Hundeleckerlies

Kurz zusammengefasst

  • Belohnung und Vergnügen: Hundeleckerlies sind kleine Snacks, die Hunde als Belohnung oder Aufmerksamkeit erhalten. Sie dienen als Trainingstool oder Belohnung für gewünschtes Verhalten.
  • Vielfältige Typen: Es gibt verschiedene Arten von Hundeleckerlies wie Trockenfutter, Nassfutter, Gebäck, Snacks und gesunde Optionen. Sie sollten jedoch keine Hauptmahlzeit ersetzen und in angemessener Menge verabreicht werden.
  • Auswahlkriterien: Bei der Auswahl von Hundeleckerlies ist die Größe des Snacks, die Zutatenliste (natürliche Inhaltsstoffe, keine künstlichen Zusätze), die Gesundheit des Hundes, der Geschmack und eventuelle Allergien zu beachten.

Medizinische Prüfung / Online Redaktion

Dr. Volker Moser
Dr. Volker Moser
Medizinischer Experte
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Nadja Sukalia
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Hunde sind treue Begleiter, die uns jeden Tag mit ihrer Anwesenheit und ihrem unerschütterlichen Enthusiasmus erfreuen. Eine beliebte Möglichkeit, unsere Vierbeiner zu belohnen und ihnen Freude zu machen, sind Hundeleckerlies. Diese kleinen Snacks gibt es in verschiedenen Geschmacksrichtungen und Formen und sind eine willkommene Abwechslung im Hundefutter. Doch was steckt eigentlich in Hundeleckerlies und sind alle Produkte wirklich gesund für unsere Hunde? In diesem Artikel erfahren Sie mehr über das Thema Hundeleckerlies und erhalten Tipps, worauf Sie beim Kauf achten sollten.

Was sind Hundeleckerlies?

Hundeleckerlies sind kleine Snacks, die Hunde als Belohnung oder als kleine Aufmerksamkeit bekommen können. Sie sind in der Regel in kleiner Größe und werden als Trainingstool oder als Belohnung für bestimmtes Verhalten verwendet. Hundeleckerlies können aus verschiedenen Zutaten hergestellt werden, wie zum Beispiel Fleisch, Obst, Gemüse oder Getreide, und es gibt sie in vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen. Hundeleckerlies sollten keine Ersatzmahlzeit darstellen und in Maßen verfüttert werden, um Übergewicht zu vermeiden. Es gibt auch spezielle Hundeleckerlies für Hunde mit besonderen Bedürfnissen, wie zum Beispiel Zahnpflege-Leckerlies oder Leckerlies für Hunde mit Allergien.

Welche Arten von Hundeleckerlies gibt es?

Es gibt viele verschiedene Arten von Hundeleckerlies, die für Hunde geeignet sind. Dazu gehören:

  • Trockenfutter: Diese Leckerlies bestehen aus Trockenfutter, das in kleine Stücke geschnitten oder gepresst wurde. Sie sind lange haltbar und eignen sich gut als Belohnung für Hunde während des Trainings.
  • Nassfutter: Diese Leckerlies sind in der Regel in Dosen oder Beuteln verpackt und bestehen aus Fleisch oder Fisch, das in Sauce eingelegt ist. Sie sind meist etwas teurer als Trockenfutter, aber auch sehr beliebt bei Hunden.
  • Gebäck: Es gibt viele verschiedene Arten von Gebäck, das speziell für Hunde hergestellt wird. Dazu gehören zum Beispiel Kekse, Biskuits und Muffins. Diese Leckerlies sind meist aus natürlichen Zutaten hergestellt und eignen sich gut als Belohnung für Hunde.
  • Snacks: Snacks sind kleine, handliche Leckerlies, die in der Regel aus Fleisch oder Fisch hergestellt werden. Sie sind sehr beliebt bei Hunden und eignen sich gut als Belohnung für das Training.
  • Gesunde Snacks: Es gibt auch viele gesunde Snacks für Hunde, die aus natürlichen Zutaten wie Obst, Gemüse und Nüssen hergestellt werden. Diese Leckerlies sind eine gute Möglichkeit, um dem Hund zusätzliche Nährstoffe zu verabreichen.

