Pfotenpflege beim Hund

Kurz zusammengefasst

  • Die Pfotenpflege ist entscheidend für die Gesundheit und das Wohlbefinden von Hunden, da sie Verletzungen und Schmerzen verhindert, insbesondere bei Outdoor-Aktivitäten.
  • Sie schützt vor Verletzungen, beugt Pilz- und Bakterieninfektionen vor, ermöglicht die Früherkennung von Gesundheitsproblemen und reduziert Schmutz im Haus.
  • Die Pfotenpflege umfasst Reinigung, Verletzungs- und Entzündungskontrolle, Überprüfung von Hornhaut, Schorf und Parasiten, Pflege von Ballen und Krallen.

Prüfung / Online Redaktion

Nadja Sukalia
Online Redaktion

Die Pfotenpflege ist ein wichtiger Bestandteil der Gesundheitsvorsorge für Hunde. Wie der Name schon sagt, geht es darum, die Pfoten des Hundes in einwandfreiem Zustand zu halten und ihn vor Verletzungen und Schmerzen zu schützen. Eine gute Pfotenpflege ist entscheidend für die Gesundheit und das Wohlbefinden des Hundes, insbesondere wenn er viel draußen unterwegs ist.

Was versteht man unter Pfotenpflege?

Pfotenpflege bezieht sich auf die Reinigung, Pflege und Gesundheitsvorsorge der Pfoten eines Hundes. Dazu gehört:

  • die Reinigung und Entfernung von Schmutz, Sand, Steinchen oder anderem Unrat aus den Pfoten
  • die Kontrolle auf Verletzungen wie Risse, Schnitte, Verletzungen oder Entzündungen
  • die Kontrolle auf Hornhaut, Schorf oder andere Anzeichen von Hautproblemen
  • die Kontrolle auf Zecken oder andere Parasiten
  • die Kontrolle auf eventuelle Fehlstellungen oder Deformierungen der Pfoten
  • die Pflege von Ballen und Zehennägeln

Es ist wichtig, die Pfoten eines Hundes regelmäßig zu überprüfen und zu pflegen, um Verletzungen oder gesundheitliche Probleme frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Auch bei längeren Spaziergängen oder Wanderungen, besonders auf rauem und unebenem Untergrund, sollten die Pfoten des Hundes überprüft werden, um eventuelle Verletzungen oder Beschwerden zu vermeiden.

Warum ist Pfotenpflege für den Hund wichtig?

Pfotenpflege ist für den Hund wichtig, da die Pfoten des Hundes täglich einer Vielzahl von Belastungen ausgesetzt sind und dadurch anfälliger für Verletzungen und Erkrankungen sein können. Einige Gründe, warum Pfotenpflege wichtig ist, sind:

  • Schutz vor Verletzungen: Die Pfoten des Hundes sind anfällig für Verletzungen durch Glasscherben, spitze Steine, heißen Asphalt und andere Gefahren, die auf Spaziergängen oder im Freien gefunden werden können. Eine regelmäßige Pfotenpflege kann helfen, Verletzungen zu vermeiden und schnell zu erkennen, wenn eine Verletzung auftritt.
  • Vorbeugung von Pilz- und Bakterieninfektionen: Pfoten sind anfällig für Pilz- und Bakterieninfektionen, insbesondere wenn sie feucht und warm sind. Eine regelmäßige Pfotenpflege kann helfen, diese Infektionen zu vermeiden, indem sie die Pfoten sauber und trocken hält.
  • Erkennen von Gesundheitsproblemen: Eine regelmäßige Pfotenpflege ermöglicht es, Veränderungen in der Pfotenstruktur oder -farbe frühzeitig zu erkennen, die auf ein Gesundheitsproblem hinweisen können.
  • Verhinderung von Kratzern und Schmutz: Pfotenpflege hilft auch dabei, das Eindringen von Schmutz und Kratzern in das Haus zu vermeiden, was die Reinigung erleichtert und das Risiko von Allergien und anderen gesundheitlichen Problemen minimiert.
  • Verbesserung der Beziehung mit dem Hund: Pfotenpflege ist auch eine gute Gelegenheit, um die Beziehung zwischen dem Hund und dem Halter zu stärken und dem Hund zu zeigen, dass man sich um ihn kümmert.

Wozu kann mangelnde Pfotenpflege führen?

