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Die Korat Katze ist eine seltene, uralte Naturrasse aus Thailand mit silberblauem Fell, herzförmigem Gesicht und großen, leuchtend grünen Augen, die in ihrer Heimat als Glücksbringer verehrt wird. In Thailand trägt sie den Namen Si-Sawat und galt traditionell als so wertvoll, dass sie nicht verkauft, sondern nur an geschätzte Menschen verschenkt wurde, etwa Brautpaaren zur Hochzeit als Zeichen des Glücks und Wohlstands. Wer sich für die Korat interessiert, sollte von Anfang an ein zentrales Gesundheitsthema kennen: In der Rasse kommen zwei schwere, erblich bedingte Stoffwechselerkrankungen vor, die GM1- und die GM2-Gangliosidose. Für beide gibt es heute einen zuverlässigen Gentest, mit dem verantwortungsvolle Züchter betroffene Verpaarungen sicher vermeiden. Genau diesem Thema widmen wir den ausführlichsten Abschnitt dieses Ratgebers, denn es ist der wichtigste Punkt bei der Wahl einer gesunden Korat. In diesem Porträt erfährst du außerdem alles Wichtige über Herkunft, Aussehen, die Abgrenzung zu ähnlichen blauen Rassen, den Charakter, die artgerechte Haltung, die Pflege, die Ernährung und die echten Kosten in Österreich und Deutschland. So kannst du einschätzen, ob diese ruhige, kluge Schönheit aus Thailand zu deinem Leben passt.

Korat

Uralte Glückskatze aus Thailand

Die Korat ist eine der ältesten Naturrassen der Welt, silberblau im Fell und in Thailand als Glücksbringer Si-Sawat verehrt.

Charakter

Klug und sehr menschenbezogen

Die Korat ist intelligent, anhänglich und bindet sich eng an ihre Menschen. Sie mag es nicht, ignoriert zu werden, und liebt feste Beziehungen.

Gentest

Gentest gegen Gangliosidose

In der Rasse kommen GM1- und GM2-Gangliosidose vor. Ein Gentest der Elterntiere schützt zuverlässig vor betroffenen Kätzchen.

Augen

Grüne Augen, die reifen

Die großen Augen der Korat sind bei Jungtieren oft noch bernsteinfarben und nehmen erst mit zwei bis vier Jahren ihr leuchtendes Grün an.

Steckbrief Korat Katze

Merkmal Korat Katze im Überblick
Herkunft Thailand (Provinz Nakhon Ratchasima), Naturrasse
Größe klein bis mittelgroß, muskulös
Gewicht Kater vier bis fünf Kilogramm
Gewicht Katze 2,5 bis vier Kilogramm
Lebenserwartung 15 bis 18 Jahre
Felltyp und Farben kurzes, einlagiges Fell ohne Unterwolle; ausschließlich Silberblau mit silbriger Spitze
Charakter klug, anhänglich, sensibel, menschenbezogen
Aktivitätslevel mäßig, verspielt und aufmerksam
Besonderheit herzförmiges Gesicht, grüne Augen reifen langsam, GM1/GM2-Gentest möglich
Preis beim Züchter 900 bis 1.500 Euro

Woher stammt die Korat ursprünglich?

Die Korat ist eine der ältesten natürlichen Katzenrassen der Welt und stammt aus Thailand, das früher Siam hieß. Ihren Namen verdankt sie der Provinz Nakhon Ratchasima, die auch Korat genannt wird. Schon in einer jahrhundertealten thailändischen Handschrift, dem sogenannten Katzenbuch der Gedichte, ist eine silberblaue Katze abgebildet und beschrieben, die der heutigen Korat entspricht. In ihrer Heimat trägt sie den Namen Si-Sawat, was so viel wie glückverheißend bedeutet, und gilt als Symbol für Glück, Wohlstand und eine gute Ernte.

Traditionell wurde die Korat in Thailand nicht verkauft, sondern als besonders wertvolles Geschenk überreicht, häufig paarweise an Brautleute, um ihnen Glück für die Ehe zu wünschen. In den Westen gelangte die Rasse erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, als die ersten Tiere in die Vereinigten Staaten und später nach Europa kamen. Bis heute ist die Korat vergleichsweise selten geblieben und wird von engagierten Züchterinnen und Züchtern bewusst als reine Naturrasse ohne Einkreuzungen erhalten. Wer eine Korat sucht, braucht daher in Österreich und Deutschland meist Geduld und sollte gezielt bei seriösen, auf die Rasse spezialisierten Züchtern anfragen.

