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Lungenwurm bei Hunden

Lungenwurm bei Hunden

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Lungenwurm beim Hund, verursacht durch Angiostrongylus vasorum, gilt seit etwa zehn Jahren als eines der wichtigsten neuen Parasitenthemen in der Kleintiermedizin in Deutschland und Österreich (AT). Das Vorkommen breitet sich kontinuierlich aus, ausgehend aus klassischen Endemiegebieten in Frankreich, Großbritannien und Süddeutschland. In Österreich werden inzwischen aus allen Bundesländern Fälle gemeldet, mit Schwerpunkt in Vorarlberg, Tirol und Kärnten. Hunde infizieren sich beim Spaziergang über Schnecken, die als Zwischenwirt dienen, oder über das Belecken von Pfützen, Gras und Spielzeug, an denen Schneckenschleim mit infektiösen Larven haftet. Die erwachsenen Würmer leben in der Lungenarterie und im rechten Herz, die Larven wandern durch die Lunge, was zu Husten, Atemnot, Belastungsintoleranz und potentiell tödlichen Blutgerinnungsstörungen führt. Eine zuverlässige Diagnose ist über einen ELISA-Schnelltest in der Praxis möglich, die Therapie mit Milbemycin oxim (Milbemax) oder Moxidectin ist gut etabliert. Dieser Ratgeber erklärt dir Lebenszyklus, Symptome, Diagnostik, Therapie und Prävention. Der Inhalt ist tierärztlich überprüft.

Lungenwurm Hinweis

Auf einen Blick

Angiostrongylus vasorum ist ein Lungenwurm, der über Schnecken als Zwischenwirt übertragen wird. Er lebt in der Lungenarterie und im rechten Herz und kann beim Hund zu Husten, Atemnot, Leistungsschwäche und schweren Blutgerinnungsstörungen führen. Die Diagnose gelingt über einen ELISA-Schnelltest in der Praxis und über Larvennachweis im Kot mit der Baermann-Methode. Die Therapie erfolgt mit Milbemycin oxim oder Moxidectin. Prävention ist das Vermeiden von Schneckenkontakt und eine konsequente, monatliche Wurmprophylaxe in Endemiegebieten.

Was ist der Lungenwurm und wie infiziert er sich?

Angiostrongylus vasorum ist ein etwa zwei bis vier Zentimeter langer, dünner Nematode, der in der Lungenarterie und im rechten Herzvorhof von Hunden, Füchsen und einigen Wildkaniden lebt. Der Fuchs gilt als wichtigster Wildreservoir-Wirt und sorgt für die Verbreitung in der Landschaft. Erwachsene Weibchen legen Eier, die im Lungenkapillarbett schlüpfen. Die Erstlarven (L1) wandern in die Bronchien, werden hochgehustet, geschluckt und mit dem Kot ausgeschieden. Schnecken, vor allem Nacktschnecken, aber auch Gehäuseschnecken und Frösche als paratenische Wirte, nehmen die Larven auf. In der Schnecke entwickeln sich die Larven über zwei Häutungen zur infektiösen Stufe (L3).

Der Hund infiziert sich über drei Wege: durch das gezielte Fressen einer Schnecke (häufig bei Welpen, Junghunden, neugierigen Tieren), durch das Belecken von Schneckenschleim auf Gras, Spielzeug, Wasserschalen oder Pfützen sowie durch das Fressen paratenischer Wirte wie Frösche oder Eidechsen. Nach der Aufnahme wandern die Larven durch die Darmwand, gelangen über die Lymphbahnen in die Leber, von dort über den Blutkreislauf in die Lunge und reifen in den Lungenarterien zu erwachsenen Würmern, die wieder Eier produzieren. Der gesamte Zyklus dauert beim Hund etwa fünf bis sieben Wochen, dann beginnt die Larvenausscheidung im Kot.

