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Die Somali Katze ist die halblanghaarige Variante des Abessiniers und begeistert mit einem schimmernden, wild wirkenden Fell und einem buschigen, fuchsartigen Schwanz. Wegen dieses Aussehens trägt sie den Spitznamen Fuchskatze. Ihr Markenzeichen ist das getickte Fell, bei dem jedes einzelne Haar mehrere Farbbänder trägt, was der Katze einen lebendigen, fast glühenden Schimmer verleiht. Klassisch ist der warme, rotbraune Wildton, doch es gibt die Somali auch in weiteren Farben. Charakterlich ist sie das genaue Gegenteil einer ruhigen Schoßkatze: lebhaft, blitzgescheit, verspielt und immer in Bewegung. Sie klettert, öffnet Schränke, apportiert kleine Bälle und begleitet ihre Menschen neugierig durch den Tag. In diesem Porträt bekommst du den vollständigen Überblick von der Herkunft als langhaariger Abkömmling des Abessiniers über den Charakter, die richtige Haltung und Pflege des seidigen Fells bis zu den rassetypischen Krankheiten, darunter der Pyruvatkinase-Mangel und die Netzhauterkrankung PRA, sowie den echten Kosten in Österreich und Deutschland. Außerdem erklären wir, wie sich die Somali vom kurzhaarigen Abessinier unterscheidet und warum beide dieselben Gesundheitsthemen teilen. So kannst du fundiert entscheiden, ob diese temperamentvolle, kluge Katze mit dem großen Bewegungsdrang zu deinem Leben passt.

Somali Katze

Das schimmernde Tickingfell

Jedes Haar der Somali trägt mehrere Farbbänder. Das verleiht dem halblangen Fell seinen typischen, lebendigen Schimmer und den fuchsartigen Look.

Aktivität

Immer in Bewegung

Die Somali ist extrem aktiv, verspielt und geschickt. Sie klettert, springt und braucht sehr viel Beschäftigung.

Erbgesundheit

Erbkrankheiten mit Gentest

Für den Pyruvatkinase-Mangel und die Netzhauterkrankung PRA gibt es DNA-Tests. Seriöse Zucht testet die Elterntiere.

Gesundheit

Nieren und Zähne im Blick

Die Rasse neigt zu Nierenproblemen und Zahnfleischentzündungen. Regelmäßige Vorsorge ist wichtig.

Steckbrief Somali Katze

Merkmal Somali im Überblick
Herkunft Vereinigte Staaten und Kanada, aus dem Abessinier entwickelt
Größe mittelgroß, schlanker, muskulöser Körperbau
Gewicht Kater 4 bis 5,5 kg
Gewicht Katze 3 bis 4,5 kg
Lebenserwartung 12 bis 16 Jahre
Felltyp halblang, seidig, geticktes Fell mit Halskrause und buschigem Schwanz
Farben klassisch Wildfarben (rotbraun getickt), dazu Sorrel, Blau, Fawn und Silbervarianten
Charakter sehr aktiv, verspielt, intelligent, neugierig, menschenbezogen
Aktivitätslevel sehr hoch
Preis beim Züchter 900 bis 1.500 Euro mit Papieren und Gesundheitstests

Woher stammt die Somali Katze?

Die Somali ist eng mit dem Abessinier verwandt, denn sie entstand direkt aus ihm. In vielen Abessinier-Würfen tauchten immer wieder einzelne Kätzchen mit halblangem Fell auf, weil in der Rasse ein rezessives Gen für längeres Haar schlummerte. Lange galten diese langhaarigen Tiere als unerwünscht, doch ab den 1960er und 1970er Jahren begannen Züchter in den Vereinigten Staaten und Kanada, sie gezielt weiterzuzüchten und als eigene Rasse zu etablieren. Den Namen Somali wählte man als Anspielung auf Somalia, das Nachbarland des früheren Abessinien, aus dem der Abessinier seinen Namen hat.