Wie sieht eine Korat aus?

Die Korat ist eine kleine bis mittelgroße, überraschend muskulöse und kompakte Katze, die sich schwerer anfühlt, als sie aussieht. Ihr auffälligstes Merkmal ist das herzförmige Gesicht, das durch die runde Stirn, die sanft geschwungenen Wangen und das feine Kinn entsteht. Die großen, ausdrucksstarken Augen stehen leicht hervor und sind bei erwachsenen Tieren von einem leuchtenden Grün. Interessant ist, dass die Augenfarbe langsam reift: Kätzchen und Jungtiere haben oft noch bernsteinfarbene oder gelbliche Augen, und erst mit zwei bis vier Jahren zeigt sich das endgültige, satte Grün.

Das Fell der Korat ist kurz, fein und einlagig, das heißt, es fehlt die dichte Unterwolle vieler anderer Rassen. Es liegt eng an und schimmert seidig. Die Farbe ist ausschließlich ein gleichmäßiges Silberblau, bei dem jedes Haar zur Spitze hin silbrig aufgehellt ist, was der Katze einen edlen, schimmernden Glanz verleiht. Andere Farben sind bei der reinrassigen Korat nicht zugelassen. Dieses besondere einlagige Fell hat auch praktische Vorteile in der Pflege, auf die wir später eingehen.

Wie unterscheidet sich die Korat von Russisch Blau und Kartäuser?

Weil die Korat silberblau ist, wird sie leicht mit anderen blauen Katzen verwechselt, allen voran der Russisch Blau und der Kartäuser. Es lohnt sich daher, die Unterschiede zu kennen. Die Russisch Blau hat ein sehr dichtes, doppellagiges Plüschfell, das vom Körper absteht, während das Fell der Korat einlagig ist und eng anliegt. Zudem ist die Russisch Blau meist schlanker und feingliedriger gebaut und hat ein eher zurückhaltendes, sensibles Wesen, während die Korat kompakter und muskulöser wirkt und sich sehr eng an ihre Menschen bindet.

Die Kartäuser, auch Chartreux genannt, ist deutlich größer und kräftiger als die Korat, hat ein wolliges, dichtes Fell und kupfer- bis orangefarbene Augen statt der grünen Augen der Korat. Das herzförmige Gesicht mit den großen grünen Augen und das einlagige, silbrig schimmernde Fell sind die zuverlässigsten Erkennungsmerkmale der Korat. Wer die drei Rassen nebeneinander sieht, erkennt schnell, dass es sich trotz der ähnlichen Grundfarbe um sehr unterschiedliche Katzen mit eigenem Charakter handelt.

Blaugraue Katze mit leuchtend grünen Augen im Porträt

Wie ist der Charakter der Korat?

Die Korat ist eine ausgesprochen kluge, aufmerksame und tief menschenbezogene Katze. Sie bindet sich sehr eng an ihre Bezugspersonen, folgt ihnen durch die Wohnung und sucht aktiv den Kontakt und die Zuwendung. Diese enge Bindung bedeutet aber auch, dass die Korat sensibel reagiert, wenn sie ignoriert wird oder zu wenig Aufmerksamkeit bekommt. Sie ist keine Katze für Menschen, die nur selten zu Hause sind und wenig Zeit für ihr Tier haben. Viele Korats haben ein ausgezeichnetes Gedächtnis und erkennen ihre Menschen und ihre Gewohnheiten sehr genau.

Gleichzeitig ist die Korat verspielt, neugierig und mäßig aktiv, ohne dabei so temperamentvoll wie manche orientalische Rasse zu sein. Sie mag ruhige, geordnete Verhältnisse und reagiert empfindlich auf laute Geräusche und hektische Umgebungen. Gegenüber vertrauten Menschen und anderen verträglichen Tieren ist sie zutraulich und liebevoll, gegenüber Fremden anfangs eher zurückhaltend. Damit ein junges Kätzchen von Anfang an souverän und sozial aufwächst, ist eine gute Prägung wichtig, wie unser Ratgeber zeigt, wie du ein Kitten richtig sozialisierst.

