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Zahnpflege beim Pferd: Kontrolle, Probleme & Behandlung

Zahnpflege beim Pferd: Kontrolle, Probleme & Behandlung

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Zahnpflege beim Pferd entscheidet darüber, ob dein Pferd sein Futter sauber zerkleinern, am Gebiss locker bleiben und bis ins hohe Alter Leistung bringen kann. Anders als bei Hund und Katze wachsen Pferdezähne ein Leben lang nach. Pro Jahr schieben sich rund zwei bis drei Millimeter Zahnsubstanz aus dem Kiefer, gleichzeitig wird genauso viel Substanz beim Kauen abgerieben. Geht dieses Gleichgewicht verloren, entstehen scharfe Kanten, Haken, Wellengebisse und Zahnstein, die zu Schmerzen, Gewichtsverlust, Rittigkeitsproblemen und Koliken führen können.

In diesem Ratgeber erfährst du, wie ein gesundes Pferdegebiss aufgebaut ist, welche Probleme typischerweise auftreten, wie eine professionelle Zahnkontrolle abläuft und was du im Alltag tun kannst, um Zähne und Maulhöhle deines Pferdes gesund zu halten. Wir gehen auf Kosten in Österreich und Deutschland ein und zeigen dir, wie oft eine Zahnkontrolle wirklich notwendig ist. Der Inhalt ist tierärztlich überprüft.

Hinweis

Hinweis: Zahnkontrolle gehört in die Routine

Selbst wenn dein Pferd normal frisst und zunimmt, können sich im Maul scharfe Kanten gebildet haben. Lass die Zähne deshalb mindestens einmal jährlich von einer Pferdezahnärztin oder einem auf Zahnheilkunde spezialisierten Tierarzt kontrollieren, bei jungen und alten Pferden alle sechs Monate.

Wie ist das Gebiss deines Pferdes aufgebaut?

Ein erwachsenes Pferd hat zwischen 36 und 44 Zähne. Die Bandbreite kommt durch die sogenannten Wolfszähne und Hengstzähne zustande, die nicht jedes Pferd ausbildet. Im Oberkiefer und Unterkiefer findest du jeweils sechs Schneidezähne vorne, gefolgt von einer zahnfreien Lade, in der das Gebiss liegt. Daran schließen die zwölf Backenzähne pro Kieferseite an, die in vordere Prämolaren und hintere Molaren unterteilt werden. Hengste und Wallache haben zusätzlich Hakenzähne in der Lade, manche Pferde tragen außerdem die kleinen Wolfszähne direkt vor dem ersten Backenzahn.

Die Zähne wachsen lebenslang nach, weil sich Pferde ursprünglich von harten, faserigen Steppengräsern ernähren. Beim Kauen mahlen die Backenzähne die Pflanzenteile zwischen den Reibflächen zu Brei. Dabei kommt eine Besonderheit ins Spiel: Der Oberkiefer ist breiter als der Unterkiefer. Beim Mahlen entstehen daher außen am Oberkiefer und innen am Unterkiefer scharfe Kanten, wenn die Backenzähne sich nicht gleichmäßig abreiben. Genau dort setzt die regelmäßige Zahnpflege an, weil dein Pferd diese Kanten nicht selbst beseitigen kann.

Junge Pferde durchlaufen bis zum Alter von rund fünf Jahren einen Zahnwechsel. In dieser Zeit fallen die 24 Milchzähne nach und nach aus, die bleibenden Zähne brechen durch. Mehr zu diesem Thema findest du im ausführlichen Ratgeber Zahnwechsel beim Pferd. Während dieser Phase ist das Pferd besonders empfindlich, weil Milchzahnkappen festsitzen und das Anreiten erschweren können.

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Welche typischen Zahnprobleme treten beim Pferd auf?

