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Mineralstoffe beim Pferd: Bedarf, Mangel, richtige Auswahl

Mineralstoffe beim Pferd: Bedarf, Mangel, richtige Auswahl

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Mineralstoffe beim Pferd sind die anorganischen Bausteine, ohne die kein Stoffwechsel funktioniert. Sie steuern Knochenstabilität, Muskelkontraktion, Nervenleitung, Sauerstofftransport, Hormonbildung und Immunabwehr. Anders als Energie und Eiweiß lassen sich Mineralstoffe nicht improvisieren: Fehlen sie über Wochen, kippt nicht die Leistung, sondern die Substanz. Genau deshalb ist eine sichere Mineralstoffversorgung das Fundament jeder Pferdefütterung, vom Freizeitpferd bis zum Hochleistungssportler, vom Fohlen bis zum Senior.

Heu allein deckt den Bedarf nicht

Selbst sehr gutes Heu liefert in den meisten Regionen Deutschlands und Österreichs zu wenig Selen, Zink, Kupfer und meist auch Natrium. Ein bedarfsgerechtes Mineralfutter plus Salzleckstein gehört bei nahezu jedem Pferd zur Tagesration, unabhängig von Rasse, Alter oder Belastung.

Welche Mengenelemente braucht das Pferd?

Mengenelemente werden in Gramm pro Tag gemessen. Dazu zählen Calcium, Phosphor, Magnesium, Natrium, Chlorid, Kalium und Schwefel. Calcium ist der wichtigste Knochenbaustein und stabilisiert zugleich Muskelkontraktion und Blutgerinnung. Ein Pferd mit 500 Kilogramm Körpergewicht braucht im Erhaltungsbedarf rund 20 bis 25 Gramm Calcium pro Tag, im Wachstum, in der Trächtigkeit oder Laktation deutlich mehr. Phosphor arbeitet eng mit Calcium zusammen und ist für den Energiestoffwechsel entscheidend. Das Verhältnis Calcium zu Phosphor sollte rund zwei zu eins betragen, niemals unter eins zu eins, sonst entstehen Knochenstoffwechselstörungen.

Magnesium steuert Muskelkontraktion, Nervenfunktion und Stressregulation. Der Tagesbedarf liegt bei etwa zehn bis 15 Gramm. Nervöse Pferde, Sportpferde unter Stress oder Pferde mit Krampfneigung profitieren von höheren Gaben. Natrium und Chlorid werden über Salz aufgenommen. Pro 500 Kilogramm Körpergewicht braucht ein Pferd rund 20 bis 30 Gramm Salz pro Tag, im Sommer und bei Schweißverlusten deutlich mehr. Ein Salzleckstein in der Box deckt diesen Grundbedarf, mehr dazu im Ratgeber zu Salzlecksteinen fürs Pferd. Kalium ist in Heu und Grünfutter reichlich enthalten, ein Mangel ist selten. Schwefel ist Bestandteil von schwefelhaltigen Aminosäuren wie Methionin und Cystein und damit indirekt über die Eiweißversorgung gedeckt.

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Welche Spurenelemente sind besonders relevant?

Spurenelemente werden in Milligramm pro Tag gemessen. Trotz der kleinen Mengen sind sie leistungsbestimmend, weil sie Enzyme aktivieren, die Sauerstofftransport, Immunfunktion und Zellschutz steuern. Die wichtigsten sind Selen, Zink, Kupfer, Mangan, Eisen, Jod und Cobalt.

Selen wirkt eng mit Vitamin E zusammen und schützt Muskel- und Zellmembranen vor oxidativem Stress. Der Tagesbedarf liegt bei ein bis drei Milligramm. In weiten Teilen Deutschlands und Österreichs sind die Böden selenarm, Heu und Weide decken den Bedarf häufig nicht. Ein bedarfsgerechtes Mineralfutter ist deshalb fast immer notwendig. Achtung: Selen hat einen schmalen therapeutischen Bereich, mehr als zehn Milligramm pro Tag wirken toxisch. Die Versorgung sollte über Bluttest abgesichert werden, vor allem bei Sportpferden und Zuchtstuten.

