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Hund kratzt sich bei den Augen

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Wenn dein Hund sich häufig bei den Augen kratzt, ist das nie nur eine Marotte. Hinter dem Verhalten steckt fast immer ein konkreter Reiz, ein Juckreiz, ein Schmerz oder ein Fremdkörpergefühl. Mögliche Ursachen reichen von harmlosen Pollen über bakterielle Bindehautentzündung, Trockenes Auge, Hornhautverletzungen, Fremdkörper, Glaukom, atopische Dermatitis, Lid- und Wimpernfehlstellungen bis hin zu Tumoren. Jede dieser Ursachen braucht eine eigene Diagnostik und Therapie. Selbsttherapie mit Hausmitteln, Menschen-Augentropfen oder Eigeninitiative am Auge ist riskant, weil das Auge ein hochempfindliches Organ ist und falsche Behandlung innerhalb von Stunden bleibende Schäden verursachen kann. Dieser tierärztlich überprüfte Ratgeber führt dich durch alle wichtigen Differenzialdiagnosen, zeigt was du selbst beobachten und schützen kannst, und macht klar, wann der Tierarztbesuch dringend ist. Für Halter:innen in Österreich (AT) und Deutschland gleichermaßen relevant. Der Inhalt ist tierärztlich überprüft.

Notfall

Notfall: Akute Augenschmerzen sind ein Akutfall

Bei plötzlich zugekniffenem Auge, starker Rötung, vermehrtem Tränenfluss, Trübung der Hornhaut oder Lichtempfindlichkeit fahre noch heute in eine Praxis oder Augenklinik. Hornhautulzera, akutes Glaukom oder Fremdkörper können innerhalb weniger Stunden zur Erblindung führen. Halsbänder durch Brustgeschirre ersetzen und einen Halskragen aufsetzen, damit der Hund nicht weiter kratzt.

Warum kratzt sich dein Hund bei den Augen?

Kratzen am Auge ist eine reflektorische Antwort auf Juckreiz, Schmerz oder Fremdkörpergefühl. Der Hund versucht den Reiz zu beseitigen, verschlimmert dabei aber oft die Situation, weil seine Krallen weitere Verletzungen am empfindlichen Augengewebe verursachen.

Die Ursachen lassen sich grob in vier Gruppen einteilen. Erstens entzündliche Erkrankungen wie Konjunktivitis (Bindehautentzündung), Keratitis (Hornhautentzündung) oder Uveitis (Entzündung der Aderhaut). Zweitens mechanische Reize wie Fremdkörper (Grannen, Sandkörner, Insekten), Wimpern- oder Lidfehlstellungen (Distichiasis, Entropium, Ektropium). Drittens allergische Reaktionen im Rahmen einer atopischen Dermatitis oder Futtermittelunverträglichkeit. Viertens Schmerz aufgrund von Glaukom, Hornhautulkus oder Verletzung.

Beobachte genau, ein- oder beidseitig, mit Tränenfluss oder ohne, mit Schwellung oder ohne, mit Hautveränderungen rund ums Auge oder ohne, akut innerhalb von Stunden oder schleichend über Tage. Diese Beobachtungen helfen der Tierärzt:in, die Differenzialdiagnose einzugrenzen.

Bei brachycephalen Rassen wie Mops, Französische Bulldogge, Pekinese oder Shih Tzu sind Augenprobleme aufgrund anatomischer Besonderheiten besonders häufig. Die Augen liegen exponiert, das Lid schließt oft nicht vollständig (Lagophthalmus), die Hornhaut trocknet aus. Mehr unter brachycephales Syndrom.

Hund kratzt sich bei den Augen – go4vet

Was ist Konjunktivitis und wie erkennst du sie?

Die Bindehautentzündung ist die häufigste Augenerkrankung beim Hund. Klinisch zeigt sich Rötung der Bindehaut, vermehrter Tränenfluss oder eitrige Sekretion, Schwellung, leichter Juckreiz und gelegentliches Kratzen. Der Hund hält das Auge nicht zu, ist nicht hochgradig schmerzempfindlich und reagiert auf Lichtreize normal.

