Pferd-Mineralfutter-Finder: Die richtige Mineralisierung in zwei Minuten
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Du fütterst hochwertiges Heu, vielleicht eine Handvoll Hafer und etwas Müsli, und gehst davon aus, dass dein Pferd damit gut versorgt ist. In vielen Fällen stimmt das aber nur für Energie, Rohfaser und Grundsättigung. Bei Mineralstoffen und Spurenelementen sieht es oft anders aus.
Heu ist die Basis jeder Pferdefütterung, aber sein Mineralstoffgehalt hängt stark vom Boden, vom Pflanzenbestand, vom Erntezeitpunkt und von der Lagerung ab. Besonders Selen, Zink, Kupfer und Vitamin E können je nach Region und Heuqualität deutlich schwanken. Deshalb kann eine Ration auf den ersten Blick solide wirken und trotzdem Lücken in der Mineralstoffversorgung haben.
Genau hier setzt der Pferd Mineralfutter Finder an. Du beantwortest wenige Fragen zu Rasse, Alter, Gewicht, Nutzung, Heuqualität, Weidegang und Auffälligkeiten. Daraus entsteht ein Mineralfutter Profil, das zu deinem Pferd und zur jeweiligen Region passt. Das ersetzt keine Heuanalyse und kein Blutbild, hilft dir aber, die Versorgung gezielter einzuschätzen.
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Warum reicht Heu allein oft nicht aus?
Heu ist nicht einfach Heu. Es stammt von einer Wiese, deren Pflanzen auf einem bestimmten Boden gewachsen sind. Dieser Boden wurde über Jahrtausende durch Geologie, Klima, Nutzung und Düngung geprägt. Das klingt theoretisch, hat aber direkte Folgen für die Fütterung deines Pferdes.
Der Gehalt an Spurenelementen kann zwischen zwei benachbarten Flächen deutlich variieren. Auch zwischen einer Almwiese in Vorarlberg und extensivem Grünland in Norddeutschland können große Unterschiede bestehen. Deshalb ist eine Heuanalyse immer aussagekräftiger als eine Schätzung nach Region oder Gefühl.
Warum schwankt der Mineralstoffgehalt im Heu so stark?
Heu ist nicht einfach Heu. Es stammt von einer Wiese, deren Pflanzen auf einem bestimmten Boden gewachsen sind. Dieser Boden wurde über Jahrtausende durch Geologie, Klima, Nutzung und Düngung geprägt. Das klingt theoretisch, hat aber direkte Folgen für die Fütterung deines Pferdes.
Der Gehalt an Spurenelementen kann zwischen zwei benachbarten Flächen deutlich variieren. Auch zwischen einer Almwiese in Vorarlberg und extensivem Grünland in Norddeutschland können große Unterschiede bestehen. Deshalb ist eine Heuanalyse immer aussagekräftiger als eine Schätzung nach Region oder Gefühl.
Warum ist Selen regional so unterschiedlich?
Selen gehört zu den Spurenelementen, die besonders stark vom Boden abhängen. Viele Regionen in Österreich, Süddeutschland und Teilen Ostdeutschlands gelten als eher selenarm. Dazu zählen häufig Bayern, Baden Württemberg, Sachsen, Brandenburg und einzelne Gebiete in Niedersachsen.
Der Grund liegt in der geologischen Prägung der Böden. Alpine Kalkböden, ausgewaschene Böden und eiszeitliche Ablagerungen können dazu führen, dass nur wenig Selen im Oberboden verfügbar ist. Dadurch enthält auch das Grundfutter oft wenig Selen.
Der Bedarf eines erwachsenen Warmblutpferdes liegt ungefähr bei einem Milligramm Selen pro Tag. Ob dieser Bedarf über Heu, Gras und Ergänzungsfutter gedeckt wird, lässt sich ohne Analyse nicht zuverlässig sagen. In bekannten Mangelregionen ist ein passendes Mineralfutter deshalb besonders wichtig.
Warum müssen Zink und Kupfer zusammen betrachtet werden?
Zink und Kupfer stehen im Stoffwechsel in engem Zusammenhang. Eine Zinkversorgung ohne Blick auf Kupfer kann das Verhältnis in der Ration verschieben. Das kann langfristig genauso problematisch sein wie ein reiner Zinkmangel.
