Maine Coon
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Die Maine Coon ist die größte Hauskatzenrasse der Welt und zugleich eine der beliebtesten in Österreich und Deutschland. Kater dieser Rasse bringen es auf bis zu zwölf Kilogramm Körpergewicht und erreichen von der Nase bis zur Schwanzspitze mehr als einen Meter Länge. Trotz dieser imposanten Statur gilt die Maine Coon als ausgesprochen sanft, menschenbezogen und verspielt, weshalb sie oft liebevoll als „sanfter Riese“ beschrieben wird. Ihren Ursprung hat sie in den rauen Wintern des US-Bundesstaates Maine, wo das dichte, wasserabweisende Fell, die buschige Rute und die pinselartigen Luchsohren über Generationen zur Anpassung an Kälte und Schnee entstanden. Wer über die Anschaffung einer Maine Coon nachdenkt, sollte allerdings mehr als ihr beeindruckendes Äußeres kennen: Diese Rasse ist mit ernst zu nehmenden Erbkrankheiten wie der hypertrophen Kardiomyopathie belastet, sie braucht viel Platz, Beschäftigung und eine durchdachte Ernährung. In diesem Porträt bekommst du den vollständigen Überblick von Herkunft, Charakter und Haltung über die richtige Pflege des Halblanghaarfells bis zu den rassetypischen Krankheiten, den nötigen Zuchttests und den echten Kosten in Österreich und Deutschland. So kannst du realistisch beurteilen, ob dieser sanfte Riese aus Nordamerika zu deinem Leben passt.
Größte Hauskatze der Welt
Kater wiegen sieben bis zwölf Kilogramm und werden bis zu einem Meter lang. Trotzdem ist die Maine Coon ausgeglichen und sanft im Wesen.
Verschmust und menschenbezogen
Die Maine Coon folgt dir durch die Wohnung, sucht Nähe und gilt als „Hundekatze“. Allein sein liegt ihr nicht, eine Zweitkatze ist ideal.
Erbkrankheiten ernst nehmen
HCM, SMA und Hüftgelenksdysplasie kommen bei der Rasse gehäuft vor. Seriöse Zucht mit Gentests und Herzultraschall ist Pflicht.
Spätentwickler mit langem Wachstum
Erst mit drei bis vier Jahren ist eine Maine Coon voll ausgewachsen. So lange bleibt sie im Körper und im Kopf ein verspieltes Großkind.
Steckbrief Maine Coon
| Merkmal | Maine Coon im Überblick |
|---|---|
| Herkunft | USA, Bundesstaat Maine |
| Größe | Körperlänge mit Rute bis über 100 cm |
| Gewicht Kater | 7 bis 12 kg |
| Gewicht Katze | 4 bis 7 kg |
| Lebenserwartung | 12 bis 16 Jahre |
| Felltyp | halblang, dicht, wasserabweisend, geringe Unterwolle |
| Farben | sehr viele, klassisch braun getigert (Brown Tabby), dazu einfarbig, Schildpatt, Silber, mit und ohne Weiß |
| Charakter | sanft, gesellig, verspielt, intelligent, menschenbezogen |
| Aktivitätslevel | mittel bis hoch, verspielt bis ins Alter |
| Preis beim Züchter | 1.000 bis 1.800 Euro mit Papieren und Gesundheitstests |
Woher stammt die Maine Coon?
Die Maine Coon ist eine der ältesten natürlichen Katzenrassen Nordamerikas und die offizielle Staatskatze von Maine. Um ihre Entstehung ranken sich viele Legenden. Eine besagt, sie sei aus der Kreuzung von Katzen mit Waschbären hervorgegangen, worauf der Namensteil „Coon“ von Raccoon anspielen soll. Das ist biologisch unmöglich, hält sich aber als hübsche Geschichte. Wahrscheinlicher ist, dass Hauskatzen, die europäische Seefahrer im 18. und 19. Jahrhundert an die Ostküste brachten, sich unter den harten klimatischen Bedingungen Neuenglands zu einer robusten, großen Landkatze entwickelten. Nur Tiere mit dichtem Fell, kräftigem Körper und guten Jagdfähigkeiten überstanden die eisigen Winter, und genau diese Merkmale prägen die Rasse bis heute.