Die häufigste Veränderung sind scharfe Schmelzkanten, die sich an den Außenseiten der oberen Backenzähne und den Innenseiten der unteren Backenzähne bilden. Diese Kanten verletzen Wange und Zunge, sobald das Pferd das Gebiss annimmt oder kaut. Du erkennst sie nicht von außen, dein Pferd zeigt aber Symptome wie Kopfschlagen, Zungenfehler, einseitiges Kauen oder Wickelkauen, also das Bilden von kleinen Heuwickeln, die wieder ausgespuckt werden.

Daneben sind Haken ein klassisches Problem. Sie entstehen am vordersten oberen und am hintersten unteren Backenzahn, wenn das Pferd asymmetrisch kaut oder die Reibflächen nicht passen. Haken können bis zu zwei Zentimeter lang werden und blockieren die Vor- und Rückwärtsbewegung des Unterkiefers, was die ganze Halsmuskulatur in Schieflage bringt. Wellengebisse, Stufengebisse und Treppengebisse sind weitere Formstörungen, bei denen die Reibfläche unregelmäßig verläuft.

Bei alten Pferden ab etwa 18 Jahren werden die Zähne kürzer, wackeln, brechen aus oder fallen aus. Wie du diese Tiere richtig fütterst, beschreibt unser Beitrag Alte Pferde richtig füttern. Außerdem treten Zahnstein, Karies, Diastemata (Lücken zwischen den Zähnen mit Futtereinschluss) und EOTRH (eine schmerzhafte Erkrankung der Schneidezähne) gehäuft auf. Auch Zahnfrakturen nach Pferdebissen, Tritten oder dem Hängenbleiben am Zaun gehören zum Alltag der Pferdezahnheilkunde.

Woran erkennst du, dass dein Pferd Zahnprobleme hat?

Pferde zeigen Schmerzen oft erst spät, weil sie als Fluchttiere Schwächen verbergen. Achte deshalb auf feine Veränderungen. Beim Fressen können dir folgende Auffälligkeiten ins Auge stechen: Dein Pferd lässt Heu oder Müsli aus dem Maul fallen, frisst langsamer als sonst, verteilt Speichel beim Kauen, bildet Wickel oder kaut nur auf einer Seite. Du findest große, unverdaute Faserstücke im Mist oder ein gesteigertes Trinkbedürfnis, weil das Schlucken trockener Bissen schwerfällt.

Beim Reiten oder Longieren fällt häufig auf, dass das Pferd am Gebiss kaut, mit dem Kopf schlägt, gegen den Zügel geht, sich verwirft oder nur in eine Richtung gerne biegt. Manchmal entwickelt das Pferd Speichelfäden mit Blutbeimengungen, einen unangenehmen Geruch aus Maul oder Nüstern oder einen schiefen Maulwinkel. Auch Verhaltensänderungen wie Reizbarkeit, plötzliches Scheuen oder Verspannungen im Genick gehen oft auf Zahnschmerzen zurück.

Indirekte Hinweise sind Gewichtsverlust trotz unveränderter Ration, ein stumpfes Fell, häufige Koliken durch unzureichend zerkautes Futter oder ein nachlassendes Wohlbefinden. Wenn du eines oder mehrere dieser Anzeichen bei deinem Pferd beobachtest, ist eine zeitnahe Kontrolle durch eine Pferdezahnärztin oder einen spezialisierten Tierarzt sinnvoll.

Notfall

Notfall: Wann du sofort handeln musst

Stellst du blutigen Speichel, einen einseitig geschwollenen Kiefer, eitrigen Nasenausfluss aus nur einem Nasenloch oder eine plötzliche Futterverweigerung fest, ruf umgehend deine Tierärztin oder deinen Tierarzt an. Solche Symptome deuten auf Zahnfrakturen, Zahnabszesse oder eine Zahnentzündung mit Übergreifen auf die Kieferhöhle hin und müssen rasch behandelt werden.

Wie läuft eine professionelle Zahnkontrolle ab?

