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Leishmaniose beim Hund

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Leishmaniose beim Hund ist eine durch Sandmücken übertragene Infektionskrankheit, die in Deutschland und Österreich (AT) längst kein reines Reisemitbringsel mehr ist, sondern auch im autochthonen Bereich an Bedeutung gewinnt. Erreger ist der einzellige Parasit Leishmania infantum, der über den Stich weiblicher Sandmücken aus der Gattung Phlebotomus übertragen wird. Klassische Endemiegebiete sind der gesamte Mittelmeerraum, also Spanien, Portugal, Süd- und Mittelfrankreich, Italien einschließlich Sardinien und Sizilien, Griechenland, Malta, Zypern, die kroatische Adriaküste, die Türkei und die nordafrikanischen Anrainerstaaten. Wer mit dem Hund dorthin reist oder einen Tierschutzhund aus dem Süden adoptiert, muss sich mit Prophylaxe, Symptomerkennung und Therapie auseinandersetzen. Klinisch zeigt sich die Erkrankung sehr variabel, von schuppigen Hautläsionen über Lymphknotenvergrößerung bis zu schwerem Eiweißverlust und Nierenversagen. Eine Heilung ist mit den heute verfügbaren Mitteln nicht erreichbar, eine langfristige klinische Remission jedoch in vielen Fällen möglich. Dieser Ratgeber erklärt dir Übertragungswege, Symptome, Diagnostik mit Antikörpertiter und PCR, die Therapie mit Allopurinol und Meglumin-Antimoniat sowie die Bedeutung der CaniLeish-Vakzine. Der Inhalt ist tierärztlich überprüft.

Leishmaniose Hinweis

Auf einen Blick

Leishmaniose wird von Sandmücken im Mittelmeerraum übertragen, ist nicht heilbar, aber unter Therapie gut kontrollierbar. Vor Reisen in Endemiegebiete brauchst du einen Repellent-Schutz mit Deltamethrin-Halsband oder Permethrin-Spot-On, optional die CaniLeish- oder LetiFend-Impfung. Auslandstierschutzhunde sollten vor dem Einzug auf Leishmania, Ehrlichia, Babesia und Dirofilaria getestet werden, weil eine subklinische Infektion erst Monate später ausbricht.

Was ist Leishmania infantum und wie wird der Erreger übertragen?

Leishmania infantum ist ein einzelliger Parasit aus der Gattung der Trypanosomatiden, eng verwandt mit den Erregern der humanen Schlafkrankheit. Er hat einen zweiphasigen Lebenszyklus mit einem Wirbeltierwirt (vor allem Hund, Mensch, Fuchs, Schakal) und einem Insektenwirt (weibliche Sandmücken der Gattung Phlebotomus). Im Hund leben die Parasiten als sogenannte Amastigote intrazellulär in Makrophagen, also in den Fresszellen des Immunsystems, vor allem in Haut, Lymphknoten, Milz, Leber und Knochenmark. In der Sandmücke entwickeln sie sich nach der Blutmahlzeit zu beweglichen Promastigoten weiter und wandern in die Mundwerkzeuge, von wo sie beim nächsten Stich auf den nächsten Wirt übergehen.

Sandmücken sind nicht mit Stechmücken zu verwechseln. Sie sind kleiner (zwei bis drei Millimeter), behaart, lautlos in der Bewegung, vor allem in den frühen Morgen- und Abendstunden aktiv und brauchen warme, feuchte Bedingungen über siebzehn Grad Celsius. Klassisch beißen sie zwischen Mai und Oktober, in heißen Sommern auch deutlich länger. Während ihre Hauptverbreitung im Mittelmeerraum liegt, dehnt sich ihr Areal mit dem Klimawandel langsam nach Norden aus. In Österreich wurden in den letzten Jahren vereinzelt Sandmücken in Ostösterreich nachgewiesen, in Süddeutschland gibt es ebenfalls Einzelfunde. Eine flächige autochthone Verbreitung ist im DACH-Raum bisher nicht etabliert, lokale Einzelinfektionen sind aber möglich.