Im späten 19. Jahrhundert war die Maine Coon auf Katzenausstellungen an der amerikanischen Ostküste bereits ein gefeierter Star. Mit dem Aufkommen eleganterer Rassen wie der Perserkatze geriet sie zeitweise fast in Vergessenheit, bevor engagierte Züchter sie ab den 1950er Jahren wiederbelebten. Seit 1976 ist sie international als Rasse anerkannt. Heute gehört die Maine Coon in Österreich und Deutschland zu den drei beliebtesten Rassekatzen überhaupt, und ihre Beliebtheit sorgt leider auch dafür, dass unseriöse Vermehrer ohne Gesundheitstests vom Trend profitieren wollen. Einen guten ersten Eindruck von der Vielfalt großer Rassekatzen bekommst du in unserer Übersicht der Halblanghaarkatzen mit Bildern.

Wie ist der Charakter der Maine Coon?
Der Charakter ist das große Pfund dieser Rasse. Die Maine Coon ist bekannt für ihr freundliches, ausgeglichenes und geselliges Wesen. Sie sucht die Nähe ihrer Menschen, folgt dir gern von Raum zu Raum und beteiligt sich neugierig an allem, was im Haushalt passiert. Wegen dieser Anhänglichkeit und ihrer Lernfreude wird sie oft als „Hundekatze“ bezeichnet: Viele Maine Coons apportieren kleine Bälle, lernen ihren Namen und lassen sich sogar an ein Geschirr gewöhnen. Dabei ist sie trotz ihrer Größe selten aufdringlich oder dominant, sondern begegnet Menschen und anderen Tieren mit einer entspannten Gelassenheit.
Typisch ist auch die Stimme. Statt zu lautem Miauen neigt die Maine Coon zu einem leisen, trillernden Gurren und Zwitschern, mit dem sie ausgiebig mit dir kommuniziert. Sie bleibt bis ins hohe Alter verspielt, was gut zu ihrer langen Jugendphase passt, denn ausgewachsen ist sie erst mit drei bis vier Jahren. Wer eine Katze sucht, die interagiert, mitspielt und Teil des Familienlebens sein möchte, findet in ihr einen idealen Begleiter. Wer dagegen eine unabhängige, distanzierte Katze bevorzugt, sollte sich die Anschaffung gut überlegen, denn eine Maine Coon leidet unter ständiger Einsamkeit.
Wie beschäftige ich eine Maine Coon in der Wohnung?
Eine Maine Coon kann durchaus in der Wohnung gehalten werden, sie stellt aber höhere Ansprüche an Platz und Beschäftigung als viele andere Rassen. Ihr Körperbau ist auf Bewegung, Klettern und Springen ausgelegt, und ihr wacher Verstand verlangt nach Reizen. Ein stabiler, extragroßer Kratzbaum, der das Gewicht eines ausgewachsenen Katers trägt, gehört zur Grundausstattung, ebenso erhöhte Liege- und Aussichtsplätze. Da die Rasse Wasser liebt, sind viele Maine Coons fasziniert von tropfenden Wasserhähnen oder einem Trinkbrunnen. Tägliche gemeinsame Spieleinheiten mit Angeln, Bällen und Intelligenzspielzeug beugen Langeweile und Übergewicht vor. Konkrete Ideen für ein abwechslungsreiches Zuhause findest du in unserem Ratgeber, wie du deine Wohnungskatze sinnvoll beschäftigen kannst.
Ideal ist ein gesicherter Balkon oder ein katzensicher vernetzter Garten, denn frische Luft und das Beobachten der Umgebung tun dieser aufmerksamen Rasse gut. Reiner Freigang in der Stadt ist wegen des Straßenverkehrs und des Diebstahlrisikos bei einer so auffälligen und wertvollen Katze kritisch zu sehen. Wenn du grundsätzlich überlegst, welche Rassen sich gut mit reiner Innenhaltung arrangieren, hilft dir unsere Übersicht zu Katzenrassen für die Wohnung bei der Einordnung. Wichtig bleibt in jedem Fall: Eine Maine Coon ohne Beschäftigung, ohne Kletterangebote und ohne sozialen Kontakt wird unglücklich, und Langeweile schlägt sich schnell in Übergewicht und Verhaltensauffälligkeiten nieder.