Ursächlich kommen virale Infektionen (Hundestaupe, Adenovirus), bakterielle Infektionen (Staphylokokken, Streptokokken), Allergien, mechanische Reize, Trockenes Auge oder Sekundärinfektionen anderer Erkrankungen in Frage. Mehr zur Hundestaupe unter Staupe.

Die Diagnose erfolgt klinisch in der Tierarztpraxis mit Spaltlampe oder direktem Sehen, gegebenenfalls mit Schirmer-Tränentest, Fluoreszein-Färbung zur Hornhautbeurteilung und bakteriologischem Abstrich. Die Therapie besteht aus topischer antibiotischer oder antiallergischer Augentropfen, je nach Ursache.

Wichtig ist die Unterscheidung zwischen einfacher Konjunktivitis und schwereren Erkrankungen. Eine Bindehautentzündung allein ist meist gut behandelbar. Wenn aber der Hund das Auge zukneift, vermehrt blinzelt, Lichtscheu zeigt oder die Hornhaut trüb wird, liegt möglicherweise ein Hornhautulkus, Uveitis oder Glaukom vor, das ist ein anderer Schwierigkeitsgrad.

Was ist ein Hornhautulkus und warum ist es ein Notfall?

Ein Hornhautulkus, also eine Verletzung des äußersten Hornhautepithels mit oder ohne tiefere Schichtbeteiligung, ist eine der häufigsten Notfallursachen am Auge. Es entsteht durch mechanische Verletzung (Krallen, Äste, Sandkörner, Wimpern, Selbstkratzen), durch Trockenes Auge mit chronischer Erosion oder durch Infektionen.

Klinisch zeigt sich akute Lichtscheu, Zukneifen des Auges (Blepharospasmus), vermehrter Tränenfluss, oft Augenausfluss, Hornhauttrübung und starker Schmerz. Der Hund kratzt sich verstärkt, was die Situation in wenigen Stunden katastrophal verschlimmern kann. Innerhalb von 24 bis 48 Stunden kann ein einfaches Ulkus zu einem Descemetozele oder einer Hornhautperforation werden, die nur noch chirurgisch zu retten ist.

Die Diagnose erfolgt mit Fluoreszein-Färbung. Der Farbstoff bindet an verletztes Gewebe und macht das Ulkus unter blauem Licht sichtbar. Die Therapie kombiniert topische Antibiotika, gegebenenfalls Atropin gegen Pupillenkrampf, Schmerztherapie und einen Halskragen zum Schutz vor weiterem Selbstkratzen.

Bei tiefen oder infizierten Ulzera, bei Descemetozele oder Perforation ist die Überweisung in eine ophthalmologische Spezialpraxis dringend. Hornhauttransplantationen, Bindehautlappen-Chirurgie oder Tarsorraphie (vorübergehender Lidverschluss) gehören in spezialisierte Hände.

Was ist Trockenes Auge (KCS) beim Hund?

Keratoconjunctivitis sicca, kurz KCS oder Trockenes Auge, ist eine häufige chronische Augenerkrankung. Die Tränenproduktion ist verringert, die Augenoberfläche trocknet aus, es entstehen wiederkehrende Bindehautentzündungen, Hornhautulzera, schließlich Vernarbung und Trübung mit Sehbeeinträchtigung.

Ursächlich liegt meist eine immunvermittelte Entzündung der Tränendrüse vor, seltener neurogene Schädigung, virale Infektionen oder medikamentöse Nebenwirkungen. Prädisponiert sind Cocker Spaniel, West Highland White Terrier, Shih Tzu, Pekinese und Englische Bulldogge.

Die Diagnose erfolgt mit dem Schirmer-Tränentest, einem standardisierten Filterpapierstreifen, der eine Minute im unteren Augenlid verbleibt. Werte unter 10 Millimeter pro Minute sind diagnostisch, normale Werte liegen zwischen 15 und 25 Millimetern.