Risikofaktoren sind Spaziergänge in feuchten, schneckenreichen Habitaten, Spielen mit Stöcken oder Spielzeug aus dem Garten, Trinken aus Pfützen, Welpen- und Junghundealter sowie Aufenthalte in Endemiegebieten. Statistisch sind Hunde unter zwei Jahren am häufigsten betroffen, vermutlich weil sie weniger erfahren mit Schnecken sind. Studien aus Großbritannien und Süddeutschland zeigen Prävalenzen zwischen einem und sieben Prozent in der Allgemeinpopulation, in Endemiegebieten teils über zehn Prozent. In Österreich ist das Wissen wegen der schnellen Ausbreitung bei Tierärztinnen und Tierärzten sowie bei Haltern besonders wichtig.

Lungenwurm bei Hunden – go4vet

Welche Symptome zeigt ein Hund mit Lungenwurm?

Die Symptomatik ist sehr variabel, was die Diagnose schwierig macht. Manche Hunde zeigen über Wochen kaum Anzeichen, andere entwickeln binnen weniger Tage eine schwere Lungenentzündung mit Atemnot. Klassisch sind respiratorische Symptome: chronischer Husten, oft trocken oder leicht produktiv, Belastungsintoleranz mit schnellem Erschöpfen bei moderater Bewegung, vermehrtes Hecheln, beschleunigte Atmung im Ruhezustand und manchmal hörbares Atemgeräusch. Diese Symptome werden oft mit chronischer Bronchitis, einem Trachealkollaps oder einer Allergie verwechselt.

Eine gefährliche Folge sind Blutgerinnungsstörungen, die etwa ein Drittel der erkrankten Hunde betreffen. Der Wurm beeinflusst über noch nicht vollständig verstandene Mechanismen die Thrombozytenfunktion und die plasmatische Gerinnung. Klinisch zeigen sich punktförmige Blutungen in Schleimhäuten und Haut (Petechien), Nasenbluten ohne Trauma, plötzliche Hämatome ohne Stoßereignis, blutiger Husten, Blutungen im Augenhintergrund mit Sehverlust, Magen-Darm-Blutungen und seltener Blutungen im Gehirn mit neurologischen Symptomen wie Krämpfen, Bewusstseinsstörungen oder Lähmungen. Diese Komplikationen sind ein veterinärmedizinischer Notfall.

Kardiovaskuläre und neurologische Symptome runden das Bild ab. Eine pulmonale Hypertension durch die mechanische Belastung der Lungenarterien führt zu Rechtsherzbelastung, gestauten Halsvenen, Bauchwasser und Synkopen bei Anstrengung. Neurologische Symptome wie Wesensveränderung, Ataxie, Krampfanfälle oder fokale Defizite können durch Wurmwanderungen oder durch Blutungen im Zentralnervensystem ausgelöst werden. Auch unspezifische Befunde wie Gewichtsverlust, Mattigkeit, Anämie und subfebrile Temperaturen kommen vor. Ein Hund aus einem Endemiegebiet mit Husten, Atemnot oder unerklärlicher Blutung gehört in die Differenzialdiagnose immer auf den Angiostrongylus-Test. Eine wohnortnahe Praxis findest du über unseren Tierarzt-Finder, in der Bundeshauptstadt unterstützt der Tierarzt in Wien.

Wie wird Lungenwurm zuverlässig diagnostiziert?

Der diagnostische Standard kombiniert mehrere Verfahren. In der Praxis ist der ELISA-Schnelltest aus einem Bluttropfen die schnellste Methode, mit hoher Sensitivität und Spezifität. Er weist Antigene des erwachsenen Wurms nach und liefert in etwa zwanzig Minuten ein Ergebnis. Ein positiver Test bestätigt eine aktive Infektion, ein negativer Test schließt sie nicht zwingend aus, weil die Antigenproduktion bei beginnender Infektion noch zu niedrig sein kann. Bei klinischem Verdacht trotz negativem ELISA wird der Test nach zwei bis drei Wochen wiederholt oder durch einen Larvennachweis ergänzt.