Eine fundierte Zahnkontrolle dauert je nach Aufwand zwischen 30 und 60 Minuten. Dein Pferd erhält in der Regel eine leichte Sedierung, damit der Kopf ruhig bleibt und die hinteren Backenzähne erreichbar sind. Der Tierarzt setzt ein Maulgatter ein, das den Kiefer schonend offenhält. Mit Stirnlampe, Spiegel und Spülung werden alle Zähne, Zahnfleisch, Zunge, Wangenschleimhaut und Kieferlade beurteilt. Ein vollständiger Zahnstatus dokumentiert Position, Abnutzung, Beweglichkeit und Auffälligkeiten jedes Zahnes.

Werden Korrekturen nötig, kommen elektrische Schleifgeräte mit Diamant- oder Hartmetallköpfen zum Einsatz. Damit lassen sich scharfe Kanten brechen, Haken kürzen und Wellen ausgleichen. Wichtig ist Augenmaß: Es darf nicht zu viel Substanz abgetragen werden, weil sonst das natürliche Mahlrelief verloren geht. Lockere Milchzahnkappen werden gezogen, lockere bleibende Zähne extrahiert oder gefestigt. Bei tiefer reichenden Befunden wie Wurzelvereiterungen ergänzt eine digitale Röntgenaufnahme die Diagnose.

Die Kosten für eine reine Kontrolle liegen in Österreich und Deutschland aktuell zwischen 80 und 130 Euro. Kommen Sedierung, Schleifarbeit und Anfahrt hinzu, sind 150 bis 280 Euro realistisch. Bei aufwendigen Korrekturen, Extraktionen oder Röntgen können Rechnungen über 500 Euro entstehen. Eine Pferdekrankenversicherung übernimmt diese Beträge je nach Tarif teilweise oder ganz.

Wie oft solltest du die Zähne kontrollieren lassen?

Als Faustregel gilt: Erwachsene Pferde zwischen fünf und 18 Jahren brauchen eine jährliche Zahnkontrolle. Für junge Pferde im Zahnwechsel und für Senioren ab 18 Jahren empfehlen Pferdezahnärztinnen und -zahnärzte eine Kontrolle alle sechs Monate, weil sich in diesen Lebensphasen besonders viel verändert. Auch Sportpferde, die täglich am Gebiss laufen, profitieren von engmaschigeren Kontrollen, weil schon kleine scharfe Stellen die Rittigkeit massiv stören.

Fohlen sollten spätestens im Alter von sechs Monaten erstmals begutachtet werden. Dabei wird kontrolliert, ob alle Milchzähne korrekt durchgebrochen sind und ob ein Über- oder Unterbiss vorliegt. Im dritten und vierten Lebensjahr finden die intensivsten Wechselphasen statt. Hier kann es sinnvoll sein, das Pferd alle drei bis vier Monate kurz untersuchen zu lassen, vor allem vor dem Anreiten. Mehr zu Aufzuchtthemen findest du im Beitrag Fohlenaufzucht.

Plane Zahnkontrollen am besten fix in den Jahreskalender ein, etwa gemeinsam mit der jährlichen Impfung oder der Wurmkur. So vergisst du den Termin nicht und dein Pferd profitiert das ganze Jahr über von einem schmerzfreien Maul. Notiere die Befunde in einem Pferdetagebuch, damit du Veränderungen über die Jahre nachvollziehen und mit verschiedenen Therapeutinnen und Therapeuten besprechen kannst.

Was kannst du im Alltag für gesunde Pferdezähne tun?

Die wichtigste Maßnahme ist eine pferdegerechte Fütterung mit viel Raufutter. Pferde sind darauf ausgelegt, zwölf bis 16 Stunden täglich zu kauen. Wenn du dein Pferd überwiegend mit hochwertigem Heu und Stroh versorgst, sorgt der lange Kauvorgang für gleichmäßigen Abrieb der Backenzähne. Die Fütterungsempfehlung beim Pferd liefert dir konkrete Mengen und einen Tagesablauf für die Ration.