Mangelnde Pfotenpflege kann zu einer Vielzahl von Problemen führen, die sowohl die Gesundheit als auch das Wohlbefinden des Hundes beeinträchtigen können, wie z. B.:

  • Hornhaut: Hornhautbildung kann Schmerzen und Unbehagen zur Folge haben und die Beweglichkeit des Hundes beeinträchtigen.
  • Rissige Ballen: Rissige Ballen können Schmerzen verursachen und eine Eintrittspforte für Infektionen bieten.
  • Verletzungen: Unbereinigte und ungeschnittene Krallen können zu Verletzungen der Pfoten führen, wenn der Hund auf harten Oberflächen läuft oder springt.
  • Pilz- und bakterielle Infektionen: Eine unhygienische Pfotenpflege kann Pilz- und bakterielle Infektionen der Pfoten verursachen.
  • Schmerzen beim Laufen oder bei Belastungen: Wenn die Pfoten nicht in einwandfreiem Zustand sind, kann es zu Schmerzen beim Laufen oder bei Belastungen kommen, was die Beweglichkeit und das Wohlbefinden des Hundes beeinträchtigen kann.
  • Veränderungen im Gangbild: Eine mangelhafte Pfotenpflege kann zu Veränderungen im Gangbild des Hundes führen und somit zu langfristigen gesundheitlichen Problemen.

Die Anatomie einer Hundepfote

Die Anatomie einer Hundepfote besteht aus mehreren wichtigen Strukturen, die zusammenarbeiten, um dem Hund Stabilität und Unterstützung zu bieten, wenn er läuft, springt und sich bewegt. Einige der wichtigsten Strukturen einer Hundepfote sind:

  • Krallen: Die Krallen sind die harten, hornartigen Strukturen an der Spitze der Pfoten des Hundes. Sie dienen dazu, den Hund beim Laufen und Springen auf verschiedenen Oberflächen zu unterstützen.
  • Ballen: Die Ballen sind die runden, polsterartigen Strukturen an der Unterseite der Pfoten des Hundes. Sie schützen den Hund beim Laufen auf harten Oberflächen und bieten ihm Dämpfung.
  • Pfotenpolster: Die Pfotenpolster sind die hornartigen Strukturen, die die Ballen des Hundes umgeben. Auch Sie dienen dazu, den Hund beim Laufen auf harten Oberflächen zu schützen und ihm Dämpfung zu bieten.
  • Zehengelenke: Die Zehengelenke sind die Gelenke, die die Zehen des Hundes miteinander verbinden

Wie erkennt man, dass Pfotenpflege notwendig wird?

Es gibt einige Anzeichen, die darauf hindeuten können, dass die Pfotenpflege des Hundes notwendig wird:

  • Die Pfoten des Hundes sehen rau und schuppig aus und es hat sich Hornhaut gebildet
  • Die Ballen des Hundes sind rissig oder gereizt 
  • Die Pfoten des Hundes sind schmutzig oder staubig 
  • Die Krallen des Hundes sind zu lang, was Laufen und das Gleichgewicht des Hundes beeinträchtigen kann 
  • Der Hund verspürt Schmerzen oder Unbehagen beim Laufen
  • Der Hund zeigt plötzlich ein auffälliges Gangbild, z. B. hinken

Was gehört zur Pfotenpflege?

Zur Pfotenpflege gehören verschiedene Schritte, die darauf abzielen, die Pfoten eines Hundes sauber, gesund und in gutem Zustand zu halten. Dazu gehört:

  • Reinigung: Die Pfoten des Hundes sollten regelmäßig von Schmutz, Sand, Steinchen oder anderem Unrat befreit werden.
  • Kontrolle auf Verletzungen: Die Pfoten sollten auf Risse, Schnitte, Verletzungen oder Entzündungen überprüft werden.
  • Kontrolle auf Hornhaut, Schorf oder andere Anzeichen von Hautproblemen: die Pfoten sollten auf Hornhaut, Schorf oder andere Anzeichen von Hautproblemen überprüft werden.
  • Kontrolle auf Parasiten: Die Pfoten sollten auf Zecken oder andere Parasiten überprüft werden.
  • Pflege von Ballen und Zehennägeln: Die Ballen und Zehennägel des Hundes sollten regelmäßig geschnitten und gefeilt werden.
  • Befeuchtung: Trockene und rissige Pfotenballen können durch die Anwendung von Feuchtigkeitscremes oder Ölen behandelt werden
  • Aufpassen bei Schnee und Eis: Wenn es Schnee und Eis gibt, achten Sie darauf, dass die Pfoten des Hundes sauber und trocken sind und verwenden Sie eventuell Schuhwerk für Hunde, um Verletzungen zu vermeiden.