Zwei junge Korat Kätzchen erkunden neugierig ihre Umgebung

Welche rassetypischen Krankheiten hat die Korat?

Insgesamt gilt die Korat als robuste und langlebige Naturrasse, doch es gibt ein sehr wichtiges rassespezifisches Gesundheitsthema, das jede angehende Halterin und jeder angehende Halter kennen muss: die GM1- und die GM2-Gangliosidose. Dabei handelt es sich um zwei schwere, erblich bedingte Stoffwechselerkrankungen aus der Gruppe der lysosomalen Speicherkrankheiten. Durch einen genetischen Defekt fehlt ein bestimmtes Enzym, sodass sich schädliche Stoffwechselprodukte in den Nervenzellen anreichern. Betroffene Kätzchen entwickeln in den ersten Lebensmonaten fortschreitende neurologische Störungen wie Zittern, Bewegungs- und Koordinationsstörungen und Schwäche, die Erkrankung verläuft tödlich. Für die Tiere ist das ein schweres Leiden, für die Menschen eine große Belastung.

Die gute Nachricht ist, dass sich dieses Leid vollständig vermeiden lässt. Für beide Formen der Gangliosidose gibt es einen zuverlässigen Gentest, mit dem sich feststellen lässt, ob ein Tier gesund, Träger oder betroffen ist. Träger sind selbst völlig gesund, geben das Gen aber weiter. Verantwortungsvolle Züchter lassen ihre Zuchttiere testen und verpaaren niemals zwei Träger miteinander, sodass keine betroffenen Kätzchen mehr geboren werden. Achte deshalb beim Kauf unbedingt darauf, dass beide Elterntiere auf GM1 und GM2 getestet sind und dir die Ergebnisse schriftlich vorgelegt werden. Dies ist der wichtigste einzelne Punkt beim Kauf einer gesunden Korat. Solltest du bei deiner Katze neurologische Auffälligkeiten bemerken, warte nicht ab. Über unsere Plattform kannst du unkompliziert eine Tierärztin oder einen Tierarzt in deiner Nähe finden. Zur ersten Orientierung bei unklaren Beschwerden hilft dir außerdem unser Symptom-Checker, der die tierärztliche Untersuchung aber niemals ersetzt.

Abgesehen von der Gangliosidose ist die Korat vergleichsweise gesund. Wie bei allen Katzen kann im Laufe des Lebens die häufige Herzerkrankung HCM auftreten, weshalb das Abhören des Herzens in jede tierärztliche Vorsorgeuntersuchung gehört. Auch Zahnprobleme im Alter sind möglich. Insgesamt bleibt festzuhalten, dass eine Korat aus einer seriösen Zucht mit vollständiger GM1- und GM2-Testung der Elterntiere sehr gute Voraussetzungen für ein langes, gesundes Leben von 15 Jahren und mehr mitbringt.

Wie hältst du eine Korat artgerecht?

Die Korat eignet sich gut für die Wohnungshaltung, solange sie ausreichend Beschäftigung und vor allem viel menschliche Zuwendung bekommt. Weil sie so klug und aufmerksam ist, braucht sie geistige Auslastung durch Spiele, Intelligenzspielzeug und gemeinsame Aktivitäten mit ihren Menschen. Kratz- und Klettermöglichkeiten sowie erhöhte Aussichtsplätze gehören ebenfalls dazu. Ein gesicherter Balkon oder Garten ist ideal, damit sie ihre Umgebung beobachten kann. Wie du einen Balkon katzensicher gestaltest, erklärt unser Ratgeber zum katzensicheren Balkon. Viele Ideen zur Auslastung findest du außerdem in unserem Beitrag darüber, wie du eine Wohnungskatze beschäftigst.