Seit den 1980er Jahren ist die Somali Katze international als eigenständige Rasse anerkannt. In Österreich und Deutschland ist sie eine eher seltene, aber bei Liebhabern sehr geschätzte Rasse, für die es nur wenige spezialisierte Züchter gibt. Weitere seidenhaarige Rassen und ihre Eigenheiten findest du in unserer Übersicht der Halblanghaarkatzen.

Was unterscheidet die Somali vom Abessinier?

Der wichtigste Unterschied zwischen Somali und Abessinier ist die Felllänge. Der Abessinier ist kurzhaarig, die Somali halblanghaarig, mit einer ausgeprägten Halskrause, einem buschigen Schwanz und leicht befederten Hinterbeinen, den sogenannten Höschen. Ansonsten teilen sich beide Rassen fast alles: denselben schlanken, muskulösen Körperbau, das charakteristische getickte Fell, die mandelförmigen Augen mit dunkler Umrandung und das lebhafte, blitzgescheite Wesen. Man kann die Somali also als die langhaarige Schwester des Abessiniers bezeichnen.

Weil beide Rassen dieselbe genetische Basis haben, teilen sie auch dieselben Erbkrankheiten, allen voran den Pyruvatkinase-Mangel und die Netzhauterkrankung PRA. Wer eine Somali sucht, sollte deshalb dieselben Gesundheitstests verlangen wie beim Abessinier. Alle Details zur kurzhaarigen Ausgangsrasse findest du im Porträt des Abessiniers. Für dieses Porträt konzentrieren wir uns auf die halblanghaarige Somali.

Abessinier mit geticktem Fell als kurzhaarige Ausgangsrasse der Somali

Wie ist der Charakter der Somali Katze?

Die Somali Katze ist eine ausgesprochen aktive, kluge und verspielte Katze, die zu den temperamentvollsten Rassen überhaupt zählt. Sie ist ständig in Bewegung, klettert geschickt in die Höhe, springt weit und erkundet neugierig jeden Winkel ihres Reviers. Ihre Intelligenz macht sie gelehrig und findig: Sie lernt kleine Tricks, apportiert Spielzeug, öffnet Türen und Schubladen und lässt sich von einfachen Verschlüssen nicht aufhalten. Langeweile ist ihr größter Feind, denn eine unterforderte Somali wird schnell unruhig oder erfindet eigene, oft unerwünschte Beschäftigungen.

Trotz ihrer Selbstständigkeit ist die Somali sehr menschenbezogen und gesellig. Sie hängt eng an ihrer Familie, beteiligt sich am Alltag und möchte überall dabei sein, ohne dabei zur klassischen Schoßkatze zu werden. Alleinsein verträgt sie schlecht, weshalb sich die Haltung von mindestens zwei aktiven Katzen anbietet, die miteinander toben können. Mit ihrer aufgeweckten, freundlichen Art kommt sie gut mit Kindern und anderen Tieren zurecht. Wer eine ruhige, anspruchslose Katze sucht, ist bei ihr falsch. Eine ähnlich verspielte und gesprächige Alternative wäre die Siamkatze.

Langhaarige Katze im warmen Rotbraun mit dichtem Fell

Wie halte ich eine Somali artgerecht?

Die Somali braucht mehr Beschäftigung und Bewegung als die meisten anderen Katzen, um zufrieden und ausgeglichen zu sein. Weil sie so aktiv und klug ist, reichen ein paar Spielzeuge nicht aus. Biete ihr hohe, stabile Kletterbäume, Regalbretter und Aussichtsplätze, an denen sie ihren Drang nach oben ausleben kann, dazu Intelligenzspielzeug, Fummelbretter und mehrere ausgiebige Spieleinheiten am Tag. Ohne genügend Auslastung entwickelt sie leicht Unarten. Viele Ideen dazu findest du in unserem Ratgeber, wie du deine Wohnungskatze sinnvoll beschäftigen kannst.