 

Sollte man Hundepfoten eincremen?

Ob man Hundepfoten eincremen sollte, hängt von mehreren Faktoren ab, einschließlich der Art des Hundes, der Umgebung, in der er lebt, und eventuellen gesundheitlichen Problemen. Einige Hunde haben empfindliche Pfoten, die anfälliger für Verletzungen und Erkrankungen sind und in diesem Fall kann eine Creme helfen, diese Probleme zu vermeiden. Andere Hunde haben dagegen robustere Pfoten, die weniger anfällig für Probleme sind.

Einige Gründe für das Eincremen von Hundepfoten können sein:

  • Trockene, rissige Pfoten: Wenn die Pfoten des Hundes trocken und rissig sind, kann eine Creme helfen, Feuchtigkeit zu spenden und Risse zu reparieren.
  • Kälte oder Hitze: Bei extremer Kälte oder Hitze kann die Haut der Pfoten des Hundes gereizt und geschädigt werden. Eine Creme kann helfen, die Haut zu schützen und zu beruhigen.
  • Chemikalien oder Reinigungsmittel: Wenn der Hund in Kontakt mit Chemikalien oder Reinigungsmitteln kommt, kann es zu Reizungen oder Verletzungen der Pfoten kommen. Diese können durch das Eincremen behandelt und vermieden werden.
  • Hornhaut: Wenn der Hund Hornhaut an den Pfoten hat, kann eine Creme helfen, diese zu entfernen und zu verhindern, dass sie sich verschlimmert.

Wie oft sollte man Hundepfoten eincremen?

Wie oft man Hundepfoten eincremen sollte, hängt vom Zustand der Pfoten, der Umgebung, in der der Hund lebt, und der Art der Pflege, die der Hund benötigt, ab. 

Grundsätzlich empfiehlt es sich, die Pfoten ein- bis zweimal pro Woche zu überprüfen und gegebenenfalls einzucremen. Dies ist besonders wichtig, wenn der Hund viel draußen unterwegs ist, auf rauem Untergrund läuft oder wenn die Pfoten trocken oder rissig aussehen.

Wenn der Hund in einer Umgebung lebt, wo die Pfoten häufig in Kontakt mit Wasser oder Chemikalien sind, dann sollte die Pfotenpflege häufiger durchgeführt werden. Auch wenn der Hund Schuhwerk trägt, sollten die Pfoten regelmäßig kontrolliert und gepflegt werden.

Es ist wichtig, eine Feuchtigkeitscreme oder ein Öl zu verwenden, das speziell für Hundepfoten entwickelt wurde und darauf zu achten, dass die Pfoten sauber und trocken sind, bevor man sie eincremt. Lesen Sie sich vor Gebrauch das Etikett des Produkts sorgfältig durch, um sicherzustellen, dass es auch wirklich für Hunde geeignet ist. 

Es ist immer ratsam, einen Tierarzt zu konsultieren, wenn man sich unsicher ist, wie oft die Pfotenpflege durchgeführt werden sollte oder wenn man Anzeichen von Hautproblemen oder Verletzungen bemerkt.

Welche Pflegehilfsmittel gibt es für die Pfotenpflege?

Die Auswahl an Pflegehilfsmitteln für die Pfotenpflege ist groß. Erhältlich sind z. B.:

  • Pfotenschneider oder -schere
  • Feilen oder Diamantschleifstifte
  • Bürsten oder Kämme
  • Pfotenbalsam oder -creme
  • Pfotenpuder
  • Pfotenpflegespray
  • Pfotenwasser
  • Pfotenreiniger

Wie gewöhnt man den Hund an die Pfotenpflege?

