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Fellkrankheiten beim Hund

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Fellkrankheiten beim Hund sind in Österreich (AT) und Deutschland einer der häufigsten Gründe für Tierarztbesuche. Hinter Juckreiz, Schuppen, kahlen Stellen oder einem stumpfen Fell können Allergien, Pilze, Milben, Floh- und Zeckenbefall, hormonelle Störungen oder Ernährungsfehler stecken. Die Schwierigkeit ist, dass viele dieser Erkrankungen sehr ähnlich aussehen, sich teilweise gegenseitig verstärken und ohne gezielte Diagnostik leicht verwechselt werden. Dieser Pillar-Ratgeber ist tierärztlich überprüft, sortiert die wichtigsten Hautprobleme nach Häufigkeit, zeigt dir die typischen Erscheinungsbilder von Pilz, Milbe und Allergie und führt dich durch die Differenzialdiagnose, sodass du beim Tierarztbesuch die richtigen Fragen stellen und die richtige Therapie nicht aus den Augen verlieren kannst.

Hinweis

Wichtiger Hinweis

Bei akuten Symptomen, plötzlicher Verschlechterung oder Unsicherheit sollte immer eine Tierärztin oder ein Tierarzt konsultiert werden. Dieser Online-Ratgeber liefert Orientierung, ersetzt aber keine individuelle tierärztliche Beratung in Deutschland oder Österreich.

Welche Fellkrankheiten kommen beim Hund am häufigsten vor?

Die Liste ist lang, lässt sich aber sinnvoll in fünf große Kategorien unterteilen. Erstens die parasitären Erkrankungen wie Floh-, Zecken-, Läuse- und Milbenbefall. Zweitens die Pilzerkrankungen, allen voran der Hautpilz Microsporum canis, gefolgt von Hefepilzen wie Malassezia, die in Hautfalten und am Außenohr wuchern. Drittens die allergischen Erkrankungen, also Futtermittelallergie, Flohbissallergie und vor allem die atopische Dermatitis, eine Umweltallergie gegen Pollen, Hausstaubmilben oder Schimmelpilze. Viertens die hormonellen Störungen wie Schilddrüsenunterfunktion oder Cushing-Syndrom, die zu Haarverlust und Schuppen führen. Fünftens Ernährungsfehler und Mangelzustände, etwa bei Vitamin-A- oder Zinkmangel.

Eine seltenere, aber relevante Gruppe sind autoimmune Hauterkrankungen wie Pemphigus oder die diskoide Lupuserythematodes-Form, die meist erst nach langer Differenzialdiagnose erkannt werden. Auch die kühner werdende Diagnose „chronischer Hot Spot“ bei feuchten, infizierten Hautstellen gehört zum Spektrum.

Fellkrankheiten beim Hund – go4vet

Wie erkennst du die typischen Anzeichen einer Fellkrankheit?

Aufmerksam werden solltest du, wenn dein Hund sich häufiger kratzt, leckt oder beißt als sonst. Achte auf rote Stellen, kahle Bereiche, Schuppen, Krusten, Pickel, fettiges Fell, Geruch oder Veränderungen der Hautfarbe. Tipische Lieblingsstellen für Probleme sind Pfoten, Bauch, Achseln, Leisten, Ohrenrand und der Bereich an der Schwanzwurzel. Wenn du Wunden, blutende Stellen oder einen dumpfen, käseartigen Geruch wahrnimmst, ist eine Sekundärinfektion wahrscheinlich.

Notiere dir, wann der Juckreiz stärker wird (nach dem Spaziergang, im Schlaf, nach dem Fressen), ob er saisonal kommt (Frühjahr, Sommer, ganzjährig) und ob andere Tiere oder Menschen im Haushalt auch Hautsymptome zeigen. Diese Informationen sind für die Diagnose Gold wert, weil sie die Liste möglicher Ursachen sofort auf wenige eingrenzen.

Wie unterscheidest du Pilz, Milbe und Allergie?

Hautpilz, vor allem Microsporum canis, zeigt sich oft mit kreisrunden, kahlen Stellen mit leicht schuppigem Rand. Diese Form heißt Ringelflechte und kann auf den Menschen übergehen. Sie ist nicht immer juckend, manchmal sogar fast schmerzlos. Sicher diagnostiziert wird sie mit einer Pilzkultur oder per Wood-Lampe, die unter UV-Licht eine grünliche Fluoreszenz zeigt.

Milbenbefall verursacht meist starken Juckreiz, der nachts und in der Wärme stärker wird. Bei Sarkoptes-Räude (Grabmilben) sind Ohrränder, Ellenbogen und Bauch besonders betroffen. Bei Demodex-Milben dominieren kahle Stellen ohne starken Juckreiz, oft erstmals an Kopf und Pfoten. Räude und Demodikose sind sicher nur über ein Hautgeschabsel und mikroskopische Untersuchung zu unterscheiden.