Zink ist wichtig für Haut, Fell, Hufhorn, Wundheilung und Immunsystem. Kupfer wird unter anderem für Pigmentbildung, Bindegewebe, Knorpelentwicklung und Gefäßstabilität gebraucht. Das Verhältnis von Zink zu Kupfer sollte deshalb nicht zufällig entstehen, sondern über ein ausgewogenes Mineralfutter gesteuert werden.
Heu aus Mitteleuropa liefert häufig zu wenig Zink, um den Bedarf eines großen Pferdes sicher zu decken. Gleichzeitig schwanken auch die Kupferwerte deutlich. Deshalb ist die gemeinsame Betrachtung beider Spurenelemente sinnvoller als eine einzelne Zinkergänzung.
Warum ist Vitamin E im Winter besonders wichtig?
Frisches Gras enthält deutlich mehr Vitamin E als gelagertes Heu. Nach dem Schnitt und während der Lagerung nimmt der Vitamin E Gehalt stark ab. Je länger Heu gelagert wird, desto weniger Vitamin E bleibt übrig.
Pferde, die im Winter überwiegend Heu fressen und wenig oder keinen Zugang zu frischem Gras haben, können deshalb leichter in eine Unterversorgung geraten. Besonders Sportpferde, Senioren, Zuchtstuten und Pferde mit Muskelproblemen sollten hier genauer betrachtet werden.
Vitamin E arbeitet eng mit Selen zusammen. Beide unterstützen den Zellschutz und die Regeneration der Muskulatur. Deshalb sollten Selen und Vitamin E bei Muskelproblemen, schlechter Regeneration oder erhöhter Belastung immer gemeinsam beurteilt werden.
Welche Mineralstoffe braucht dein Pferd besonders?
Warum ist Selen wichtig?
Selen ist ein zentrales Spurenelement für den Zellschutz. Es ist Bestandteil der Glutathionperoxidase, einem wichtigen Enzym der antioxidativen Abwehr. Ein Mangel kann Muskelprobleme, schlechte Regeneration, Infektanfälligkeit und bei Fohlen in schweren Fällen die weiße Muskelkrankheit begünstigen.
Selen hat einen engen Sicherheitsbereich. Zu wenig ist problematisch, zu viel kann giftig sein. Deshalb sollte Selen nicht wahllos ergänzt werden. Sinnvoll sind ein passendes Mineralfutter, eine Rationsprüfung und bei Verdacht ein Blutbild mit Glutathionperoxidase.
Warum ist Zink wichtig?
Zink ist an vielen Enzymprozessen beteiligt. Es unterstützt Haut, Fell, Hufhorn, Wundheilung, Fruchtbarkeit und Immunsystem. Ein Zinkmangel kann sich durch stumpfes Fell, Mauke, brüchige Hufe, schlechte Hornqualität und verzögerte Wundheilung zeigen.
Diese Symptome sind nicht eindeutig. Auch Parasiten, Hautinfektionen, Stoffwechselprobleme oder Haltungsfehler können ähnliche Bilder verursachen. Deshalb sollte Zink immer im Zusammenhang mit der gesamten Ration und dem klinischen Befund beurteilt werden.
Warum ist Kupfer wichtig?
Kupfer braucht dein Pferd für Pigmentbildung, Bindegewebe, Gefäßstabilität und die Entwicklung von Knorpel und Knochen. Besonders bei Jungpferden, Zuchtstuten und Pferden mit schlechter Fell oder Hufqualität spielt Kupfer eine wichtige Rolle.
Kupfer sollte nicht isoliert betrachtet werden. Entscheidend ist das Zusammenspiel mit Zink und anderen Spurenelementen. Ein gutes Mineralfutter achtet deshalb nicht nur auf einzelne Mengen, sondern auf sinnvolle Verhältnisse.
Warum ist Mangan wichtig?
Mangan ist am Knochenstoffwechsel und an der Knorpelbildung beteiligt. Ein ausgeprägter Manganmangel ist beim Pferd seltener als ein Mangel an Selen oder Zink. Trotzdem ist eine planbare Versorgung wichtig, besonders bei Jungpferden, tragenden Stuten und Pferden im Wachstum.
Eine ausgewogene Grundversorgung über Mineralfutter ist meist sinnvoller als eine isolierte Mangangabe.
Warum ist Vitamin E wichtig?
Vitamin E ist ein fettlösliches Antioxidans und unterstützt den Schutz von Zellmembranen. Besonders die Muskulatur profitiert von einer guten Versorgung. Sportpferde, ältere Pferde und Pferde mit wenig Weidegang können einen erhöhten Bedarf haben.