Um einen Hund an die Pfotenpflege zu gewöhnen, ist es wichtig, ihn langsam an den Prozess zu gewöhnen und ihm die Möglichkeit zu geben, sich an die Berührungen und die Pflege zu gewöhnen. Einige Tipps, die helfen können, den Hund an die Pfotenpflege zu gewöhnen, sind:

  • Je früher Sie mit der Pfotenpflege beginnen, desto leichter wird es für den Hund sein, sich daran zu gewöhnen.
  • Belohnen Sie den Hund mit Leckerlis oder Streicheleinheiten während und nach der Pfotenpflege, um ihm zu zeigen, dass es etwas Positives ist.
  • Verwenden Sie sanfte Berührungen und bewegen Sie sich langsam, um dem Hund Zeit zu geben, sich an die Berührungen zu gewöhnen.
  • Beginnen Sie, indem Sie die Pfoten des Hundes sanft anfassen und ihn dafür belohnen, bevor Sie mit der eigentlichen Pflege beginnen.
  • Gewöhnen Sie den Hund an das Eincremen, indem Sie ein wenig Feuchtigkeitscreme auf die Pfoten des Hundes geben und ihn dafür belohnen, bevor Sie mit dem eigentlichen Eincremen beginnen.
  • Versuchen Sie, die Pfotenpflege in Ihrem täglichen Trainingsplan einzubauen und halten Sie dabei an einem regelmäßigen Zeitplan fest.

Worauf ist im Winter bezüglich der Pfotenpflege bei Hunden zu achten?

Im Winter gibt es einige zusätzliche Aspekte der Pfotenpflege, auf die man bei Hunden achten sollte. Hier sind einige Tipps:

  • Schutz vor Kälte und Feuchtigkeit: Pfoten können besonders im Winter rissig und trocken werden, da sie häufig Feuchtigkeit und Kälte ausgesetzt sind. Es ist wichtig, die Pfoten regelmäßig zu überprüfen und gegebenenfalls einzucremen, um sie vor Austrocknung zu schützen.
  • Schuhwerk: Wenn der Hund viel draußen unterwegs ist, kann es hilfreich sein, ihm spezielles Schuhwerk für Hunde zu geben, um die Pfoten vor Schnee, Eis und Salz zu schützen.
  • Reinigung: Nach Spaziergängen oder Wanderungen sollten die Pfoten des Hundes gründlich gereinigt werden, um eventuelle Verletzungen oder Entzündungen zu vermeiden, die durch Schnee, Eis oder Salz verursacht werden können.
  • Kontrolle auf Eisstückchen: Wenn der Hund im Schnee läuft, ist es wichtig, die Pfoten nach Eisstückchen zu überprüfen, die sich zwischen den Zehen verfangen können.

 

Wie erkennt man Anzeichen von Verletzungen und Erkrankungen bei der Pfote des Hundes?

Um mögliche Verletzungen oder Erkrankungen der Pfoten bei Hunden zu erkennen, gibt es einige Anzeichen, auf die man achten sollte. Dazu gehören:

  • Lahmheit oder Unsicherheit beim Laufen: Wenn der Hund Schwierigkeiten hat, auf einer oder mehreren Pfoten zu stehen oder zu laufen, kann das ein Anzeichen für Schmerzen oder Verletzungen sein.
  • Rötung, Schwellung oder Entzündung: Verletzungen oder Entzündungen der Pfoten können sich durch Rötung, Schwellung oder Entzündung bemerkbar machen.
  • Veränderungen der Pfotenform: Verletzungen oder Erkrankungen können zu Veränderungen der Form der Pfoten führen, wie z.B. verformte Zehen oder unnatürliche Verformungen.
  • Hornhaut, Schorf oder Wunden: Hornhaut, Schorf oder Wunden können Anzeichen für Hautprobleme oder Verletzungen sein.

Wann sind Schuhe und Pfotenkissen sinnvoll bei Hunden?

Schuhe und Pfotenkissen können bei Hunden in bestimmten Situationen sinnvoll sein, um die Pfoten vor Verletzungen oder Abnutzung zu schützen. Einige Beispiele sind:

  • Bei extremer Hitze oder Kälte: Schuhe oder Pfotenkissen können dazu beitragen, die Pfoten vor Verbrennungen oder Erfrierungen zu schützen.
  • Bei scharfem Untergrund: Schuhe oder Pfotenkissen können dazu beitragen, die Pfoten vor Verletzungen durch Glasscherben, spitze Steine oder andere scharfe Gegenstände zu schützen.
  • Bei bestimmten medizinischen Bedingungen: Hunde mit Arthritis oder anderen Erkrankungen der Pfoten können von Schuhen oder Pfotenkissen profitieren, da sie Unterstützung und Schutz bieten können.
  • Bei bestimmten Sportarten oder Aktivitäten: Wenn Hunde an bestimmten Sportarten oder Aktivitäten wie Agility oder Trailrunning teilnehmen, können Schuhe oder Pfotenkissen dazu beitragen, die Pfoten vor Abnutzung und Verletzungen zu schützen.