Neben dem Stich der Sandmücke gibt es weitere, deutlich seltenere Übertragungswege. Eine Übertragung von Hündin auf Welpen über die Plazenta (vertikale Übertragung) ist beschrieben, ebenso eine Übertragung über Bluttransfusionen. Eine direkte Übertragung von Hund zu Hund über Bisse, Deckakte oder gemeinsames Wassernapf-Trinken ist sehr selten und epidemiologisch nicht relevant. Auch eine Übertragung vom Hund auf den Menschen findet praktisch nicht statt, weil dafür ebenfalls die Sandmücke als Vektor notwendig wäre. Hunde sind dennoch ein wichtiges Reservoir für humane Erkrankungen im Mittelmeerraum, was den Tierschutz-Charakter der Erkrankung unterstreicht.

Leishmaniose beim Hund – go4vet

Welche Symptome zeigt ein Hund mit Leishmaniose?

Die Leishmaniose ist eine chronische Multisystemerkrankung mit großer Variabilität. Manche Hunde sind jahrelang subklinisch infiziert, ohne Symptome zu zeigen, andere entwickeln innerhalb weniger Monate ein dramatisches Krankheitsbild. Die typischen klinischen Anzeichen lassen sich in dermatologische, lymphatische, systemische und renale Symptome einteilen. Dermatologisch sehen Tierärztinnen und Tierärzte am häufigsten eine schuppige, kleieförmige Schuppung am Kopf, an den Ohrrändern und an den Gliedmaßen, eine sogenannte exfoliative Dermatitis. Charakteristisch sind außerdem nicht-juckende Geschwüre an Druckstellen, periokuläre Alopezie (kahle Stellen rund um die Augen, „Leishmania-Brille“), übermäßige Krallenwachstum (Onychogryphose) und Schleimhauterosionen.

Systemisch fallen oft eine generalisierte Lymphknotenvergrößerung, eine vergrößerte Milz und Leber, Gewichtsverlust trotz erhaltenem Appetit, Muskelschwund vor allem an Kopf und Hinterhand, Abgeschlagenheit und gelegentlich Fieber auf. Die Augen können mitbetroffen sein in Form von Uveitis, Konjunktivitis oder Keratokonjunktivitis sicca. Eine besondere Bedeutung hat die renale Beteiligung. Sie entsteht durch Ablagerung von Immunkomplexen in den Glomeruli und kann sich zur proteinurischen Nephropathie und schließlich zum Nierenversagen entwickeln. Die Niere ist die häufigste Todesursache bei Leishmaniose, weshalb bei jeder Verdachtsdiagnose ein Urinstix mit Eiweiß-Kreatinin-Quotient und ein Nierenwert-Profil zum Standard gehören.

Die Leishvet-Klassifikation teilt die Erkrankung in vier Stadien ein, von Stadium I (mild, lokalisierte Hautläsionen) über Stadium II (moderat, generalisierte Symptome ohne Niereninsuffizienz) und Stadium III (schwer, mit chronischer Nierenerkrankung im IRIS-Stadium I bis II) bis Stadium IV (sehr schwer, mit fortgeschrittener Nierenerkrankung im IRIS-Stadium III bis IV oder schweren Komplikationen). Die Einstufung steuert die Therapieentscheidung und die Prognose. Hunde im Stadium I bis II haben unter Therapie oft eine sehr gute Prognose, Hunde im Stadium IV eine deutlich eingeschränkte. Ähnlich wie bei atopischer Dermatitis ist die kontinuierliche Hautbeobachtung wichtig.

Wie wird Leishmaniose sicher diagnostiziert?

