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Selkirk Rex

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Der Selkirk Rex ist die Katze im Schafspelz, denn kaum eine andere Rasse trägt ein so weiches, dichtes und lockiges Fell wie dieser gemütliche Wuschelkopf. Anders als die feinen, spärlichen Kräuselfellrassen Devon Rex und Cornish Rex besitzt der Selkirk Rex ein volles, plüschiges Haarkleid mit weichen Locken, das ihm ein teddyartiges Aussehen verleiht. Selbst die Schnurrhaare sind gekräuselt. Dazu kommt ein kräftiger, runder Körperbau, der an die Britisch Kurzhaar oder die Perserkatze erinnert, was kein Zufall ist, denn beide gehören zu seinen Ausgangsrassen. Charakterlich ist der Selkirk Rex ausgeglichen, geduldig und verschmust, ein ruhiger und liebevoller Begleiter, der die Gelassenheit seiner Vorfahren geerbt hat. So besonders sein Aussehen ist, so wichtig ist der Blick auf die Gesundheit, denn aus den Einkreuzungen bringt er Risiken wie die polyzystische Nierenerkrankung und die Herzerkrankung HCM mit, für die es Zuchttests gibt. In diesem Porträt bekommst du den vollständigen Überblick von der Herkunft und der Abgrenzung zu den anderen Rex-Rassen über Charakter, artgerechte Haltung und die besondere Fellpflege bis zu den rassetypischen Krankheiten, den nötigen Zuchttests und den echten Kosten in Österreich und Deutschland.

Selkirk Rex

Die Katze im Schafspelz

Volles, dichtes und weiches Lockenfell statt spärlichem Kräuselhaar, dazu ein runder, kräftiger Körperbau wie ein Teddybär.

Charakter

Ruhig, geduldig und verschmust

Der Selkirk Rex ist ausgeglichen und anhänglich, ein sanfter Begleiter, der die Gelassenheit von Perser und Britisch Kurzhaar geerbt hat.

Locken

Dominantes Lockengen

Anders als bei Devon und Cornish Rex ist die Locke dominant vererbt. Es gibt den Selkirk Rex in kurzhaariger und langhaariger Variante.

Gesundheit

PKD und HCM testen

Aus Perser und Britisch Kurzhaar kann der Selkirk Rex die Nierenerkrankung PKD und die Herzerkrankung HCM erben. Zuchttests sind Pflicht.

Steckbrief Selkirk Rex

Merkmal Selkirk Rex im Überblick
Herkunft USA, Montana, aus Hauskatze mit Perser, Exotic und Britisch Kurzhaar
Größe mittelgroß bis groß, kräftig und rundlich gebaut
Gewicht Kater 5 bis 7 kg
Gewicht Katze 3,5 bis 5 kg
Lebenserwartung 12 bis 16 Jahre
Felltyp dicht, weich, lockig, in kurzhaariger und langhaariger Variante
Farben nahezu alle Farben und Zeichnungen erlaubt
Charakter ruhig, geduldig, anhänglich, verschmust, gesellig
Aktivitätslevel niedrig bis mittel
Preis beim Züchter 900 bis 1.500 Euro mit Papieren und Gesundheitstests

Woher stammt der Selkirk Rex?

Der Selkirk Rex ist eine vergleichsweise junge Rasse und geht auf eine einzige besondere Katze zurück. Im Jahr 1987 wurde in einem Tierheim im US-Bundesstaat Montana ein Kätzchen mit auffällig gewelltem Fell geboren. Die Züchterin Jeri Newman nahm dieses Weibchen, das sie Miss DePesto nannte, zu sich und verpaarte es mit einem schwarzen Perserkater. Als ein Teil der Nachkommen ebenfalls Locken trug, war klar, dass die Kräuselung auf einem dominanten Gen beruht, ein wichtiger Unterschied zu den anderen Rex-Rassen. Benannt wurde die Rasse nach dem Stiefvater der Züchterin, sie ist damit die einzige Katzenrasse, die nach einer realen Person benannt ist.

