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Bombay Katze

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Die Bombay Katze ist der wohl überzeugendste Miniatur-Panther unter den Hauskatzen: pechschwarzes, glänzendes Fell vom Näschen bis zur Schwanzspitze, dazu große, runde Augen in leuchtendem Kupfer bis Gold. Dieser Kontrast aus tiefem Schwarz und warmem Augengold verleiht ihr ein geradezu magisches, raubtierhaftes Aussehen, obwohl sie eine durch und durch sanfte und verschmuste Hauskatze ist. Ihren Namen erhielt sie in Anlehnung an den schwarzen indischen Panther, nicht etwa wegen einer Herkunft aus Indien, denn tatsächlich stammt sie aus den USA. Gezüchtet wurde sie gezielt, um das Aussehen eines kleinen schwarzen Panthers mit dem liebevollen Wesen einer Familienkatze zu verbinden. Charakterlich ist die Bombay ausgesprochen anhänglich, menschenbezogen und wärmebedürftig, weshalb sie ihren Menschen oft wie ein Schatten folgt. In diesem Porträt bekommst du den vollständigen Überblick von der Entstehung und der engen Verwandtschaft zur Burmakatze über Charakter, artgerechte Haltung und Pflege bis zu den rassetypischen Krankheiten, der nötigen Vorsorge und den echten Kosten in Österreich und Deutschland. So kannst du realistisch beurteilen, ob dieser kleine Wohnzimmer-Panther zu deinem Leben passt.

Bombay Katze

Der kleine schwarze Panther

Pechschwarzes, glänzendes Fell und leuchtend kupferfarbene Augen geben der Bombay ihr unverwechselbares, raubtierhaftes Aussehen.

Charakter

Verschmust und anhänglich

Die Bombay sucht ständig Nähe und Wärme, folgt ihren Menschen überallhin und liebt es zu kuscheln. Allein sein liegt ihr nicht.

Gesundheit

Erbe der Burmakatze

Aus der Burma-Linie kann die Bombay Themen wie Hypokaliämie und den Burma-Kopfdefekt mitbringen. Gute Zucht ist entscheidend.

Haltung

Gesellige Familienkatze

Freundlich, verträglich und menschenbezogen passt die Bombay gut in Familien, braucht aber Gesellschaft und einen Katzenpartner.

Steckbrief Bombay Katze

Merkmal Bombay Katze im Überblick
Herkunft USA, aus schwarzer Amerikanisch Kurzhaar und Burmakatze
Größe mittelgroß, kompakt und überraschend muskulös
Gewicht Kater 4 bis 6 kg
Gewicht Katze 3 bis 5 kg
Lebenserwartung 12 bis 16 Jahre
Felltyp kurz, fein, eng anliegend, stark glänzend, immer schwarz
Farben ausschließlich einfarbig Schwarz, große kupfer- bis goldfarbene Augen
Charakter anhänglich, verschmust, gesellig, verspielt, menschenbezogen
Aktivitätslevel mittel bis hoch
Preis beim Züchter 800 bis 1.500 Euro mit Papieren und Gesundheitsvorsorge

Woher stammt die Bombay Katze?

Die Bombay ist eine gezielt geschaffene Rasse und entstand ab den 1950er Jahren in den USA. Die Züchterin Nikki Horner hatte eine klare Vision: Sie wollte eine Hauskatze schaffen, die wie ein schwarzer Panther im Miniformat aussieht. Dafür verpaarte sie schwarze Amerikanisch Kurzhaar mit sable, also dunkelbraun gefärbten Burmakatzen. Aus dieser Kombination entstand nach einigen Jahren der gewünschte Typ: eine kompakte, muskulöse Katze mit pechschwarzem, hochglänzendem Fell und den charakteristischen leuchtenden Kupferaugen. Der Name Bombay verweist auf den schwarzen Panther Indiens, hat aber keinen geografischen Bezug zur gleichnamigen Stadt.