Die Diagnostik kombiniert klinischen Verdacht, Anamnese (Reise oder Adoption aus Endemiegebiet) und mehrere Labortests. Die Basis ist eine serologische Untersuchung auf Anti-Leishmania-Antikörper, üblich als IFAT (Immunfluoreszenz) oder ELISA, ergänzt durch ein quantitatives Ergebnis als Titer. Ein hoher Titer (mindestens vier- bis achtfach über dem Cut-off) bei klinischen Symptomen ist diagnostisch beweisend. Niedrige Titer dagegen sind unspezifisch und können auch Impfantikörper oder Hintergrundreaktionen widerspiegeln. Bei niedrigem Titer und klinischem Verdacht erfolgt eine Bestätigung über PCR aus Knochenmark, Lymphknoten-Aspirat, Hautläsion oder seltener aus Blut.

Begleitend werden Blutbild, Biochemie, Eiweißelektrophorese und Urinanalyse erhoben. Charakteristisch sind eine Anämie (oft normochrom-normozytär), eine Thrombozytopenie, eine Hyperglobulinämie (vor allem Gamma-Globuline mit polyklonaler Erhöhung), eine Hypoalbuminämie, eine erhöhte Gesamteiweißkonzentration und eine inversierte Albumin-Globulin-Ratio. Im Urin findet sich häufig eine Proteinurie, die mit dem Urin-Protein-Kreatinin-Quotienten quantifiziert wird. Ein Wert über null Komma fünf bei Hunden mit Leishmania-Infektion ist ein wichtiger Prognose- und Therapieindikator.

Vor jeder Therapie ist eine vollständige Bestandsaufnahme wichtig, weil sich die Wahl der Medikamente, die Dosierung und die Kontrollintervalle nach dem Stadium richten. Eine Echokardiographie und ein Augenuntersuchungs-Befund gehören bei Symptomen ergänzend dazu. Auch andere Mittelmeerkrankheiten sollten parallel ausgeschlossen werden, weil Hunde aus Endemiegebieten oft mehrfach infiziert sind, also gleichzeitig Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Babesiose oder Herzwurminfektion haben können. Eine erfahrene Praxis findest du über unseren Tierarzt-Finder.

Wie sieht die Standardtherapie aus?

Die Standardtherapie der caninen Leishmaniose ist eine Kombination aus zwei Wirkstoffen, weil eine Monotherapie schneller zu Resistenzen führt und klinisch weniger wirksam ist. Goldstandard ist die Kombination aus Meglumin-Antimoniat (Glucantime) als subkutane Injektion über vier Wochen und Allopurinol als orales Dauermedikament. Meglumin-Antimoniat reduziert die Parasitenlast in den ersten Wochen massiv, Allopurinol blockiert die Parasitenvermehrung langfristig und wird über Monate bis Jahre, teils lebenslang gegeben. Eine Alternative zu Meglumin-Antimoniat ist Miltefosin oral über vier Wochen, das gleichwertig wirksam, aber besser verträglich ist und vor allem bei Niereninsuffizienz vorgezogen wird.

Die Therapieantwort wird klinisch und über Laborparameter überwacht. Klinisch bessern sich Haut- und Allgemeinbild oft bereits in den ersten vier bis acht Wochen. Laborchemisch sinkt der Titer im IFAT meist langsam, der Eiweißelektrophorese-Befund normalisiert sich, das Albumin steigt, das Globulin fällt. Eine vollständige Eliminierung des Parasiten ist mit den heute verfügbaren Mitteln aber nicht möglich, weshalb Allopurinol fast immer als Dauertherapie weitergeführt wird. Regelmäßige Kontrollen alle drei bis sechs Monate mit Blutbild, Biochemie, Eiweißelektrophorese, Urinanalyse und Titerverlauf sind Pflicht.

Begleitend wird die Diät angepasst, weil Allopurinol das Risiko für Xanthin-Harnsteine erhöht. Eine purinarme Spezialdiät, wie sie auch für Dalmatiner angeboten wird, reduziert dieses Risiko erheblich. Eine ausreichende Wasseraufnahme über Trink- und Nassfutter ist wichtig, mehr dazu im Beitrag zu Nassfutter für Hunde. Bei Hunden mit Niereninsuffizienz wird zusätzlich eine renale Diät, Eiweißrestriktion und gegebenenfalls Phosphatbinder eingesetzt. Eine sorgfältige Anpassung des Therapieplans an Stadium, Begleiterkrankungen und Lebensumstände ist die Basis für eine gute Langzeitprognose. Eine Hundeversicherung mit Krankenkomponente kann einen großen Teil der Diagnostik- und Therapiekosten abdecken, sofern der Hund vor Diagnosestellung versichert war. In der Bundeshauptstadt unterstützt der Tierarzt in Wien.