Der klassische Larvennachweis erfolgt mit dem Baermann-Verfahren aus einer Sammelkotprobe über drei Tage, weil die Larvenausscheidung intermittierend ist. Eine einmalige Kotprobe kann negativ sein, obwohl eine Infektion vorliegt. Die Sammelprobe wird in einem Sieb in lauwarmem Wasser gehalten, die Larven wandern aus dem Kot ins Wasser und werden mikroskopisch identifiziert. Die Methode ist günstig, in jedem Labor möglich und ein guter Bestätigungstest. Eine Untersuchung kostet in Österreich etwa fünfundzwanzig bis sechzig Euro inklusive Befund.

Ergänzend werden bei klinischem Verdacht Röntgen des Brustkorbs, Echokardiographie zur Beurteilung des rechten Herzens, Blutbild mit Gerinnungsparametern (D-Dimer, Thrombozyten, Fibrinogen) und manchmal eine Computertomographie eingesetzt. Im Röntgen sind diffuse, fleckige interstitielle und alveoläre Lungenmuster typisch, oft im kaudodorsalen Bereich. In schweren Fällen mit Lungenblutungen sieht man konsolidierte Bezirke. Bei einem Hund aus einem Endemiegebiet mit Husten ohne klare Ursache, mit unerklärten Blutungen oder mit Rechtsherzbelastung gehört der Angiostrongylus-Test inzwischen zur Standardabklärung. Differenzialdiagnostisch wichtig sind chronische Bronchitis, Lungenentzündung, Trachealkollaps, Herzwurm (Dirofilaria immitis, in Österreich vor allem bei Reisehunden), Crenosoma vulpis (ein anderer Lungenwurm mit ähnlichem Bild) und allergische Bronchopneumopathie.

Wie wird Lungenwurm behandelt?

Die Therapie ist gut etabliert und basiert auf makrozyklischen Laktonen, also auf Wirkstoffen aus der Gruppe der Avermectine und Milbemycine. Standardpräparat in Deutschland und Österreich ist Milbemycin oxim, oft kombiniert mit Praziquantel zur Bandwurmwirkung, vertrieben unter dem Markennamen Milbemax. Die Behandlung erfolgt einmal wöchentlich über vier Wochen oder als 24-Tages-Kur, je nach Tierarzt-Schema. Alternativ wird Moxidectin als Spot-on einmal monatlich über zwei bis drei Monate eingesetzt. Auch Fenbendazol über fünf bis zwanzig Tage ist eine Option, vor allem bei sehr jungen Hunden oder bei Unverträglichkeit anderer Präparate.

Wichtig ist, dass die Behandlung bei schweren Verläufen vorsichtig dosiert und unter klinischer Kontrolle stattfindet. Das schnelle Absterben vieler Würmer kann eine starke Entzündungsreaktion in den Lungenarterien auslösen, mit Gerinnungsstörungen, Lungenblutungen oder thromboembolischen Komplikationen. In schweren Fällen mit pulmonaler Hypertension oder Blutungen wird die Therapie stationär begonnen, mit gleichzeitiger Glukokortikoidgabe (Prednisolon), Sauerstoff, Infusionen, Schmerzmedikation und gegebenenfalls Bluttransfusionen. Bei stabilen Hunden kann die Behandlung ambulant erfolgen, mit engmaschiger Kontrolle in der Praxis.

Nach Abschluss der Therapie wird der Erfolg über eine erneute ELISA-Kontrolle und eine Baermann-Untersuchung nach acht bis zwölf Wochen überprüft. Antigentest und Larvennachweis sollten dann negativ sein. Bei persistierender Infektion oder bei Reinfektion in Endemiegebieten wird die Therapie wiederholt. Eine generelle Empfehlung für Endemiegebiete ist die monatliche Wurmprophylaxe mit Milbemycin oxim oder Moxidectin, weil diese Wirkstoffe eine Infektion bereits in den ersten Wochen unterbinden. Die Kosten einer kompletten Diagnostik und Therapie liegen in Österreich je nach Verlauf bei etwa zweihundert bis fünfhundert Euro, bei stationärer Behandlung deutlich höher. Eine Hundeversicherung mit Krankenversicherungstarif übernimmt diese Kosten je nach Tarif vollständig oder anteilig.