Seit den 1970er Jahren ist die Bombay international anerkannt. In Österreich und Deutschland ist sie eine seltene Rasse, sodass die Suche nach einem seriösen Züchter etwas Geduld erfordern kann. Wichtig zu wissen ist, dass die Bombay je nach Zuchtlinie stärker dem amerikanischen oder dem europäischen Typ der Burma ähneln kann, was auch für die Gesundheit eine Rolle spielt. Einen Überblick über weitere kurzhaarige Rassen findest du in unserer Übersicht der Kurzhaarkatzen.

Schlanke schwarze Katze mit leuchtend gelben Augen

Wie hängt die Bombay mit der Burmakatze zusammen?

Die Bombay ist eng mit der Burmakatze verwandt, denn die Burma war neben der schwarzen Amerikanisch Kurzhaar die zweite Gründungsrasse. Von der Burma erbte die Bombay ihren kompakten, überraschend schweren Körperbau, das seidig glänzende Kurzhaarfell und einen großen Teil ihres anhänglichen, menschenbezogenen Wesens. Tatsächlich ist die Bombay im Grunde eine schwarze Katze im Burma-Typ, und in manchen Zuchtverbänden dürfen Bombays zur Erhaltung der Gesundheit und Vielfalt mit Burmakatzen verpaart werden. Aus einer solchen Verpaarung können sowohl schwarze Bombays als auch braune Burmakitten in einem Wurf fallen.

Diese enge Verwandtschaft ist nicht nur eine Frage der Optik, sondern auch der Gesundheit, denn die Bombay teilt die rassetypischen Erbkrankheiten der Burma, auf die weiter unten näher eingegangen wird. Für dich als Interessent ist wichtig zu verstehen, dass sich vieles, was für die Burmakatze gilt, auf die Bombay übertragen lässt. Wenn du dich für die Bombay entscheidest, lohnt es sich deshalb, dich auch mit den Eigenheiten und der Gesundheit der Burma vertraut zu machen, denn beide Rassen sind zwei Ausprägungen derselben Grundlinie, die sich vor allem in der Fellfarbe unterscheiden.

Wie ist der Charakter der Bombay Katze?

Die Bombay gilt als eine der anhänglichsten und menschenbezogensten Katzenrassen überhaupt. Sie liebt die Nähe ihrer Familie, folgt ihren Menschen von Raum zu Raum und sucht bei jeder Gelegenheit Körperkontakt und Wärme. Viele Bombays kuscheln sich am liebsten unter die Bettdecke oder auf den Schoß und werden deshalb liebevoll als Schmusekatzen oder Klettenkatzen beschrieben. Dabei ist sie aufgeschlossen, freundlich und selten scheu, sie begrüßt gern Besuch und kommt mit Kindern und anderen Tieren meist gut zurecht. Ihre Stimme ist angenehm sanft, sie fordert Aufmerksamkeit eher schmeichelnd als laut.

Trotz ihrer Verschmustheit ist die Bombay auch verspielt und neugierig und behält bis ins Erwachsenenalter eine kätzchenhafte Verspieltheit. Aus ihrer starken Bindung an den Menschen folgt allerdings, dass sie sehr schlecht allein zurechtkommt. Sie sollte nicht als Einzeltier gehalten werden und braucht entweder viel menschliche Gesellschaft oder einen Katzenpartner, um nicht zu vereinsamen. Für Menschen, die viel zu Hause sind und sich eine besonders zugewandte, anschmiegsame Katze wünschen, ist die Bombay ein Traumpartner, für Vielbeschäftigte, die tagsüber lange außer Haus sind, dagegen nur mit einer zweiten Katze eine faire Wahl.

Wie halte ich eine Bombay Katze artgerecht?

Die Bombay ist eine gesellige, mittelaktive Katze, die sich gut für die Wohnungshaltung eignet. Sie braucht dennoch Beschäftigung, Kratzmöglichkeiten und Kletterangebote, um ausgeglichen zu bleiben. Biete ihr einen stabilen Kratzbaum, erhöhte Liegeplätze und regelmäßige Spieleinheiten. Weil sie verspielt und aufgeweckt ist, freut sie sich über gemeinsames Spiel und Intelligenzspielzeug. Anregungen dafür findest du in unserem Ratgeber, wie du deine Wohnungskatze sinnvoll beschäftigen kannst. Als wärmeliebende Katze schätzt die Bombay einen kuscheligen, zugfreien Schlafplatz an einem warmen Ort.