Die Therapie ist meist lebenslang. Topische Cyclosporin- oder Tacrolimus-Tropfen stimulieren die Tränenproduktion, künstliche Tränen ergänzen die fehlende Tränenflüssigkeit, antibiotische Tropfen behandeln Sekundärinfektionen. Konsequente Anwendung ist Pflicht, sonst entwickelt sich aus KCS innerhalb weniger Monate eine schwere Hornhautvernarbung mit Erblindung.

Welche Lid- und Wimpernfehlstellungen verursachen Kratzen?

Entropium ist die Einstülpung des Lidrandes nach innen, sodass die Wimpern oder das Lidhaar dauerhaft auf der Hornhaut reiben. Der Hund kneift das Auge zu, kratzt häufig, hat chronischen Tränenfluss und entwickelt Hornhautläsionen. Prädisponiert sind Englische Bulldogge, Bordeaux Dogge, Mastiff, Shar Pei, Chow Chow und Bernhardiner. Die Behandlung ist chirurgisch, mit Korrektur des Lidrandes.

Ektropium ist das Gegenteil, also die Auswärtsstülpung. Die Bindehaut liegt frei, trocknet aus, ist anfällig für Konjunktivitis. Häufig bei Bloodhound, Bernhardiner, Berner Sennenhund und Cocker Spaniel. Auch hier ist die operative Korrektur die Therapie der Wahl.

Distichiasis bezeichnet zusätzliche Wimpern, die aus den Meibom-Drüsen am Lidrand wachsen und die Hornhaut reizen. Häufig bei Cocker Spaniel, Pekinese, Shih Tzu, Lhasa Apso und Yorkshire Terrier. Behandlung mit Kryochirurgie, Elektroepilation oder operativer Entfernung.

Trichiasis ist normales Lidhaar, das fehlerhaft Richtung Auge wächst, oft als Folge von Lidfehlstellungen. Behandlung der Grundursache, gegebenenfalls Lidkorrektur. Bei brachycephalen Rassen mit Nasenfaltentrichiasis (Haare der Nasenfalte reiben am Auge) ist die operative Faltenkorrektur sinnvoll.

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Wie schützt du das Auge im Alltag?

Bei akutem Kratzen ist der erste Schritt der Halskragen, der den weiteren mechanischen Schaden verhindert. Halskragen gibt es als klassischen Plastik-Trichter, weiche Polster-Kragen oder aufblasbare Modelle. Wähle den Typ, den dein Hund einigermaßen toleriert und der weit genug ist, dass er das Auge nicht erreichen kann.

Vermeide Halsbänder, die Druck auf den Hals ausüben, das erhöht den Augeninnendruck und kann bei prädisponierten Hunden Glaukom auslösen. Brustgeschirre sind die bessere Wahl, vor allem bei brachycephalen Rassen.

Im Alltag kontrolliere die Augen täglich. Bei brachycephalen Rassen mit Nasenfalten reinige diese mehrmals täglich mit einem feuchten Tuch, sonst sammeln sich Sekret und Bakterien. Bei Tränenstein an hellen Hunden (Malteser, Bichon) hilft ein spezieller Augenreiniger, der den Verfärbungen entgegenwirkt.

Bei Spaziergängen in trockener Wiese im Sommer hohe Wachsamkeit für Grannen, die im Auge sehr schmerzhaft sind und chirurgisch entfernt werden müssen. Mehr zur allgemeinen Pfotenkontrolle nach dem Spaziergang unter Pfotenpflege.

Verwende niemals Augentropfen oder Salben aus der Humanmedizin, ohne sie vorher tierärztlich abzuklären. Manche Wirkstoffe sind für Hunde toxisch oder ungeeignet. Auch Spülungen mit Kochsalzlösung können ein perforiertes Auge verschlimmern, im Zweifel nichts machen und sofort in die Praxis fahren.

Wann ist der Tierarztbesuch dringend?