Lungenwurm bei Hunden – go4vet

Wie schützt du deinen Hund vor einer Infektion?

Die wichtigste Präventionsmaßnahme ist das Vermeiden von Schneckenkontakt. Lass deinen Hund kein Spielzeug oder Bällchen aus dem Garten ablecken, das über Nacht draußen lag und mit Schneckenschleim in Kontakt war. Räume Trinknäpfe abends ins Haus oder leere und reinige sie täglich. Vermeide Pfützen und stehende Wasserstellen, vor allem in feuchten Wiesen und Wäldern. Ein konsequentes Tabu für Schnecken im Spaziergang ist ein wichtiges Erziehungsthema. Tipps zum Aufbau dieser Routinen findest du in der Welpenerziehung. Das Aufnehmen von Schnecken sollte konsequent unterbunden und mit einem Anti-Giftköder-Training ergänzt werden, weil dies parallel auch vor Vergiftungen schützt.

Die zweite Säule ist die regelmäßige Wurmprophylaxe. Bei Hunden in Endemiegebieten oder bei Risikohunden (Welpen, Junghunde, Tiere mit Schneckenkontakt, Jagdhunde) ist eine monatliche Behandlung mit Milbemycin oxim oder Moxidectin sinnvoll, weil diese Wirkstoffe nicht nur erwachsene Würmer abtöten, sondern auch wandernde Larven in der Leber und in der Lunge bekämpfen. Eine reine Bandwurmkur reicht nicht aus, ebenso wenig die klassische Vier-mal-pro-Jahr-Entwurmung. Die Empfehlung wird individuell mit der Tierärztin abgestimmt, abhängig von Wohnort, Spaziergewohnheiten und individuellem Risikoprofil.

Eine dritte Säule ist die regelmäßige Vorsorge mit Kotuntersuchung und gegebenenfalls Antigentest, vor allem bei Hunden mit unklarem Husten, Belastungsintoleranz oder bei Hunden aus Tierschutzimporten. Reisehunde aus dem Mittelmeerraum bringen oft mehrere Parasiten gleichzeitig mit, neben Angiostrongylus auch Dirofilaria, Leishmanien und Babesien. Eine umfassende Eingangsuntersuchung beim Tierarzt schafft Klarheit. Bei Welpen aus dem Tierheim oder aus der Auslandsadoption gehört diese Abklärung zu den ersten Schritten nach der Übernahme.

Tierärztlicher Blick: Was solltest du als Halter wissen?

Lungenwurm ist in den letzten zehn Jahren von einer Rarität zu einer relevanten Routinediagnose geworden. Tierärztinnen und Tierärzte in Deutschland und Österreich rechnen heute bei jedem Hund mit unklarem chronischen Husten, mit unerklärten Blutungen oder mit Rechtsherzbelastung mit der Differenzialdiagnose Angiostrongylose. Als Halter solltest du wissen, dass dein Hund auch ohne aktiven Schneckenkontakt infiziert sein kann, allein durch das Belecken von Gras oder Spielzeug. Das macht die Erkrankung tückisch, weil viele Halter den Risikokontakt nicht erinnern. Eine wohnortnahe Praxis findest du über unseren Tierarzt-Finder.

Wenn dein Hund über mehrere Wochen hustet, schneller als gewohnt erschöpft ist, blasse oder fleckige Schleimhäute zeigt oder ungewöhnliche Blutungen entwickelt, sprich die Tierärztin gezielt auf einen Lungenwurm-Test an. Der ELISA-Schnelltest in der Praxis ist günstig, schnell und ein guter erster Schritt. In Kombination mit einer Sammelkotprobe wird die Diagnose zuverlässig. Auch bei Welpen aus Tierschutzimporten und bei Reisehunden lohnt sich die proaktive Abklärung.