Weil die gesellige Somali ungern allein ist, solltest du gerade als berufstätige Person unbedingt über die Haltung von zwei Tieren nachdenken, die sich gegenseitig auslasten. Zwei temperamentvolle Somalis oder eine Somali mit einem ähnlich aktiven Partner harmonieren oft hervorragend. Ein gesicherter Balkon oder ein katzensicheres Fenster sind eine schöne Ergänzung, damit sie die Umgebung beobachten kann, ohne den Gefahren des Straßenverkehrs ausgesetzt zu sein. Welche Rassen sich sonst noch gut für die reine Wohnungshaltung eignen, zeigt unsere Übersicht zu Katzenrassen für die Wohnung.

Welche rassetypischen Krankheiten hat die Somali Katze?

Die Somali Katze teilt ihre Erbkrankheiten mit dem Abessinier, denn beide Rassen haben dieselbe genetische Grundlage. Katzen verbergen Beschwerden lange, deshalb sind regelmäßige Vorsorge und ein wacher Blick für Veränderungen bei Bewegung, Augen, Trinkverhalten oder Appetit entscheidend. Wenn dir etwas auffällt, kannst du die Anzeichen mit unserem Symptom-Checker einordnen und im Zweifel rasch tierärztlich abklären lassen.

Die wichtigste Erbkrankheit ist der Pyruvatkinase-Mangel, oft als PK-Defizienz abgekürzt. Dabei fehlt den roten Blutkörperchen ein wichtiges Enzym, wodurch sie zu früh zerfallen und eine Blutarmut entsteht. Betroffene Katzen wirken zeitweise schlapp, blass und weniger belastbar, oft in Schüben. Für diese Erkrankung gibt es einen zuverlässigen DNA-Test, sodass seriöse Zucht sie durch die Auswahl freier oder unbedenklich verpaarter Elterntiere sicher vermeiden kann. Frag beim Kauf ausdrücklich nach dem Ergebnis dieses Tests.

Die zweite bedeutende Erkrankung ist die progressive Retinaatrophie, kurz PRA. Dabei stirbt die Netzhaut langsam ab, was über Monate bis Jahre zur vollständigen Erblindung führt. Auch für die bei dieser Rasse verbreitete Form gibt es einen DNA-Test, mit dem verantwortungsvolle Züchter betroffene Verpaarungen vermeiden. Blinde Katzen können sich in einer vertrauten Wohnung erstaunlich gut zurechtfinden, die Erkrankung lässt sich aber durch saubere Zucht verhindern. Daneben neigen Somalis und Abessinier zu einer erblichen Nierenschädigung durch Eiweißablagerungen, der sogenannten renalen Amyloidose, sowie zu Zahnfleischentzündungen und frühem Zahnverlust. Regelmäßige Zahnkontrollen, Zahnpflege und eine gute Nierenüberwachung im Alter sind deshalb wichtig. Für Diagnose und Behandlung all dieser Erkrankungen gilt: Sie gehören in fachkundige Hände. Du kannst jederzeit unkompliziert einen Tierarzt in deiner Nähe finden und einen Vorsorgetermin vereinbaren.

Passt die Somali zu dir?

Die Somali passt zu dir, wenn du eine sehr aktive, kluge und verspielte Katze suchst, die viel Beschäftigung, Klettermöglichkeiten und Gesellschaft bekommt. Du solltest bereit sein, dich täglich intensiv mit ihr zu befassen, ihr eine anregende Umgebung zu bieten und sie am besten zu zweit zu halten, damit sie nicht vereinsamt oder sich langweilt. Beim Kauf solltest du auf einen Züchter bestehen, der die Elterntiere auf Pyruvatkinase-Mangel und PRA getestet hat. Wenn du dagegen eine ruhige, gemütliche Katze erwartest, die stundenlang schläft und wenig fordert, entspricht die quirlige Somali nicht diesem Bild.

Wie pflege ich das Fell der Somali?

Trotz ihres halblangen Fells ist die Somali Katze erstaunlich pflegeleicht, weil ihr die dichte, wollige Unterwolle vieler anderer Langhaarrassen fehlt. Dadurch verfilzt ihr seidiges Fell kaum. Im Normalfall genügt es, deine Somali ein- bis zweimal pro Woche zu bürsten, um lose Haare zu entfernen und den schönen Schimmer zu erhalten. Eine Besonderheit der Rasse ist, dass sie ihr Fell manchmal saisonal stark wechselt und dabei viel Unterwolle verliert. In dieser Zeit solltest du täglich bürsten, damit die Katze nicht zu viele Haare verschluckt und keine Haarballen bildet.