Wie findet man das richtige Hundeleckerlie?

Es gibt einige Faktoren, die man bei der Wahl des richtigen Hundeleckerlies berücksichtigen sollte. Hier sind einige Tipps, die bei der Auswahl helfen können:

  • Beachten Sie die Größe des Leckerlies: Es ist wichtig, dass das Leckerlie für die Größe und den Rassetyp Ihres Hundes geeignet ist. Ein zu kleines Leckerlie könnte bei zu schnellem Verzehr verschluckt werden, während ein zu großes Leckerlie für manche Hunde schwer zu kauen sein könnte.
  • Achten Sie auf die Zutaten: Lesen Sie die Zutatenliste auf der Verpackung sorgfältig durch und achten Sie darauf, dass das Leckerlie aus natürlichen Zutaten besteht und keine künstlichen Aromen oder Farbstoffe enthält.
  • Berücksichtigen Sie die Gesundheit Ihres Hundes: Bedenken Sie, dass Hundeleckerlies zwar als Belohnung gedacht sind, aber trotzdem einen Teil der täglichen Nahrung Ihres Hundes ausmachen. Wählen Sie Leckerlies, die aus gesunden Zutaten bestehen und keine ungesunden Zusätze wie zu viel Fett oder Zucker enthalten.
  • Berücksichtigen Sie den Geschmack Ihres Hundes: Nicht jedes Leckerlie wird bei jedem Hund gleich beliebt sein. Probieren Sie verschiedene Geschmacksrichtungen aus und beobachten Sie, welche am besten bei Ihrem Hund ankommen.
  • Achten Sie auf das Alter Ihres Hundes: Es gibt Leckerlies, die speziell für Welpen oder ältere Hunde formuliert sind. Berücksichtigen Sie das Alter Ihres Hundes bei der Auswahl des Leckerlies.
  • Berücksichtigen Sie eventuelle Allergien: Wenn Ihr Hund eine Allergie hat, sollten Sie Leckerlies wählen, die keine Zutaten enthalten, auf die er allergisch reagiert.

 

 

Welche Hundeleckerlie Marken sind die besten?

Es gibt viele verschiedene Marken von Hundeleckerlies auf dem Markt. Welche sich am besten für Ihren Hund eignet, hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel Größe, Alter, Geschmack und Gesundheitsbedürfnisse Ihres Hundes. Einige der bekanntesten und von Hundebesitzern hoch geschätzten Marken für Hundeleckerlies sind:

  • Zuke’s: Diese Marke bietet eine große Auswahl an natürlichen Leckerlies in verschiedenen Geschmacksrichtungen, die ohne künstliche Aromen oder Farbstoffe hergestellt werden.
  • Merrick: Diese Marke bietet Leckerlies aus natürlichen Zutaten und achtet darauf, dass ihre Produkte frei von künstlichen Zusätzen sind. Sie haben auch spezielle Produkte für Welpen und ältere Hunde.
  • Wellness: Diese Marke bietet Leckerlies aus natürlichen Zutaten, die frei von künstlichen Aromen und Farbstoffen sind. Sie haben auch spezielle Produkte für Hunde mit besonderen Gesundheitsbedürfnissen wie Allergien oder Gewichtsproblemen.
  • Blue Buffalo: Diese Marke bietet eine große Auswahl an Leckerlies aus natürlichen Zutaten, die frei von künstlichen Zusätzen sind. Sie haben auch spezielle Produkte für Welpen und ältere Hunde.

Es ist wichtig, dass Sie die Zutatenliste auf der Verpackung lesen und sicherstellen, dass das Leckerlie für die Bedürfnisse Ihres Hundes geeignet ist, egal welche Marke Sie wählen.

Wie kann man selbst Hundeleckerlies herstellen?