Der wichtigste Punkt ist die Gesellschaft. Weil die Bombay so anhänglich ist und schlecht allein bleibt, solltest du sie nicht als Einzeltier halten, besonders wenn du berufstätig bist. Zwei verträgliche Katzen leisten sich gegenseitig Gesellschaft und spielen miteinander. Wie du zwei Katzen behutsam zusammenführst, erklärt unser Ratgeber dazu, wie du zwei Katzen in der Wohnung halten kannst. Welche Rassen sich besonders gut für die reine Wohnungshaltung eignen, zeigt außerdem unsere Übersicht zu Katzenrassen für die Wohnung. Ein gesicherter Balkon ist eine schöne Ergänzung.

Schwarze Katze sonnt sich auf einem Fensterbrett

Welche rassetypischen Krankheiten hat die Bombay Katze?

Grundsätzlich ist die Bombay eine robuste Rasse, sie teilt aber die erblichen Krankheitsrisiken ihrer Gründungsrasse, der Burmakatze. Wer eine Bombay aufnehmen möchte, sollte diese Krankheitsbilder kennen und bei einem Züchter kaufen, der auf Gesundheit und die verfügbaren Gentests achtet. Katzen verbergen Beschwerden instinktiv lange, deshalb sind Vorsorge und ein wacher Blick für Veränderungen wichtig. Fällt dir etwas an Muskelkraft, Atmung, Augen oder Allgemeinbefinden auf, kannst du es mit unserem Symptom-Checker einordnen und im Zweifel abklären lassen.

Eine rassetypische Erbkrankheit aus der Burma-Linie ist die Hypokaliämie, ein erblich bedingter Kaliummangel im Blut. Er führt zu Muskelschwäche, die sich in einem wackeligen Gang, einer gesenkten Kopfhaltung und rascher Erschöpfung äußern kann, oft schubweise. Für den zugrunde liegenden Gendefekt gibt es einen DNA-Test, mit dem verantwortungsvolle Zucht die Erkrankung vermeiden kann. Ein weiteres, sehr ernstes Thema aus der Burma-Zucht ist der sogenannte Burma-Kopfdefekt, eine schwere, tödliche Fehlbildung des Schädels bei Kitten. Seriöse Züchter kennen die betroffenen Linien und vermeiden entsprechende Verpaarungen konsequent.

Weil manche Bombay-Linien den kurzen, runden Kopftyp der amerikanischen Burma tragen, können in ausgeprägten Fällen auch Merkmale der Brachyzephalie auftreten, also eines verkürzten Gesichtsschädels, der zu vermehrtem Augentränen und Zahnproblemen führen kann. Achte deshalb auf einen moderaten, gesunden Kopftyp mit freien Atemwegen. Daneben kommt, wie bei vielen Rassen, die Herzerkrankung HCM vor, die per Herzultraschall überwacht wird, sowie Zahnfleischentzündungen. Für die Diagnose und Behandlung all dieser Erkrankungen gilt: Sie gehören in fachkundige Hände. Du kannst jederzeit unkompliziert einen Tierarzt in deiner Nähe finden und einen Gesundheitscheck vereinbaren.

Passt die Bombay Katze zu dir?

Die Bombay passt zu dir, wenn du eine besonders anhängliche, verschmuste und menschenbezogene Katze suchst und viel Zeit mit ihr verbringen möchtest. Du solltest bereit sein, mindestens zwei Tiere zu halten oder viel zu Hause zu sein, für Beschäftigung und Wärme zu sorgen und beim Kauf auf einen seriösen Züchter mit Hypokaliämie-Gentest und gesundem, moderatem Kopftyp zu bestehen. Wenn du dagegen eine unabhängige Katze suchst, die gern lange allein bleibt und wenig Nähe braucht, ist die anschmiegsame Bombay nicht die richtige Wahl.

Wie pflege ich das Fell einer Bombay?