Zur Festigung der Rasse wurden neben der Perserkatze auch die Exotic Shorthair und die Britisch Kurzhaar eingekreuzt. Von diesen Rassen stammen der kräftige, runde Körperbau, das ruhige Wesen und das dichte Fell. Seit den 1990er Jahren ist der Selkirk Rex international anerkannt. In Österreich und Deutschland ist er eine seltene Rasse. Einen Überblick über weitere kurzhaarige Rassen findest du in unserer Übersicht der Kurzhaarkatzen, wobei es den Selkirk Rex auch in einer langhaarigen Variante gibt.

Flauschige Katze entspannt auf einem Sessel

Was unterscheidet den Selkirk Rex von Devon Rex und Cornish Rex?

Obwohl alle drei Rassen ein gekräuseltes Fell tragen und den Zusatz Rex im Namen führen, unterscheidet sich der Selkirk Rex grundlegend von Devon und Cornish Rex. Der erste Unterschied liegt in der Vererbung: Beim Selkirk Rex ist die Locke dominant, während sie beim Devon Rex und beim Cornish Rex jeweils auf einem anderen, rezessiven Gen beruht. Das bedeutet, dass schon ein lockentragendes Elterntier gelockte Kitten hervorbringen kann.

Der zweite, sichtbarste Unterschied ist die Art des Fells. Devon und Cornish Rex haben ein sehr feines, spärliches und eng anliegendes Kräuselfell, das den Körper teils kaum bedeckt und die schlanken, feingliedrigen Katzen fast nackt wirken lassen kann. Der Selkirk Rex dagegen trägt ein volles, dichtes und weiches Lockenfell, das ihm ein plüschiges, wolliges Aussehen verleiht, weshalb er liebevoll als Katze im Schafspelz bezeichnet wird. Auch der Körperbau unterscheidet sich deutlich: Während Devon und Cornish Rex zierlich und schlank sind, ist der Selkirk Rex kräftig, rund und schwer gebaut. Für dich als Interessent heißt das, dass sich hinter dem gemeinsamen Namen Rex drei sehr verschiedene Katzentypen verbergen.

Wie ist der Charakter des Selkirk Rex?

Der Selkirk Rex hat von seinen Ausgangsrassen ein wunderbar ausgeglichenes Wesen geerbt. Er ist ruhig, geduldig und ausgesprochen anhänglich, ohne dabei aufdringlich zu sein. Von der Perserkatze bringt er die Gelassenheit mit, von der Britisch Kurzhaar die unkomplizierte Bodenständigkeit und von der Exotic die sanfte Verschmustheit. Das Ergebnis ist eine liebevolle, tolerante Katze, die gern in der Nähe ihrer Menschen ist, sich streicheln lässt und auch mal auf dem Schoß döst. Dabei ist der Selkirk Rex durchaus verspielt und aufmerksam, aber selten hektisch oder überdreht.

Diese Gelassenheit macht ihn zu einem angenehmen Mitbewohner für Familien mit Kindern und für Haushalte mit anderen Tieren, sofern der Umgang respektvoll bleibt. Wie die meisten Katzen ist auch der gesellige Selkirk Rex nicht gern lange allein. Gerade wenn du berufstätig bist, solltest du über die Haltung von zwei Tieren nachdenken, die sich gegenseitig Gesellschaft leisten. Wie du zwei Katzen behutsam zusammenführst, erklärt unser Ratgeber dazu, wie du zwei Katzen in der Wohnung halten kannst. Insgesamt ist der Selkirk Rex ein ruhiger, familientauglicher Begleiter, der sich gut in ein entspanntes Zuhause einfügt.

Wie halte ich einen Selkirk Rex artgerecht?

Der Selkirk Rex ist eine ruhige, mittelaktive Katze, die sich gut für die Wohnungshaltung eignet. Sie braucht dennoch Beschäftigung, Kratzmöglichkeiten und Kletterangebote, um ausgeglichen zu bleiben. Biete ihr einen stabilen Kratzbaum, erhöhte Liegeplätze und regelmäßige Spieleinheiten. Weil der Selkirk Rex zu den gemütlicheren Rassen zählt und sich von sich aus wenig bewegt, ist das aktive Spiel mit dir wichtig, um Übergewicht vorzubeugen, zu dem der schwere, rundliche Körperbau neigen kann. Anregungen dafür findest du in unserem Ratgeber, wie du deine Wohnungskatze sinnvoll beschäftigen kannst.