Sofort am selben Tag bei plötzlich zugekniffenem Auge, starker Rötung, Hornhauttrübung, Lichtempfindlichkeit, blutigem oder eitrigem Ausfluss, sichtbarer Verletzung oder Fremdkörper. Sofort am selben Tag bei Verdacht auf Glaukom (großes, leuchtendes Auge, starker Schmerz, Erbrechen). Sofort bei akut starkem Kratzen, das nicht aufhört.

Innerhalb von 24 bis 48 Stunden bei chronisch geröteten Augen ohne Schmerz, vermehrtem Tränen, leichtem Sekret, leichtem Kratzen ohne Lidschluss. Innerhalb einer Woche bei wiederkehrenden milden Symptomen, die schon länger bekannt sind.

Eine elektive Vorstellung reicht bei Tränenverfärbungen ohne weitere Symptome, mit dem Hinweis, beim Routinebesuch einen Schirmer-Test mitzumachen. Bei brachycephalen Rassen empfiehlt sich ein jährlicher Check beim Augen-Tierärzt:in, auch ohne akute Symptome.

Über unsere Tierarztsuche findest du Praxen mit ophthalmologischem Schwerpunkt sowie spezialisierte Augenkliniken in deiner Region. In Wien, Graz, Berlin und München gibt es Universitätskliniken mit ophthalmologischen Sprechstunden, an die viele Tierärzt:innen gezielt überweisen.

Tierärztlicher Blick: Was raten wir Halter:innen?

Aus tierärztlicher Sicht ist die wichtigste Botschaft: Augenprobleme tolerieren keine Verzögerung. Was am Bewegungsapparat oder am Magen-Darm-Trakt vielleicht zwei Tage warten kann, kann am Auge in zwei Tagen die Sehkraft kosten. Im Zweifel früh statt spät, lieber ein Mal zu viel als ein Mal zu wenig in der Praxis.

In der Praxis sehen wir oft Hunde mit Hornhautulzera, die sich der Halter:in über mehrere Tage entwickelt haben, weil die ersten Symptome unterschätzt wurden. Diese Verzögerung verlängert die Heilung, erhöht die Behandlungskosten deutlich und kann im schlechtesten Fall zur Hornhautperforation und Augapfelverlust führen. Die Faustregel: Wenn der Hund ein Auge zukneift, ist es ein Notfall, kein Beobachtungsfall.

Bei chronischen Augenproblemen ist die saubere Diagnostik mit Schirmer-Test, Fluoreszein-Färbung und Spaltlampe Pflicht. Selbsttherapie mit Tropfen aus dem Internet oder aus der Humanmedizin verschlechtert oft die Situation. Auch die unkontrollierte Anwendung von Kortison-Augentropfen kann bei Vorliegen eines Hornhautulkus die Hornhaut innerhalb weniger Tage perforieren.

Bei prädisponierten Rassen lohnt sich die jährliche Vorsorgeuntersuchung beim spezialisierten Augen-Tierärzt:in, auch ohne akute Symptome. KCS, Glaukom oder Linsentrübung lassen sich in der Frühphase deutlich besser behandeln als im Endstadium. Mehr zur atopischen Hintergrunderkrankung mit Augenbeteiligung unter atopische Dermatitis Hund.

Im Alltag schützt ein konsequentes Routine-Check-Schema. Tägliches kurzes Anschauen beider Augen, wöchentliches Reinigen der Augenpartie bei prädisponierten Rassen, Vermeidung von Halsbändern bei prädisponierten Rassen, sofortige Vorstellung bei den ersten Anzeichen einer Augenproblematik. Diese Vorsorge spart deinem Hund jahrelange Augenmedikamente und dir hohe Tierarztrechnungen. Mehr zur Welpensozialisierung mit früher Augenkontrolle unter Welpenerziehung Ratgeber und zur ergänzenden Pflege unter Fellpflege beim Hund.