Ansonsten ist die Somali unkompliziert. Baden ist bei einer gesunden Katze nicht nötig. Weil die Rasse zu Zahnproblemen neigt, ist die Zahnpflege besonders wichtig: Gewöhne deine Katze früh an das Zähneputzen und lass das Gebiss beim Tierarzt regelmäßig kontrollieren. Kontrolliere daneben regelmäßig die Ohren und die Krallen. Wirf beim Bürsten immer auch einen prüfenden Blick auf Haut, Gewicht und Allgemeinbefinden, so fallen dir Veränderungen frühzeitig auf.

Langhaarige rotbraune Katze mit buschigem Fell

Was muss ich bei der Ernährung der Somali beachten?

Bei der Ernährung der Somali Katze spielt ihr extrem aktiver Lebensstil die Hauptrolle. Als sehr bewegungsfreudige Katze mit flottem Stoffwechsel hat sie einen hohen Energiebedarf. Biete ihr hochwertiges Futter mit hohem Fleischanteil an, das diesen Bedarf deckt, ohne sie mit leeren Kalorien zu belasten. Anders als gemütliche Rassen neigt die schlanke, sportliche Somali seltener zu starkem Übergewicht, trotzdem solltest du die Futtermenge im Blick behalten und das Gewicht regelmäßig kontrollieren, besonders bei kastrierten Tieren.

Frisches Wasser sollte immer bereitstehen, gerade weil die Rasse im Alter zu Nierenproblemen neigt und eine gute Flüssigkeitsversorgung die Nieren entlastet. Feuchtfutter mit hohem Wasseranteil unterstützt das zusätzlich, und ein Trinkbrunnen kann trinkfaule Katzen zum Trinken animieren. Leckerlis kannst du gut in Spiel und kleine Trainingseinheiten einbauen, denn die kluge Somali lernt gern und lässt sich damit hervorragend beschäftigen. Rechne solche Extras aber in die Tagesration ein, damit die Kalorienbilanz stimmt.

Was kostet eine Somali in Österreich und Deutschland?

Ein Kitten aus seriöser Zucht mit Stammbaum, Impfungen, Mikrochip und nachgewiesenen Gesundheitstests der Elterntiere kostet in Österreich und Deutschland üblicherweise zwischen 900 und 1.500 Euro. Weil die Somali hierzulande selten ist, gibt es nur wenige spezialisierte Züchter, und die Wartezeit auf ein Kätzchen kann mehrere Monate betragen. Sehr günstige Angebote deutlich unter 600 Euro sind ein Warnsignal für unseriöse Vermehrung ohne Gentests auf Pyruvatkinase-Mangel und PRA. Wer hier spart, riskiert teure Krankheitsverläufe und unterstützt tierschutzwidrige Zucht.

💰 Kosten: Was kostet eine Somali in Österreich und Deutschland?

Der Kaufpreis beim seriösen Züchter liegt in beiden Ländern meist zwischen 900 und 1.500 Euro. Für die Erstausstattung mit hohem Kratzbaum, Transportbox, Näpfen, Spielzeug und Zubehör solltest du einmalig etwa 200 bis 400 Euro einplanen. Die laufenden Kosten für hochwertiges Futter und Katzenstreu liegen bei rund 40 bis 60 Euro im Monat, in Österreich und Deutschland auf ähnlichem Niveau. Dazu kommt eine Rücklage für den Tierarzt: Eine jährliche Vorsorge mit Impfung kostet grob 60 bis 120 Euro, während die Behandlung einer Nieren-, Augen- oder Blutkrankheit schnell mehrere hundert bis über tausend Euro erreichen kann. Viele Halter schließen deshalb eine Katzenkrankenversicherung oder Operationsversicherung ab und legen zusätzlich monatlich Geld zurück. Über die gesamte Lebenszeit von 12 bis 16 Jahren summieren sich die Kosten zu einem deutlich vierstelligen bis fünfstelligen Betrag, den du vor der Anschaffung realistisch einplanen solltest.