Ist die Maine Coon als Familien- und Zweitkatze geeignet?
Ja, die Maine Coon gilt als eine der familienfreundlichsten Katzenrassen überhaupt. Ihr gutmütiges, geduldiges Wesen macht sie zu einem verträglichen Mitbewohner für Haushalte mit Kindern, sofern die Kinder den respektvollen Umgang mit einer Katze lernen und dem Tier immer Rückzugsorte bleiben. Auch mit katzenfreundlichen Hunden kommt die selbstbewusste, aber nicht streitsüchtige Maine Coon meist gut zurecht. Wegen ihrer ruhigen Souveränität lässt sie sich selten aus der Fassung bringen.
Besonders wichtig ist der Punkt Zweitkatze. Die Maine Coon ist sehr sozial und verträgt das Alleinsein über viele Stunden schlecht. Wer berufstätig ist und tagsüber außer Haus, sollte die Katze grundsätzlich nicht als Einzeltier halten, sondern von Anfang an mindestens zwei Tiere aufnehmen, die sich gegenseitig Gesellschaft leisten. Zwei Maine Coons oder eine Maine Coon mit einer anderen verträglichen Katze spielen, putzen und ruhen gemeinsam und bleiben ausgeglichener. Wie du eine harmonische Konstellation aufbaust und Spannungen vermeidest, erklärt unser Ratgeber dazu, wie du zwei Katzen in der Wohnung halten kannst. Achte bei der Zusammenführung auf passende Charaktere und ein behutsames Kennenlernen.
Welche rassetypischen Krankheiten hat die Maine Coon?
Dieser Abschnitt ist für angehende Halter der wichtigste, denn die Beliebtheit der Maine Coon hat zu viel unseriöser Vermehrung geführt, und die Rasse ist mit mehreren schwerwiegenden Erbkrankheiten belastet. Wer sich eine Maine Coon anschafft, sollte die folgenden Krankheitsbilder kennen und ausschließlich bei Züchtern kaufen, die die entsprechenden Gesundheitsuntersuchungen nachweisen. Grundsätzlich gilt: Katzen verbergen Schmerzen und Schwäche instinktiv sehr lange. Wenn dir Veränderungen an Atmung, Bewegung, Appetit oder Verhalten auffallen, ist das oft schon ein fortgeschrittenes Signal. Ordne verdächtige Anzeichen frühzeitig mit unserem Symptom-Checker ein und stelle deine Katze im Zweifel rasch vor.
Die bedeutendste Erbkrankheit ist die hypertrophe Kardiomyopathie, kurz HCM. Dabei verdickt sich die Muskulatur der linken Herzkammer, das Herz kann sich nicht mehr richtig füllen, und es drohen Herzversagen, Blutgerinnsel mit Lähmungen der Hinterbeine oder plötzlicher Herztod. Die Maine Coon ist die Rasse, bei der HCM am besten erforscht ist. Für eine bestimmte Mutation im Gen MYBPC3 (die sogenannte A31P-Variante) gibt es einen DNA-Test. Wichtig zu verstehen: Ein negativer Gentest schließt HCM nicht sicher aus, weil auch andere, noch unbekannte Ursachen die Krankheit auslösen können. Seriöse Züchter kombinieren deshalb den Gentest mit einer regelmäßigen Herzultraschalluntersuchung (Echokardiografie) der Elterntiere durch einen kardiologisch versierten Tierarzt. Symptome wie schnelle oder angestrengte Atmung, Leistungsschwäche oder plötzliche Lähmung eines Hinterbeins sind immer ein Notfall.
Die zweite rassetypische Erkrankung ist die spinale Muskelatrophie, kurz SMA. Bei dieser Erbkrankheit sterben Nervenzellen im Rückenmark ab, die für die Muskeln der Hinterhand zuständig sind. Betroffene Kitten zeigen ab einem Alter von etwa drei bis vier Monaten einen wackeligen, schwankenden Gang, eine schwache Hinterhand und einen unsicheren Stand. SMA ist nicht schmerzhaft und nicht direkt tödlich, schränkt die Beweglichkeit aber deutlich ein. Für den zugrunde liegenden Gendefekt gibt es einen zuverlässigen DNA-Test, sodass verantwortungsvolle Zucht die Krankheit vollständig vermeiden kann, indem keine zwei Träger miteinander verpaart werden.