Ein letzter wichtiger Hinweis betrifft die Compliance bei der Tropfenanwendung. Augentropfen müssen oft viermal täglich über zwei bis vier Wochen verabreicht werden. Viele Halter:innen brechen die Behandlung ab, sobald die akuten Symptome nachlassen. Genau das fördert Rückfälle und Resistenzbildung. Halte den Behandlungsplan konsequent ein und vereinbare immer einen Kontrolltermin nach Abschluss, um die Heilung mit Schirmer-Test und Fluoreszein zu überprüfen. Bei chronischen Erkrankungen wie KCS lohnt sich eine ehrliche Gespräch mit der Tierärzt:in über das Lebenszeitmanagement, denn diese Behandlung wird zur dauerhaften Routine, vergleichbar einer Insulin-Therapie bei Diabetes. Wer das früh akzeptiert und in den Alltag integriert, sichert seinem Hund eine gute Sehkraft bis ins hohe Alter.

Häufige Fragen wenn der Hund sich bei den Augen kratzt

Wie lange darf mein Hund sich bei den Augen kratzen, bevor ich zur Praxis muss?
Bei akutem starkem Kratzen, zugekniffenem Auge, Rötung, Lichtscheu oder Augenausfluss am selben Tag in die Praxis. Bei mildem episodischem Reiben über mehrere Tage zumindest innerhalb von 48 Stunden. Augen tolerieren Verzögerung schlecht, das Sehkraftverlust-Risiko ist real.
Darf ich Augentropfen aus der Humanmedizin verwenden?
Nein, ohne tierärztliche Abklärung niemals. Manche Wirkstoffe sind für Hunde ungeeignet oder toxisch. Vor allem Kortison-Augentropfen können bei undiagnostiziertem Hornhautulkus die Hornhaut binnen Tagen perforieren. Künstliche Tränen ohne Konservierungsmittel sind in Akutsituationen meist sicher, aber auch hier zuerst Tierärzt:in fragen.
Was ist Trockenes Auge beim Hund?
Keratoconjunctivitis sicca, kurz KCS, ist eine chronische Erkrankung mit verminderter Tränenproduktion. Sie führt zu wiederkehrenden Bindehautentzündungen, Hornhautläsionen und ohne Therapie zu Vernarbung und Sehverlust. Diagnose mit Schirmer-Tränentest, lebenslange Behandlung mit Cyclosporin oder Tacrolimus und künstlichen Tränen.
Welche Hunderassen haben besonders oft Augenprobleme?
Brachycephale Rassen wie Mops, Französische Bulldogge, Pekinese, Shih Tzu, Boston Terrier sowie Cocker Spaniel, West Highland White Terrier, Bernhardiner, Bordeaux Dogge, Shar Pei. Bei diesen Rassen lohnt sich die jährliche Vorsorgeuntersuchung beim Augen-Tierärzt:in, auch ohne akute Symptome.
Was ist ein Halskragen und wann brauche ich ihn?
Ein Halskragen verhindert das Selbstkratzen am Auge und erlaubt der Hornhaut die ungestörte Heilung. Bei jedem akuten Augenproblem mit Kratztendenz ist er Pflicht. Es gibt klassische Trichter, weiche Polster und aufblasbare Varianten. Wähle das Modell, das dein Hund toleriert und das den Kontakt zum Auge sicher verhindert.
Können Allergien Augenkratzen verursachen?
Ja. Atopische Dermatitis und Futtermittelunverträglichkeit verursachen häufig Bindehautentzündungen mit Juckreiz und Kratzen am Auge. Bei jährlich wiederkehrenden Episoden lohnt sich eine systematische Allergiediagnostik mit Eliminationsdiät, Intrakutantest oder Serum-IgE-Test in einer dermatologischen Spezialpraxis.
Was kostet eine Augenuntersuchung in Österreich?
Eine ophthalmologische Basis-Untersuchung kostet je nach Praxis 60 bis 120 Euro. Spezielle Untersuchungen wie Augeninnendruckmessung, Schirmer-Test, Fluoreszein-Färbung sind oft enthalten. Eine Hornhautulkus-Behandlung mit Tropfen über zwei bis vier Wochen kostet meist 100 bis 250 Euro inklusive Kontrollen.
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