Allergien zeigen typischerweise einen starken, oft saisonalen Juckreiz an Pfoten, Bauch, Gesicht und Ohren. Die Haut wird rot, manchmal entstehen Pickel und Krusten. Bei chronischem Verlauf kommt es zu dunkler Pigmentierung und Verdickung der Haut, der sogenannten Lichenifikation. Eine Umweltallergie (Atopie) startet meist im Alter zwischen sechs Monaten und drei Jahren, eine Futtermittelallergie kann jederzeit beginnen, auch bei jahrelang gleichem Futter. Eine Pollenallergie tritt typischerweise saisonal auf.

Welche parasitären Probleme musst du immer ausschließen?

Bevor an exotischere Diagnosen gedacht wird, gehören Flöhe, Zecken, Läuse und Milben in jeden Verdachtsfall ausgeschlossen. Ein Floh ist klein, schnell und wird oft übersehen. Der berühmte „Flohkamm-Test“ mit weißem Tuch hilft, weil sich der schwarz-rot-bräunliche Flohkot beim Anfeuchten rot verfärbt. Schon ein einziger Floh kann bei Allergikern wochenlangen Juckreiz auslösen, weil die sogenannte Flohbissallergie eine Überreaktion auf den Flohspeichel ist.

Zeckenbefall ist in Österreich besonders im Frühjahr und Herbst aktiv. Sie übertragen Borreliose, Babesiose und Ehrlichiose. Eine konsequente Prophylaxe mit Spot-On, Tabletten oder Halsband senkt das Risiko erheblich. Milben sind nur mit dem Hautgeschabsel sicher nachzuweisen, ein Verdacht reicht aber für eine probatorische Behandlung mit modernen Isoxazolin-Wirkstoffen, die viele äußere Parasiten abdecken.

Wie wird eine Hauterkrankung beim Hund diagnostiziert?

Die Praxis startet mit einer ausführlichen Anamnese und einer ganzkörperlichen Untersuchung. Es folgen je nach Verdacht klassische dermatologische Tests: das oberflächliche und tiefe Hautgeschabsel zur Suche nach Milben, der Klebebandabklatsch zur Suche nach Hefepilzen und Bakterien, eine Pilzkultur und Mikroskopie für Dermatophyten, sowie eine Zytologie aus Pickeln, Krusten oder Ohrsekret.

Bei Allergieverdacht wird häufig eine Eliminationsdiät über mindestens acht bis zwölf Wochen mit einem hochselektiven oder hydrolysierten Diätfutter durchgeführt. Bessern sich die Symptome, wird gezielt provoziert, um die Auslöser zu identifizieren. Ein Bluttest oder Hauttest auf Umweltallergene ist nur sinnvoll, wenn die atopische Dermatitis bereits klinisch nachgewiesen ist und eine sogenannte spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung) geplant wird.

Bei chronischen oder unklaren Fällen kommen Blutbild, Schilddrüsen- und Cortisolwerte sowie eine Hautbiopsie zum Einsatz. In schwierigen Fällen wird ein Termin bei einer Tierdermatologie-Spezialpraxis empfohlen, weil hier die Erfahrung mit seltenen Krankheitsbildern deutlich höher ist.

Welche Hautregionen sind besonders verräterisch?

Die Verteilung der Hautveränderungen am Körper deines Hundes ist ein wichtiges diagnostisches Puzzleteil. Probleme an Pfotenzwischenräumen, Bauch und Achseln deuten meist auf Atopie oder Futtermittelallergie hin, weil hier die Haut dünn und mit vielen Talgdrüsen ausgestattet ist. Hautstellen am Ohrenrand und an den Ellenbogen sprechen für Sarkoptes-Räude oder einen Druckstellen-Befall. Veränderungen rund um die Schwanzwurzel und am unteren Rücken sind klassisch für Flohbissallergie, weil dort die Flöhe sich am liebsten festsetzen.

Symmetrischer Haarverlust an den Flanken, an Hals oder Schwanzansatz ohne starken Juckreiz weist eher auf hormonelle Ursachen wie Schilddrüsenunterfunktion, Cushing-Syndrom oder Sexualhormonstörungen hin. Schorfige Stellen an Nasenrücken, Pfotenballen und Ohrenrand können auf autoimmune Erkrankungen wie Pemphigus deuten. Solche Lokalisationsmuster sind für deinen Tierarzt sofort ein Hinweis, in welche Richtung weiter abgeklärt werden sollte.

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Welche Behandlungsstrategien stehen zur Verfügung?