Als große, schwere Rasse neigt die Maine Coon außerdem zur Hüftgelenksdysplasie, kurz HD, einer Fehlentwicklung des Hüftgelenks, die man sonst eher von großen Hunderassen kennt. Eine ausgeprägte HD führt zu Bewegungsunlust, einem steifen Gang und im Verlauf zu schmerzhafter Arthrose. Seriöse Züchter lassen die Hüften ihrer Zuchttiere röntgen und bewerten, etwa über das internationale PawPeds-Programm. Auch die Kniescheibenluxation, bei der die Patella aus ihrer Führung springt, kommt bei der Rasse vor. Übergewicht verschärft alle Gelenkprobleme erheblich, weshalb ein gesundes Körpergewicht bei dieser ohnehin großen Katze zentral ist. Wie du eine zu schwere Katze behutsam wieder in Form bringst, liest du in unserem Ratgeber zur übergewichtigen Katze.
Seltener, aber erwähnenswert sind die polyzystische Nierenerkrankung (PKD), die vor allem bei Perserkatzen auftritt, bei der Maine Coon aber vereinzelt vorkommt, sowie eine Neigung zu Zahnfleischentzündungen. Für all diese Erkrankungen gilt: Die richtige Diagnose und Behandlung gehören in fachkundige Hände. Wenn du unsicher bist oder Vorsorge planst, kannst du unkompliziert einen Tierarzt in deiner Nähe finden und einen Gesundheitscheck vereinbaren. Je früher eine Herz- oder Gelenkerkrankung erkannt wird, desto besser lässt sich die Lebensqualität deiner Katze erhalten.
Passt die Maine Coon zu dir?
Eine Maine Coon passt zu dir, wenn du genügend Platz für Kratzbaum und Kletterlandschaft hast, gern mit deiner Katze interagierst und bereit bist, mindestens zwei Tiere zu halten. Du solltest Zeit für tägliche Beschäftigung mitbringen, die wöchentliche Fellpflege nicht scheuen und ein Budget für hochwertiges Futter sowie Tierarztvorsorge einplanen. Wichtig ist außerdem, dass du beim Kauf auf einen seriösen Züchter mit HCM-Gentest, Herzultraschall und SMA-Test bestehst. Wenn du dagegen eine kleine, pflegeleichte und gern allein bleibende Katze suchst, bist du mit einer anderen Rasse besser beraten.
Wie pflege ich das Fell einer Maine Coon?
Das halblange Fell der Maine Coon ist erstaunlich pflegeleicht für seine Länge, weil es vergleichsweise wenig Unterwolle besitzt und dadurch weniger schnell verfilzt als das der Perserkatze. Trotzdem solltest du deine Maine Coon regelmäßig bürsten, im Normalfall ein- bis zweimal pro Woche, während des Fellwechsels im Frühjahr und Herbst häufiger. Ein grober Kamm und eine Bürste erreichen die tieferen Schichten und entfernen lose Haare, bevor sie verfilzen. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Bereiche hinter den Ohren, an den Achseln und an den Hosen der Hinterbeine, wo sich am ehesten Knoten bilden.
Gewöhne deine Katze schon als Kitten an das Bürsten, dann wird die Fellpflege zu einem entspannten Ritual statt zu einem Kampf. Bei der wasserliebenden Maine Coon ist gelegentliches Baden meist unnötig, kann bei stark verschmutztem oder fettigem Fell aber sinnvoll sein. Kontrolliere zusätzlich regelmäßig Ohren, Krallen und vor allem die Zähne, denn wie viele Rassekatzen neigt die Maine Coon zu Zahnstein und Zahnfleischproblemen. Eine an das Kätzchenalter gewöhnte Zahnpflege zahlt sich im Alter aus. Insgesamt ist der Pflegeaufwand moderat, aber regelmäßig, und er bietet zugleich eine gute Gelegenheit, den Körper deiner Katze auf Knoten, Parasiten oder Auffälligkeiten abzutasten.