Ein länger bestehender Vitamin E Mangel kann Muskelprobleme und neurologische Beschwerden begünstigen. Bei Verdacht sollte der Status tierärztlich abgeklärt werden.
Warum ist Biotin wichtig?
Biotin ist kein Mineralstoff, sondern ein B-Vitamin. Trotzdem spielt es in der Huf und Fellgesundheit eine wichtige Rolle. Bei brüchigem Horn, schlechter Hufqualität oder langsamer Hornbildung kann Biotin unterstützend sinnvoll sein.
Wichtig ist Geduld. Hufhorn wächst langsam. Eine sinnvolle Beurteilung der Wirkung ist meist erst nach mehreren Monaten möglich. Außerdem wirkt Biotin am besten, wenn auch Zink, Kupfer, Aminosäuren, Haltung und Hufbearbeitung stimmen.
Warum ist Magnesium wichtig?
Magnesium ist an vielen Stoffwechselprozessen beteiligt, besonders im Energie und Muskelstoffwechsel. Viele Pferde sind über gutes Heu ausreichend versorgt. Der Bedarf kann aber bei Sport, Stress, starkem Schwitzen oder hoher Belastung steigen.
Ein möglicher Mangel kann sich durch Nervosität, Muskelzittern, erhöhte Reizbarkeit oder Taktprobleme zeigen. Diese Symptome sind jedoch unspezifisch. Deshalb sollte Magnesium nicht vorschnell hoch dosiert werden, sondern im Rahmen der gesamten Ration bewertet werden.
Warum ist Jod wichtig?
Jod wird für die Bildung von Schilddrüsenhormonen benötigt. Diese beeinflussen den Grundumsatz, Wachstum, Energiehaushalt und Fruchtbarkeit. Mitteleuropäische Böden können jodarm sein, weshalb Jod in vielen Mineralfuttern enthalten ist.
Vorsicht ist bei zusätzlichen jodhaltigen Produkten geboten, etwa bei Ergänzern mit Seetang. Werden mehrere jodhaltige Produkte kombiniert, kann es zu einer Überversorgung kommen.
Warum sind Kalzium und Phosphor wichtig?
Kalzium und Phosphor sind zentrale Mengenelemente für Knochen, Zähne und Stoffwechsel. Entscheidend ist nicht nur die absolute Menge, sondern auch das Verhältnis der beiden Elemente in der Ration.
Heu liefert häufig eine gute Basis. Kraftfutterreiche Rationen mit viel Getreide können das Verhältnis jedoch verschieben. Ein passendes Mineralfutter hilft, die Ration auszugleichen und den Knochenstoffwechsel stabil zu unterstützen.
Wann solltest du die Ration deines Pferdes prüfen lassen?
Eine Rationsprüfung ist besonders sinnvoll, wenn dein Pferd stumpfes Fell, brüchige Hufe, wiederkehrende Mauke, schlechte Regeneration, Muskelprobleme, Infektanfälligkeit oder auffällige Leistungsabfälle zeigt. Auch bei Jungpferden, Zuchtstuten, Senioren und Sportpferden lohnt sich eine genauere Kontrolle.
Die beste Grundlage ist eine Heuanalyse. Ergänzend können Blutwerte helfen, vor allem bei Verdacht auf Selenmangel, Vitamin E Mangel oder ausgeprägte Spurenelementprobleme. So fütterst du nicht nach Gefühl, sondern nach Bedarf.
Welches Mineralfutter passt zu welchem Pferdetyp?
Nicht jedes Pferd braucht die gleiche Mineralstoffversorgung. Alter, Nutzung, Stoffwechsel, Zuchtstatus, Heuqualität und Gesundheitszustand entscheiden darüber, welches Mineralfutter sinnvoll ist. Deshalb sollte die Auswahl nicht nur nach Marke oder Geschmack erfolgen, sondern nach dem tatsächlichen Bedarf deines Pferdes.
Was braucht ein Sportpferd?
Ein Sportpferd unter regelmäßiger Belastung verliert über Schweiß Elektrolyte und hat einen höheren Bedarf an antioxidativem Zellschutz. Besonders wichtig sind Selen, Vitamin E, Zink, Magnesium und eine ausreichende Aminosäureversorgung.