Achte beim Heu auf eine gute Qualität ohne Schimmel und ohne lange Trockenphasen. Kraftfutter solltest du in mehreren kleinen Portionen geben, niemals als große Tagesportion. Zu viel Müsli oder Pellets in kurzer Zeit reduziert die Kauzeit, fördert Magenprobleme und kann das Mahlrelief der Zähne verändern. Zusatzfutter wie Saftfutter ergänzt die Ration sinnvoll, mehr dazu liest du im Beitrag Saftfutter beim Pferd und auf unserer Seite zu Öl für Pferde.

Beobachte dein Pferd beim Fressen. Stelle dich ab und zu daneben, achte auf Kaugeräusche, Speichelbildung und ob Futter aus dem Maul fällt. Werfe regelmäßig einen Blick in den Mist und ins Maul, indem du das Pferd vorsichtig die Schneidezähne zeigen lässt. Eine kurze Maulhygiene mit klarem Wasser nach dem Reiten reduziert Futterreste an den Schneidezähnen. Vermeide harte, mineralische Lecksteine, die schräg an einer Wand befestigt sind. Sie können den Schneidezahnabrieb verstärken und Schneidezähne unnatürlich abnutzen.

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Wie hängt die Zahnpflege mit Reiten und Ausrüstung zusammen?

Das Gebiss liegt direkt auf den schmerzempfindlichen Laden zwischen Schneide- und Backenzähnen. Sind dort Haken, Splitter oder eine Wundstelle, reagiert dein Pferd am Zügel mit Verspannung, Kopfschütteln oder Verwerfen. Lass deshalb vor jedem Anreiten und bei jeder Gebisswechsel-Entscheidung eine Zahnkontrolle durchführen. Auch ein gut sitzendes Reithalfter darf den Kiefer nicht so eng zubinden, dass dein Pferd nicht mehr abkauen kann, denn das Abkauen ist ein wichtiger Stress- und Spannungsabbau.

Wolfszähne sind kleine Reste vor dem ersten Backenzahn. Sie können beim Reiten Druckschmerzen verursachen, weil das Gebiss daran anstößt. Viele Tierärztinnen und Tierärzte empfehlen, Wolfszähne vor dem Anreiten zu ziehen, sofern sie locker sitzen oder Beschwerden machen. Hakenzähne bei Hengsten und Wallachen werden bei Bedarf gekürzt, damit das Gebiss nicht daran reibt. Lass diese Eingriffe nur von ausgebildetem Personal durchführen, weil unsachgemäße Extraktionen Wurzelreste hinterlassen können.

Wenn dein Pferd nach einer Zahnbehandlung ein bis zwei Tage etwas vorsichtiger frisst, ist das normal. Reite in dieser Zeit ohne Gebiss oder mit gebissloser Zäumung und biete weiches, eingeweichtes Futter an. Halte das Maul nach dem Termin sauber, indem du verfilzte Futterreste mit lauwarmem Wasser ausspülst. Bei Schwellungen, Fieber oder anhaltender Futterverweigerung kontaktierst du sofort die behandelnde Praxis.

Welche Rolle spielt die Zahnpflege bei alten Pferden?

Mit zunehmendem Alter wird die Zahnsubstanz weniger. Die Zähne werden brüchig, die Wurzeln verkürzen sich, einzelne Zähne fallen aus. Dadurch entstehen Lücken, in denen sich Futter sammelt, gärt und Entzündungen verursacht. Senioren brauchen darum häufiger Kontrolltermine und eine angepasste Fütterung mit eingeweichtem Heucobs, Mash und weichen Saftfuttermitteln. Auf Heucobs und auf Mash findest du Detailinformationen.

EOTRH ist eine schmerzhafte Erkrankung der Schneidezähne älterer Pferde. Dabei lösen sich Zahnhalteapparat und Zahnsubstanz auf. Die Pferde haben starke Schmerzen, vermeiden das Abbeißen von Karotten und werden im Maul empfindlich. Eine frühe Diagnose ist wichtig, weil sich die betroffenen Schneidezähne nur selten retten lassen und meist extrahiert werden. Nach der Extraktion sind die Tiere innerhalb weniger Wochen wieder schmerzfrei und fressen besser als zuvor.