Zink ist für Hufqualität, Hautbarriere, Immunsystem und Wundheilung zuständig. Tagesbedarf rund 400 Milligramm. Mangel zeigt sich an brüchigen Hufen, schuppigem Fell und schlechter Wundheilung. Kupfer steuert Eisenstoffwechsel und Bindegewebsbildung. Tagesbedarf circa 100 Milligramm. Mangel verursacht Pigmentveränderungen und Bindegewebsschwäche. Mangan ist für Knorpel- und Sehnenaufbau wichtig. Tagesbedarf rund 400 Milligramm. Eisen ist im Hämoglobin entscheidend für den Sauerstofftransport. Heu und Wasser liefern meist genug, eine Übersupplementierung ist häufiger als ein Mangel.

Jod steuert die Schilddrüsenfunktion. Tagesbedarf rund drei bis fünf Milligramm. Cobalt wird zur körpereigenen Vitamin-B12-Bildung gebraucht. Beide werden über Mineralfutter zuverlässig abgedeckt.

Wie erkennst du einen Mineralstoffmangel?

Mineralstoffmangel zeigt sich oft schleichend und in unspezifischen Veränderungen. Brüchige, rissige Hufe deuten auf einen Zink-, Biotin- oder Kupfermangel hin. Stumpfes Fell und Pigmentstörungen sind klassische Zeichen für Kupfermangel. Muskelverhärtungen und schlechte Belastbarkeit verweisen häufig auf Vitamin-E-/Selenmangel. Knochenstoffwechselstörungen, weiche Hufe oder schmerzhafte Skelettveränderungen können auf einen Calcium-Phosphor-Imbalance hinweisen.

Nervosität, Muskelzittern oder Krampfneigung deuten häufig auf Magnesium- oder Calciummangel hin. Verminderte Fruchtbarkeit kann durch Selen-, Zink- oder Mangan-Mangel bedingt sein. Schlechte Wundheilung und häufige Infekte verweisen oft auf Zink- oder Selenmangel. Diese Anzeichen ersetzen keine Diagnose. Eine sichere Beurteilung gelingt nur über tierärztliche Anamnese, Bluttest und Rationsanalyse mit Heuprobe. Vor allem Selen, Zink, Kupfer und Vitamin E lassen sich gut im Blut messen, Calcium und Magnesium dagegen nur eingeschränkt, weil der Körper diese Werte hormonell konstant hält.

Wie versorgst du dein Pferd sicher?

Die Grundlage jeder Mineralversorgung ist hochwertiges Raufutter. Heu mittlerer Qualität liefert pro Kilogramm Trockenmasse rund vier Gramm Calcium, zwei Gramm Phosphor, ein Gramm Magnesium und eine Reihe Spurenelemente. Bei einer Tagesration von acht bis zwölf Kilogramm Heu sind Calcium und Phosphor meist gut gedeckt, während Selen, Zink, Kupfer, Natrium und teilweise Magnesium typischerweise unterversorgt sind. Eine Heuanalyse, die in Deutschland und Österreich zwischen 60 und 120 Euro kostet, schafft Klarheit und zeigt, welche Bausteine in welcher Menge ergänzt werden müssen.

Ergänzend sind drei Komponenten Standard: ein bedarfsgerechtes Mineralfutter (rund 50 bis 100 Gramm pro Tag bei einem 500 Kilogramm schweren Pferd), ein Salzleckstein in der Box und eine ständige Wasserversorgung. Wer Krippenfutter mit hohem Mineralanteil füttert, sollte Mineralfutter und Krippenfutter aufeinander abstimmen, sonst kommt es schnell zu Doppelversorgung mit Eisen oder Mangan. Eine Übersicht zu sinnvollen Ergänzungen findest du im Ratgeber Ergänzungsfutter für Pferde.