Es ist ganz einfach, selbst Hundeleckerlies herzustellen. Hier sind ein paar Ideen für einfache Rezepte:

Käse-Kekse:

  • 1 Tasse Mehl
  • 1/2 Tasse geriebenen Käse
  • 1 Ei
  • 2 Esslöffel Öl

Alle Zutaten miteinander vermischen und den Teig auf einem bemehlten Backblech ausrollen. Anschließend mit einem Ausstechförmchen in die gewünschte Form schneiden und im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad für 10-15 Minuten backen.

Fleischbällchen:

  • 1 Tasse Hühner- oder Rinderfleisch, gekocht und zerkleinert
  • 1 Tasse Reis, gekocht
  • 1 Ei

Alle Zutaten miteinander vermischen und kleine Bällchen formen. Anschließend auf einem Backblech verteilen und im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad für 20-25 Minuten backen.

Obst-Muffins:

  • 1 Tasse Mehl
  • 1/2 Tasse Haferflocken
  • 1/4 Tasse Obst, gehackt (z.B. Banane, Apfel oder Birne)
  • 1 Ei
  • 2 Esslöffel Öl

Alle Zutaten miteinander vermischen und in Muffinformen verteilen. Im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad für 20-25 Minuten backen.

Es gibt noch viele weitere Rezepte, die man ausprobieren kann. Es ist wichtig, dass man bei der Herstellung von Hundeleckerlies immer darauf achtet, dass sie für Hunde geeignet sind und keine Zutaten enthalten, die für Hunde giftig sind, wie zum Beispiel Schokolade oder Rosinen.

Wie setzt man Hundeleckerlies beim Training richtig ein?

Hundeleckerlies können beim Training eine gute Motivation für den Hund sein, wenn sie richtig eingesetzt werden. 

Hier sind einige Tipps, wie Sie Hundeleckerlies beim Training einsetzen können:

  1. Verwenden Sie das Leckerlie als Belohnung, um Ihrem Hund positive Verstärkung zu geben, wenn er eine Aufgabe oder ein Kommando richtig ausführt.
  2. Verteilen Sie das Leckerlie in kleine Portionen, damit Ihr Hund nicht zu viel auf einmal bekommt und sich nicht überfüttert.
  3. Verwenden Sie das Leckerlie zur Ablenkung. Wenn Ihr Hund abgelenkt wird, können Sie ihm das Leckerlie geben, um seine Aufmerksamkeit wieder auf das Training zu lenken.
  4. Verwenden Sie das Leckerlie als Anreiz, um Ihrem Hund eine Belohnung in Aussicht zu stellen, wenn er eine schwierige Aufgabe erfolgreich abschließt.
  5. Verwenden Sie das Leckerlie in Kombination mit Lob und Streicheleinheiten, um Ihrem Hund zu zeigen, dass Sie stolz auf ihn sind und ihm dankbar sind, dass er Ihrem Kommando gefolgt ist.

 

 

Hundeleckerlies und Allergien: Was muss man beachten?

Wenn Ihr Hund Allergien hat, ist es wichtig, dass Sie bei der Auswahl von Hundeleckerlies besonders aufmerksam sind. Es gibt einige Zutaten, auf die Hunde häufiger allergisch reagieren, darunter Weizen, Mais, Soja und bestimmte Fleischsorten wie Rind oder Hühnchen. Wenn Ihr Hund Allergien hat, sollten Sie nach Leckerlies suchen, die diese Zutaten nicht enthalten.

Es gibt auch einige Hundeleckerlie-Marken, die speziell für Hunde mit Allergien oder Unverträglichkeiten formuliert sind. Diese Leckerlies sind aus hypoallergenen Zutaten hergestellt und können eine gute Wahl sein, wenn Ihr Hund besondere Gesundheitsbedürfnisse hat.