Ein vollwertiges Mineralfutter wie Horse Vital Plus kann die Spurenelementbasis abdecken, wenn es zur Ration passt. An Turnier oder Trainingstagen können ergänzend Elektrolyte oder flüssige Produkte wie Racing Syrup oder Power Tonic sinnvoll sein. Diese sollten gezielt rund um Belastung und Regeneration eingesetzt werden, nicht dauerhaft ohne Anlass.
Was braucht ein Seniorpferd?
Ältere Pferde haben häufig eine schlechtere Futterverwertung, abgenutzte Kauflächen und einen empfindlicheren Stoffwechsel. Dadurch kann die Aufnahme von Nährstoffen erschwert sein. Selen, Vitamin E, Zink und Biotin bleiben besonders wichtig, vor allem für Muskulatur, Immunsystem, Fell und Hufe.
Bei auffälligen Leberwerten, längerer Medikamentengabe oder schlechter Regeneration kann ein leberunterstützendes Produkt wie Leber Vital sinnvoll sein. Voraussetzung ist immer, dass die Ursache tierärztlich abgeklärt wird.
Was braucht eine Zuchtstute?
Tragende und laktierende Stuten haben einen deutlich erhöhten Bedarf an Spurenelementen, Mineralstoffen und Vitaminen. Sie versorgen nicht nur sich selbst, sondern auch das wachsende Fohlen und später die Milchbildung.
Wichtig sind vor allem Zink, Kupfer, Mangan, Jod, Selen, Vitamin E, Kalzium und Phosphor. Animalith kann als Mineralbasis für Zuchtstuten geeignet sein, wenn es zur übrigen Ration passt. Biotin Plus kann die Huf und Fellqualität unterstützen, Top Lysin E kann bei erhöhtem Bedarf an Aminosäuren und Vitamin E ergänzend sinnvoll sein.
Was braucht ein Jungpferd?
Bei Jungpferden entscheidet eine passende Mineralstoffversorgung mit über die Entwicklung von Knochen, Gelenken, Sehnen, Bändern und Hufen. Besonders wichtig sind Kupfer, Mangan, Zink, Kalzium und Phosphor im richtigen Verhältnis.
Zu viel Energie bei gleichzeitig unzureichender Mineralisierung kann problematisch sein. Das Pferd wächst dann schneller, als der Bewegungsapparat stabil nachkommt. Deshalb sollte ein junges Pferd keine zufällige Ration bekommen, sondern eine planbare Versorgung mit regelmäßiger Kontrolle durch Tierarzt, Hufschmied und bei Bedarf Futterberater.

Was braucht ein Freizeitpferd?
Das klassische Freizeitpferd arbeitet vielleicht zwei bis vier Stunden pro Woche, steht im Sommer auf der Weide und bekommt im Winter hauptsächlich Heu. Genau diese Pferde wirken oft unkompliziert, haben aber trotzdem häufig Lücken in der Mineralstoffversorgung.
Ein vollwertiges Mineralfutter wie Horse Vital Plus oder Mineral Vital kann helfen, Selen, Zink, Kupfer, Mangan und Vitamin E zuverlässig zu ergänzen. Gerade bei stumpfem Fell, brüchigen Hufen, Mauke oder schlechter Regeneration lohnt sich eine genauere Rationsprüfung.
Was braucht ein Pferd mit EMS oder Cushing?
Pferde mit equinem metabolischem Syndrom oder Pituitary Pars Intermedia Dysfunction, also Cushing, brauchen eine streng zucker und stärkearme Ration. Mineralfutter mit viel Melasse, Zucker oder energiereichen Trägerstoffen sind hier kritisch.
Die Mineralstoffversorgung bleibt trotzdem notwendig. Chronisch kranke Pferde haben oft einen erhöhten Bedarf an antioxidativem Zellschutz und profitieren von einer sauberen, zuckerarmen Mineralisierung. Die Ration sollte bei EMS oder Cushing immer mit dem Tierarzt und einem erfahrenen Futterberater abgestimmt werden.
Welche SanoVet Produkte gibt es im Überblick?
Horse Vital Plus ist ein vollwertiges Mineralfutter mit Selen, Zink, Kupfer, Mangan, Jod, Vitamin E und Biotin. Es ist als tägliche Basisversorgung für viele Freizeit, Sport und Seniorpferde geeignet, sofern es zur Heuqualität und Gesamtration passt.