Weil die Korat so menschenbezogen und sensibel ist, leidet sie besonders unter Einsamkeit. Wenn du viel außer Haus bist, solltest du ihr unbedingt Gesellschaft bieten, am besten durch eine zweite verträgliche Katze. Wie das Zusammenleben von zwei Katzen gelingt, zeigt unser Ratgeber dazu, zwei Katzen in der Wohnung zu halten. Sorge außerdem für eine ruhige, geordnete Umgebung, denn laute Geräusche und ständige Hektik setzen dieser feinfühligen Rasse zu. Weitere kurzhaarige Rassen im Vergleich findest du in unserer Übersicht der Kurzhaarkatzen.

Passt die Korat zu dir?

Die Korat passt zu dir, wenn du eine kluge, anhängliche und sensible Katze suchst, die eine sehr enge Bindung zu ihren Menschen aufbaut und viel Zeit und Zuwendung bekommt. Du solltest zu Hause für eine ruhige, geordnete Umgebung sorgen und bereit sein, ihr geistige Beschäftigung und am besten tierische Gesellschaft zu bieten. Besonders wichtig ist, dass du beim Kauf auf einen seriösen Züchter mit GM1- und GM2-Gentest der Elterntiere achtest. Weniger geeignet ist die Korat für Menschen, die selten zu Hause sind, ein sehr lautes, hektisches Umfeld haben oder eine besonders unabhängige, distanzierte Katze bevorzugen.

Wie pflegst du eine Korat?

Die Pflege der Korat ist dank ihres einlagigen Fells besonders unkompliziert. Weil die dichte Unterwolle fehlt, verliert die Korat vergleichsweise wenig Haare und neigt kaum zum Verfilzen. In der Regel genügt es, sie einmal pro Woche zu bürsten oder das Fell mit einem weichen Handschuh oder einem feuchten Tuch zu polieren, um lose Haare zu entfernen und den seidigen Glanz zu erhalten. Viele Korats genießen diese Zuwendung sichtlich, weil sie die Nähe zu ihren Menschen ohnehin lieben.

Wie bei jeder Katze gehören die regelmäßige Kontrolle von Ohren, Krallen und Zähnen zur Pflege. Gewöhne deine Korat von klein auf an das Bürsten und die Kontrollen, damit sie diese als angenehmes Ritual erlebt. Achte außerdem auf saubere Katzentoiletten und einen ruhigen Rückzugsort. Weil die Korat feinfühlig ist, trägt eine entspannte, verlässliche Routine wesentlich zu ihrem Wohlbefinden bei.

Was solltest du bei der Ernährung beachten?

Die Korat ist eine muskulöse, aktive Katze mit einem normalen Nährstoffbedarf für eine kleine bis mittelgroße Rasse. Sie braucht eine hochwertige, fleischbasierte Ernährung mit hohem Proteinanteil, die ihren muskulösen Körper und ihre Aktivität unterstützt. Achte auf altersgerechtes Futter vom Kätzchen über die erwachsene Katze bis zum Senior. Frisches Wasser sollte immer bereitstehen, um die Nieren zu unterstützen und die Katze zum Trinken zu animieren.

Weil die Korat mäßig aktiv ist und in der Wohnung leicht zu wenig Bewegung bekommt, solltest du auf ein gesundes Gewicht achten und regelmäßig die Rippen abtasten, besonders nach der Kastration. Sollte deine Katze zu viel wiegen, findest du Unterstützung in unserem Ratgeber, wie du eine übergewichtige Katze gesund abnehmen lässt. Regelmäßige Spielrunden halten die kluge Korat fit und geben ihr zugleich die geistige Beschäftigung und Zuwendung, die sie so schätzt.

Silberblaue Korat Katze ruht entspannt auf weicher Unterlage

💰 Was kostet eine Korat in Österreich und Deutschland?

Eine Korat aus seriöser Zucht mit Stammbaum, GM1- und GM2-Gentest und guter Aufzucht kostet in Österreich und Deutschland meist zwischen 900 und 1.500 Euro. Weil die Rasse hier sehr selten ist, kann es lange Wartezeiten geben, und die Anreise zum passenden Züchter ist oft weit. Von auffällig günstigen Angeboten ohne Papiere und ohne Gentest der Elterntiere solltest du unbedingt absehen, da die Gangliosidose sonst nicht ausgeschlossen ist. Die Erstausstattung mit Kratzbaum, Transportbox, Näpfen, Katzentoiletten und Spielzeug ist mit rund 200 bis 400 Euro zu veranschlagen. Die laufenden monatlichen Kosten für hochwertiges Futter, Katzenstreu und Kleinbedarf liegen bei etwa 40 bis 70 Euro. Dazu kommt eine Rücklage für die Tiergesundheit. Eine jährliche Vorsorgeuntersuchung mit Impfung kostet in Österreich meist zwischen 60 und 100 Euro, in Deutschland zwischen 50 und 90 Euro. Für unerwartete Behandlungen ist eine Katzenkrankenversicherung oder eine feste monatliche Rücklage sinnvoll.