Ähnliche oder verwandte Rassen sind Bombay, Ocicat, Türkisch Angora und Ägyptische Mau.

Häufige Fragen zur Somali

Was ist der Unterschied zwischen Somali und Abessinier?
Der wichtigste Unterschied ist die Felllänge. Der Abessinier ist kurzhaarig, die Somali halblanghaarig mit einer ausgeprägten Halskrause, einem buschigen Schwanz und leicht befederten Hinterbeinen. Ansonsten teilen sich beide Rassen alles: denselben schlanken, muskulösen Körperbau, das getickte Fell, die mandelförmigen Augen und das lebhafte, blitzgescheite Wesen. Man kann die Somali als die langhaarige Schwester des Abessiniers bezeichnen. Auch die Erbkrankheiten sind bei beiden gleich.
Ist die Somali eine gute Anfängerkatze?
Nur bedingt. Die Somali ist freundlich und menschenbezogen, aber extrem aktiv, klug und fordernd. Sie braucht sehr viel Beschäftigung, Klettermöglichkeiten und Gesellschaft und langweilt sich schnell. Wer bereit ist, sich intensiv mit ihr zu befassen, ihr eine anregende Umgebung zu bieten und sie am besten zu zweit zu halten, kann auch als Einsteiger glücklich mit ihr werden. Für Menschen, die eine ruhige, pflegeleichte Katze suchen, ist sie weniger geeignet.
Welche Krankheiten sind bei der Somali typisch?
Die wichtigsten Erbkrankheiten sind der Pyruvatkinase-Mangel, der eine Blutarmut verursacht, und die Netzhauterkrankung PRA, die zur Erblindung führt. Für beide gibt es zuverlässige DNA-Tests, sodass seriöse Zucht sie sicher vermeiden kann. Daneben neigen Somalis zu einer erblichen Nierenschädigung durch Eiweißablagerungen, der renalen Amyloidose, sowie zu Zahnfleischentzündungen und frühem Zahnverlust. Achte beim Kauf auf getestete Elterntiere und eine gute Zahn- und Nierenvorsorge.
Wie viel Pflege braucht das Fell einer Somali?
Weniger als du bei einer Halblanghaarkatze vermutest. Weil der Somali die dichte Unterwolle fehlt, verfilzt ihr seidiges Fell kaum. Ein- bis zweimal wöchentliches Bürsten reicht in der Regel aus. Eine Besonderheit ist, dass die Somali manchmal saisonal viel Unterwolle verliert, in dieser Zeit solltest du täglich bürsten. Baden ist nicht nötig. Besonders wichtig ist wegen der Neigung zu Zahnproblemen die regelmäßige Zahnpflege.
Warum wird die Somali Fuchskatze genannt?
Der Spitzname Fuchskatze bezieht sich auf das Aussehen der Somali. Ihr warmes, rotbraunes geticktes Fell, die ausgeprägte Halskrause und vor allem der buschige, dicht behaarte Schwanz erinnern an einen Fuchs. Verstärkt wird der Eindruck durch die wachen, mandelförmigen Augen und die großen Ohren, die der Somali einen aufmerksamen, wildtierhaften Ausdruck geben. Mit einem echten Fuchs ist sie natürlich nicht verwandt, es handelt sich um eine reine Hauskatze.
Wie alt wird eine Somali?
Bei guter Haltung erreicht eine Somali meist ein Alter von 12 bis 16 Jahren. Wichtig für ein langes, gesundes Leben sind ein normales Körpergewicht, hochwertiges Futter, viel Bewegung und geistige Beschäftigung sowie eine gute tierärztliche Vorsorge, die besonders Nieren, Augen und Zähne im Blick behält. Schon beim Kauf legst du mit einem seriösen Züchter und Gentests der Elterntiere auf Pyruvatkinase-Mangel und PRA den Grundstein.
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