Iron Tonic ist ein flüssiges Ergänzungsprodukt für die Blutbildung. Es enthält unter anderem Eisen, Kupfer, Kobalt, Vitamin B12 und Folsäure. Sinnvoll kann es nach Blutverlust, in Regenerationsphasen, bei Stuten nach der Geburt oder bei nachgewiesenen Blutbildauffälligkeiten sein. Eisen sollte nicht ohne Anlass ergänzt werden. Vor der Anwendung ist ein Blutbild sinnvoll.
Leber Vital ist ein leberunterstützendes Produkt mit Inhaltsstoffen wie Mariendistel, Artischocke, Cholin und B-Vitaminen. Es kann bei Seniorpferden, nach längerer Medikamentengabe oder bei auffälligen Leberwerten begleitend eingesetzt werden.
Auffällige Leberwerte sollten immer tierärztlich abgeklärt werden. Ein Ergänzungsfutter ersetzt keine Diagnostik.
Animalith ist ein Mineralfutter mit Fokus auf Knochen, Horn und Bewegungsapparat. Es kann für Zuchtstuten, Fohlen, Jungpferde und Sportpferde mit hoher Belastung interessant sein. Entscheidend ist, dass Kalzium, Phosphor, Zink, Kupfer, Mangan und Selen zur übrigen Ration passen.
Biotin Plus ist ein Spezialprodukt für Huf, Fell und Haut. Es kombiniert Biotin mit Nährstoffen wie Zink, Methionin und Kupfer. Sinnvoll kann es bei brüchigen Hufen, schlechter Hornqualität, Schalenbildung, Mauke oder chronisch stumpfem Fell sein.
Wichtig ist eine ausreichend lange Fütterungsdauer. Hufhorn wächst langsam, deshalb sollte eine Hufsanierung meist über mindestens neun Monate beurteilt werden.
Racing Syrup ist eine flüssige Kombination für Sport und Turnierpferde. Es kann rund um intensive Belastung eingesetzt werden, etwa vor oder nach Training, Transport oder Turnier. Ziel ist die Unterstützung von Regeneration, Elektrolythaushalt und Energiestoffwechsel.
Wie unterscheiden sich andere Anbieter am Markt?
Am Markt gibt es mehrere etablierte Hersteller mit soliden Mineralfuttern. Pavo, Lexa, Höveler, Marstall und Equipower bieten unterschiedliche Programme für Freizeit, Sport, Zucht und Spezialfälle an. Viele dieser Produkte sind fachlich gut aufgestellt, unterscheiden sich aber in Mineralstoffprofil, Selengehalt, Trägerstoffen, Preis und Einsatzbereich.
Bei der Auswahl solltest du nicht nur auf die Marke achten, sondern auf die passende Zusammensetzung für deine Region, dein Heu und dein Pferd. Besonders in Österreich und Süddeutschland ist die Selenversorgung ein wichtiger Punkt. Der Vorteil eines regional abgestimmten Sortiments liegt darin, dass typische Grundfutterlücken gezielter berücksichtigt werden können.
Wie füttere ich Mineralfutter im Stallalltag richtig?
Mineralfutter wirkt nur, wenn dein Pferd es zuverlässig und täglich frisst. Pulverförmige Produkte gibst du am besten in eine kleine Portion eingeweichte Heucobs oder Mash. So rieseln sie nicht durch die Krippe und werden weniger leicht aussortiert.
Pellets lassen sich gut mit Hafer, Müsli oder einer kleinen Menge Strukturfutter mischen. Flüssige Produkte wie Iron Tonic oder Racing Syrup werden am besten mit einer Dosierhilfe direkt über die Ration gegeben.
Praktisch ist es, die Tagesmenge auf zwei Portionen zu verteilen, zum Beispiel morgens und abends. Das kann die Aufnahme verbessern und wird von vielen Pferden besser akzeptiert. Drei kleinere Portionen wären noch näher an einer gleichmäßigen Versorgung, sind im Stallalltag aber nicht immer umsetzbar.
Wie lese ich ein Blutbild zur Mineralstoffversorgung?
Ein Blutbild kann helfen, die Versorgung deines Pferdes besser einzuschätzen. Wichtig sind je nach Fragestellung Selen, Glutathionperoxidase, Vitamin E, Zink, Kupfer und manchmal auch Mangan oder Jod.
Bei Selen ist die Glutathionperoxidase oft aussagekräftiger als ein einzelner Selenwert, weil sie die Versorgung über einen längeren Zeitraum widerspiegelt. Zink und Kupfer sollten gemeinsam betrachtet werden, da ihr Verhältnis wichtig ist. Ein Verhältnis von etwa drei zu eins bis vier zu eins gilt häufig als sinnvoller Orientierungswert.