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Häufige Fragen zur Korat Katze

Was ist die GM1- und GM2-Gangliosidose bei der Korat?
Das sind zwei schwere, erblich bedingte Stoffwechselerkrankungen aus der Gruppe der lysosomalen Speicherkrankheiten. Durch einen genetischen Defekt fehlt ein Enzym, sodass sich schädliche Stoffwechselprodukte in den Nervenzellen ansammeln. Betroffene Kätzchen entwickeln in den ersten Lebensmonaten fortschreitende neurologische Störungen, die Erkrankung verläuft tödlich. Für beide Formen gibt es einen zuverlässigen Gentest, mit dem verantwortungsvolle Züchter betroffene Verpaarungen sicher vermeiden.
Worauf muss ich beim Kauf einer Korat achten?
Der wichtigste Punkt ist der GM1- und GM2-Gentest der Elterntiere. Achte darauf, dass beide Elternteile getestet sind und dir die Ergebnisse schriftlich vorgelegt werden, denn nur so ist die schwere Gangliosidose sicher ausgeschlossen. Kaufe ausschließlich bei einem seriösen, auf die Rasse spezialisierten Züchter mit Stammbaum und guter, sozialisierter Aufzucht. Von günstigen Angeboten ohne Papiere und ohne Gentest solltest du unbedingt absehen.
Warum haben junge Korats noch keine grünen Augen?
Die Augenfarbe der Korat reift langsam. Kätzchen und Jungtiere haben oft noch bernsteinfarbene oder gelbliche Augen. Erst mit etwa zwei bis vier Jahren nehmen die Augen ihr endgültiges, leuchtendes Grün an. Das ist völlig normal und rassetypisch. Ein junges Tier mit noch nicht ganz grünen Augen ist also kein Grund zur Sorge, sondern zeigt einfach, dass die charakteristische Augenfarbe erst mit der Reife voll ausgeprägt ist.
Wie unterscheidet sich die Korat von der Russisch Blau?
Der auffälligste Unterschied ist das Fell. Die Russisch Blau hat ein dichtes, doppellagiges Plüschfell, das vom Körper absteht, während das Fell der Korat einlagig ist und eng anliegt. Zudem ist die Russisch Blau meist schlanker gebaut und eher zurückhaltend, während die Korat kompakter und muskulöser wirkt und sich sehr eng an ihre Menschen bindet. Auch das herzförmige Gesicht mit den großen grünen Augen ist typisch für die Korat.
Ist die Korat eine gute Familienkatze?
Die Korat kann eine wunderbare Familienkatze sein, wenn die Familie ihr viel Zuwendung schenkt und für eine ruhige Umgebung sorgt. Sie ist klug, anhänglich und liebevoll, reagiert aber sensibel auf Hektik und laute Geräusche. In einem eher ruhigen Zuhause mit Zeit für die Katze fühlt sie sich am wohlsten. Weniger geeignet ist sie für sehr turbulente Haushalte oder für Menschen, die selten zu Hause sind, denn Einsamkeit macht dieser feinfühligen Rasse zu schaffen.
Wie viel Fellpflege braucht die Korat?
Sehr wenig. Dank ihres einlagigen Fells ohne Unterwolle verliert die Korat wenig Haare und neigt kaum zum Verfilzen. In der Regel genügt es, sie einmal pro Woche zu bürsten oder das Fell mit einem weichen Handschuh oder feuchten Tuch zu polieren. Das erhält den seidigen Glanz und entfernt lose Haare. Viele Korats genießen diese Zuwendung, weil sie die Nähe zu ihren Menschen ohnehin lieben. Damit gehört sie zu den besonders pflegeleichten Rassen.
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