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass Schuhe und Pfotenkissen nicht für alle Hunde geeignet sind und dass die Pfoten des Hundes regelmäßig überprüft werden müssen, um sicherzustellen, dass sie richtig passen und keine Irritationen oder Verletzungen verursachen. Es ist auch empfehlenswert, es vor dem Gebrauch mit einem Tierarzt zu besprechen.

Wie kann man Fremdkörper aus der Pfote entfernen?

Fremdkörper aus der Pfote zu entfernen kann beängstigend sein. Hier einige Tipps dafür, was Sie dabei am besten achten sollten:

  • Beruhigen Sie den Hund, bevor Sie versuchen, den Fremdkörper zu entfernen, um zu vermeiden, dass er sich verletzt oder wehrt.
  • Verwenden Sie Handschuhe, um Ihre Hände vor Verletzungen zu schützen und um den Hund vor Ansteckungen zu schützen.
  • Verwenden Sie eine Pinzette oder eine saubere Pinzette und entfernen Sie den Fremdkörper vorsichtig aus der Pfote des Hundes. Versuchen Sie nicht, den Fremdkörper herauszuziehen, da dies zu Verletzungen führen kann.
  • Reinigen Sie die Pfote des Hundes gründlich mit Wasser und Seife, um eventuelle Keime oder Bakterien zu entfernen.
  • Beobachten Sie die Pfote des Hundes nach der Entfernung des Fremdkörpers auf Anzeichen von Schmerzen oder Entzündungen. Wenn die Pfote anschwillt, rot wird oder der Hund Schmerzen hat, suchen Sie so schnell wie möglich einen Tierarzt auf.

Fazit: Pfotenpflege

Pfotenpflege ist ein wichtiger Teil der Gesundheitsvorsorge für Hunde und Katzen. Durch regelmäßige Kontrolle und Pflege der Pfoten kann man Verletzungen oder Abnutzungen frühzeitig erkennen und vermeiden. Es gibt eine Vielzahl von Pflegehilfsmitteln, die für die Pfotenpflege verwendet werden können, wie Pfotenschneider, Feilen, Bürsten und Pflegemittel. In bestimmten Situationen, wie extremer Hitze oder Kälte, scharfem Untergrund oder bestimmten medizinischen Bedingungen, können Schuhe oder Pfotenkissen sinnvoll sein, um die Pfoten zu schützen. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass Schuhe und Pfotenkissen nicht für alle Hunde geeignet sind und dass es wichtig ist, die Pfoten regelmäßig zu überprüfen. Ein regelmäßiger Besuch beim Tierarzt ist empfehlenswert, um sicherzustellen, dass die Pfoten gesund und in einwandfreiem Zustand sind. Insgesamt ist es wichtig, die Pfotenpflege ernst zu nehmen und die notwendigen Schritte zu unternehmen, um die Gesundheit und das Wohlbefinden des Tieres zu gewährleisten.

 

Qualitätsprüfung

Experte

Dr. med. vet. Volker Moser, studierte an der Veterinär-Universität Wien und schrieb seine Dissertation auf dem Gebiet Molekularmedizin (Tumorgenetik). Seit 1997 arbeitet Dr. Moser als selbstständiger Tierarzt im Bereich der Kleintiermedizin, Wiederkäuer- und Pferdemedizin. Zahlreiche Fort- und Zusatzausbildungen und seine ständige Mitarbeit in diversen Kleintierkliniken und -praxen runden seine jahrelange Berufspraxis ab. Dr. Moser engagiert sich seit 1998 in der ÖTK und VÖK und ist seit 2021 Generalsekretär bei UEVP (Union of European Veterinary Practitioners). Er ist Autor zahlreicher wissenschaftlicher und klinischer Publikationen in Fachzeitschriften.
Zuletzt geändert: Mai 7, 2024

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