Wichtig ist die Verdaulichkeit. Organisch gebundene Mineralien (Chelate) sind besser bioverfügbar als anorganische Salze, kosten allerdings mehr. Für Erhaltungspferde reicht ein gutes anorganisches Mineralfutter, für Sportpferde, Zuchtstuten oder Pferde mit Stoffwechselauffälligkeiten lohnen sich organische Mischformen.

Welche Lebensphasen brauchen besondere Aufmerksamkeit?

Fohlen und Jungpferde im Wachstum haben den höchsten Mineralbedarf pro Kilogramm Körpergewicht. Calcium, Phosphor, Zink, Kupfer und Selen müssen in passenden Verhältnissen bereitstehen, sonst entstehen Wachstumsstörungen wie OCD (Osteochondrosis dissecans). Die Stutenmilch deckt den Bedarf der ersten Wochen, danach braucht das Fohlen ein speziell abgestimmtes Mineralfutter.

Tragende und säugende Stuten brauchen deutlich mehr Calcium, Phosphor, Selen, Zink und Kupfer, weil das Fohlen über Plazenta und Milch mitversorgt wird. Sportpferde haben einen erhöhten Bedarf an Selen, Zink, Magnesium und Vitamin E. Senioren verwerten Mineralien schlechter und sollten daher ein hochwertig dosiertes, leicht verdauliches Mineralfutter bekommen, optimalerweise speziell für Senioren konzipiert. Mehr dazu im Ratgeber zu alte Pferde richtig füttern.

Stoffwechselsensible Pferde mit EMS, Cushing oder Hufrehe-Vorgeschichte brauchen ein zucker- und stärkearmes Mineralfutter. Hier ist die Auswahl entscheidend, weil viele Standardprodukte über Melasse oder Getreidekomponenten unbemerkte Zuckerlasten mitbringen.

Welche Risiken bestehen bei Überdosierung?

Selen ist der kritischste Mineralstoff. Mehr als zehn Milligramm pro Tag wirken toxisch und führen zu Hufabriss, Mähnen- und Schweifausfall sowie Bewegungsstörungen. Eine Selen-Überdosierung entsteht meist durch Doppelversorgung über Mineralfutter, Sportfutter und Spezialpräparate gleichzeitig. Auch Eisen und Mangan können in Überdosis langfristig Stoffwechsel und Leber belasten. Calcium-Überschuss bei gleichzeitig zu wenig Phosphor stört die Knochenbildung, vor allem bei Jungpferden.

Praxisregel: Niemals mehrere mineralhaltige Präparate ohne Beratung kombinieren. Ein Mineralfutter plus ein Salzleckstein plus gegebenenfalls ein Spezialprodukt nach tierärztlicher Empfehlung. Wer wahllos drei oder vier Mineralpräparate parallel füttert, riskiert mehr als er gewinnt.

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Worauf achtest du beim Kauf eines Mineralfutters?

Eine klare und vollständige Deklaration der Mineralien und Spurenelemente in Gramm bzw. Milligramm pro Kilogramm Futter ist Pflicht. Hersteller, die nur „enthält Mineralien“ angeben oder Wirkstoffmengen verschweigen, sind nicht vertrauenswürdig. Achte auf das Calcium-Phosphor-Verhältnis (idealerweise zwei zu eins), auf einen sinnvollen Selen-Gehalt (rund 20 bis 40 Milligramm pro Kilogramm Futter), auf ausreichend Zink (1.500 bis 3.000 Milligramm pro Kilogramm) und Kupfer (400 bis 800 Milligramm pro Kilogramm).

Für stoffwechselsensible Pferde wähle ein zuckerfreies, stärkearmes Produkt ohne Melasse, ohne Getreide und ohne Apfeltrester. Pelletierte Mineralfutter werden meist besser gefressen als Pulver, sind aber teurer. Gute Mineralfutter sind in lichtgeschützten Verpackungen erhältlich und tragen ein klares Mindesthaltbarkeitsdatum. Eine Übersicht zur Bedarfsdeckung findest du auch im Ratgeber zu Fütterungsempfehlung Pferd.