Wie fast alle Katzen ist auch der gesellige Selkirk Rex nicht gern viele Stunden allein, weshalb sich die Haltung von zwei verträglichen Tieren anbietet. Ein gesicherter Balkon ist eine schöne Ergänzung, damit die Katze frische Luft schnuppern und die Umgebung beobachten kann, ohne den Gefahren des Straßenverkehrs ausgesetzt zu sein. Sein ruhiges, anpassungsfähiges Wesen macht den Selkirk Rex zu einer unkomplizierten Wohnungskatze, die auch mit einem geregelten Alltag gut zurechtkommt, solange sie Gesellschaft, Zuwendung und ausreichend Beschäftigung bekommt.

Zwei flauschige Katzen liegen auf einer weichen Unterlage

Welche rassetypischen Krankheiten hat der Selkirk Rex?

Weil der Selkirk Rex aus der Einkreuzung von Perser, Exotic Shorthair und Britisch Kurzhaar entstand, hat er das Krankheitserbe dieser Rassen mitbekommen. Wer einen Selkirk Rex aufnehmen möchte, sollte die folgenden Krankheitsbilder kennen und ausschließlich bei Züchtern kaufen, die die entsprechenden Gentests und Untersuchungen nachweisen. Katzen verbergen Beschwerden instinktiv lange, deshalb sind Vorsorge und ein wacher Blick für Veränderungen wichtig. Fällt dir etwas an Trinkverhalten, Atmung, Gewicht oder Allgemeinbefinden auf, kannst du es mit unserem Symptom-Checker einordnen und im Zweifel abklären lassen.

Die bedeutendste Erbkrankheit ist die polyzystische Nierenerkrankung, kurz PKD, die vor allem von der Perserkatze und der Britisch Kurzhaar stammt. Dabei bilden sich mit Flüssigkeit gefüllte Zysten in den Nieren, die das Gewebe verdrängen und im Lauf der Jahre zu chronischem Nierenversagen führen können. Für die verantwortliche Genvariante gibt es einen zuverlässigen DNA-Test, sodass seriöse Zucht die Krankheit durch die Auswahl freier Elterntiere vermeiden kann. Anzeichen sind vermehrtes Trinken und Urinieren, Gewichtsverlust und Appetitlosigkeit, meist erst im mittleren bis höheren Alter.

Die zweite wichtige Erkrankung ist die hypertrophe Kardiomyopathie, kurz HCM, eine Herzmuskelerkrankung, die vor allem über die Britisch Kurzhaar in die Rasse gelangt ist. Sie kann zu Herzschwäche, Blutgerinnseln und plötzlichem Herztod führen und wird bei den Zuchttieren durch regelmäßigen Herzultraschall überwacht. Weil der Selkirk Rex auch Perser- und Exotic-Blut trägt, solltest du außerdem auf einen moderaten, nicht zu stark verkürzten Gesichtsschädel achten, denn eine ausgeprägte Brachyzephalie kann zu Atem- und Tränenproblemen führen. Für die Diagnose und Behandlung all dieser Erkrankungen gilt: Sie gehören in fachkundige Hände. Du kannst jederzeit unkompliziert einen Tierarzt in deiner Nähe finden und einen Gesundheitscheck vereinbaren.

Passt der Selkirk Rex zu dir?

Der Selkirk Rex passt zu dir, wenn du eine ruhige, verschmuste und unkomplizierte Katze mit außergewöhnlichem Lockenfell suchst und ein entspanntes Zuhause bieten kannst. Du solltest bereit sein, das besondere Fell schonend zu pflegen, für ausreichend Spiel und Bewegung zu sorgen, damit die gemütliche Katze nicht zu schwer wird, und beim Kauf auf einen Züchter mit PKD-Gentest, HCM-Herzultraschall und gesundem, moderatem Kopftyp zu bestehen. Wenn du dagegen eine sehr sportliche, unabhängige Katze suchst oder ein völlig pflegefreies Tier erwartest, ist der plüschige, gesellige Selkirk Rex nicht die ideale Wahl.

Wie pflege ich das Lockenfell eines Selkirk Rex?