Achte bei alten Pferden besonders auf das Gewicht. Ein Body Condition Score zwischen vier und sechs (auf einer Skala von eins bis neun) ist anzustreben. Stelle die Ration auf weiche, leicht zu schluckende Komponenten um, biete Heu in kleinen Portionen über den Tag verteilt an und stelle immer frisches Wasser bereit. Mehr dazu im verlinkten Senior-Ratgeber.

Tierärztlicher Blick

Pferdezähne sind kein Detail im Maul, sondern eine Schnittstelle zur gesamten Gesundheit. Studien zeigen, dass Pferde mit unbehandelten Zahnproblemen häufiger an Koliken, Magengeschwüren und Rückenverspannungen leiden. Ein professionelles Equine Dental Team arbeitet heute mit elektrischen Schleifgeräten, Endoskopie und digitalem Röntgen. Die Investition in eine jährliche Kontrolle zahlt sich aus, weil chronische Zahnprobleme deutlich höhere Folgekosten verursachen als die Vorsorge.

Wenn du Zweifel an einem Befund hast oder dein Pferd nach einer Behandlung Probleme zeigt, hole eine zweite Meinung ein. Eine Übersicht spezialisierter Praxen findest du auf unserer Seite Tierarztsuche. Achte darauf, dass die Person eine Ausbildung in Pferdezahnheilkunde nachweisen kann, sei es eine tierärztliche Spezialisierung oder eine anerkannte Equine Dental Technician-Ausbildung. Für rechtliche Behandlungen wie Sedierung oder Extraktion ist in Österreich und Deutschland zwingend ein Tierarzt nötig.

Häufige Fragen zur Zahnpflege beim Pferd

Wie oft muss ich die Zähne meines Pferdes kontrollieren lassen?
Erwachsene Pferde brauchen einmal jährlich eine Kontrolle. Junge Pferde im Zahnwechsel und Senioren ab 18 Jahren werden alle sechs Monate untersucht, Sportpferde nach Bedarf zusätzlich.
Was kostet eine Zahnbehandlung beim Pferd in Österreich?
Eine reine Kontrolle liegt zwischen 80 und 130 Euro. Mit Sedierung, Schleifarbeit und Anfahrt erreicht eine umfassende Behandlung 150 bis 280 Euro. Aufwendige Korrekturen oder Röntgen liegen darüber.
Wie merke ich, dass mein Pferd Zahnprobleme hat?
Achte auf Wickelbildung, einseitiges Kauen, Futterverlust aus dem Maul, Gewichtsverlust, Speicheln, Kopfschlagen oder Verwerfen am Zügel. Solche Symptome sind ein klarer Anlass für eine Kontrolle.
Muss mein Pferd für die Zahnkontrolle sediert werden?
Eine leichte Sedierung ist meist sinnvoll, weil sich die hinteren Backenzähne sonst kaum erreichen lassen. Sehr ruhige Pferde lassen oft eine kurze Sichtkontrolle ohne Sedierung zu, eine vollständige Bearbeitung erfolgt jedoch fast immer mit Sedierung.
Was sind Wolfszähne und müssen sie gezogen werden?
Wolfszähne sind kleine Restzähne vor dem ersten Backenzahn. Sie verursachen oft Druck am Gebiss. Wenn dein Pferd ans Reiten gewöhnt wird oder Probleme beim Annehmen des Gebisses zeigt, empfehlen viele Tierärztinnen und Tierärzte eine Extraktion.
Kann ich die Zähne meines Pferdes selbst pflegen?
Du kannst die Schneidezähne nach dem Reiten kurz mit Wasser ausspülen und das Maul beobachten. Schleifarbeiten, Extraktionen und tiefe Untersuchungen gehören jedoch in tierärztliche Hand und sind in Österreich und Deutschland nur Tierärztinnen und Tierärzten erlaubt.
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