Begleitend zur Lungenwurm-Prophylaxe ist die regelmäßige Vorsorge gegen andere Parasiten wichtig. Mehr zu Zecken liest du im Beitrag zum Zeckenstich beim Hund, zu zeckenübertragenen Erkrankungen im Beitrag zur Borreliose und zur Anaplasmose. Eine umfassende Vorsorge mit ausgewogener Fütterung, regelmäßiger Bewegung, sicheren Spaziergewohnheiten und einer monatlichen Wurmprophylaxe in Endemiegebieten ist die beste Strategie. Mehr zur passenden Ernährung im Beitrag zu Hundefutter. Wer früh erkennt, gezielt diagnostiziert und konsequent behandelt, gibt seinem Hund die besten Chancen auf vollständige Genesung. Lungenwurm ist behandelbar, wenn er rechtzeitig gefunden wird.

Notfall

Notfall erkennen

Sofort in die Klinik bei plötzlicher Atemnot mit blau-violetten Schleimhäuten, bei spontanen Blutungen aus Nase, Maul oder Wunden, bei punktförmigen Blutungen in Schleimhäuten oder Haut, bei plötzlichen neurologischen Ausfällen wie Krampfanfällen oder Bewusstseinstrübung. Bei einem bekannten Lungenwurm-Patienten mit Verschlechterung unter Therapie ist die stationäre Behandlung Standard, weil das Absterben vieler Würmer schwere Entzündungsreaktionen auslösen kann.

Häufige Fragen zum Lungenwurm beim Hund

Wie infiziert sich mein Hund mit Angiostrongylus?
Über Schnecken als Zwischenwirt. Hunde fressen entweder direkt Schnecken oder lecken Schneckenschleim von Gras, Spielzeug, Wasserschalen oder Pfützen ab. Auch paratenische Wirte wie Frösche oder Eidechsen können Larven übertragen. Eine Übertragung von Hund zu Hund ist nicht möglich.
Welche Symptome sind typisch?
Chronischer Husten, Belastungsintoleranz, vermehrtes Hecheln, schnelle Erschöpfung, manchmal punktförmige Blutungen, Nasenbluten oder spontane Hämatome. In schweren Fällen Atemnot, neurologische Ausfälle oder Rechtsherzbelastung mit Bauchwasser.
Wie wird Lungenwurm diagnostiziert?
In der Praxis über einen ELISA-Schnelltest aus einem Bluttropfen, ergänzt durch eine Sammelkotprobe über drei Tage mit Larvennachweis nach Baermann. Bei klinischem Verdacht trotz negativem ELISA wird der Test nach zwei bis drei Wochen wiederholt.
Wie wird die Infektion behandelt?
Mit Milbemycin oxim (oft als Milbemax) wöchentlich über vier Wochen oder mit Moxidectin als Spot-on monatlich über zwei bis drei Monate. Bei schweren Verläufen stationär mit Glukokortikoiden, Sauerstoff und Gerinnungsmonitoring. Erfolgskontrolle nach acht bis zwölf Wochen.
Kann ich vorbeugen?
Ja. Vermeide Schneckenkontakt, räume abends Trinknäpfe und Spielzeug aus dem Garten herein, vermeide Pfützen. In Endemiegebieten ist eine monatliche Wurmprophylaxe mit Milbemycin oxim oder Moxidectin sinnvoll. Eine reine Vier-mal-pro-Jahr-Entwurmung reicht nicht.
Wo kommt Angiostrongylus in Österreich vor?
Inzwischen aus allen Bundesländern gemeldet, mit Schwerpunkt in Vorarlberg, Tirol und Kärnten. Die Verbreitung ist in den letzten zehn Jahren stark gestiegen. Auch bisher unverdächtige Regionen sind betroffen, deshalb ist die Differenzialdiagnose bei unklarem Husten österreichweit relevant.
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