Das Lockenfell des Selkirk Rex braucht eine besondere, aber keine übermäßige Pflege. Wichtig ist vor allem das richtige Maß, denn zu häufiges oder kräftiges Bürsten zieht die Locken glatt und lässt das Fell strohig und kraus wirken. Bei der kurzhaarigen Variante genügt es meist, das Fell ein- bis zweimal pro Woche vorsichtig mit einer weichen Bürste oder den Fingern zu durchkämmen, um lose Haare zu entfernen, ohne die Struktur zu zerstören. Die langhaarige Variante braucht etwas mehr Aufmerksamkeit, damit sich keine Knoten bilden, besonders während des Fellwechsels.

Ein zu häufiges Baden solltest du vermeiden, da es die Haut austrocknet. Wenn ein Bad nötig ist, lässt man das Fell danach am besten an der Luft trocknen und knetet es leicht, damit sich die Locken schön ausbilden. Kontrolliere daneben regelmäßig Ohren und Krallen und gewöhne deine Katze schon als Kitten an die Zahnpflege, denn Zahnstein und Zahnfleischentzündungen sind bei vielen Rassekatzen ein Thema. Nutze die Fellpflege immer auch, um Haut, Augen, Gewicht und Allgemeinbefinden zu prüfen, so fallen dir Veränderungen frühzeitig auf.

Was muss ich bei der Ernährung des Selkirk Rex beachten?

Der Selkirk Rex braucht wie jede Katze ein hochwertiges Futter mit hohem Anteil an tierischem Eiweiß und wenig pflanzlichen Füllstoffen, denn Katzen sind reine Fleischfresser. Achte auf ein Futter mit klar deklariertem Fleischanteil. Das wichtigste Ernährungsthema bei dieser Rasse ist die Vermeidung von Übergewicht, denn der schwere, rundliche und wenig bewegungsfreudige Selkirk Rex setzt bei zu üppiger Fütterung schnell Fett an. Biete das Futter deshalb in abgemessenen Portionen an, statt den Napf dauerhaft gefüllt zu lassen, wiege dein Tier regelmäßig und taste die Rippen ab.

Frisches Wasser muss immer verfügbar sein, gerade weil die Rasse für die Nierenerkrankung PKD anfällig ist und eine gute Flüssigkeitsversorgung die Nieren entlastet. Feuchtfutter mit hohem Wasseranteil unterstützt das zusätzlich, und ein Trinkbrunnen kann trinkfaule Katzen zum Trinken animieren. Leckerlis solltest du sparsam einsetzen und in die Tagesration einrechnen. Wenn dein Selkirk Rex bereits zu viel wiegt, stelle die Ernährung niemals radikal um, sondern reduziere das Gewicht langsam und am besten in Absprache mit deinem Tierarzt, denn eine zu schnelle Abnahme kann bei Katzen die Leber schädigen.

Graues Kitten mit grossen Augen und weichem Fell

Was kostet ein Selkirk Rex in Österreich und Deutschland?

Ein Kitten aus seriöser Zucht mit Stammbaum, Impfungen, Mikrochip und nachgewiesenen Gesundheitstests der Elterntiere kostet in Österreich und Deutschland üblicherweise zwischen 900 und 1.500 Euro. Weil der Selkirk Rex selten ist, kann die Suche nach einem guten Züchter etwas Geduld erfordern. Sehr günstige Angebote deutlich unter 600 Euro sind ein Warnsignal für unseriöse Vermehrung ohne PKD-Gentest und Herzultraschall. Wer hier spart, riskiert teure Krankheitsverläufe und unterstützt tierschutzwidrige Zucht.

💰 Kosten: Was kostet ein Selkirk Rex in Österreich und Deutschland?

Der Kaufpreis beim seriösen Züchter liegt in beiden Ländern meist zwischen 900 und 1.500 Euro. Für die Erstausstattung mit Kratzbaum, Transportbox, Näpfen und Zubehör solltest du einmalig etwa 200 bis 400 Euro einplanen. Die laufenden Kosten für hochwertiges Futter und Katzenstreu liegen bei rund 40 bis 65 Euro im Monat, in Österreich und Deutschland auf ähnlichem Niveau. Dazu kommt eine Rücklage für den Tierarzt: Eine jährliche Vorsorge mit Impfung kostet grob 60 bis 120 Euro, während die Behandlung einer Nieren- oder Herzerkrankung schnell mehrere hundert bis über tausend Euro erreichen kann. Viele Halter schließen deshalb eine Katzenkrankenversicherung oder Operationsversicherung ab und legen zusätzlich monatlich Geld zurück. Über die Lebenszeit von zwölf bis sechzehn Jahren summieren sich die Kosten zu einem deutlich vierstelligen bis fünfstelligen Betrag, den du vor der Anschaffung realistisch einplanen solltest.