Es ist auch wichtig zu beachten, dass Hundeleckerlies nicht als Hauptnahrungsquelle dienen sollten und dass Ihr Hund ausgewogen und auf seine individuellen Bedürfnisse abgestimmt ernährt werden sollte. Wenn Sie sich unsicher sind, wie Sie das Futter Ihres Hundes anpassen sollten, um möglichen Allergien Rechnung zu tragen, sollten Sie sich an Ihren Tierarzt wenden.

Welche Alternativen zu Hundeleckerlies gibt es?

Es gibt viele Alternativen zu Hundeleckerlies, die Hunde genauso gerne mögen. Hier sind einige Ideen:

  • Gemüsesticks: Karotten, Gurken, Brokkoli und andere gesunde Gemüse-Sticks eignen sich hervorragend als Snacks für Hunde.
  • Obst: Manche Hunde mögen auch Obst wie Apfelscheiben oder Beeren. Bedenken Sie jedoch, dass manche Obstsorten für Hunde giftig sein können, zum Beispiel Rosinen und Weintrauben.
  • Fleischwürfel: Kleine Würfel aus rohem Fleisch, zum Beispiel Hähnchenbrust oder Rindfleisch, sind eine gesunde Alternative zu Hundeleckerlies.
  • Trockenfutter: Manche Hunde lieben es, wenn Sie ihr Trockenfutter als Snack zwischendurch bekommen. Bedenken Sie jedoch, dass Trockenfutter nicht so nahrhaft ist wie andere Alternativen und daher nicht in großen Mengen gegeben werden sollte.
  • Kauknochen: Kauknochen sind eine gute Möglichkeit, um Hunde zu beschäftigen und ihre Zähne zu putzen. Es gibt viele verschiedene Arten von Kauknochen auf dem Markt, von natürlichen Hunde-Kausnacks bis hin zu synthetischen Alternativen.

Wieviel kosten Hundeleckerlies?

Die Kosten von Hundeleckerlies können stark variieren und hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel der Größe der Packung, der Marke und den Zutaten. Im Allgemeinen sind Hundeleckerlies in der Regel günstiger als Hauptfutter, aber teurer als Trockenfutter.

Einige Packungen mit Hundeleckerlies können bereits für weniger als fünf Euro erhältlich sein, während andere bis zu 20 Euro oder mehr kosten können. Im Durchschnitt liegen die Kosten für Hundeleckerlies zwischen zehn und 15 Euro pro Packung. Es lohnt sich jedoch, verschiedene Marken und Größen zu vergleichen, um das beste Angebot zu finden.

Fazit:

Hundeleckerlies sind eine beliebte Wahl, um Hunde zu belohnen oder zu beschäftigen. Es gibt jedoch viele gesündere und nahrhaftere Alternativen, die Hunde ebenso gerne mögen. Gemüsesticks, Obst, Fleischwürfel und sogar Trockenfutter können als Snacks für Hunde dienen, während Kauknochen eine tolle Möglichkeit sind, um die Zähne von Hunden zu putzen und sie zu beschäftigen. Wenn Sie Hundeleckerlies verwenden, sollten Sie darauf achten, dass sie aus hochwertigen Zutaten bestehen und in Maßen gegeben werden, um Übergewicht bei Hunden zu vermeiden.

Medizinische Qualitätsprüfung

Medizinischer Experte

Dr. med. vet. Volker Moser, studierte an der Veterinär-Universität Wien und schrieb seine Dissertation auf dem Gebiet Molekularmedizin (Tumorgenetik). Seit 1997 arbeitet Dr. Moser als selbstständiger Tierarzt im Bereich der Kleintiermedizin, Wiederkäuer- und Pferdemedizin. Zahlreiche Fort- und Zusatzausbildungen und seine ständige Mitarbeit in diversen Kleintierkliniken und -praxen runden seine jahrelange Berufspraxis ab. Dr. Moser engagiert sich seit 1998 in der ÖTK und VÖK und ist seit 2021 Generalsekretär bei UEVP (Union of European Veterinary Practitioners). Er ist Autor zahlreicher wissenschaftlicher und klinischer Publikationen in Fachzeitschriften.
Zuletzt geändert: November 19, 2023

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