Hunde, die nicht haaren
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Du wünschst dir einen Hund, aber möglichst ohne Haare auf Couch und Kleidung, vielleicht sogar wegen einer Allergie? Dann bist du hier richtig. Vorweg die ehrliche Antwort: Einen Hund, der überhaupt nicht haart, gibt es nicht. Es gibt aber eine ganze Reihe von Rassen, die so wenig Fell verlieren, dass es im Alltag kaum auffällt. Welche das sind und worauf Allergikerinnen und Allergiker achten sollten, liest du hier.

Rassen mit lockigem oder drahtigem Fell verlieren kaum Haare, brauchen dafür aber regelmäßige Schur oder Trimmen.
Warum haaren manche Hunde fast gar nicht?
Wenig haarende Rassen haben meist kein klassisches Doppelfell mit Unterwolle, sondern stetig wachsendes, lockiges oder drahtiges Haar. Lose Haare verfangen sich in den Locken, statt auszufallen, und werden erst beim Bürsten oder bei der Schur entfernt. Der Preis dafür: Das Fell wächst wie beim Menschen immer weiter und braucht alle paar Wochen Pflege durch Bürsten, Trimmen oder Scheren.
Diese Hunderassen haaren kaum
- Pudel (Toy, Zwerg, Klein, Königspudel): der Klassiker mit lockigem Fell ohne Unterwolle, dazu hochintelligent.
- Labradoodle und Goldendoodle: erben das Pudelfell oft, aber nicht garantiert. Beim einzelnen Welpen kann das Fell auch haaren.
- Bichon Frisé: weiches Lockenfell, fröhliches Wesen, ideal für die Wohnung.
- Malteser und Havaneser: seidiges Haar statt Fell, sehr geringer Haarverlust.
- Bolonka Zwetna: beliebter kleiner Begleithund mit gelocktem Haarkleid.
- Lagotto Romagnolo: italienischer Wasserhund mit dichter Lockenpracht.
- Portugiesischer Wasserhund: sportlich, gelehrig und sehr fellfreundlich für den Haushalt.
- Schnauzer (Zwerg bis Riese): drahtiges Fell, das getrimmt wird und kaum ausfällt.
- Yorkshire Terrier: feines Haar ohne Unterwolle, das stetig wächst.
- Basenji: sehr kurzes, feines Fell und minimaler Haarverlust, dazu fast geruchlos.
„Nicht haarend“ heißt nicht automatisch hypoallergen
Hundeallergien richten sich nicht gegen die Haare selbst, sondern gegen Eiweiße in Speichel, Hautschuppen und Talg. Auch ein kaum haarender Hund verteilt diese Allergene, nur eben weniger stark über fliegende Haare. Wenn du allergisch bist, verbringe vor der Anschaffung mehrmals und über längere Zeit direkten Kontakt mit der Wunschrasse, idealerweise mit genau dem Tier, das einziehen soll. Sprich das Thema auch mit deiner Ärztin oder deinem Arzt durch, das gilt in Österreich wie in Deutschland.

Der Pflege-Trade-off: weniger Haare, mehr Termine
Was nicht ausfällt, muss geschnitten werden. Rechne bei Pudel, Doodle, Bichon und Co. mit Bürsten mehrmals pro Woche gegen Verfilzung und einer Schur etwa alle sechs bis acht Wochen, ob beim Groomer oder selbst gemacht. Drahthaar-Rassen wie Schnauzer werden stattdessen regelmäßig getrimmt. Diese laufenden Kosten und der Zeitaufwand gehören ehrlicherweise in jede Entscheidung für eine wenig haarende Rasse.
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Häufige Fragen zu Hunden, die nicht haaren
Quellen
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