Zum Weiterstöbern eignen sich auch Cornish Rex, Sphynx und LaPerm.

Häufige Fragen zum Selkirk Rex

Was ist der Unterschied zwischen Selkirk Rex, Devon Rex und Cornish Rex?
Alle drei tragen ein gelocktes Fell, unterscheiden sich aber deutlich. Beim Selkirk Rex ist die Locke dominant vererbt, bei Devon und Cornish Rex jeweils rezessiv. Vor allem aber ist das Fell verschieden: Der Selkirk Rex hat ein volles, dichtes und weiches Lockenfell und einen kräftigen, runden Körper, weshalb er Katze im Schafspelz genannt wird. Devon und Cornish Rex haben ein feines, spärliches Kräuselfell und einen zierlichen, schlanken Körperbau. Es sind also drei sehr unterschiedliche Katzentypen.
Welche Krankheiten sind beim Selkirk Rex typisch?
Durch die Einkreuzung von Perser, Exotic und Britisch Kurzhaar kann der Selkirk Rex deren Erbkrankheiten mitbringen. Die wichtigsten sind die polyzystische Nierenerkrankung (PKD) und die Herzerkrankung HCM. Für PKD gibt es einen Gentest, HCM wird per Herzultraschall der Zuchttiere überwacht. Zusätzlich solltest du auf einen moderaten Gesichtsschädel achten, um Atem- und Tränenprobleme durch Brachyzephalie zu vermeiden. Kaufe deshalb nur bei Züchtern mit nachgewiesenen Tests.
Ist der Selkirk Rex hypoallergen?
Nein. Das Lockenfell macht den Selkirk Rex nicht zu einer allergikerfreundlichen Katze. Katzenallergien richten sich meist gegen das Eiweiß Fel d 1, das über Speichel und Hautdrüsen abgegeben wird, nicht gegen die Haare. Auch ein Selkirk Rex produziert dieses Allergen. Keine Katze ist wirklich allergenfrei. Wer unter einer Katzenallergie leidet, sollte die Anschaffung nicht als sicheren Ausweg betrachten und die Allergie vorab ärztlich abklären lassen.
Wie pflegeintensiv ist das Lockenfell?
Das Lockenfell braucht eine schonende Pflege mit dem richtigen Maß. Zu häufiges oder kräftiges Bürsten zieht die Locken glatt und lässt das Fell strohig wirken. Bei der kurzhaarigen Variante genügt meist ein- bis zweimaliges vorsichtiges Durchkämmen pro Woche, die langhaarige Variante braucht etwas mehr Aufmerksamkeit gegen Knoten. Häufiges Baden sollte man vermeiden. Insgesamt ist die Pflege überschaubar, erfordert aber ein Gespür für das besondere Fell.
Ist der Selkirk Rex eine gute Familienkatze?
Ja. Der Selkirk Rex ist ruhig, geduldig und verschmust und hat von seinen Ausgangsrassen ein ausgeglichenes, tolerantes Wesen geerbt. Damit ist er ein guter Begleiter für Familien mit Kindern und für Haushalte mit anderen Tieren, sofern der Umgang respektvoll bleibt und ihm Rückzugsorte bleiben. Wichtig ist, dass er nicht lange allein bleibt, ideal ist die Haltung mit einem Katzenpartner. Wer eine entspannte, anhängliche Katze sucht, liegt beim Selkirk Rex richtig.
Was kostet ein Selkirk Rex vom Züchter?
Ein Kitten aus seriöser Zucht mit Stammbaum, Impfungen, Mikrochip und Gesundheitstests der Elterntiere kostet in Österreich und Deutschland meist zwischen 900 und 1.500 Euro. Weil die Rasse selten ist, kann die Züchtersuche etwas Geduld erfordern. Sehr günstige Angebote unter 600 Euro deuten auf unseriöse Vermehrung ohne Gentests hin. Zusätzlich zum Kaufpreis solltest du Erstausstattung, laufende Kosten und eine Tierarzt-Rücklage einplanen.
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