund während oder unmittelbar nach dem Anfall keine Flüssigkeiten, Nahrung oder Medikamente, da er sich daran verschlucken könnte.
  • Kontaktieren Sie Ihren Tierarzt sobald der Anfall vorbei ist und informieren Sie ihn über das Geschehene.

Wie unterscheidet sich Epilepsie von gelegentlichen Krampfanfällen?

Epilepsie bei Hunden ist eine chronische Erkrankung, die durch wiederholte, unvorhersehbare und oft unprovozierte Krampfanfälle gekennzeichnet ist. Während ein einzelner Krampfanfall ein isoliertes Ereignis sein kann, das durch verschiedene Faktoren ausgelöst wird, bezeichnet die Epilepsie eine zugrunde liegende Neigung zu wiederholten Anfällen. Ein Hund mit Epilepsie wird regelmäßig Krampfanfälle haben, während ein gelegentlicher Anfall ein einmaliges oder seltenes Ereignis sein kann. Ein einmaliger Krampfanfall kann durch externe Faktoren wie Toxizität, Trauma oder metabolische Störungen ausgelöst werden. Epilepsie hingegen hat oft eine unbekannte (idiopathische) oder genetische Ursache. Während ein einmaliger Anfall möglicherweise keine langfristige Behandlung erfordert, benötigen Hunde mit Epilepsie oft eine dauerhafte medikamentöse Therapie.

Welche Ursachen gibt es für Epilepsie bei Hunden?

Epilepsie bei Hunden kann verschiedene Ursachen haben. Die idiopathische Epilepsie ist die häufigste Form der Epilepsie bei Hunden und tritt auf, wenn keine zugrunde liegende Ursache gefunden werden kann. Es wird angenommen, dass es eine genetische Komponente gibt, da bestimmte Hunderassen anfälliger sind. Die strukturelle Epilepsie wird durch strukturelle Veränderungen im Gehirn verursacht, wie zum Beispiel Tumoren, Entzündungen, Narbengewebe oder Missbildungen. Hingegen sind die Krampfanfälle bei der reaktiven Epilepsie eine Reaktion auf eine zugrunde liegende Erkrankung außerhalb des Gehirns, wie etwa eine Lebererkrankung oder ein niedriger Blutzuckerspiegel. Man spricht von einer symptomatischen Epilepsie, wenn eine bestimmte Ursache für die Anfälle identifiziert werden kann, etwa eine Kopfverletzung oder eine Infektion des Zentralnervensystems.

Wie wird Epilepsie bei Hunden diagnostiziert und behandelt?

Diagnose:

Die Diagnose der Epilepsie basiert auf einer Kombination von klinischen Symptomen, Anamnese und diagnostischen Tests. Dazu können gehören:

  • Neurologische Untersuchung, um neurologische Anomalien zu identifizieren.
  • Blutuntersuchungen, um andere Ursachen für Krampfanfälle auszuschließen.
  • Magnetresonanztomographie (MRT) oder Computertomographie (CT), um strukturelle Gehirnprobleme zu identifizieren.
  • Liquoruntersuchung, um Entzündungen oder Infektionen im Zentralnervensystem zu erkennen.

Behandlung:

Die Behandlung von Epilepsie bei Hunden zielt darauf ab, die Anzahl und Schwere der Anfälle zu reduzieren und die Lebensqualität des Hundes zu verbessern.

  • Antiepileptische Medikamente wie Phenobarbital, Levetiracetam oder Zonisamid werden häufig verschrieben.
  • Einige Diäten wurden entwickelt, um die Anzahl der Anfälle bei Hunden zu reduzieren.
  • Stressreduktion und regelmäßige Routine können dazu beitragen, das Auftreten von Anfällen zu minimieren.

Können Hunde nach einem Krampfanfall ein normales Leben führen?

Viele Hunde können nach einem Krampfanfall ein normales, gesundes Leben führen. Ein einzelner Krampfanfall, selbst wenn er beängstigend erscheint, ist oft nicht lebensbedrohlich für den Hund. Es ist jedoch zu beachten, dass die Dauer und Schwere des Anfalls sowie die zugrunde liegende Ursache die Lebensqualität und -erwartung des Hundes beeinflussen können.

Nach einem Anfall kann es zu einer Phase kommen, die als „postiktal“ bezeichnet wird. Während dieser Zeit kann der Hund desorientiert sein, Schwierigkeiten beim Gehen haben oder sich anders als gewöhnlich verhalten. Diese Phase kann einige Minuten bis mehrere Stunden dauern. Sobald diese Phase vorüber ist, kehren die meisten Hunde zu ihrem normalen Verhalten zurück.

Bei Hunden, die wiederholt Anfälle erleben, kann eine medikamentöse Behandlung erforderlich sein, um die Anfälle zu kontrollieren. Mit der richtigen Pflege und Behandlung können auch diese Hunde ein normales Leben führen.

Wie kann man Krampfanfällen bei Hunden vorbeugen?

Die Vorbeugung von Krampfanfällen hängt stark von ihrer Ursache ab. Einige allgemeine Empfehlungen sind:

  • Regelmäßige Tierarztbesuche, damit potenzielle gesundheitliche Probleme frühzeitig erkannt und behandelt werden können.
  • Medikamentöse Therapie bei Hunden, die an Epilepsie leiden oder wiederholt Anfälle haben, um die Häufigkeit und Schwere der Anfälle zu verringern.
  • Vermeidung von Triggern, das können etwa bestimmte Nahrungsmittel, Chemikalien oder Stresssituationen sein. Das Erkennen und Vermeiden dieser Auslöser kann hilfreich sein.
  • Eine ausgewogene Ernährung kann dazu beitragen, das allgemeine Wohlbefinden des Hundes zu verbessern und mögliche Anfälle zu vermindern.