Die Therapie folgt der Diagnose. Bei Floh- und Zeckenbefall sind moderne Isoxazoline (Fluralaner, Sarolaner, Afoxolaner) sehr wirksam. Bei Milbenbefall werden dieselben Wirkstoffe eingesetzt, oft kombiniert mit Hautpflege-Shampoos. Bei Hautpilz wird über vier bis acht Wochen mit Itraconazol oder Terbinafin innerlich behandelt, ergänzt durch antimykotische Bäder mit Enilconazol oder Miconazol.

Bei der atopischen Dermatitis stehen mehrere moderne Optionen zur Verfügung. Oclacitinib (Apoquel) und der monoklonale Antikörper Lokivetmab (Cytopoint) wirken gezielt gegen den allergischen Juckreiz und ersetzen oft die früher übliche Kortisontherapie. Eine spezifische Immuntherapie über mehrere Jahre kann bei richtigem Allergenprofil zu langanhaltender Besserung führen. Sekundärinfektionen mit Bakterien werden mit antibakteriellen Shampoos und in schwereren Fällen mit Antibiotika behandelt.

Hormonell bedingte Fellprobleme erfordern eine Behandlung der Grunderkrankung, also etwa Levothyroxin bei Schilddrüsenunterfunktion. Bei Mangelernährung wird das Futter angepasst und mit Omega-3-Fettsäuren oder Zink supplementiert. Eine angepasste Hundeernährung ist bei vielen Hauterkrankungen die wichtigste Säule der Langzeitbehandlung.

Für die topische Therapie haben sich medizinische Shampoos und Spülungen bewährt. Chlorhexidin in Konzentrationen zwischen zwei und vier Prozent wirkt gegen Bakterien und ist die erste Wahl bei oberflächlichen Hautinfektionen. Miconazol-haltige Shampoos werden bei Hefepilzbefall eingesetzt. Phytosphingosin-Sprays unterstützen die Hautbarriere bei chronischer atopischer Dermatitis. Wichtig: Lass das medizinische Shampoo mindestens fünf bis zehn Minuten einwirken, bevor du gründlich nachspülst, damit die Wirkstoffe Zeit haben, in die Hautschichten einzudringen.

Welche Hauterkrankungen sind ein Notfall?

Die meisten Fellprobleme entwickeln sich langsam und sind keine akuten Notfälle. Es gibt aber Ausnahmen, bei denen du nicht abwarten solltest. Eine massive akute Quaddelbildung im Gesicht oder am ganzen Körper deutet auf eine schwere Allergie oder ein Insektenstichgeschehen hin und kann sich zu einer lebensgefährlichen Atemwegsschwellung ausweiten. Hier ist sofortige tierärztliche Vorstellung angesagt.

Auch ausgedehnte, plötzliche Hautablösung, große blutende Wunden, schwarz verfärbte Hautareale (Hinweis auf Nekrose) oder eine schnell fortschreitende Schwellung mit Fieber und Apathie sind ein Notfall. Solche Bilder können bei nekrotisierender Fasziitis, schweren Verbrennungen oder bei einer fortgeschrittenen autoimmunen Reaktion auftreten und brauchen sofortige stationäre Versorgung.

Wie kannst du das Fell deines Hundes langfristig gesund halten?

Eine konsequente Fell- und Hautpflege beugt vielen Problemen vor. Bürste deinen Hund regelmäßig, um lose Haare und Schuppen zu entfernen und die Durchblutung zu fördern. Bei langhaarigen Rassen lohnen sich wöchentliche Bürstgänge, bei kurzhaarigen reicht oft ein Bürsten alle zwei Wochen. Achte beim Bürsten auf Hautveränderungen, kleine Wunden, Zecken oder Krusten. Eine gute Fellpflege-Routine ist die beste Frühwarnung.

Vermeide häufiges Baden mit normalem Shampoo, weil dies den natürlichen Hautschutz angreift. Spezielle Hundeshampoos mit pH-Wert um 7,5 sind besser geeignet. Bei Hautproblemen gibt es medizinische Shampoos mit Chlorhexidin, Miconazol oder Ergänzungen wie Phytosphingosin, die das Hautmikrobiom stabilisieren.

Hochwertiges Futter mit ausreichend Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren stärkt die Hautbarriere von innen. Lachs- oder Algenöl als Topping kann bei vielen Hunden den Glanz verbessern. Achte auf konsequente Parasitenprophylaxe mit Spot-On oder Tabletten, vor allem in der Floh- und Zeckensaison. Ein regelmäßiger Wurmschutz rundet die Vorsorge ab, weil bestimmte Würmer ebenfalls Hautsymptome auslösen können.