Was muss ich bei der Ernährung der Maine Coon beachten?
Die Ernährung einer Maine Coon verdient besondere Aufmerksamkeit, weil die schiere Größe und die lange Wachstumsphase besondere Anforderungen stellen. Als reine Fleischfresser brauchen Katzen ein Futter mit hohem Anteil an tierischem Eiweiß und wenig pflanzlichen Füllstoffen. Achte auf hochwertiges Nass- oder Feuchtfutter mit klar deklariertem Fleischanteil, das den natürlichen Beutetiernährstoffen nahekommt. Während der langen Aufzucht bis zum dritten oder vierten Lebensjahr benötigt eine heranwachsende Maine Coon ausreichend Energie und die richtigen Baustoffe für den Knochen- und Muskelaufbau, weshalb sich in dieser Phase ein spezielles Kittenfutter oder ein Futter für große Rassen anbietet.
Das größte Ernährungsrisiko dieser Rasse ist Übergewicht, denn jedes zusätzliche Kilo belastet Herz und Gelenke einer ohnehin schweren Katze überproportional. Wiege dein Tier regelmäßig, taste die Rippen ab und passe die Futtermenge an den tatsächlichen Bedarf an, statt den Napf dauerhaft gefüllt zu lassen. Frisches Wasser muss immer verfügbar sein, und weil viele Maine Coons fließendes Wasser bevorzugen, hilft ein Trinkbrunnen, die Flüssigkeitsaufnahme zu erhöhen und so die Nieren und die Harnwege zu unterstützen. Leckerlis gehören sparsam eingesetzt und in die Tagesration eingerechnet. Wenn deine Katze bereits zu viel wiegt, stelle eine schonende Diät niemals ohne tierärztliche Begleitung um, denn eine zu schnelle Gewichtsabnahme kann bei Katzen die Leber gefährden.

Was kostet eine Maine Coon in Österreich und Deutschland?
Die Anschaffung einer Maine Coon ist eine erhebliche Investition, und der Preis ist ein wichtiger Hinweis auf die Seriosität. Ein Kitten aus verantwortungsvoller Zucht mit Stammbaum, Impfungen, Mikrochip und nachgewiesenen Gesundheitstests der Elterntiere kostet in Österreich und Deutschland üblicherweise zwischen 1.000 und 1.800 Euro. Angebote deutlich unter 700 Euro sind ein Warnsignal, denn seriöse Zucht mit HCM-Ultraschall, Gentests und guter Aufzucht lässt sich zu solchen Preisen nicht finanzieren. Wer hier spart, riskiert hohe Folgekosten durch kranke Tiere und unterstützt tierschutzwidrige Vermehrung.
💰 Kosten: Was kostet eine Maine Coon in Österreich und Deutschland?
Der Kaufpreis beim seriösen Züchter liegt in beiden Ländern meist zwischen 1.000 und 1.800 Euro. Für die Erstausstattung mit großem Kratzbaum, Transportbox, Näpfen, Trinkbrunnen und Zubehör solltest du einmalig etwa 300 bis 500 Euro einplanen. Die laufenden Kosten für hochwertiges Futter und Katzenstreu liegen bei dieser großen Rasse bei rund 50 bis 80 Euro im Monat, in Deutschland und Österreich auf ähnlichem Niveau. Dazu kommt eine Rücklage für den Tierarzt: Eine jährliche Vorsorge mit Impfung kostet grob 60 bis 120 Euro, während größere Behandlungen, etwa bei einer Herzerkrankung, schnell mehrere hundert bis über tausend Euro erreichen. Viele Halter schließen deshalb eine Katzenkrankenversicherung oder zumindest eine Operationsversicherung ab und legen zusätzlich monatlich Geld zurück. Über die gesamte Lebenszeit von zwölf bis sechzehn Jahren summieren sich die Kosten leicht auf einen fünfstelligen Betrag, was du vor der Anschaffung realistisch einkalkulieren solltest.
Ähnliche oder verwandte Rassen sind Neva Masquarade, Somali, Türkisch Angora, Pixiebob und American Shorthair.
Häufige Fragen zur Maine Coon
Quellen
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