Welche natürlichen Heilmittel und Unterstützungen gibt es bei Krampfanfällen?

Es gibt einige natürliche Ansätze, die von Hundebesitzern und Tierärzten in Betracht gezogen werden.

CBD-Öl

Cannabidiol (CBD) hat sich in einigen Studien als möglicherweise nützlich bei der Kontrolle von Anfällen bei Hunden erwiesen. Es ist jedoch wichtig, das CBD-Öl aus zuverlässigen Quellen zu beziehen und die richtige Dosierung mit einem Tierarzt abzusprechen.

Akupunktur

Einige Tierärzte, die sich auf traditionelle chinesische Medizin spezialisiert haben, bieten Akupunktur als Behandlungsoption für Hunde mit Anfällen an.

Kräutertherapie

Bestimmte Kräuter, wie Schädelkappe und Mispel, werden manchmal zur Unterstützung des Nervensystems und zur Verringerung der Anfallshäufigkeit verwendet.

Diättherapie

Manchmal kann eine Änderung der Ernährung, insbesondere eine, die reich an Fetten und arm an Kohlenhydraten ist (ähnlich der ketogenen Diät beim Menschen), helfen, Anfälle zu reduzieren.

Empfinden Hunde Schmerzen während eines Krampfanfalls?

Während Krampfanfälle bei Hunden äußerst beunruhigend für den Beobachter aussehen können, gibt es gute Hinweise darauf, dass die meisten Hunde während des eigentlichen Anfalls keine Schmerzen verspüren. Ein Krampfanfall ist im Wesentlichen eine vorübergehende, unkontrollierte elektrische Aktivität im Gehirn. Während des Anfalls ist der Hund oft nicht bei Bewusstsein und reagiert nicht auf äußere Reize. Das bedeutet, dass er das physische Krampfen, das während des Anfalls auftritt, wahrscheinlich nicht als schmerzhaft wahrnimmt.

Nach einem Krampfanfall können jedoch einige Hunde Anzeichen von Unbehagen oder Desorientierung zeigen, die als postiktale Symptome bezeichnet werden. Diese Symptome können von leichter Verwirrung bis zu temporärer Blindheit reichen und können von einigen Minuten bis zu mehreren Stunden andauern. In dieser Phase kann der Hund möglicherweise Schmerzen oder Unbehagen aufgrund von Muskelverspannungen oder kleineren Verletzungen, die während des Anfalls auftreten könnten, verspüren.

Können Hunde nur einmal im Leben einen Krampfanfall erleiden oder ist eine Wiederholung wahrscheinlich?

Ob ein Hund nach einem Krampfanfall weitere Anfälle erleiden wird, hängt von der zugrunde liegenden Ursache des ersten Anfalls und anderen gesundheitlichen Faktoren ab. Einige Hunde können im Laufe ihres Lebens nur einen einzigen Anfall erleiden, insbesondere wenn der Anfall durch einen spezifischen und behandelbaren Auslöser verursacht wurde, wie zum Beispiel eine Vergiftung oder einen starken Elektrolytungleichgewicht.

Andere Hunde können jedoch zu wiederholten Anfällen neigen, insbesondere wenn eine zugrunde liegende Ursache nicht identifiziert und behandelt wird oder wenn sie an einer Erkrankung wie Epilepsie leiden. Epilepsie ist eine chronische Erkrankung, die durch wiederholte Anfälle gekennzeichnet ist. Für solche Hunde können regelmäßige medizinische Behandlungen und Kontrollen notwendig sein, um die Häufigkeit und Schwere der Anfälle zu minimieren.

Fazit:

Krampfanfälle bei Hunden können beunruhigend und emotional belastend für die Besitzer sein. Das Wichtigste für jeden Hundebesitzer ist, die Anzeichen und Symptome eines Krampfanfalls zu erkennen und zu wissen, wie man in solch einer Situation angemessen reagiert. Ein rasches Handeln und eine sachkundige Betreuung können entscheidend sein, um den Zustand des Hundes zu stabilisieren und sein Wohlbefinden sicherzustellen. Die Betreuung eines Hundes mit Krampfanfällen oder Epilepsie erfordert Engagement, Geduld und Wissen. Mit der richtigen Unterstützung und Information können jedoch viele dieser Hunde ein erfülltes und glückliches Leben führen.

Medizinische Qualitätsprüfung

Medizinischer Experte

Dr. med. vet. Volker Moser, studierte an der Veterinär-Universität Wien und schrieb seine Dissertation auf dem Gebiet Molekularmedizin (Tumorgenetik). Seit 1997 arbeitet Dr. Moser als selbstständiger Tierarzt im Bereich der Kleintiermedizin, Wiederkäuer- und Pferdemedizin. Zahlreiche Fort- und Zusatzausbildungen und seine ständige Mitarbeit in diversen Kleintierkliniken und -praxen runden seine jahrelange Berufspraxis ab. Dr. Moser engagiert sich seit 1998 in der ÖTK und VÖK und ist seit 2021 Generalsekretär bei UEVP (Union of European Veterinary Practitioners). Er ist Autor zahlreicher wissenschaftlicher und klinischer Publikationen in Fachzeitschriften.
Zuletzt geändert: Januar 8, 2024

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