Beim Fell ist die Bombay herrlich unkompliziert. Ihr kurzes, fein anliegendes Haar mit dem typischen Hochglanz braucht kaum Pflege. In der Regel genügt es, sie etwa einmal pro Woche mit einer weichen Bürste oder einem Pflegehandschuh über das Fell zu gehen, um lose Haare zu entfernen und den charakteristischen Lackglanz zu betonen. Viele Bombays genießen diese Zuwendung sichtlich, sodass die kurze Fellpflege zugleich der Beziehung dient. Ein Vorteil des schwarzen Fells ist, dass es besonders edel wirkt, wenn es gut gepflegt und glänzend ist.

Ansonsten beschränkt sich die Pflege auf die üblichen Kontrollen. Sieh dir regelmäßig Ohren und Krallen an und gewöhne deine Katze schon als Kitten an die Zahnpflege, denn Zahnstein und Zahnfleischentzündungen sind bei der Rasse ein Thema. Bei Tieren mit kürzerem Kopftyp solltest du zusätzlich die Augen im Blick behalten und vermehrten Tränenfluss beobachten. Nutze die wöchentliche Pflege immer auch, um Haut, Gewicht und Allgemeinbefinden zu prüfen, so fallen dir Veränderungen frühzeitig auf.

Was muss ich bei der Ernährung der Bombay beachten?

Die Bombay braucht wie jede Katze ein hochwertiges Futter mit hohem Anteil an tierischem Eiweiß und wenig pflanzlichen Füllstoffen, denn Katzen sind reine Fleischfresser. Achte auf ein Futter mit klar deklariertem Fleischanteil. Die kompakte, muskulöse Bombay hat einen guten Appetit und kann bei zu üppiger Fütterung und wenig Bewegung zu Übergewicht neigen, deshalb solltest du die Futtermenge am Bedarf ausrichten, statt den Napf dauerhaft gefüllt zu lassen. Wiege dein Tier regelmäßig und taste die Rippen ab, um das Gewicht zu kontrollieren.

Frisches Wasser muss immer verfügbar sein. Feuchtfutter mit hohem Wasseranteil unterstützt die Flüssigkeitsversorgung und damit die Nieren und Harnwege, und ein Trinkbrunnen animiert trinkfaule Katzen zusätzlich. Leckerlis gehören sparsam eingesetzt und in die Tagesration eingerechnet. Bei Tieren mit erblichem Kaliummangel kann der Tierarzt eine gezielte Ergänzung empfehlen, das solltest du aber niemals in Eigenregie, sondern nur nach Diagnose und in Absprache mit deinem Tierarzt tun. Bei gesundheitlichen Besonderheiten lohnt sich generell die Ernährungsberatung durch die Praxis.

Schwarze Katze beobachtet aufmerksam aus der Naehe

Was kostet eine Bombay Katze in Österreich und Deutschland?

Ein Kitten aus seriöser Zucht mit Stammbaum, Impfungen, Mikrochip und guter Gesundheitsvorsorge kostet in Österreich und Deutschland üblicherweise zwischen 800 und 1.500 Euro. Weil die Bombay selten ist, kann die Suche nach einem guten Züchter etwas Geduld erfordern. Sehr günstige Angebote deutlich unter 600 Euro sind ein Warnsignal für unseriöse Vermehrung ohne Gesundheitsvorsorge. Wer hier spart, riskiert teure Krankheitsverläufe und unterstützt tierschutzwidrige Zucht.

💰 Kosten: Was kostet eine Bombay Katze in Österreich und Deutschland?

Der Kaufpreis beim seriösen Züchter liegt in beiden Ländern meist zwischen 800 und 1.500 Euro. Für die Erstausstattung mit Kratzbaum, Transportbox, Näpfen und Zubehör solltest du einmalig etwa 200 bis 400 Euro einplanen. Die laufenden Kosten für hochwertiges Futter und Katzenstreu liegen bei rund 40 bis 60 Euro im Monat, in Österreich und Deutschland auf ähnlichem Niveau. Dazu kommt eine Rücklage für den Tierarzt: Eine jährliche Vorsorge mit Impfung kostet grob 60 bis 120 Euro, während die Behandlung einer Herz-, Muskel- oder Zahnerkrankung schnell mehrere hundert bis über tausend Euro erreichen kann. Viele Halter schließen deshalb eine Katzenkrankenversicherung oder Operationsversicherung ab und legen zusätzlich monatlich Geld zurück. Über die Lebenszeit von zwölf bis sechzehn Jahren summieren sich die Kosten zu einem deutlich vierstelligen bis fünfstelligen Betrag, den du vor der Anschaffung realistisch einplanen solltest.