Leishmaniose beim Hund – go4vet

Welche Prophylaxe und welche Impfung gibt es?

Die wirksamste Prophylaxe ist der Schutz vor dem Stich der Sandmücke. In Endemiegebieten sind Repellentien in Form von Deltamethrin-imprägnierten Halsbändern (Scalibor) oder Permethrin-haltigen Spot-On-Präparaten (Advantix, Vectra 3D) etabliert. Diese Wirkstoffe wirken nicht nur tötend nach dem Stich, sondern haben einen wichtigen Anti-Feeding-Effekt, der den Stich oft schon verhindert. Ein Halsband sollte spätestens eine Woche vor Reisebeginn angelegt werden und bietet Schutz für etwa fünf bis sechs Monate. Ergänzend hilft das Vermeiden von Aktivitäten in den Hauptaktivitätszeiten der Sandmücke, also Dämmerung und Nacht, sowie Mosquitogitter an Schlafplätzen.

Seit einigen Jahren stehen zwei Impfstoffe gegen Leishmaniose in Europa zur Verfügung. CaniLeish ist eine Drei-Spritzen-Grundimmunisierung mit jährlicher Auffrischung, die das Erkrankungsrisiko nach Infektion deutlich reduziert. LetiFend ist eine Ein-Spritzen-Variante mit jährlicher Auffrischung und vergleichbarer Wirksamkeit. Beide Impfstoffe verhindern nicht die Infektion selbst, sondern reduzieren die Wahrscheinlichkeit, dass aus einer Infektion eine klinische Erkrankung wird. Vor der Impfung muss der Hund über einen Schnelltest oder eine Serologie als Leishmania-negativ bestätigt werden, weil die Impfung sonst kontraindiziert ist. Die Impfung ersetzt nicht das Halsband oder das Spot-On, sondern ergänzt es als zweite Schutzschicht.

Bei Auslandstierschutzhunden gilt eine besondere Vorsicht. Vor dem Einzug in den Haushalt sollte ein vollständiger Mittelmeer-Test mit Leishmania, Ehrlichia, Anaplasma, Babesia, Dirofilaria immitis und Hepatozoon erfolgen. Ein einmaliger negativer Test direkt nach Einzug schließt eine Infektion nicht sicher aus, weil die Inkubationszeit Monate bis Jahre betragen kann. Eine Wiederholung nach sechs Monaten ist daher Pflicht. Hunde, die als Welpen oder Junghunde im Mittelmeerraum lebten, haben ein deutlich erhöhtes Risiko und sollten engmaschig kontrolliert werden. Eine zuverlässige Vorsorgepraxis findest du über unseren Tierarzt-Finder.

Tierärztlicher Blick: Wie planst du Reise und Adoption sicher?

Wer mit dem eigenen Hund eine Mittelmeerreise plant, sollte das Vorhaben rechtzeitig vor Reisebeginn mit der Tierarztpraxis besprechen. Ein bis zwei Monate Vorlauf sind sinnvoll, damit Halsband oder Spot-On rechtzeitig wirken, eine eventuelle Impfung abgeschlossen ist und der Tollwut-Impfschutz für den EU-Heimtierausweis gültig ist. Wichtig ist auch ein durchdachter Plan für die Aktivitäten vor Ort: Spaziergänge in der Mittagszeit oder im Schatten unter Sonnenschutz statt Dämmerungs-Wanderungen, klimatisierter Schlafraum mit Mosquitogitter, kein Übernachten im Freien, Reduktion der Aufenthaltsdauer in besonders sandmückenreichen Gebieten wie Flussufern und alten Gemäuern.