Bei langhaarigen Rassen wie Golden Retriever, Berner Sennenhund oder Tibet Terrier ist regelmäßiges Trimmen oder Schneiden im Sommer hilfreich, damit sich keine warmen, feuchten Hautstellen bilden, in denen Bakterien und Hefepilze wuchern. Bei kurzhaarigen Rassen mit empfindlicher Haut wie Boxer oder Französische Bulldogge ist eine konsequente Pflege der Hautfalten am Gesicht und am Schwanzansatz besonders wichtig, um Hautfaltenpyodermien vorzubeugen.

Tierärztlicher Blick: Wann lohnt sich die Spezialpraxis?

Wenn dein Hund seit Monaten unter Juckreiz leidet, mehrere Behandlungen nicht durchschlagend gewirkt haben oder die Diagnose unklar bleibt, lohnt sich ein Termin in einer dermatologischen Spezialpraxis. Diese Praxen haben Erfahrung mit Eliminationsdiäten, Allergietests, Immuntherapien und mit seltenen Hauterkrankungen wie autoimmunen Dermatosen. Eine fundierte Tierarztsuche in deiner Region in Österreich hilft dir, eine Praxis mit Schwerpunkt Dermatologie zu finden.

Bring zum Termin ein Fototagebuch der Hautstellen über die letzten Wochen mit, eine Liste aller bisherigen Therapien mit Wirkstoffen, Dosis und Dauer, und eine Notiz darüber, ob ein Familienmitglied ebenfalls Hautsymptome zeigt. Diese Informationen sparen Wochen an Diagnostik. Plane Geduld ein: Eine echte Hautdiagnose braucht oft drei bis sechs Monate, weil Eliminationsdiäten Zeit brauchen und Therapieerfolge nur langsam sichtbar werden.

Aus tiermedizinischer Sicht ist die wichtigste Erfahrung: Hautkrankheiten sind selten ein Sprint, fast immer ein Marathon. Halter, die konsequent dranbleiben, eine schriftliche Therapietreue führen und mit ihrem Tierarzt eng kommunizieren, erreichen die besten Ergebnisse. Selbsttherapie mit Hausmitteln, häufiger Praxenwechsel oder das vorzeitige Abbrechen einer Eliminationsdiät führen dagegen fast immer zur Frustration und zur Chronifizierung des Problems.

Häufige Fragen zu Fellkrankheiten beim Hund

Mein Hund kratzt sich ständig, was kann ich zuerst tun?
Prüfe das Fell auf Flöhe und Flohkot, kontrolliere auf Zecken und schaue dir die Hautstellen genau an. Notiere, wann der Juckreiz stärker wird. Setze eine konsequente Parasitenprophylaxe ein. Hält der Juckreiz länger als zwei Wochen an, vereinbare einen Tierarzttermin zur Diagnostik.
Können Fellkrankheiten auf den Menschen übergehen?
Ja, einige sehr wohl. Hautpilz vom Typ Microsporum canis ist eine klassische Zoonose. Sarkoptes-Räude kann ebenfalls auf den Menschen übergehen. Bei Allergien, atopischer Dermatitis, Demodex-Milben oder hormonellen Fellproblemen besteht keine Ansteckungsgefahr.
Wie lange dauert eine Eliminationsdiät bei Futtermittelallergie?
Mindestens acht bis zwölf Wochen mit ausschließlich einer hydrolysierten oder hochselektiven Eiweißquelle. Während dieser Zeit sind keine Leckerli, Kausnacks oder Tischreste erlaubt. Nur so lässt sich beurteilen, ob das Futter der Auslöser ist.
Wie unterscheide ich Hautpilz von einer Allergie?
Hautpilz zeigt meist kreisrunde, kahle Stellen mit schuppigem Rand und ist nicht immer juckend. Eine Allergie verursacht starken Juckreiz an Pfoten, Bauch, Gesicht und Ohren ohne typische Kreismuster. Sicher unterscheidbar sind sie nur durch eine Pilzkultur und ein Hautgeschabsel.
Welche Rolle spielt die Ernährung bei Hauterkrankungen?
Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren stärkt die Hautbarriere. Bei Futtermittelallergie ist das Futter direkt der Auslöser und muss konsequent angepasst werden. Auch bei atopischer Dermatitis kann eine Ernährungsumstellung den Juckreiz lindern.
Was kostet eine vollständige Hautdiagnostik in Österreich?
Eine Erstuntersuchung mit Hautgeschabsel und Zytologie liegt bei 80 bis 150 Euro. Pilzkultur und Allergietest schlagen mit 100 bis 250 Euro zu Buche. Eine vollständige Abklärung bei chronischen Verläufen samt Diätfutter und Medikamenten kann über mehrere Monate insgesamt 600 bis 1.200 Euro kosten.
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