Ein einzelner Laborwert ist nie allein entscheidend. Die Interpretation gehört immer in den Zusammenhang aus Symptomen, Heuanalyse, Ration, Alter, Nutzung und Gesundheitszustand. Dein Tierarzt kann die Werte einordnen und entscheiden, ob eine Ergänzung nötig ist.
Wie können typische Anwendungsfälle aussehen?
Was passt zu einem Freizeit Warmblut mit stumpfem Fell?
Ein zwölf Jahre altes Warmblut mit rund 580 Kilogramm Körpergewicht, Sommerweide und Heuration im Winter kann einen ganzjährigen Mineralstoffbedarf haben, besonders mit Blick auf Zink und Kupfer. Horse Vital Plus kann hier als Basis sinnvoll sein. Bei auffälligem Fellwechsel ist eine Kontrolle nach einigen Monaten hilfreich.
Was passt zu einer tragenden Haflinger Stute?
Eine tragende Stute hat einen erhöhten Bedarf an Spurenelementen und Mineralstoffen für sich selbst und das Fohlen. Animalith kann als Mineralbasis sinnvoll sein, Biotin Plus kann bei Huf und Fellproblemen ergänzen. Zusätzlich sollten Leberwerte, Körperzustand und Energieversorgung im Blick bleiben.
Was passt zu einer älteren Isländerstute mit brüchigen Hufen?
Bei einem älteren Isländer mit brüchigen Hufen und leicht auffälligen Leberwerten sollte zuerst tierärztlich abgeklärt werden, was hinter den Werten steckt. Eine Kombination aus Mineral Vital, Leber Vital und Biotin Plus kann sinnvoll sein, wenn sie zur Ration passt. Bei Isländern sollten Gewicht, Zuckerstoffwechsel und Reherisiko besonders genau kontrolliert werden.
Was passt zu einem jungen Warmblut im Aufbau?
Ein dreijähriges Warmblut im Muskelaufbau braucht eine ausgewogene Versorgung mit Spurenelementen, Aminosäuren und Vitamin E. Bei Taktunreinheiten nach Belastung sollte zuerst tierärztlich abgeklärt werden, ob Schmerzen, Training, Hufbalance oder ein Nährstoffmangel beteiligt sind. Eine Prüfung der Selenversorgung über die Glutathionperoxidase kann sinnvoll sein.
Was passt zu einem Turnierpferd mit starkem Schwitzen?
Ein Turnierpferd, das stark schwitzt und nach Belastung Muskelkater zeigt, braucht eine sichere Mineralstoffbasis und eine gezielte Elektrolytversorgung. Horse Vital Plus kann die Grundversorgung abdecken, Racing Syrup oder Elektrolyte können rund um Belastungstage sinnvoll sein. Bei nervösen Sportpferden sollte auch Magnesium mitbewertet werden.
Was passt zu einem Haflinger mit EMS?
Ein Haflinger mit EMS und Reheneigung braucht eine zucker und stärkearme Ration. Ein zuckerfreies Mineralfutter ohne Melasse ist hier besonders wichtig. Die Basis besteht meist aus geeignetem Heu, gegebenenfalls eingeweicht, kleinen Mengen geeigneter Heucobs und einem EMS tauglichen Mineralfutter.
Energieergänzer und blutbildende Produkte sollten nur bei klarer Indikation eingesetzt werden. Der Fokus liegt auf Spurenelementversorgung, Gewichtskontrolle und Stoffwechselstabilität.
Was passt zu einem Pferd mit wiederkehrendem Muskelverschlag?
Bei einem Pferd mit wiederkehrendem Muskelverschlag oder Verdacht auf PSSM muss die Ration gezielt angepasst werden. Meist stehen ein niedriger Stärke und Zuckergehalt, hochwertige Fette, ausreichend Vitamin E, Magnesium und eine passende Spurenelementbasis im Mittelpunkt.
Horse Vital Plus kann die Mineralstoffbasis liefern, weitere Ergänzungen sollten aber immer auf Diagnose, Blutwerte, Trainingsplan und tierärztliche Empfehlung abgestimmt werden.
Häufige Fragen zu Mineralfutter beim Pferd
Hol dir deinen persönlichen Bereich mit gespeicherten Beiträgen, Empfehlungen und Tierarzt-Terminen.
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