Zum Weiterstöbern eignen sich auch Ocicat, Snowshoe, Savannah und Tonkanese.

Häufige Fragen zur Bombay Katze

Warum nennt man die Bombay Mini-Panther?
Weil die Bombay mit ihrem pechschwarzen, hochglänzenden Fell und den leuchtend kupferfarbenen Augen tatsächlich aussieht wie ein schwarzer Panther im Miniformat. Genau das war das Zuchtziel: Die Züchterin Nikki Horner wollte eine Hauskatze schaffen, die einem schwarzen indischen Panther ähnelt. Trotz des raubtierhaften Aussehens ist die Bombay aber eine sehr sanfte, verschmuste und menschenbezogene Hauskatze ohne jeden Wildkatzenanteil.
Wie hängt die Bombay mit der Burmakatze zusammen?
Die Burmakatze war neben der schwarzen Amerikanisch Kurzhaar eine der beiden Gründungsrassen der Bombay. Von ihr erbte die Bombay den kompakten, muskulösen Körperbau, das glänzende Kurzhaarfell und das anhängliche Wesen. Im Grunde ist die Bombay eine schwarze Katze im Burma-Typ, und in manchen Verbänden dürfen beide Rassen miteinander verpaart werden. Deshalb teilt die Bombay auch die rassetypischen Erbkrankheiten der Burma.
Welche Krankheiten sind bei der Bombay typisch?
Die Bombay teilt die Krankheitsrisiken der Burmakatze. Wichtig sind die erbliche Hypokaliämie, ein Kaliummangel mit Muskelschwäche, für den es einen Gentest gibt, sowie der schwere, tödliche Burma-Kopfdefekt bei Kitten, den seriöse Züchter durch die Vermeidung betroffener Linien ausschließen. Bei kurzem Kopftyp können Merkmale der Brachyzephalie mit Augentränen und Zahnproblemen auftreten. Daneben kommt die Herzerkrankung HCM vor. Achte beim Kauf auf einen gesunden, moderaten Kopftyp und Gentests.
Ist die Bombay eine gute Familienkatze?
Ja. Die Bombay ist ausgesprochen freundlich, verträglich und menschenbezogen und kommt mit Kindern und anderen Tieren meist gut zurecht, sofern der Umgang respektvoll ist und ihr Rückzugsorte bleiben. Sie ist verschmust und sucht viel Nähe. Wichtig ist, dass sie nicht als Einzeltier gehalten wird und nicht lange allein bleibt, ideal ist die Haltung mit einem Katzenpartner, besonders wenn tagsüber niemand zu Hause ist.
Kann man eine Bombay in der Wohnung halten?
Ja, die Bombay eignet sich gut für die Wohnungshaltung, weil sie gesellig und mittelaktiv ist. Sie braucht dennoch Kratzmöglichkeiten, Kletterangebote und tägliche Beschäftigung sowie einen warmen, zugfreien Schlafplatz, denn sie ist wärmeliebend. Entscheidend ist Gesellschaft: Als sehr anhängliche Katze sollte die Bombay nicht allein gehalten werden. Ein gesicherter Balkon ist eine schöne Ergänzung.
Was kostet eine Bombay Katze vom Züchter?
Ein Kitten aus seriöser Zucht mit Stammbaum, Impfungen, Mikrochip und Gesundheitsvorsorge kostet in Österreich und Deutschland meist zwischen 800 und 1.500 Euro. Weil die Rasse selten ist, kann die Züchtersuche etwas Geduld erfordern. Sehr günstige Angebote unter 600 Euro deuten auf unseriöse Vermehrung hin. Zusätzlich zum Kaufpreis solltest du Erstausstattung, laufende Kosten und eine Tierarzt-Rücklage einplanen.
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