Wie hilft eine Heuanalyse weiter?

Heu ist die größte Einzelration eines Pferdes und damit der wichtigste Lieferant für Mineralien. Gleichzeitig schwankt die Nährstoffdichte von Heu enorm: Schnittzeitpunkt, Düngung, Bodenqualität, Region und Lagerung haben einen erheblichen Einfluss. Eine Heuanalyse zeigt dir konkret, was dein Pferd über das Grundfutter aufnimmt und wo Lücken sind. Sie ist die Basis jeder ernsthaften Rationsberechnung.

Eine vollständige Heuanalyse umfasst Energie, Rohprotein, Rohfaser, Calcium, Phosphor, Magnesium, Natrium, Kalium, Kupfer, Zink, Selen, Mangan, Eisen sowie Zucker- und Fruktanwerte für stoffwechselsensible Pferde. In Deutschland und Österreich bieten verschiedene Labore diesen Service zwischen 60 und 120 Euro an. Die Probe wird über eine sogenannte Heubohrer-Methode aus mehreren Ballen entnommen, damit ein repräsentatives Bild entsteht. Eine Einzelhandvoll Heu reicht nicht.

Mit den Ergebnissen kannst du dein Mineralfutter gezielt auswählen. Reicht das Heu Calcium und Phosphor? Dann brauchst du primär Spurenelemente. Ist das Calcium-Phosphor-Verhältnis ungünstig? Dann muss das Mineralfutter gegensteuern. Ist Selen unterversorgt? Dann ist ein selenreiches Mineralfutter Pflicht. So entsteht eine maßgeschneiderte Lösung statt Marketing-Bauchgefühl. Eine vertiefte Übersicht zur sinnvollen Heuauswahl findest du im Ratgeber zu Raufutter für Pferde.

Welche praktischen Tipps helfen im Alltag?

Mineralfutter wird oft schlecht angenommen, vor allem wenn es als Pulver direkt ins Futter gemischt wird. Pelletierte Mineralfutter werden meist zuverlässiger gefressen, weil sie besser akzeptiert werden. Wer auf Pulver setzt, mischt es am besten in eine kleine Portion Mash, eingeweichtes Heucobs oder Müsli. So entsteht eine homogene Mahlzeit, die das Pferd komplett aufnimmt.

Die Tagesgabe sollte über die Hauptmahlzeiten verteilt werden, nicht in einer einzigen großen Portion. Das verbessert die Verwertung, vor allem bei kleineren Mineralien wie Selen oder Zink. Ein Salzleckstein gehört zusätzlich in die Box, damit das Pferd seinen Natriumbedarf nach individuellem Empfinden decken kann. Bei Sportpferden im Sommer kann ergänzend lose Salzgabe sinnvoll sein, weil der Bedarf bei Schwitzen stark steigt. Mehr dazu im Ratgeber zu Wasserbedarf beim Pferd und beim Thema Sport im Pferd-Sportnahrung-Ratgeber.

Bei der Lagerung gilt: Mineralfutter trocken, kühl und lichtgeschützt aufbewahren. Vitamine sind oxidationsempfindlich und verlieren bei falscher Lagerung an Wirkung. Anbruch innerhalb von drei bis vier Monaten verbrauchen, große Säcke nur kaufen, wenn das Verbrauchsvolumen passt. Bei Senioren oder Sportpferden kann eine zweite, hochbioverfügbare Komponente sinnvoll sein, etwa ein organisch gebundenes Spurenelementprodukt für Hufe oder ein Magnesium-Spezialprodukt für nervöse Pferde. Die Auswahl gehört in den Plan einer Fütterungsberatung, nicht in spontane Onlineshop-Käufe.