Nach der Rückkehr empfiehlt sich eine kontrollierte Beobachtung über mindestens sechs bis zwölf Monate. Bei jedem unklaren Hautbefund, bei Lymphknotenvergrößerung, bei Gewichtsverlust, bei Trägheit oder bei Veränderungen am Krallenwachstum sollte eine serologische Kontrolle erfolgen. Auch wenn der Hund klinisch unauffällig bleibt, ist nach sechs bis zwölf Monaten eine routinemäßige Serologie sinnvoll. Eine frühe Diagnose im Stadium I oder II hat eine deutlich bessere Prognose als eine späte im Stadium III oder IV.

Bei der Adoption eines Auslandstierschutzhundes lohnt eine sorgfältige Recherche der vermittelnden Organisation, eine Einsicht in den Test-Befund vor Ausreise, eine Wiederholung der Tests nach sechs Monaten in Österreich und eine offene Aufklärung der Familie über mögliche Therapiekosten. Ein Allopurinol-pflichtiger Hund braucht über die Jahre eine kontinuierliche tierärztliche Betreuung mit Bluttests, Urinanalysen und Diätanpassungen. Mehr zur Diätanpassung liest du im Beitrag zu Hundefutter. Eine sinnvolle Versicherung deckt einen großen Teil dieser Folgekosten, mehr dazu unter Hundeversicherung. Auch andere Reise-Erkrankungen wie Zeckenstich-übertragene Erreger und Parvovirose bei ungeimpften Auslandshunden gehören in dieses Beratungsgespräch.

Häufige Fragen zur Leishmaniose beim Hund

Ist Leishmaniose heilbar?
Eine vollständige Erregerelimination ist mit den heute verfügbaren Mitteln nicht möglich. Mit der Standardtherapie aus Meglumin-Antimoniat oder Miltefosin und Allopurinol als Dauertherapie ist eine langfristige klinische Remission jedoch in vielen Fällen möglich, vor allem bei früher Diagnose im Stadium I oder II.
Kann mein Hund Leishmaniose auf den Menschen übertragen?
Eine direkte Übertragung von Hund auf Mensch findet praktisch nicht statt, weil dafür ebenfalls die Sandmücke als Vektor notwendig ist. In Endemiegebieten gilt der Hund aber als wichtiges Reservoir für humane Erkrankungen.
Welche Reiseschutzmaßnahmen sind sinnvoll?
Ein Deltamethrin-Halsband (Scalibor) oder ein Permethrin-Spot-On (Advantix, Vectra 3D), angelegt mindestens eine Woche vor Reisebeginn. Optional zusätzlich die CaniLeish- oder LetiFend-Impfung. Spaziergänge in den Hauptaktivitätszeiten der Sandmücke vermeiden, also Dämmerung und Nacht. Mosquitogitter am Schlafplatz.
Wie wird Leishmaniose diagnostiziert?
Über eine Kombination aus Antikörpertiter (IFAT oder ELISA) und PCR aus Knochenmark, Lymphknoten oder Hautläsion. Begleitend Blutbild, Eiweißelektrophorese, Biochemie und Urinanalyse mit Eiweiß-Kreatinin-Quotient. Niedrige Titer brauchen Bestätigung über PCR.
Was kostet die Therapie über die Lebenszeit?
Die initiale vierwöchige Therapie kostet in Österreich je nach Wirkstoff und Klinik etwa vierhundert bis siebenhundert Euro. Die Dauertherapie mit Allopurinol und regelmäßigen Kontrollen liegt langfristig bei rund vierzig bis siebzig Euro pro Monat, je nach Hundegröße und Kontrolldichte.
Wie sicher ist die Impfung?
CaniLeish und LetiFend sind in Europa zugelassen und reduzieren das Erkrankungsrisiko deutlich, ohne die Infektion selbst zu verhindern. Vor der Impfung muss der Hund als Leishmania-negativ bestätigt sein. Nebenwirkungen sind selten und meist auf vorübergehende lokale Schwellung begrenzt.
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