Tierärztlicher Blick: Wann lohnt sich ein Bluttest?

Ein Bluttest auf Mineral- und Spurenstoffe lohnt sich bei jedem Pferd mit auffälligen Symptomen wie schlechter Hufqualität, Muskelproblemen, Fellveränderungen, Fruchtbarkeitsstörungen oder unklarem Leistungsabfall. Auch Sportpferde, Zuchtstuten und Pferde mit Stoffwechselauffälligkeiten profitieren von einer regelmäßigen Statusbestimmung, etwa einmal pro Jahr. Die Praxis bestimmt typischerweise Selen, Vitamin E, Zink, Kupfer, Eisen und Magnesium.

Die Kosten für einen Mineralstoff-Bluttest liegen in Deutschland und Österreich je nach Umfang zwischen 60 und 150 Euro. Eine begleitende Heuanalyse macht das Bild rund. Eine spezialisierte Tierarztpraxis findest du über die Go4Vet-Tierarztsuche. Achte auf Praxen mit Schwerpunkt Pferdeernährung oder einer angeschlossenen Fütterungsberatung, sie bringen Bluttest, Heuprobe und Rationsberechnung in einen schlüssigen Gesamtplan.

Häufige Fragen zu Mineralstoffen beim Pferd

Braucht jedes Pferd ein Mineralfutter?
Ja, in Deutschland und Österreich deckt Heu allein den Bedarf an Selen, Zink, Kupfer und meist Natrium nicht. Auch Pferde, die viel auf der Weide stehen, brauchen ein bedarfsgerechtes Mineralfutter und einen Salzleckstein. Der einzige Sonderfall sind Pferde, deren komplette Ration ernährungsphysiologisch berechnet ist und die alle Mineralien aus speziellem Krippenfutter erhalten.
Wie viel Mineralfutter pro Tag ist sinnvoll?
Faustregel: rund 50 bis 100 Gramm pro 500 Kilogramm Körpergewicht und Tag. Die genaue Menge steht auf der Packung und richtet sich nach dem Bedarf des Pferdes. Sport-, Zucht- und Jungpferde brauchen meist mehr, leichtfuttrige Erhaltungspferde weniger.
Welches Calcium-Phosphor-Verhältnis ist ideal?
Das ideale Verhältnis liegt bei rund zwei zu eins (Calcium zu Phosphor), niemals unter eins zu eins. Ein Calcium-Phosphor-Imbalance, etwa durch hohe Hafer- und Getreidegaben ohne Mineralergänzung, stört die Knochenbildung und kann langfristig zu Skelettproblemen führen.
Sind organische Mineralien besser als anorganische?
Organisch gebundene Mineralien (Chelate) sind besser bioverfügbar, vor allem Zink, Kupfer und Mangan. Sie sind besonders sinnvoll für Sportpferde, Zuchtstuten und Pferde mit Hufproblemen. Für Erhaltungspferde reicht meist ein gutes anorganisches Mineralfutter aus, der Mehrpreis lohnt sich nicht in jedem Fall.
Kann ich mehrere Mineralpräparate kombinieren?
Nur mit Beratung. Wer mehrere Mineralpräparate gleichzeitig füttert, riskiert Überdosierungen, vor allem von Selen, Eisen und Mangan. Sicher ist die Kombination eines Mineralfutters mit einem Salzleckstein. Spezialprodukte wie Magnesium oder Biotin sollten nur bei Bedarf und nach tierärztlicher Empfehlung dazukommen.
Wie erkenne ich einen Selenmangel?
Typische Zeichen sind Muskelverhärtungen, schlechte Belastbarkeit, Bewegungsunlust und Fertilitätsstörungen. Eine sichere Diagnose gelingt nur über einen Bluttest. In Deutschland und Österreich sind die Böden selenarm, ein latenter Mangel ist häufig. Eine bedarfsgerechte Mineralversorgung schützt zuverlässig.
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